Cover-Bild Staub & Flammen
(69)
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 624
  • Ersterscheinung: 30.08.2019
  • ISBN: 9783846600900
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kira Licht

Staub & Flammen

Das zweite Buch der Götter
Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?

Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten mitten unter den Menschen leben, sondern hat ihr ganz nebenbei auch noch ordentlich den Kopf verdreht. Als Maél eines Vebrechens angeklagt und im Olymp eingekerkert wird, zögert Livia nicht lange. Sie wird Maéls Unschuld beweisen. Ausgerechnet Maéls Halbbruder Enko scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Zusammen machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit ...


Band 1 von Kira Lichts neuer magischer Trilogie "Kaleidra" erscheint am 30. Oktober 2020 im ONE-Verlag.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2020

Eine prickelnde Mischung aus Sagen der Antike und Urban Romantasy!

0

Spätestens seit Rick Riordan liebe ich Geschichten über griechische Mythologie über alles und auch Kira Licht hat es meisterhaft geschafft, die vielseitige, spannende Grundlage auf neue Art in Szene zu ...

Spätestens seit Rick Riordan liebe ich Geschichten über griechische Mythologie über alles und auch Kira Licht hat es meisterhaft geschafft, die vielseitige, spannende Grundlage auf neue Art in Szene zu setzen und in einer rasanten, humorvollen, spritzigen Geschichte zu verarbeiten. Nachdem der erste Band ihrer Götter-Dilogie, "Gold und Schatten", mit einem miesen Cliffhanger geendet hatte, war ich sehr gespannt, wie es mit Livia, Maél und den anderen weitergeht. "Staub und Flammen", was zugleich Fortsetzung und Finale ist, ist in mancher Hinsicht gelungener als der Auftakt, in anderen Aspekten jedoch schwächer, weshalb ich zufrieden mit dem Ausgang bin, aber nicht das Jahreshighlight bekommen habe, auf das ich gehofft hatte.


„Warum er? Ich wäre eine ebenbürtige Alternative."
Wir sind Feuer und Feuer, Enko. Das mit uns würde niemals gutgehen.“
„Ja, klar. Und du und Maél seid ein Traumpaar?“
Ich sah ihn fest an. „Wir sind Licht und Schatten. Wir existieren nicht ohne einander.“


Schon die Gestaltung ist wieder traumhaft und bringt mich als absoluten Cover-Kritiker immer wieder zum Schwärmen. Nicht nur dass die Glanzoptik der goldenen Lichtpunkte einen wundervollen Kontrapunkt zu den marmorierten Schatten bieten und die ganze Gestaltung dynamisch machen - die starken Kontraste zwischen hellem, weichen Gold und dunklen, schwarzen Schatten passen auch wunderbar zum Thema. Der sanfte Anriss eines Mädchens mit blonden Haaren gibt nur eine zarte Idee von der Protagonistin Livia und nimmt nicht zu viel vorweg. Zusammen mit dem Titel, der durch einen gegensätzlichen Farbverlauf hervorgehoben wird und dem dunklen Lesebändchen wird das Buch zu einem Gesamtkunstwerk. Auffällig am Innenleben dieser Schönheit ist, dass die Seiten sehr dünn sind und die 624 Seiten deshalb optisch eher wie höchstens 400 erscheinen. Entgegen wirken diesem Effekt während dem Lesen die sehr langen Kapitel, die sich mit gut und gerne mal 50 Seiten für Kapitelleser ziehen. Eine kleine positive Überraschung hat das Buch noch auf den letzten Seiten parat. Hier sind nämlich ausführliche Rezepte zu den in der Geschichte vorkommenden Speisen enthalten.


Erster Satz: "Über Nacht war es Herbst geworden."


