Cover-Bild Alles außer fern
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Haymon Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 204
  • Ersterscheinung: 22.08.2019
  • ISBN: 9783709934821
Ksenia Konrad

Alles außer fern

Wie ich mich (fast unfallfrei) integriert habe - und die anderen auch
RAUS AUS DER PULSIERENDEN METROPOLE MOSKAU, HINEIN IN DIE BESCHAULICHE TIROLER PROVINZ
Diesen Schritt wagte die russische Germanistin Ksenia Konrad. Wie es ist, sich AN EINEM FREMDEN ORT ZURECHTZUFINDEN, exotisch anmutende Gepflogenheiten richtig deuten zu lernen und den anfangs unverständlichen Dialekt zu enträtseln - davon kann Ksenia Konrad ein Lied mit vielen Höhen und Tiefen singen. Hinter jeder Ecke lauert eine neue AUSNAHME VON DER REGEL. Und heißt es jetzt eigentlich PLUSQUAMPERFEKT oder MINUSQUAMPERFEKT? Alles halb so schlimm, beweist Ksenia Konrad: Heute arbeitet sie selbst als DEUTSCHTRAINERIN FÜR MIGRANTINNEN und hilft anderen dabei, SPRACHE ALS SCHLÜSSEL FÜR DIE TÜR ZUR NEUEN HEIMAT zu entdecken.

EIN BUCH ÜBER DAS ANKOMMEN: MIT EINER NEUEN SPRACHE IN EIN NEUES LEBEN FINDEN
Unkonventionell und ermutigend: Ksenia Konrad ist EINE TATKRÄFTIGE FRAU, DIE ETWAS ZU ERZÄHLEN HAT - schließlich kennt sie die Gefühlsskala beim Transfer in eine neue Kultur selbst nur zu gut. Mit viel HERZ UND HUMOR entlockt sie selbst aussichtslos scheinenden Situationen EINE PORTION HEITERE UND MOTIVIERENDE LEBENSPHILOSOPHIE. In ihrem INSPIRIERENDEN BUCH berichtet sie schwungvoll und erhellend von ihrer eigenen Lebensgeschichte und von ihrer Arbeit mit MigrantInnen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2019

Ganz interessant

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In dem Buch soll es um die Integration von verschiedenen Menschen aus verschiedenen Kulturen gehen, die durch einen Deutschkurs zusammen finden. Dabei soll die Autorin ihren Alltag und den Unterricht schildern ...

In dem Buch soll es um die Integration von verschiedenen Menschen aus verschiedenen Kulturen gehen, die durch einen Deutschkurs zusammen finden. Dabei soll die Autorin ihren Alltag und den Unterricht schildern und das alles mit viel Herz und Humor.


Meine Erwartungen an das Buch waren daher, eine Geschichte zu lesen, die sehr persönlich ist, detaillierte Schilderungen der Leben der Kursteilnehmer zeigt und auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen eingeht.
Doch weit gefehlt. Es wird lediglich der Kursablauf geschildert und die Arbeit und ein paar Gedanken, die sich die Autorin bei der Vorbereitung macht. Zudem wird viel auf den Lernstoff eingegangen, was ein Dativ ist, wie ein Satzaufbau auszusehen hat, etc. Da kommt selbst der Muttersprachler an seine Grenzen, da die Erklärungen oftmals nicht wirklich nachvollziehbar erscheinen und ohne Beispiel schwer zu verstehen sind.
Von den einzelnen Kursteilnehmern bekommt man so gut wie gar nichts persönliches mit. Nur hin und wieder gibt es kleine Einblicke in ihre Einstellungen und Leben. Und auch der Humor scheint nur an ein paar Stellen durch.

Trotzdem sind ein paar interessante Ansichten auf die Deutsche Sprache sowie die Lernmethoden, die die Autorin anwendet, mit eingeflochten. Vermehrt setzt sie auf reale Bezüge zum Leben, verbindet Unterricht mit Ausflügen und Emotionen, was das Lernen leichter werden lässt. Sie hält sich nicht streng an die Lehrbücher und erreicht somit größere Erfolge.

Die letzten zwei Kapitel allerdings, sind wirklich großartig gelungen. Liebevoll Schildert die Autorin in diesen ihren persönlichen Werdegang und Ereignisse die sich stark geprägt haben.
Zudem geht sie auf Themen ein, wie die Selsbstfindung und wie wichtig Liebe, Unterstützung und Integration sind, um seinen eigenen Weg zu gehen. Sie macht Mut auch Pfade zu erklimmen, die von der Hauptst raße abweichen, die einen jedoch selber viel glücklicher machen.

