Cover-Bild Mord eines Anderen

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition oberkassel
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 250
  • Ersterscheinung: 15.11.2018
  • ISBN: 9783958131545
Klaus Heimann

Mord eines Anderen

Juli 2010. Das Ruhrgebiet fiebert zwei Großereignissen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 entgegen, dem Still-Leben Ruhrschnellweg und der Loveparade in Duisburg.
Der Geschäftsführer einer Essener Firma wird mit durchschnittener Kehle in seinem Büro aufgefunden. Für Hauptkommissar Sigi Siebert und sein Team ist die Woche zwischen den beiden Großereignissen angefüllt mit intensiven Ermittlungen. Während Sieberts Tochter auf der Loveparade im Tunnel eingeschlossen ist und er mit seiner Frau in größter Sorge nach Duisburg aufbricht, kommt es auf dem Partygelände nebenan zu einer entscheidenden Begegnung …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2018

Mord eines Anderen

0

„Mord eines Anderen“ von Klaus Heimann hat 259 Seiten, die Kapitel sind mit Überschriften versehen.
Die Geschichte spielt im Ruhrpott und ist in Ich-Form von Sigi Siebert geschrieben.
Er und sein alter ...

„Mord eines Anderen“ von Klaus Heimann hat 259 Seiten, die Kapitel sind mit Überschriften versehen.
Die Geschichte spielt im Ruhrpott und ist in Ich-Form von Sigi Siebert geschrieben.
Er und sein alter Freund Ecki treffen sich in einer Kneipe und schwelgen in Erinnerungen. U.a. an Ereignisse in 2010. Zwischen RUHR.2010 und der Loveparade wurde der Geschäftsführer einer IT-Firma umgebracht. Hauptkommissar Sigi Siebert und sein Team ermittelten damals. Es stellte sich heraus, dass Harald Kerner wohl kein so angenehmer Zeitgenosse war. Aber wer hatte außer den Mitarbeitern noch Zugang zu diesem hoch gesicherten Gebäude, um ihn zu ermorden?
Bei den Ermittlungen lernen Sigi und sein Kollege Erich auch die Mutter des Toten kennen, die ein wahrer Eisblock ist. Und seine gekaufte Ehefrau muss auch unter ihr leiden. Es gibt doch so einige Personen, die Kerner nicht leiden konnten. Nun muss nur noch der Mörder gefunden werden.
Die Ermittlungen verlaufen ruhig und nicht hochdramatisch. Sigi, Erich und Möhrchen sind ein gutes Team. Zu Erich passt der Ausdruck „ Hormonmonster“ hervorragend. Sogar bei Befragungen von hübschen Frauen vergisst er, mit dem Kopf zu denken. Das sollte einem Polizisten so offensichtlich eigentlich nicht passieren.
Zwischendurch gibt es kurze Abschnitte einer Unterhaltung zweier Menschen, die einen Mord planen. Auch wird man ab und an daran erinnert, dass Sigi und Ecki in einer Kneipe sitzen und nur über die Vergangenheit erzählen.
Erich und seine Frau Lotte sind auch als Ehepaar gut dargestellt. Sie ist sehr engagiert in ihrem Strickclub und er will nach der Arbeit seine Ruhe haben. Handwerklich ist er sehr unbegabt. Die Szene mit der Gardinenstange fand ich sehr amüsant.
Gegen Ende des Buches müssen die beiden noch Angst um ihre Tochter Lucy haben, die mitten in der Loveparade steckt. Aber genau diese Veranstaltung löst Sigi's Fall.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war ein eher unaufregender Krimi, bei dem die viele Ermittlungsarbeit im Vordergrund stand. Etwas Humor war auch dabei, ebenso wie einige gesellschaftskritische Bemerkungen.

Veröffentlicht am 07.12.2018

Wie die DNA einen in die Irre führt

0

MEINE MEINUNG
Das Buch beginnt damit, das Sigi Siebert sich in seiner Lieblingskneipe mit Ecki trifft. Er erzählt Guido und Ecki das ausgerechnet er der Trauzeuge sein darf von Möhrchen und Erich, denn ...

MEINE MEINUNG
Das Buch beginnt damit, das Sigi Siebert sich in seiner Lieblingskneipe mit Ecki trifft. Er erzählt Guido und Ecki das ausgerechnet er der Trauzeuge sein darf von Möhrchen und Erich, denn die beiden wollten heiraten.
Bei ein paar Getränken sinniert Sigi dann über einen Fall im Jahr 2010.

Der Hauptkommissar Sigi Siebert wird nachts aus dem Bett geklingelt und zu einem Tatort nach Stoppenberg bestellt.
Dort gab es einen Toten und er ruft sofort seinen Kollegen Erich an.
Die Sicherheitsbeamtin wirkte geschockt, als sie von dem Opfer erfährt, während die Geschäftspartnerin sehr viel abgeklärter reagierte. Sigi und Erich mussten nun den Fall aufklären.