Da "Gold und Schatten" mit einer dramatischen Kampfszene und einem miesen Cliffhanger geendet hatte, dachte ich eigentlich, dass "Staub und Flammen" gleich zu Beginn große Geschütze auffahren und wir gleich mit der Rettung von Maél einsteigen würden. Stattdessen lesen wir im gesamten ersten Drittel erstmal von Livias Alltagsleben, von einer neuen Schülerin mit fragwürdigem Interesse an ihr und ihrer eingeweihten Freundesclique, von Flirtereien mit Maéls Bruder Enko, von ihrer Trauer, die sie von der Schule ablenkt und ein paar neu auftauchenden Fähigkeiten... Auch wenn die ersten Kapitel ganz nett sind, um wieder in der Geschichte anzukommen, hat mir der gemächliche Start doch ein bisschen zu lang gebraucht um wieder in Gang zu kommen. Besonders Livias zwiespältigen Gefühle gegenüber Enko haben meiner Meinung nach nicht ganz zur Handlung gepasst und den Beginn deutlich ausgebremst, sodass ich fast froh war, dass er bald relativ plötzlich und ziemlich nachhaltig von der Bildfläche verschwand - schade, denn er ist ein wirklich interessanter Charakter, über den ich gerne noch mehr gelesen hätte.

Selbst nachdem die Geschichte durch neue Erkenntnisse endlich Fahrt aufnimmt, fehlte mir das gewisse anziehende Etwas, das Band 1 zu einem Pageturner hat werden lassen. Uralte Götter, gefährliche Relikte, ausgestorbene Tierarten, überraschende Wendungen, neu erwachende Kräfte, neue Protagonisten, schöne Wiedersehen und eine herannahende Apokalypse - diese Geschichte hat mal wieder einiges zu bieten. Doch leider werden viele auftauchende Probleme einfach und im Handumdrehen gelöst, was trotz der vielen Ereignisse immer wieder Spannung heraus nimmt. An anderen Stellen waren die Protagonisten dann aber wiederum so begriffsstutzig, dass sie für eine Schlussfolgerung, die dem Leser schon nach wenigen Anspielungen sofort klar ist, Ewigkeiten brauchen. Das verzögert den Verlauf der Geschichte unnötiger Weise und kratzt auch an der Glaubwürdigkeit der "verrückten Gang" bestehend aus Göttern, Halbgöttern, Nymphen und Menschen. alles, was sich dem Leser ziemlich schnell nach einer Andeutung erschließt, wird von den Protagonisten ewig herumgewälzt. Dass es etwas unrealistisch ist, dass die Eltern der kleinen Weltenretter nie etwas von dem Treiben ihrer Kinder mitbekommen zu scheinen ist ja ein altbekanntes YA-Problem. Insgesamt waren mir trotz der vielen tollen Ideen und des flotten Erzähltempos viele Wendungen zu vorhersehbar und an einigen Stellen hätte ein bisschen mehr Dramatik, Action oder Gefühl die dahinplätschernde Handlung aufpeppen können. Spannende Geschehnisse, süße Machart, nette Charaktere, originelle Ideen - ja, das hat die Geschichte alles, aber mir hat trotzdem ein bisschen das Mitreißende gefehlt.


"Warum er?", stieß er dann heißer hervor. "Warum ausgerechnet er?"
"Ich liebe ihn."
"Aber warum?" Er wischte sich die letzten Hautfetzen vom Kinn. Dann war er wieder der makellos schöne Halbgott, den alle so anbeteten.
"Liebe kann man nicht erklären. Es ist ein Gefühl, das entweder da ist oder eben nicht."


Die Idee, dass die Götter aus Langeweile ihren Hauptsitz alle paar Jahrhunderte von einer Großstadt zur nächsten verlegen und zur Zeit alle in Paris wohnen, hat mir schon im ersten Teil gut gefallen da wir diese sowieso magische Stadt auf diese Weise in einem ganz besonderen Licht dargestellt bekommen. Zusammen mit Livia und Maél besuchten wir die berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt, schlenderten durch die romantischen Parks und über die weitläufigen Plätze, saßen in süßen Cafés und erkundeten Museen, lernten die Katakomben näher kennen und machten Ausflüge in heruntergekommenere Distrikte der Stadt. Leider rückt das spannende, funkelnde, facettenreiche Setting in Paris in diesem Teil stark in den Hintergrund und bis auf den Showdown am Eifelturm und zwei kurzen Ausflügen zur Seine, wird die Stadt hier nicht mehr so geschickt in Szene gesetzt wie in Band 1.


"Das alles sieht nach einem Plan aus, der über die Jahrhunderte hinweg sorgfältig gesponnen wurde. Ich bin mir sicher, wir haben bisher nur Bruchstücke davon durchschaut. Eines jedoch ich klar: Die Moiren sind mächtige alte Göttinnen. Dass sie ausgerechnet dich im Blick haben, ist mehr als mysteriös. Es scheint ja doch so, als würden viele zufällige Ereignisse genau in einem Punkt münden." Er sah zu mir. "Und dieser Punkt bist du."



