Cover-Bild Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben?

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 29.04.2022
  • ISBN: 9783404185788
Kristen Bailey

Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben?

Roman
Antonia Zauner (Übersetzer)

Ist es normal, lieber zum Zahnarzt zu gehen als Zeit mit dem Ex-Mann zu verbringen?

Vor zwei Jahren glaubte Ärztin Emma noch, ihr Leben wäre mit ihrem liebevollen Ehemann Simon und zwei wunderbaren Töchtern perfekt - bis sich herausstellte, dass Simon eine Affäre mit einer Kollegin hatte. Nun ist Emma wieder Single, und ihr graut davor, sich in den Dating-Dschungel wagen zu müssen. Schließlich stammen ihre Erfahrungen aus einer Zeit vor jeder Dating-App. Simons äußerst kreatives Verhältnis zur Wahrheit macht es auch nicht einfacher, erzählt er doch gezielt Lügen über Emma. Fest entschlossen, dass Simon weder eine neue Liebe noch ihr neues Leben zerstören wird, sagt sie seiner Lügerei mit überaus unkonventionellen Mitteln den Kampf an.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2022

Ausbaufähig

2

Während ich die Aufmachung, der Titel und die Leseprobe und sogar das erste Drittel super fand, ließ meine Begeisterung von dem Punkt an stetig nach.

Zu Beginn war es ein herrlich humorvoller Roman für ...

Während ich die Aufmachung, der Titel und die Leseprobe und sogar das erste Drittel super fand, ließ meine Begeisterung von dem Punkt an stetig nach.

Zu Beginn war es ein herrlich humorvoller Roman für alle Frauen, die sich aktuell in einem katastrophalen Scheidungsverfahren befinden oder sich gerade frisch geschieden haben. Es folgten lustige Beschreibungen von ersten Dates, die mal desaströs endeten, mal aber auch wirklich süß waren. Von all diesem anfänglichem Humor und diesen Szenen hatte ich mir eine komplette Geschichte erhofft.

Allerdings baute Bailey anschließend zu viel ein. Zu viele zu unterschiedliche Schwestern und ihre ganz eigenen Probleme im Hinblick auf ihren Familienstand und Kinder.

Daher ist der Fokus nicht wirklich auf die Geschichte rund um die Protagonistin Emma und ihre Scheidung, sondern eher schwammig. Es gibt Dramen, Katastrophen, Skandale, Tragödien, aber der Zusammenhalt der teilweise exzentrischen Familie hat mir gefallen. Der Humor sackte gegen Ende aber ab. Statt schwarzen Humor folgte nur noch alles unterhalb der Gürtellinie.

Zum Schluss würde ich sagen, dass es eher noch als ein Familienroman angesehen werden kann, der aber eine fragwürdige Botschaft vermittelt, wenn man die Botschaft überhaupt als Botschaft ansehen kann. Fazit: Der Roman hat Potential, der Beginn, die Idee sind super. Allerdings hat Bailey sich in der Mitte des Romans übernommen und den Fokus verloren. Schade.

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Veröffentlicht am 10.05.2022

Witziger Titel, der leider nicht hält, was er verspricht

2

Eine humorvoll geschriebene Story über die noch nicht lang geschiedene Mutter Emma von zwei Kindern mit vier völlig unterschiedlichen Schwestern, die alle auf ihre Weise versuchen, Emma wieder an den Mann ...

Eine humorvoll geschriebene Story über die noch nicht lang geschiedene Mutter Emma von zwei Kindern mit vier völlig unterschiedlichen Schwestern, die alle auf ihre Weise versuchen, Emma wieder an den Mann zu bringen. Ihr Ex entpuppt sich von Seite zu Seite mehr als das komplette A… Es kommt zu Komplikationen aller Art, plötzlich auftauchende Kinder, familiäre Notfälle (oder auch nicht), Elternabende, Kindergeburtstage und Schulveranstaltungen.
Das witzige Cover, passend zum Titel überzeugte mich sofort, auch das erste Kapitel entsprach meinen Vorstellungen, es war witzig geschrieben und ich wollte sofort weiterlesen. Leider hielt sich der erste Eindruck nicht übermäßig lange. Emma konnte ich immer weniger verstehen, was sie sich alles gefallen ließ, geht gar nicht. Auch die anderen Erwachsen verhalten sich teilweise absolut überzogen, weit weg von jeglicher Realität. Am meisten enttäuscht hat mich aber das letzte Kapitel. Bei dieser Rückgabe ist definitiv etwas schiefgegangen!

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Veröffentlicht am 09.05.2022

Am Titel des Buches vorbei

1

Die 35-jährige Emma beschreibt ihre neue Partnersuche nach der Scheidung von ihrem Ex-Mann Simon. Dabei mutet die Leseprobe lustiger an als es das restliche Buch ist.
Ihre Schwestern stehen ihr in jedem ...

