Cover-Bild Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
(111)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Fantasie
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783846600856
Laini Taylor

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

Buch 1
Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer)

Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume


Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?


Die international gefeierte Reihe der Bestsellerautorin Laini Taylor endlich auf Deutsch

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2019

TRAUMhaftes JAHRESHIGHLIGHT!!

0

》INHALT:
Lazlo Strange wächst in einem Kloster auf – zwischen Büchern und seinen eigenen Träumen. Als Waise fehlt es ihm an einer Familie, einer Herkunft, einem echten Namen. Umso mehr faszinieren ihn ...

》INHALT:
Lazlo Strange wächst in einem Kloster auf – zwischen Büchern und seinen eigenen Träumen. Als Waise fehlt es ihm an einer Familie, einer Herkunft, einem echten Namen. Umso mehr faszinieren ihn Geschichten, Geheimnisse und Abenteuer. All das hat die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, dessen wahrer Name verschwunden zu sein scheint. Als eines Tages Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht werden scheint der Traum den Träumer zu suchen. Ohne zu wissen, was ihn in der verborgenen Stadt erwartet, begibt Laszlo sich auf die Reise. Eine Reise, die selbst seine Fantasie übertreffen wird…

》EIGENE MEINUNG:
„Lazlo hätte kaum besser in die Bibliothek gepasst, wäre er selbst ein Buch gewesen.“
Blau und Gold – die Hauptfarben des ersten Teiles von Strange the Dreamer – harmonieren so wundervoll und gewinnen im Laufe der Geschichte auch noch an tieferer Bedeutung. Die Covergestaltung ist für mich Erholung, Augenweide und absolutes Wohlfühlen zugleich. Erholung von den vielen gleichförmigen Fantasycovern der letzten Jahre. Augenweide mit der fein ziselierten Motte (die eine sehr wichtige Rolle spielt) und deren Flügelgestaltung. Wohlfühlen durch das Wissen, was sich hinter diesem tollen Einband verbirgt.
Zu Beginn war ich tatsächlich etwas skeptisch, wie wohl ich mich mit einem jugendlichen, männlichen Protagonisten fühlen würde – meist lese ich auch aus Sicht von Mädchen/Frauen. Aber Lazlo ist so nahbar, so realistisch, so herzlich, dass man ihn einfach lieben muss. Seine Träume, seine Handlungen, sein Sanftmut haben mich regelrecht in die Geschichte hinein gezogen und dort habe ich so viel mehr gefunden, als der Klappentext angedeutet hat. Doch für den Beginn: Was gibt es Schöneres, für einen Bücherwurm, als ein Protagonisten, der Bücher liebt?
Auch die weiteren Charaktere im Buch haben mich von den Socken gerissen. Alle sind unheimlich gut und tiefgründig ausgearbeitet – und dabei doch tatsächlich nicht alle als Supermodels beschrieben! Vieles von ihren Hintergründen schwebt noch als Geheimnis im Dunklen, wird aber mit der Figurenentwicklung schon angedeutet. Zu Laszlo gibt es auch einen weiblichen Gegenpart, den ich schnell ins Herz geschlossen habe. Auch hier findet sich Mut, Rechtschaffenheit und eine spannende Geschichte. Die Nebencharaktere darum herum sind, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, nicht nur Zierde. Jeder bereichert die Erzählung und ohne sie wäre diese nicht denkbar. Trotz ihrer Anzahl sind alle derart gut ausgearbeitet, dass man nicht ins Schleudern gerät – was sicher auch auf den tollen Schreibstil zurück zu führen ist!
Dieser ist wundervoll poetisch und bildhaft, aber nie zu überladen oder verwinkelt. Er strotzt nur so vor Fantasie, die ich mir in meinen tollsten Träumen nicht hätte ausmalen können. Es braucht nicht 100 verschiedene Wesen oder Orte – Laini Taylor lässt so erst recht Staunen! Ich bin gespannt, was ihr zur „Magie“ in dieser Welt sagt!
Dabei ist diese kein fröhliches Märchen. Es gibt Gewalt, Verluste, Hass und Leid. Körperliche und seelische Versehrtheit. Für mich war dies so viel Tiefgang in einem Fantasybuch wie schon lange nicht mehr – da fühlt man sich auch als älterer Leser sehr gut aufgehoben! Die Autorin schafft es, dass man zusammen mit Lazlo in diese Welt hinein wächst und sie ganz wahrnehmen und verstehen will. Diese erlebt man dazu noch wechseln aus anderen Blickwinkeln. Für mich insgesamt ein wahrer Sog aus Emotionen, Spannung, Magie und Geheimnissen!
Da ich meist Urban Fantasy lese, war ich auch ob der Welt etwas verunsichert. Aber es handelt sich nicht um High Fantasy mit Trollen, Elfen, etc. Die Umgebung scheint zu Beginn aber durchaus nicht modern und ist nicht unsere. Nach und nach zeigt sich die Größe von Lazlos Welt und ihre Verschiedenartigkeit. Dort gibt es durchaus Wissenschaft, Technik und Fortschritt. Keine Angst hingegen muss man vor übertriebener Romantik oder einem spontanen Anfall von Liebe haben. Man vermisst sie auch keine Sekunde!
Vor Beginn dieses Buches sollte man sich vielleicht noch darüber im Klaren sein, dass die englische Dilogie bei uns in 4 Bände aufgespalten wurde. Am Ende dieses Teiles bemerkt man dies schon etwas – als störend habe ich es aber nicht empfunden, auch wenn ich lieber gleich weiter gelesen hätte. Der Schnitt ist klug gewählt und der zweite Teil bereits erhältlich.
Wer sich nicht ganz sicher ist: Lest den Prolog – bei ihm war ich dem Buch bereits verfallen!