Dafür rückt die mythologische Fantasy-Komponente mehr in den Vordergrund. Schon in "Gold und Schatten" haben wir Götter wie den Strass-liebenden, immer gestressten Götterboten Hermes kennengelernt, welcher als Chef einer PR-Agentur neben seiner Aufgabe als Pate für verschiedene Halbgötter und als ewiger Streitschlichter zwischen den Göttern viel um die Ohren hat und mehr über den Gott der Schmiede Hephaistos erfahren, welcher sich einen magischen Garten aus Metall geschmiedet hat, sich aber nach lebendigen Weggefährten sehnt. Auch hier spielen die Beiden wieder eine wichtige Rolle und auch auf ein Wiedersehen mit dem Gott der Unterwelt, Hades, höchst persönlich, welcher auf ambivalente Art und Weise einen perfekten Antihelden darstellt, können wir uns freuen. Wichtige Sagengestalten, singende und kämpfende Sternenbilder, verzauberte Skelette, gutherzige Flussmonster und eine Menge prähistorischer Haustiere dürfen natürlich auch wieder nicht fehlen. So entsteigt dem romantischen Setting eine prickelnde Mischung aus Sagen der Antike und Urban Romantasy.


„Die Liebe ist nur eine Leihgabe, Livia. Sie wird uns genommen. Durch das Schicksal, durch Hände anderer, durch den Tod."


Wirklich an erster Stelle stehen jedoch nicht die mythologischen Wesen sondern vor allem die Freundschaft und Verbundenheit der ungewöhnlichen Formation, die sich im Laufe der Handlung findet und die zusammen allen Widrigkeiten trotzt. Dafür wird die göttliche, verrückte Gang, die wir schon im ersten Teil kennen und lieben gelernt haben, um ein paar Neuzugänge erweitert. Neben den bereits genannten Göttern sind ja bereits der unsterbliche Ödipus (ehemals bekannt als der prophezeiende Penner vom Straßenrand), Livias beiden Freundinnen Gigi und Jemma und Enkos ebenfalls menschlicher Bandkollege Noah mit im Boot. Neu dazu kommen hier der Flussgott Nereus, der mithilfe von kleinen Wasserdrachen eine chinesische Reinigung betreibt, sein wasserliebende und schwimmwütige Sohn, der Halbgott Selkes und die rosaliebende Hadestochter Tiffy, die mich mit weiteren antiken Insekten in Verzückung versetzt hat. Ihre leuchtenden Sternenmäuse komplettieren zusammen mit Livias Syllektis Evangéline die "verrückte Gang". Zwei Götter, drei Halbgötter, eine Nymphe, ein unsterblicher Sterblicher, drei Menschen und fünf ausgestorbene Rieseninsekten - was klingt wie der Beginn eines schlechten Witzes, ist eine sehr liebenswürdige und fähige Einheit, die bald als einziges zwischen der Erde und einem rachesüchtigen, mächtigen Urgott steht...


“Na gut.“ Ich seufzte. „Aber nichts Illegales, nichts Perverses und nichts mit Hühnern. Ich habe panische Angst vor Hühnern, seit mir als Kind mal eins seien Schnabel in die Wage gerammt hat.“ „Das klingt, als wäre ich ein Vodoopriester. Herzlichen Dank für dein Vertrauen, Nymphe."


