Cover-Bild Wattsterben

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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: bookshouse
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 212
  • Ersterscheinung: 12.07.2019
  • ISBN: 9789925331420
Kirsten Raab

Wattsterben

Auf der kleinen Insel Kollerssand vor der norddeutschen Küste verschwinden aus einer psychosomatischen Klinik drei Patienten spurlos. Als ihre Leichen zerstückelt wieder auftauchen, werden Kommissar Piet Petersen und sein Kollege Hauke Hansen als Patienten auf die Insel geschleust, um verdeckt zu ermitteln. Insbesondere Petersen muss sich dort seinen ganz persönlichen Dämonen stellen, was die Ermittlungen erschwert. Nachdem eine weitere Patientin verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse, und Hansen gerät in tödliche Gefahr.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2019

Spannend

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Das Buch spielt auf der Insel Kollerssand. Aus der psychosomatischen Klinik dort verschwinden drei Patienten. Die Kommissare Piet Petersen und Hauke Hansen lassen sich dort als Patienten einschleusen und ...

Das Buch spielt auf der Insel Kollerssand. Aus der psychosomatischen Klinik dort verschwinden drei Patienten. Die Kommissare Piet Petersen und Hauke Hansen lassen sich dort als Patienten einschleusen und beginnen mit ihren Ermittlungen. Ich fand das Buch sehr spannend, auch schon von den ersten Seiten an. Die Klinikalltag lernt man sehr genau kennen. Die Figuren sind interessant und undurchsichtig. Durch einige Wendungen bleibt die Spannung auch bis zum Ende hin erhalten. Der Schreibstil war ebenfalls sehr schön und das Cover gefällt mir. Ich fand den Krimi spannend und unterhaltsam und kann ihn empfehlen.

Veröffentlicht am 28.08.2019

Klinikalltag

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„Wattsterben“ von Kirsten Raab habe ich als ebook mit 238 Seiten gelesen. Diese sind in 6 Kapitel eingeteilt.
Aus einer psychosomatischen Klinik auf der Insel Kollerssand sind 3 Patienten verschwunden. ...

„Wattsterben“ von Kirsten Raab habe ich als ebook mit 238 Seiten gelesen. Diese sind in 6 Kapitel eingeteilt.
Aus einer psychosomatischen Klinik auf der Insel Kollerssand sind 3 Patienten verschwunden. Teile eines Mannes sind wieder aufgetaucht. Der Klinikchef Fred Weiner bittet seinen Freund und Kommissar, diskret zu ermitteln. So kommt es, dass die Kommissare Piet Petersen und Hauke Hansen getarnt als Patienten in der Klinik ermitteln sollen. Den beiden ist die Sache nicht geheuer. Für Piet wird ein nachvollziehbarer Grund gefunden. Er hat nach dem unaufgeklärten Mord an seiner Frau Schlafstörungen und Panikattacken. Hauke wird seine Hilfsbereitschaft zum Verhängnis. Er leidet also unter einem Helfersyndrom.
Schon am ersten Tag in der Klinik lernen beide in unterschiedlichen Therapiekreisen Patienten und Therapeuten kennen. Dabei fällt zuerst Dr.Becker mit seinem kalten Blick auf. Hat er etwas mit dem Verschwinden zu tun? Oder war es einer der Patienten? Oder vielleicht auch gar keiner von der Insel? Allerdings sind die An- und Abfahrten nur begrenzt und kaum geheim möglich.
Für Piet und Hauke sollten nun die Ermittlungen beginnen. Leider ist das für den Leser nicht erkennbar. Dafür lernt man den Klinikalltag sehr ausführlich kennen, Einzelgespräche, Gruppengespräche, Maltherapie und vieles andere. Piet und Hauke haben unterschiedliche Therapiepläne und können daher kaum zusammen etwas herausfinden. Sie streifen auf der Insel herum, finden aber nichts Nützliches heraus. Zwischendurch wollen sie ihren Chef Georg um Recherchen zu bestimmten Sachen bitten. Wie sie das machen wollen ohne großartigen Internet- oder Handyempfang, weiß ich nicht. Angeblich hat die Klinik WLAN, aber es war nicht erkennbar, ob sie Nachrichten verschickt haben. Antworten haben sie jedenfalls von Georg nicht bekommen.

Leider war das Buch nur auf den ersten und letzten Seiten spannend. Nach der Buchbeschreibung hätte ich etwas mehr Aufregung erwartet.

Aber das Cover finden ich sehr schön mit dem Leuchtturm im Hintergrund, der eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Veröffentlicht am 28.08.2019

Ermittlungen im Alltag einer psychosomatischen Klinik

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Piet und Hauke ermitteln verdeckt auf der winzigen Insel Kollerssand, die lediglich mit einen Leuchtturm und der psychosomatische Klinik bebaut ist - nachdem aus letzterer drei Patienten innerhalb weniger ...

Piet und Hauke ermitteln verdeckt auf der winzigen Insel Kollerssand, die lediglich mit einen Leuchtturm und der psychosomatische Klinik bebaut ist - nachdem aus letzterer drei Patienten innerhalb weniger Wochen verschwanden und von einem Leichenteile gefunden wurde, ist die Nordsee-Idylle getrübt...
Der Klinikalltag mit all den Bewegungs-, Gesprächs- und Kunsttherapien wird detailliert dargestellt und vor allem seine Auswirkungen auf die Ermittler und ihren mentalen Zustand, da sie wie normale Patienten behandelt werden. Ob man so objektiv ermitteln kann, wenn man sich zwangsläufig intensiv mit den eigenen Baustellen beschäftigen muss?!

Bis „Bewegung“ in den Krimi kommt, dauert es sehr lange... die oben beschriebenen Inhalte machen einen Großteil des Buches aus. Täter + Motiv waren mir ewig lange schleierhaft... wer gern lange im Nebel tappt und sich über schöne Naturbeschreibungen an der Nordsee wiederfinden will (bspw. „Die Dunkelheit wich nur zögerlich einem trüben grauen Tageslicht.“), hat hiermit Lesestoff gefunden; ich bin wohl doch eher der Typ für einen vordergründigen Spannungsbogen.