》FAZIT:
So unheimlich starke Fantasy, mit derart wunderbaren Charakteren, habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Auf jeder Seite bin ich wieder erstaunt über die Charaktere, Handlungen, Wendungen und Hintergründe dieser Geschichte – ein wahrer Fantasy-Traum!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2019

Von Träumen, die ihre Träumer suchen

0

„Lazlo hätte kaum besser in die Bibliothek gepasst, wäre er selbst ein Buch gewesen.“

Lazlo Strange ist ein Waisenjunge, der nichts mehr liebt als Bücher, Märchen und Legenden. Eine hat es ihm dabei ganz ...

„Lazlo hätte kaum besser in die Bibliothek gepasst, wäre er selbst ein Buch gewesen.“

Lazlo Strange ist ein Waisenjunge, der nichts mehr liebt als Bücher, Märchen und Legenden. Eine hat es ihm dabei ganz besonders angetan: Die Sage der geheimnisvollen Stadt Weep. Eines Tag sucht der Traum seinen Träumer, denn es werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht. Und für Lazlo steht sofort fest, dass er dieses Abenteuer selbst erleben will statt irgendwann davon zu lesen.

Ein Buch, das genauso träumerisch ist wie der Mann, um den es geht. Lazlo ist schweigsam und sein Kopf hängt in den Wolken, doch er ist klug und bei den wenigen Freunden, die er hat, auch nicht um eine raffinierte Antwort verlegen. Er lebt zwischen den Seiten, bis eine besondere Reise ihn raus in die Welt zieht. Eine wirklich wundervolle Geschichte beginnt, die, ohne zu viel verraten zu wollen, von Liebe und Hass, Zusammenhalt und Rache, Träumen und Albträumen handelt.

Der Schreibstil ist der absolute Wahnsinn, ich habe lange nichts vergleichbares gelesen. Es ist, als würde mir jemand diese Geschichte am Lagerfeuer erzählen. Mit einer Stimme, der man ewig lauschen könnte und die einen mit in ihren Bann zieht. Wer im ersten Band nach einer herausragenden Liebesgeschichte sucht, wird wohl erstmal nicht fündig. Aber was nicht ist, kann ja noch werden? Und mir persönlich hat sie auch überhaupt nicht gefehlt.

Die Welt, in der Handlung spielt, ist ebenfalls mitreißend und birgt richtig gute und neue Idee. Die Orte sind wirklich besonders und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. So richtig verlassen wollte ich das Setting auch gar nicht, weshalb ich das Buch auch in zwei Tagen verschlungen habe.

Fazit
Was Strange the dreamer also zu bieten hat? Wundervolle Charaktere, eine verzaubernde und neue Welt, einen traumhaften Schreibstil und einen perfekt unperfekten sympathischen Protagonisten. Für mich ein echtes Jahreshighlight, das jetzt schon zu meinen Lieblingsbüchern zählt.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Da will man sich am liebsten mit ins Abenteuer stürzen

0

Lazlo Strange ist ein Waisenkind und wächst in einem Kloster auf. Um den grauen Alltag von "Ora er labora" zu entkommen, flüchtet er oft in die Zelle eines dementen Mönchs, der ihm die Geschichte über ...

