Cover-Bild Kontrolle. Macht. Tod.
16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: fabulus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 271
  • Ersterscheinung: 28.09.2016
  • ISBN: 9783944788319
Klaus Schuker

Kontrolle. Macht. Tod.

Molden und die Fesseln der Angst
Eine schöne Frau zu quälen verschafft ihm Befriedigung. Ihren Willen zu brechen ist besser als jeder Sex. Von dieser Erkenntnis führen den Unbekannten nur wenige Schritte bis zum perfide kalkulierten Mord. Das erste Opfer ist eine Jurastudentin, das grausame Spiel beginnt. Es wird sechzehn lange, entsetzliche Tage dauern.
Wer steckt dahinter? Die Polizei tappt im Dunkeln, während der 54-jährige Privatdetektiv Molden mitten in die Ermittlungen gerät. Für seine Auftraggeberin verfolgt er Spuren, die sich als trügerisch erweisen, und verliebt sich leidenschaftlich in eine faszinierende Frau. Dabei merkt er nicht, dass er unaufhaltsam selbst in den Fokus des Mörders rückt. Und mit ihm Greta, deren bezauberndes Lachen seinen wunden Punkt berührt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2016

Mehr Krimi als Thriller

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Der laut Buchcover titulierte Psychothriller ließ mich leider ziemlich kalt. Nach meinem Empfinden ist dieser Roman eher ein Krimi als ein Thriller. Denn nicht überall, wo ein Serienmörder seine Finger ...

Der laut Buchcover titulierte Psychothriller ließ mich leider ziemlich kalt. Nach meinem Empfinden ist dieser Roman eher ein Krimi als ein Thriller. Denn nicht überall, wo ein Serienmörder seine Finger Messer im Spiel hat, ist auch ein Psychothriller drinnen!

Der Fokus liegt ebenfalls klar bei der Emittlungsarbeit. In "Kontrolle.macht.Tod." wird diese von einem Privatdetektiv um die Fünzig erledigt. Die Polizei spielt nur am Rande eine kleine Rolle. Molden, ein sehr sympathischer Mann, ermittelt hier in seinem ersten Mordfall. Dabei kommt er eher wie die Jungfrau zum Kinde, denn normaler Weise beschäftigt er sich eher mit kleinen Fällen, wie Ehebruch oder Kaufhausdiebstahl. Doch durch den Auftrag einer besorgten Mutter, deren Sohn durch einen anonymen Anrufer angezeigt wurde, gerät Molden immer tiefer in den Fall, bei dem junge Frauen auf brutal Weise ermordert werden. Zunächst geht die Polizei nicht von einem Serientäter aus, da dieser seine Tötungsweisen ändert. Doch nach dem dritten Mordfall innerhalb kurzer Zeit ändert sie die Meinung.

Gefallen hat mir, dass in diesem Thriller auch die Opfer dem Leser näher vorgestellt werden. Man begleitet sie kurze Zeit in ihrem Leben, wodurch man eine intensivere "Beziehung" zu ihnen aufbaut, aber ihren Tod auch schmerzlicher mitverfolgt. Überhaupt befinden sich in diesem Buch herrlich normale Charaktere, die mitten aus dem Leben gegriffen sind.
Molden...irgendwie kann ich mich nicht erinnern, dass jemals sein Vorname erwähnt wurde, ist ein sehr sympathischer Charakter, von dem ich gerne noch etwas mehr Hintergrundinformationen erfahren hätte. Eine Liebesgeschichte benötige ich in einem Krimi oder Thriller allerdings nicht wirklich. So fand ich den Part um seine neue Liebe Greta ganz nett, aber richtig überzeugen konnte sie mich nicht und bis auf das Ende, wäre sie auch nicht wirklich notwendig gewesen. Einige Szenen wirkten für mich dabei auch nicht sehr realistisch.
Der Spannungsbogen flaute in der Mitte ziemlich ab, stieg aber zum Showdown am Ende deutlich nach oben. Die Auflösung war jedoch für mich sehr stimmig und der Titel des Buches, der auch immer wieder aufgegriffen wurde, war Programm.

Leider wusste ich bereits bei der Hälfte des Buches, wer der Täter ist. Das Motiv war einfach zu klar und deutlich. Auch der Versuch des Autors kurz vor dem Ende den Leser mit einer überraschenden Wendung in die Irre zu führen, klappte bei mir nicht. Als langjähriger Thrillerleser lief diese Finte des Autors bei mir ins Leere....

Schreibstil:
Den Schreibstil von Klaus Schuker fand ich etwas steif und ziemlich sachlich. Die Sätze sind eher kurz und nüchtern gehalten. Einzig die Dialoge lockerten die Geschichte etwas auf und brachten auch etwas Humor in den Kriminalfall. Die Kapitel sind mit "Tag 1,2,3 usw. durchnummeriert und daneben ist der dazugehörige Wochentag angeführt. Erzählt wird in der 3. Person.

Fazit:
Ein sympathischer Privatdetektiv, aber leider ein sehr vorhersehbarer Kriminallfall...mehr Krimi als Thriller. Kann man lesen, muss man aber nicht. Schade!

Veröffentlicht am 13.11.2016

Eine solide und kurzweilige Lektüre, die gut unterhält.

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Titel: Kontrolle. Macht. Tod.
Autor: Klaus Schuker
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.09.2016
Aktuelle Ausgabe: 28.09.2016
Verlag: fabulus Verlag
Flexibler Einband 271 Seiten
Genre: Psychothriller angegeben, ...