Durch den Fokus auf die Gruppe und die Einführung so vieler Protagonisten rücken Livia, Maél und ihre Liebesgeschichte leider ein wenig in den Hintergrund. Livia Estelle McKenzie ist eine wundervolle Protagonistin und mit ihrer selbstbewussten, schlagfertigen, zielstrebigen Art, ihrem skurrilen Kleidungsstil und ihrem kurvigen Körper definitiv nicht auswechselbar. Auch wenn es mir die meiste Zeit recht seltsam erschien, dass sie erst sechzehn Jahre alt sein sollte und sie sich manchmal etwas übereifrig und naiv verhielt, ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Etwas schade fand ich, dass sie keine Zeit erhält, sich nennenswert weiterzuentwickeln und die Autorin sie stattdessen zu einer "noch besondereren Schneeflocke" macht. Dass die sowieso schon auserwählte Protagonisten und letzte Nymphe hier noch neue Fähigkeiten und Macht entdeckt, scheint wie ein Trostpflaster für die verpasste Entwicklung und war meiner Meinung nach nicht notwendig. Dadurch dass Maél hier erstmal lange Zeit verschwunden bleibt, tritt ihre wacklige Beziehung ziemlich in den Hintergrund. Dass diese nach seinem Auftauchen einfach weiter geht, als wäre nichts geschehen und als wären sie schon seit Ewigkeiten ein Paar empfand ich als etwas seltsam. Wer mir da definitiv über diese holprige Phase hinweggeholfen hat, ist die kleine Evangéline. Die flauschige Riesenmotte bekommt von mir definitiv einen Preis als "Buchhaustier des Jahres"!


"Ich lächelte. Es sind definitiv keine Feuer." Ich hob die Hand und streichelte seine Wange entlang. "Es ist der Nachthimmel, Maél. Deine Heimat. Ein Meer aus Dunkelblau und tausend düsteren Farben. Es ist wunderschön."



Zum Leben erweckt wird diese wundersame Mischung aber erst durch Kira Lichts spritzigen, erfrischend humorvollen und lockeren Schreibstil. Sie zieht ihre Geschichte rasant auf und sorgt durch schlagfertige Dialoge, kreative Ideen, skurrile Begegnungen und leise Romantik dafür, dass es während der 624 Seiten trotz der genannten Schnitzer im Handlungsaufbau niemals langweilig wird. Durch ihren einmaligen Humor, der mich ein wenig an Jennifer L. Armentrout in ihren besten Jahren erinnert hat, bringt sie immer wieder ein wenig Schwung in die Geschichte und hat mich ein ums andere Mal zum Lachen gebracht. Dabei scheint eine leise Ironie die Darstellung der mythologischen Welt zu durchziehen. So liegen die Eingänge des Tartaros in den Rutschen von McDonald´s Filialen, die drei Schicksalsgöttinnen tauchen als drei brummige Cateringsangestellte auf, Ödipus ist ein ungeschlagener Fernseh-Quiz-König und süchtig nach Hühnersuppe und Nereus macht ganz mieses Creme Brûlée aus Meeresdrachenmilch. Immer wenn ich sehe, dass eine bestimmte Mythologie der Ausgangspunkt einer Geschichte ist, mache ich mir Sorgen, dass sich die Geschichte zu sehr auf die historischen Vorlagen verlässt, andere Romane zu sehr nacheifert und dabei eine eigene Note vergisst. Das passiert der Autorin hier jedoch keineswegs und mit viel Einfallsreichtum und Kreativität wird ein ganz besonderes Lesegefühl hervorgerufen.


"Bei allen Göttern, was bist du eigentlich? Zwölf oder was?"
"Auf einer Skala von eins bis zehn auf jeden Fall."


Das Ende wartet mit einem spannenden Showdown inklusive Fast-Weltuntergang, göttlicher Schlacht und Besuch auf dem Olymp auf, bevor jeder Protagonist sein Happy End erhält. Und mit "jeder" meine ich auch wirklich jeder! Auch wenn mir das Ende gut gefallen hat, war es fast schon zu perfekt und reibungslos, sodass ich beim Lächeln auch ein wenig mit den Zähnen knirschen musste. Was bleibt also nach diesem Finale? Eine rasante, humorvolle, spritzige Geschichte mit vielseitigem Setting, schlagfertigen Dialogen, kreativen Ideen, skurrilen Begegnungen und leiser Romantik. Eine prickelnde Mischung aus Sagen der Antike und Urban Romantasy, welche sich zwar ein paar Schnitzer erlaubt, aber dennoch empfehlenswert für Fantasy-Fans ist!



Fazit:

Mit dem erhöhten Fokus auf dem Fantasy-Anteil, den vielen spannenden Nebenprotagonisten, die die wohl verrückteste aber auch liebenswürdigste Gang bilden, die es in der Geschichte der griechischen Mythologie jemals gab und der temporeichen, vielfältigen Handlung ist diese Fortsetzung definitiv epischer als der erste Teil und ein würdiges Ende. Leider leiden aber die Umsetzung des Settings, die Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten und die Liebesgeschichte unter dem neu gesetzten Fokus, sodass auch dieses Finale mich nicht zu 100% überzeugen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2020

Eine Geschichte die mich nicht mehr loslässt

0

Meine Meinung

Nachdem Band 1 mit so einem bösen Cliffhanger geendet hat, musste ich unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht und was aus Maél wird.