Die 35-jährige Emma beschreibt ihre neue Partnersuche nach der Scheidung von ihrem Ex-Mann Simon. Dabei mutet die Leseprobe lustiger an als es das restliche Buch ist.
Ihre Schwestern stehen ihr in jedem Moment zur Seite, sind zusammen ein gutes Team. Die Charaktere sind aber z.T. überzeichnet, obwohl erwachsen wirken sie unvernünftig und albern.
Währenddessen erhält der Leser kleine Einblicke in Emmas altes Eheleben und erfährt schließlich auch die Umstände der Trennung. Dabei werden jedoch viele Szenen wie z.B. Die Geburtstagsparty so dermaßen übertrieben dargestellt, dass es unglaubwürdig wird. Dann ist die Geschichte auch nicht mehr amüsant zu lesen, lustig schon gar nicht. Das ist schade.
Das Cover zeigt den Titel "Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben?". Darum geht es in dem Buch nur leider gar nicht. Zu Beginn des Buches ist Emma bereits geschieden, hat Simon also "zurückgegeben". Somit ist der Titel falsch gewählt oder die Autorin hat am Titel vorbeigeschrieben.
Dennoch ist das Buch leicht und schnell zu lesen und eignet sich für die kurzweilige Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 12.05.2022

Witzig und schwesternreich

1

Wie findet eine geschiedene Mutter zweier Kinder, Ärztin noch dazu, einen neuen Partner? Emmas Schwestern haben viele gute Ratschläge. Und so ganz getrennt ist sie von ihrem Ex auch noch nicht, denn seine ...

Wie findet eine geschiedene Mutter zweier Kinder, Ärztin noch dazu, einen neuen Partner? Emmas Schwestern haben viele gute Ratschläge. Und so ganz getrennt ist sie von ihrem Ex auch noch nicht, denn seine neuen und gewesenen Affären verletzen sie noch immer. Doch in dieser Geschichte geht es darum, den Alltag zu bewältigen, einen Alltag mit Kindern, Schwiegereltern und Schwestern, mit Kranken und Kollegen und immer wieder mit dem, was die Frauen für Liebe halten und gehalten haben.

Das liest sich teilweise schreiend komisch und witzig, auch wenn es öfter mal unter die Gürtellinie abgleitet. Hier werden keine Probleme gelöst und keine Selbstfindung geschildert. Es gibt viel Aufregung um Tinder- und andere Dates, einen kleinen Jungen mit schwerem Herzfehler, überraschende Söhne und verlorene oder vergessene Höschen. Doch zum Schluss geht alles gut aus: Die Heldin ist in ihrer chaotischen Familie gut aufgehoben und der nächste Märchenprinz ist auch in Sicht.

Das kann man unterhaltsam finden. Oder albern. Es liest sich jedenfalls unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Datingpannen in der Mehrzahl sucht man hier vergeblich

2

Roman Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben? von Kristen Bailey erschienen am 29.04.2022 im Bastei Lübbe Verlag, gelesen als Taschenbuch mit 432 Seiten

Der Prolog und das erste Kapitel haben meine ...

Roman Wo kann ich bitte meinen Mann zurückgeben? von Kristen Bailey erschienen am 29.04.2022 im Bastei Lübbe Verlag, gelesen als Taschenbuch mit 432 Seiten

Der Prolog und das erste Kapitel haben meine Leseerwartung sehr hoch geschraubt. Der lockere sowie humorvolle Schreibstil gepaart mit Emmas eingerosteten Flirterfahrungen trafen bei mir ins Schwarze. Die Datingpanne mit dem weinerlichen Phil macht Lust auf mehr. Aber: Der starke Auftakt fällt mit gleicher Intensität genauso wieder ab. Der Plot verliert sich plötzlich in Klischees, die so unglaubwürdig sind, dass man den Eindruck gewinnt, ein Wechsel ins Märchengenre hätte stattgefunden. Den Charakteren fehlt aufgrund der Oberflächlichkeit gänzlich die Tiefe. Emma nervt mit ihrem mangelnden Selbstbewusstsein und peinlichen Zugeständnissen. Mir drängte sich die Frage auf, wie man als erwachsene Frau und Mutter so naiv und masochistisch sein kann. Auch ihre jüngere Schwester Lucy kann die ein oder andere Szene mit ihren „schmutzigen“ Gedanken nicht aufwerten. Meist ist sie einfach nur peinlich. Der Zusammenhalt der fünf Schwestern ist zunächst sehr stimmig, doch wird dieser mit einer Banalität zunichte gemacht.

Meine persönlichen Highlights sind die kurzen Auftritte von Emmas Töchtern Iris (die Emma liebevoll Kartöffelchen nennt – ein weiterer Pluspunkt) und Violet. Kindermund tut einfach Wahrheit kund. Ein stummes Zwiegespräch zwischen einem Baby und Emmas künftigem Lover. Vor allem jedoch Emmas kleiner Patient Lewis, der eine ganz eigene Art des Umgangs mit seiner Krankheit und der Trennung seiner Eltern hat.

Fazit: So sehr hatte ich mich auf die Lektüre gefreut und bin bitter enttäuscht. Schade, dass die Autorin das begonnene Tempo nicht beibehalten hat. Vor allem habe ich den im Klappentext angepriesenen Dating-Dschungel schmerzlich vermisst. Dem Plot fehlt absolut die nötige Würze und Realität.

Ganz herzlich danke ich der Lesejury und dem Bastei Lübbe Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplars.

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