Ich hätte mir die Autorin als meine eigene Lehrerin gewünscht. Sowohl im Deutschunterricht, als auch im Leben.
Als Autorin jedoch würde ich sie mir nicht unbedingt als Vorbild nehmen.

Veröffentlicht am 06.09.2019

Schöne Botschaft

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In "Alles außer fern" geht es um eine russische Trainerin, die anderen Menschen dabei hilft, die deutsche Sprache zu lernen. Gleichzeitig geht es aber auch um so viel mehr: Die Menschen müssen etwas finden, ...

In "Alles außer fern" geht es um eine russische Trainerin, die anderen Menschen dabei hilft, die deutsche Sprache zu lernen. Gleichzeitig geht es aber auch um so viel mehr: Die Menschen müssen etwas finden, woran sie glauben. Dieser Traum und der Zugang zur deutschen Kultur macht das Deutschlernen erst aus.

Da ich selber anstrebe, zukünftig Lehrerin zu werden, hat mich das Buch sehr motiviert und immer wieder Gründe gezeigt, warum es so schön sein kann, anderen Menschen etwas beizubringen. Die Autorin hat in ihrem Buch sowohl die Herausforderungen, die unterschiedliche Kulturen mit sich bringen, angesprochen, aber auch daran erinnert, dass alle letztendlich dasselbe Ziel verfolgen. In diesem Buch gab es viele schöne Zitate, die zum Nachdenken anregten. Um eins zu nennen: "Ich wünsche ihnen, dass sie ihren Glauben und ihre Fähigkeiten zu träumen niemals verlieren, dass sie nie einen Punkt dort setzen, wo sie noch ein Komma setzen könnten, weil es in jeder Davor-Geschichte genug Platz für ein Danach-Kapitel gibt." (S. 182)

Mich persönlich haben die "Belehrungen" für die Muttersprachler ein wenig gestört, aber das liegt vielleicht auch einfach daran, dass ich damit im Studium zur Genüge gequält wurde. Ausgelassen habe ich sie trotzdem nicht, weil ein Teil von mir gedacht hat: Vielleicht liest du ja doch noch etwas, was du für später gebrauchen kannst. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Zwischenmenschliches gewünscht, aber nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit fremden Kulturen oder dem Unterrichten auseinander setzten möchte.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Sprache als Indikator für Integration...

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Das Cover ist sehr schön bunt gestaltet und zeigt Menschen verschiedener Herkunftsländer und Hautfarben, ein sehr fröhliches und buntes Cover, was auch auffällt.
Ksenia Konrad ist als junge Frau einen ...

Das Cover ist sehr schön bunt gestaltet und zeigt Menschen verschiedener Herkunftsländer und Hautfarben, ein sehr fröhliches und buntes Cover, was auch auffällt.
Ksenia Konrad ist als junge Frau einen weiten Weg gegangen und von Russland nach Österreich gezogen, heute ist sie Deutschtrainerin für Menschen mit Migrationshintergrund und hilft damit Menschen, sich über Sprache besser in ihrer neuen Heimat zurecht zu finden.
Natürlich beginnt Ksenia Konrad dabei mit ihrer eigenen Geschichte vom Ankommen bevor sie dann auf die Lebenswegen andere Menschen übergeht, sie macht das mit viel Menschlichkeit und Humor, so das man das Buch wirklich gerne liest.
Man merkt auch immer wieder beim Lesen, wie bemüht Ksenia Konrad auch neben ihrer Arbeit ist, dass es den Menschen, die neu ankommen, gut geht, so klärt sie Missverständnisse auch und schafft es auch immer wieder, ihre Schüler neu zu motivieren, weiterzulernen, auch wenn Deutsch noch so schwer zu sein scheint. Auch ihre Methoden im Unterricht sind manchmal etwas eigen, aber führen zum Erfolg und das zählt.
Bei den Infos für Muttersprachler, die immer wieder im Text als kleine grammatische Hilfe eingeschoben werden, musste ich auch manchmal zweimal lesen. Man macht es aus Gewohnheit richtig, aber für Menschen, die Deutsch als Sprache lernen, muss das wahnsinnig kompliziert sein. Dabei setzt Ksenia Konrad sehr auf Beispiele, weil man kennt ja auch selber die vielen Ausnahmen, die es in der deutschen Sprache gibt. Leider stört die eingeschobene Hilfe etwas den Lesefluss, weil diese Infos wirklich als Absatz mit in den Text gepackt sind.
Natürlich hat das Buch auch einen sehr aktuellen Bezug, man kann sich dann viel besser in Menschen hineinversetzen, die gewollt oder ungewollt ihr neues Leben in einer anderen Umgebung aufbauen, wie schwer es schon durch die Sprache sein kann und wie man trotzdem eine Integration schaffen kann.