Vielen Dank an dieser Stelle an den One Verlag ...

Meine Meinung

Nachdem Band 1 mit so einem bösen Cliffhanger geendet hat, musste ich unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht und was aus Maél wird.

Vielen Dank an dieser Stelle an den One Verlag bzw. Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Cover

Die Cover der Reihe sehen beide so wunderschön zusammen im Regal aus. Auch der zweite Teil spricht mich optisch mit seinen Farben direkt an. Auch klang der Titel sehr vielversprechend.

Geschichte

Ich fühlte mich direkt wieder mit der Geschichte verbunden, als hätte ich sie nie verlassen, sie bindet nahtlos an Band 1 an und spannend geht es weiter. Im Laufe des Buches werden einige Fragen beantwortet und es kommt Klarheit ins Bild. Ich habe total mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgezittert.

Protagonisten

Livia und Maél haben sich wesentlich weiter entwickelt und gewandelt. Ich konnte mich dadurch besser mit ihnen identifizieren und ihre Handlungen größenteils verstehen. Sie wirkten einfach echter. Enko konnte ich erst überhaupt nicht einschätzen, aber zum Ende hin habe ich ihn so geliebt.

Schreibstil

Der Schreibstil war wie schon in Band 1 sehr gut. Die Autorin Kira Licht schreibt so wahnsinnig detailreich und bildhaft, klar und ehrlich. Ich liebe jede einzelne Zeile die sie schreibt.

Fazit

Ein Buch das mich absolut nicht mehr loslässt. Dieser Teil war wesentlich besser als Band 1. Spannend, berührend und hautnah. Protagonisten die sich wirklich in mein Herz geschlichen haben. Ich bin schon etwas traurig, das die Geschichte rund um Maél, Livia und Enko schon vorbei ist. Ich kann euch diese Reihe wirklich nur empfehlen. Dank Kira habe ich jetzt viel mehr Lust auf Fantasy und giere schon nach den nächsten Götter Geschichten.

Bewertung 5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2020

Ein Wiedersehen mit den Göttern ♥

0

Meine Meinung:
Wenn du dich erinnern kannst, habe ich den ersten Band letztes Jahr rezensiert.
Als kurze Auffrischung verlinke ich sie dir nochmal hier: Rezension: Gold & Schatten

Als erstes schauen ...

Meine Meinung:
Wenn du dich erinnern kannst, habe ich den ersten Band letztes Jahr rezensiert.
Als kurze Auffrischung verlinke ich sie dir nochmal hier: Rezension: Gold & Schatten

Als erstes schauen wir auf das Cover. Es ist ebenfalls sehr gelungen wie bei Band 1 und zusammen sehen sie einfach wunderschön aus. Ich bin erleichtert, dass man sich da echt treu geblieben ist.
Der Klappentext verrät eher was im ersten Band geschah und was nun das Ziel von Livia sein wird.

Natürlich bleibt Livia die Protagonistin und Maél spielt ebenfalls wieder eine wichtige Rolle.
Trotzdem lernt man als Leser und Leserin die Charaktere, die man schon kennt oder sogar ins Herz geschlossen hat, besser kennen.
Als Bonus tauchen so viele neue Charaktere auf. Da kann man nur staunen :O
Der Schreibstil von Kira Licht ist weiterhin sehr locker und man konnte jede Situation wieder gut folgen. Trotz das viel mehr Charaktere eine Rolle gespielt haben. Ob man als Leser und Leserin das handeln der Charakteren nachvollziehen kann, bleibt auch jeden wieder selbst überlassen.
Mehr möchte ich auch nicht dazu sagen, da ich dich nicht Spoilern möchte ;) Aber es passieren viele Überraschungen mit denen du nicht rechnen wirst. (Hoffe ich ;D)

Trotzdem muss ich einen Minuspunkt geben. Es handelt sich um die Kapitellänge, was ich auch schon im ersten Band angemerkt habe. Da sie etwas länger sind, zieht sich die Story bzw. die aktuelle Handlung. Gerade, wenn man so ein Mensch ist wie ich, die gerne bis zum nächsten Kapitel liest, ist es schwierig einfach auf zuhören oder einfach eine Pause einzulegen, um das Geschehene kurz sacken zu lassen.

