Cover-Bild Außer Atem

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blumenbar
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 16.08.2019
  • ISBN: 9783351050726
Kristin Rübesamen

Außer Atem

Roman
»Dass sie ihn verpasst hatten, dass der richtige Moment nicht nur aus Spaß so hieß, merkten sie erst, als es zu spät war.«

Als Ingas Tochter – gerade volljährig – verschwindet, sieht sie, die als Yogalehrerin Meisterin der Entspannung ist, erst einmal keinen Grund zur Aufregung. Dann weicht die Gelassenheit zunehmend einer Unruhe, und Inga macht sich auf eine Suche, die sie aus ihrem Leben führt, wie sie es kannte …

»Schnell, bissig, klug. Erst nach dem letzten Wort konnte ich wieder Luft holen.« Leander Haußmann

Kristin Rübesamen schreibt mit anarchischem Humor und doch voller Wärme darüber, wie schwer es ist, das loszulassen, was man liebt – und was man findet, wenn man sich im Leben auf die Suche macht.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2019

Ich bin begeistert - entlarvend, unterhaltsam und grandios geschrieben

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"Sucht nicht nach mir."
Alma, gerade volljährig geworden, ist verschwunden.

"Sucht nicht nach mir." Wie ein Mantra wiederholt ihre Mutter Inga, eine Yogalehrerin, den Satz, den Alma per Mail geschickt ...

"Sucht nicht nach mir."
Alma, gerade volljährig geworden, ist verschwunden.

"Sucht nicht nach mir." Wie ein Mantra wiederholt ihre Mutter Inga, eine Yogalehrerin, den Satz, den Alma per Mail geschickt hat.
Anfänglich noch entspannt, beginnt Inga sich bald Sorgen zu machen. Sie informiert die Polizei und stellt eigene Nachforschungen an.

"Wie war es möglich, dass man als Eltern gar keine Rechte hatte? Nur weil das Kind volljährig war.”

Neben der Suche nach ihrer Tochter, begleiten wir Inga zu Einzelstunden bei Yogaschülern und lernen ihren Exmann kennen, der inzwischen mit einer neuen Partnerin zusammenlebt. Und dann ist da noch ein rätselhafter Todesfall.

“Ich bin Lehrerin, ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, und abends, da bin ich zu müde. Woher soll ich da noch die Kraft nehmen, jemanden umzubringen?”

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mit Ironie und scharfem Blick führt uns Rübesamen hinter die leuchtende Fassade der Yogaszene. Sie beschreibt ihre Figuren mit großer Menschenkenntnis und Liebe.
Teilweise hatte ich das Lese-Feeling eines sehr intelligent geschriebenen Klatschblattes. Denn wir alles lieben es doch, zu entdecken, dass unsere strahlenden Vorbilder, nicht so perfekt sind, wie es immer scheint. Dann fühlen wir uns nicht ganz so schwach und undiszipliniert.
Außerdem gibt es noch eine kleine Besonderheit zu entdecken. Eine raffinierte Überraschung der Autorin, die sich erst beim Lesen entfaltet, die ich jetzt aber noch nicht verraten möchte.

Ein vielschichtiger Roman über die Yogaszene, menschliche Schwächen und das Loslassen.