Lazlo Strange ist ein Waisenkind und wächst in einem Kloster auf. Um den grauen Alltag von "Ora er labora" zu entkommen, flüchtet er oft in die Zelle eines dementen Mönchs, der ihm die Geschichte über eine sagenhafte Stadt erzählt, die jenseits einer großen Wüste liegt und in der sich allerlei fantastisches Getier und mancher Held herumtreiben soll. Mit seiner grenzenlosen Fantasie spielt er die Abenteuer jener Helden nach, wird von den Mönchen aber mehr als einmal dafür gescholten und verprügelt. Dennoch, der Glaube, dass diese sagenhafte Stadt existiert, wird Lazlo dadurch nicht ausgetrieben. Er begleitet ihn sogar bis ins Erwachsenenalter, und so sucht er nach jedem sich bietenden Hinweis über die  geheimnisvolle Stadt (deren wahrer Namen verloren ging und nur noch als Weep bekannt ist), was ihn den Spitzname Lazlo der Träumer einbringt. Weep gilt als Ammenmärchen - aber nur bis zu dem Tag, als eine Gruppe Krieger, die sogenannten Tizerkan, aufkreuzen und eine Expeditionsgruppe zusammenstellen. Lazlo gewinnt das Vertrauen des Anführers Eril-Fane und wird als dessen Sekretär mit auf die Reise genommen. Was er jedoch in Weep erleben wird, liegt jenseits seiner Vorstellungen.

Mir hat dieser erste Band um den "Träumer" Lazlo sehr gut gefallen und ich erwarte mit Spannung die Fortsetzung Ende November. Schon die ersten Seiten haben mich in ihren Bann gezogen und ich konnte es kaum erwarten, mit Lazlo auf Reisen zu gehen. Ich bin natürlich gespannt, wie es ihm in Weep ergeht und ob die Stadt von ihrem "dunklen Schatten" befreit wird. Und wie es dann der sogenannten Götterbrut ergeht. Ach man, wenn es nach mir geht, könnte der zweite Teil am besten gestern erscheinen.

Veröffentlicht am 28.10.2019

Ein Buch voller wahrgewordener Träume

0

Allgemeines

Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte ist am 30.09.2019 bei one, einem Imprint von Bastei Lübbe, erschienen. Das gebundene Buch hat 343 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren ...

Allgemeines

Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte ist am 30.09.2019 bei one, einem Imprint von Bastei Lübbe, erschienen. Das gebundene Buch hat 343 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Laini Taylor ist dem ein oder anderen mit Sicherheit durch ihre Daughter of Smoke and Bones Trilogie bekannt. Wer sie nicht kennt, sollte diese Rezension zwar lesen, sich danach aber ganz schnell die gesamte Trilogie besorgen, drei Tage frei nehmen und die Bücher verschlingen…

Inhalt:

„Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?“ (Quelle: Verlagsseite Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

Laini Taylor hat ein neues Buch geschrieben. Aber es wird nicht übersetzt. Wie kann das sein? Lange Zeit habe ich mich das gefragt. Nun ist es jedoch endlich so weit, Bastei Lübbe hat Strange the Dreamer ein Zuhause im One-Verlag gegeben. Zwar auch nur ein geteiltes Zuhause, aber immerhin. Mir war direkt nach der Ankündigung klar, dass ich diese Reihe ebenso wie Daughter of Smoke and Bones verschlingen muss, verschlingen werde.

Daughter of Smoke and Bones ist eine Reihe, die unvergleichbar zu sein scheint. Eine märchenhafte, magische und fantastische Trilogie voller Charaktere, die einzigartiger nicht sein könnten. Ein neues Buch, das vom Verlag im Deutschen geteilt wurde, kann damit eigentlich gar nicht verglichen werden. Mir fällt es wirklich schwer, hier eine objektive Bewertung zu schreiben, da ich weiß, dass das Buch im Original ein ganz anderes ist. Sowohl inhaltlich als auch vom Aufbau her ist die deutsche Übersetzung nicht mit dem Original zu vergleichen. Wie soll ein Buch, das einfach einen Cut hat und theoretisch noch viel mehr erzählt, von mir fünf Bewertungsherzen erhalten können? Da ich mir sicher bin, dass ich diese Wertung sonst vergeben würde, verzichte ich in meiner Rezension auf jegliche Wertung in Sternform. Ich möchte einer großartigen Geschichte nichts abziehen, was im Original nicht abgezogen werden müsste. Aber an dieser Stelle möchte ich an die Verlage appellieren. Mit Sicherheit wurde die Entscheidung, das Buch in zwei Teilen herauszubringen nicht unter Berücksichtigung der wichtigsten Grundlage getroffen: Wie finden das eure Leser? Viele Bücher werden geteilt, weil sie sonst im Deutschen nicht lesbar wären, da sie einfach zu umfangreich wären. Das ist hier nicht der Fall! Ja, wir Leser werden den zweiten Teil kaufen und somit vermutlich mehr Geld ausgeben. Aber finden wir das gut? Von mir ein klares „Nein.“!