Zwischendurch liest man ein Gespräch zwischen Mann und Frau und das treibt die Spannung an, denn die beiden sprechen über den Mord. Sie planen
genau wie es gemacht werden soll und wer es macht. Beide klingen sehr wütend und es hört sich an als wäre nur der Tod die gerechte Strafe für sein schäbiges Verhalten.

Der Autor hat das ganze so verfasst, das das geschehene eine Erzählung von Sigi ist. Da Sigi und Ecki bei Guido in der Kneipe sitzen und in Erinnerungen schwelgen. Sie lassen gerade Revue passieren, wie Erich in den Fall verwickelt war und warum das ganze so amüsant war.

Der Kriminalfall an sich hat genügend Ernsthaftigkeit und die Szenen in der Kneipe bringen den Humor. Obwohl im Laufe der Ermittlungen auch noch genug Humor dabei ist. Das erinnert dann eher so an Situationskomik, die genau in dem Moment passiert.

Der Autor hat hier alles erläutert und alle Personen so dargestellt, das man sie direkt vor sich hat. Er hat keine Sparte ausgelassen; die böse Schwiegermutter, die russische, unterdrückte Ehefrau, die eiskalte Geschäftsfrau und die Polizisten. Da hat man dann genug Auswahl an potenziellen Tätern.
Ich vergebe hier gerne 4 Sterne für dieses Werk, da man hier trotz einem toten gut und amüsant unterhalten wird.

Bluesky_13
Rosi

Veröffentlicht am 25.11.2018

Überraschendes Ende

0

Juli 2010. Das Ruhrgebiet fiebert zwei Großereignissen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 entgegen, dem Still-Leben Ruhrschnellweg und der Loveparade in Duisburg.
Der Geschäftsführer einer Essener Firma wird ...

Juli 2010. Das Ruhrgebiet fiebert zwei Großereignissen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 entgegen, dem Still-Leben Ruhrschnellweg und der Loveparade in Duisburg.
Der Geschäftsführer einer Essener Firma wird mit durchschnittener Kehle in seinem Büro aufgefunden. Für Hauptkommissar Sigi Siebert und sein Team ist die Woche zwischen den beiden Großereignissen angefüllt mit intensiven Ermittlungen. Während Sieberts Tochter auf der Loveparade im Tunnel eingeschlossen ist und er mit seiner Frau in größter Sorge nach Duisburg aufbricht, kommt es auf dem Partygelände nebenan zu einer entscheidenden Begegnung … (Klappcovertext vom Buch)
Ich bin gut in die Story gekommen. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt. Besonders die Ermittler haben mir gut gefallen. Aber jetzt zur Story, es wird ein toter IT-Geschäftsführer in seinem Büro gefunden. Wer ist der oder die Täterin? Was steckt dahinter und wie kam der Täter in das Gebäude? Fragen über Fragen. Aber dann wird etwas von der Spurensicherung gefunden, werde sie durch diesen Gegenstand der Täter überführen? Lasst euch überraschen. Für mich war auf jedenfalls das Ende sehr überraschen und war eine tolle Idee von Autor. Daher war bis zum Schluss eine gute Spannung in der Geschichte. Nicht gefallen hat mir, das am Schluss noch die Loveparade mit den vielen Toten eingeflochten wurde. Für mich wäre der Krimi stimmiger gewesen ohne diesen Teil.
Ich kann den Krimi trotzdem gut empfehlen. Mich hat das Buch gut unterhalten.

Veröffentlicht am 17.11.2018

Wer war der andere?

0

Wie geschah wirklich der Mord? Wer konnte wann und doch unbemerkt ins Büro kommen und zur Tatzeit dort gewesen sein. Verdächtig sind ja viele, Motive sind reichlich vorhanden, aber die meisten Angehörigen, ...

Wie geschah wirklich der Mord? Wer konnte wann und doch unbemerkt ins Büro kommen und zur Tatzeit dort gewesen sein. Verdächtig sind ja viele, Motive sind reichlich vorhanden, aber die meisten Angehörigen, Mitarbeiter haben doch ein Alibi, dass sie die Firma vor dem Mord verlassen haben. Wer sind der Mann und die Frau, die immer wieder Pläne schmieden, den Geschäftsführer zuermorden?
Spannung bis zum Schluss, der meiner Meinung dann zu drastisch ausgefallen ist - so viele Tote wären nicht notwendig gewesen - deshalb ein Punkteabzug.
Interessant fand ich die Schilderungen der Ereignisse im Juli 2010, die große Party auf der Autobahn und dann die Tragödie auf der Loveparade in Duisburg. Diese wurden sehr gut in den Text eingegliedert und riefen doch einige Erinnerungen wach.