Titel: Kontrolle. Macht. Tod.
Autor: Klaus Schuker
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.09.2016
Aktuelle Ausgabe: 28.09.2016
Verlag: fabulus Verlag
Flexibler Einband 271 Seiten
Genre: Psychothriller angegeben, Krimi mit Psychoelementen meines Erachtens
Ähnliche Bücher: Bücher um Ermittlungen von Serienmorden.


Inhalt:

Frauen werden von einem Serienmörder ins Visier genommen. Er ermordert sie auf verschiedene Weisen und legt sie aus. Privatdetektiv Molden und seine neue Bekanntschaft Greta geraten mitten hinein in die Ermittlung.

Meinung:

Der Titel passt absolut zur Geschichte. Das habe ich schon in den ersten Seiten des Buches gemerkt. Das Cover (als Printversion)
wirkt durch den Blutfleck authentisch, gruselig, düster, brutal und lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen.
Die Printversion bietet des Weiteren noch eine Besonderheit: Die Seiten des Buches sind am Rand rot gefärbt, so dass der Buchquerschnitt an allen Seiten rot ist ausgenommen des Buchrückens. Mir persönlich gefällt es nicht so, es wirkt auf mich zu künstlich. Ich habe aber von anderen gehört, die das gut fanden.

Die Handlung hat mir mittelmäßig - gut gefallen. Ich hatte während des Lesens schon die eine oder andere Vermutung zu der Identität des Täters gehabt, ein Gesamtbild konnte ich allerdings nicht selbst konstruieren. Es war zum Teil durchschaubar für den Leser, der oft Krimi liest. Der Leser verfolgt Moldens Ermittlungen und wird ab und zu auf durchschnittliche Art und Weise in die Irre geführt, eine Raffiniertheit oder ein Genialstreich wurde vom Autor nicht geboten. Die Psychothriller - Leser könnten evtl. an den Beschreibungen der Mordvorgänge Gefallen finden. Nicht zu schockierend, aber doch so,
dass sie einen schaudern lassen. Die Handlung wird chronologisch erzählt - dazu gibt es kapitelweise immer eine Tagesangabe.

Die Charaktere wurden nicht mit einer solchen Tiefe behandelt, wie ich es mir für die Sympathieentwicklung gewünscht hätte. Sie kamen sehr flach rüber und mir hätte es wesentlich mehr gefallen, wenn die Beziehung von Molden zu Greta ein bisschen mehr Beachtung erhalten hätte. So kam dieser Handlungsstrang mir doch sehr oberflächlich erzählt und teilweise auch unglaubwürdig vor und ich wurde nicht warm mit den Protagonisten.

Der Schreibstil war für mich gut und flüssig zu lesen. Einfache, keine gekünstelte Sprache - dadurch kam ich auch sehr schnell durch das Buch.

Fazit:

Insgesamt ein solides Buch, das ein wenig besser ist, als der Durchschnitt. 3.4 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 30.10.2016

Liest sich eher wie der Roman eines Schülers

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Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich durch sein schlichtes und dennoch einprägsames Cover in Verbindung mit seinem ziemlich interessanten Klappentext in seinen Bann geschlagen. Es versprach sehr spannend ...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich durch sein schlichtes und dennoch einprägsames Cover in Verbindung mit seinem ziemlich interessanten Klappentext in seinen Bann geschlagen. Es versprach sehr spannend zu werden. Was Kapitel 1 ja letztlich auch war. Dann jedoch, wo die eigentlich Hauptfigur Detektiv Molden ins Spiel kam, wirkte der Schreibstil sehr abgehakt, teilweise schon recht auf Schulaufsatz-Niveau gehalten, sodass die Sätze eher wie nicht ausgefeilte Stichpunkte wirkten, denn als in sich stimmiger und flüssiger und vor allem fortlaufender Text.
Ob das jetzt mit meiner gewissen Erwartungshaltung an das Buch zusammen hängt oder ob ich das Buch in dem Sinne einfach überschätzt habe kann ich nicht sagen, denn das ist mein erstes Buch dieses Autors und ich wage zu behaupten, dass es auch das letzte Buch dieses Autors sein wird, das ich lese, denn mir persönlich gefällt sein Stil nicht. Dabei fühle ich mich eher als unbeteiligter Beobachter.
Dabei ist die Handlung jetzt auch eigentlich nicht wirklich schlecht gewählt und verspricht vor allem nervenaufreibende Spannung. Okay, auch die Namensgebung der im Buch geschaffenen Protagonisten und Nebenfiguren lässt sehr zu wünschen übrig, erinnert sie doch eher an ein vorangegangenes Jahrhundert, denn an ein aktuelles Zeitgeschehen. So war es für mich, als jemand der nur dann Thriller liest, wenn sie wirklich gut sind, nicht gerade ein Erlebnis dieses Buch zu lesen.
Das Einzige, was mir an diesem Buch wirklich außerordentlich gut gefällt, ist der rot eingefärbte Buchschnitt, denn dieser macht wirklich etwas für sich her und ich liebe generell eingefärbte Buchschnitte.
Dennoch konnte mich das Buch leider so gar nicht von sich überzeugen, weswegen ich hier nur 2 Rosenblätter vergebe. Vielen Dank an Literaturtest für das Rezensions-Exemlar.