In Strange the Dreamer lernen wir den sympathischen und absolut verträumten Lazlo Strange kennen. Im Laufe der Handlung tritt er die Reise seines Lebens an. Und die hat es in sich. Parallel befinden wir uns in der sagenumwobenen Stadt Weep und begleiten einige Götterkinder bei Ereignissen, die mich in Hinblick auf die weitere Handlung sorgenvoll zurückließen. Vor allem im Prolog, aber auch innerhalb der Geschichte wird deutlich, warum Taylor als Autorin aus der Masse hervorsticht. Ihr Schreibstil ist poetisch und besonders, vermutlich nicht für jeden etwas. Sie schreibt wortgewaltig, ja beinahe haptisch vorstellbar. Als Leser wird die eigene Imaginationsfähigkeit dadurch aktiviert und angeregt, sich die Dinge beinahe bildlich vorzustellen. So eine Art zu schreiben ist in meinen Augen selten.

Taylor entführt uns in die Gedanken eines wahrhaftigen Träumers, der beinahe zufällig seinen Lebenstraum kennenlernt. Lazlo entwickelt sich bereits in diesem ersten Teil zu einem Charakter, den man irgendwann vermissen oder für Vergleiche heranziehen wird. Ähnlich wie Karou ist er ein so ausgearbeiteter Protagonist, dass ich beinahe das Gefühl habe, ihn zu kennen. Über die Geschichte an sich möchte ich euch an dieser Stelle gar nicht mehr verraten. Wichtig ist, dass ihr auch Strange the Dreamer lesen müsst, wenn ihr auf der Suche nach besonderen fantastischen Geschichten seid. Ich bin sicher, dass die Fortsetzung, die noch dieses Jahr erscheint, euch ebenfalls nicht enttäuschen wird. Wer weiß, vielleicht könnt ihr euch beide Teile auf einmal kaufen und Lazlo Stranges Erlebnisse dann doch in einem Stück lesen?

Fazit:

Ein Buch voller wahrgewordener Träume, das leider geteilt worden ist. Wäre es das nicht, wäre es vermutlich auch in der Übersetzung so perfekt wie das Original.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Ein Junge mit brutalem Gesicht und die blaue Götterbrut

0

Lazlo ist ein Träumer und Geschichtenerzähler. Eigentlich armselig, doch durch mysteriöse Umstände wird er zu einem geschäzten Mitglied einer fremdländischen Gesellschaft.
Sarai, das blaue Mädchen, blickt ...

Lazlo ist ein Träumer und Geschichtenerzähler. Eigentlich armselig, doch durch mysteriöse Umstände wird er zu einem geschäzten Mitglied einer fremdländischen Gesellschaft.
Sarai, das blaue Mädchen, blickt aus dem Himmel hinab auf die verborgene Stadt. Die Stadt, die keinen Namen mehr trägt und an die sich niemand mehr erinnert. Doch Sarai und ihre Geschwister erinnern sich noch genau an die Einwohner dieser ehemals wunderschönen und jetzt zur Dunkelheit verdammten Stadt.
Laini Taylor entführt uns in eine wundervolle Welt voller mythischer Kreaturen, armen Seelen und gut geplanten Zufällen. Der Schreibstil ist dabei, typisch für die Autorin, dick wie Honig und heimelig.
Für mich war es wie ein Nachhausekommen. Zurück zu ein bisschen Karou, zurück zu den Seraphim. Und doch ist es ganz anders und verblüfft mit einer eigenen Geschichte, Tragik und eigenen Wundern.
Bei so einem Worldbuilding und so einem Schreibstil, so viel Einfühlungsvermögen und Authentizität der Charaktere und so viel Liebe für Fantasy, kann es nur ein absolutes Lieblingsbuch für mich werden!