Fazit:
Ksenia Konrad schafft mit ihrer und anderen Geschichten ein schönes kleines Buch über das Ankommen und den Neubeginn in einer anderen Kultur, setzt dafür auf Sprache als Indikator und hat mit viel Humor und Menschlichkeit sehr viel Erfolg damit. Beeindruckend ist, dass sie selber keine Muttersprachlerin ist, sie aber trotzdem versucht, alle deutschen Regeln zu vermitteln, das beeindruckt schon. Leider ist gerade die Konkretheit das, was etwas den Lesefluss stört, weil die eingeschobenen Infos für Muttersprachler stören den Lesefluss wirklich, weswegen es nur 4 von 5 Rosen gibt.

Veröffentlicht am 03.09.2019

"Willkommen im Trainingslager"

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Das Buch "Alles außer fern" umfasst ca. 204 Seiten, inclusive eines Inhaltsverzeichnisses und einem kurzen Vorwort.

Kurzer Plot:

Deutsche Sprache, schwere Sprache!

Die Russin Ksenia Konrad ist Germanistin ...

Das Buch "Alles außer fern" umfasst ca. 204 Seiten, inclusive eines Inhaltsverzeichnisses und einem kurzen Vorwort.

Kurzer Plot:

Deutsche Sprache, schwere Sprache!

Die Russin Ksenia Konrad ist Germanistin und zieht von Moskau in das idyllische Tirol.

Ksenia erzählt von ihren Erfahrungen als Deutschtrainerin für MigrantInnen...

Bei ihrer ersten Begegnung mit den noch komplett fremden Menschen, bekommt sie skeptische aber auch fröhliche Blicke. Und sie fragt sich: "Komme ich mit meinem Charme durch oder muss ich mein Gehirn doch anstrengen?" - Seite 11

Dabei muss sie sich auch selbst weiterentwickeln, und sich die Frage beantworten: "Bin ich eher Lehrerin oder Trainerin?"

Ksenia stellt bald fest: "Wenn man gemeinsam lachen kann, dann kann man auch zusammenarbeiten." - Seite 20

Mein Fazit:

Die Botschaft des Buches ist einfach! "Es spielt keine Rolle, woher du gekommen bist, es zählt nur, wohin du gehst." - Seite 37

4. Sterne!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Deutsche Sprache, schwere Sprache!

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Das Cover ist eher abstrakt, aber passend für die Handlung gestaltet.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen.

Die Russin Ksenia Konrad, in Österreich lebend, bringt als Trainerin ...

Das Cover ist eher abstrakt, aber passend für die Handlung gestaltet.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen.

Die Russin Ksenia Konrad, in Österreich lebend, bringt als Trainerin Migranten die Deutsche Sprache und Kultur näher, damit sie sich selbst schätzen lernen, sich neu orientieren und unabhängig werden. Dabei lernt die Autorin auch viel über die Kultur der einzelnen Kursteilnehmer aus aller Herren Länder. Sie fungiert als Vorbild für die Ankommenden.

In einzelnen Geschichten erfährt man wie der Kurs von statten geht. Mittendrin sind Infos für die Muttersprachler eingefügt. Die Texte sollte man allerdings sehr genau lesen, denn man lernt noch so einiges über die Grammatik dazu.

Das Buch beinhaltet viele "blumige" passende Vergleiche in Verbindung mit der Fremdsprache z. B. Satzaufbau: wie eine alte Straße bei schlechter Witterung ohne Straßenschilder. Ob es um die Uhrzeit, Hobbies oder Tätigkeiten der einzelnen Zuhörer geht, alles wird von der Trainerin spielerische, humorvoll und motivierend an die Migranten weitergegeben. Und das alles ohne Streß.

Fazit:

Ein gelungendes lehrreiches Werk! Sehr empfehlenswert!