Fazit:
Das zweite Buch der Götter ist eine wunderbare Story mit vielen Wendungen und Überraschungen. Du lernst viele verschiedene Götter kennen. Natürlich tauchen auch wieder die altbekannte Charaktere auf, was sehr lustig aber auch emotional sein wird.
Auch Themen, die wir schon im ersten Band hatten, wie Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und das Kämpfen für das gemeinsame Ziel kommen nicht zu kurz.
Ab und an hat es sich etwas gezogen, da die Kapitellänge manchmal echt seeeehr lang waren, trotzdem hat es Spaß gemacht wieder in die Welt von Livia, ihren Freunden und den Göttern abzutauchen. Daher gebe ich „Staub & Flammen“ 4,5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2020

Der finale Götterkampf in Paris

0

Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten ...

Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten mitten unter den Menschen leben, sondern hat ihr ganz nebenbei auch noch ordentlich den Kopf verdreht. Als Maél eines Verbrechens angeklagt und im Olymp engekerkert wird, zögert Livia nicht lange. Sie wird Maéls Unschuld beweisen. Ausgerechnet Maéls Halbbruder Enko scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Zusammen machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit ...


Fazit:

In "Staub & Flammen" werden wir zurück in das verrückte Paris gebracht, der Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Unsere kleine Gruppe un die Wiesennymphe Livia wird von einem Abenteuer ins nächste befördert, das Buch ist spannend und manches mal auch sehr aufwühlend. Und dann gibt es da natürlich noch Enko, ein Sohn Hades, der Livia bei der Befreiung seines Halbbruders Maél helfen möchte. Doch ist das wirklich alles, was er im Sinn hat?

Im Verlauf der Geschichte werden einige Dinge aufgedeckt. Dinge, die alles auf den Kopf stellen und so manche Frage beantworten, die Livia durch den Kopf gespuckt ist. Die Freunde halten zusammen und mit der zeit kristallisiert sich heraus, das alle in großer Gefahr schweben. Denn was als kleiner Aufruhr begann - könnte in einer riesigen Katastrophe enden. Apykalypse und Auslöschung der Menschheit inbegriffen. Livie und ihre engsten Vertrauten müssen alles versuchen um dies zu verhindern. Doch wie soll ihnen das gelingen? Die Zeichen stehen zunächst schlecht, alles deutet darauf hin, das die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr existieren wird. Und was passiert, wenn einer der Verbündeten die Seite wechselt? Kann die Erde gerettet werden? Dies und vieles mehr müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Einfach nur schön

0

Bei dem ersten Buch der Götter überzeugte mich bereits das Setting und so hier auch wieder.
Es kamen neue Charaktere hinzu, wodurch die Geschichte ein wenig verrückter, noch amüsanter und auch noch dynamischer ...

Bei dem ersten Buch der Götter überzeugte mich bereits das Setting und so hier auch wieder.
Es kamen neue Charaktere hinzu, wodurch die Geschichte ein wenig verrückter, noch amüsanter und auch noch dynamischer wurde.
Auch beim zweiten Band begeisterte mich die humorvolle Interpretation der Götter des Olymps. Zum Teil war es einfach nur schräg oder auch herrlich komisch! Bei teils ernsten Handlungssträngen zauberte das ein kleines Lächeln ins Gesicht.
Es war wirklich eine wunderschöne Geschichte mit einem richtig zufriedenstellenden Ende!
Das ist wirklich mehr als positiv, aber es muss auch gesagt sein, dass das Buch doch relativ leichte Kost war.
Das hätte man auch ganz anders gestalten können, aber die Autorin hat sich wohl dagegen entschieden und so ist die Dilogie eine prima Liebesgeschichte mit Spaßfaktor und einer Prise Fantasy für zwischendurch.
Ein absolutes Highlight kann sie zeitgleich dadurch nicht werden.
Ich freue mich dennoch sehr, dass ich sie gelesen habe und würde sie jedem weiter empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere