Cover-Bild Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 28.08.2020
  • ISBN: 9783732585717
Laini Taylor

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin

Buch 2
Gerade noch war Lazlo der unscheinbare Bibliothekar aus Zosma, der von der vergessenen Stadt Weep träumte. Jetzt hängen die Hoffnungen all ihrer Bewohner an ihm, und Lazlo steht vor einer unmöglichen Entscheidung: Entweder er rettet die Liebe seines Lebens - oder Weep. Sein Gegner ist unberechenbar, und ohne die Hilfe von Sarai kann er ihn nicht bezwingen. Doch ist ihre Liebe stark genug, um alle Hindernisse zu überwinden und Weep endlich zu befreien?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2020

Ein würdiger Abschluss?

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Zum Inhalt:
Sarai ist tot und wird nur noch von ihrer Schwester Minya an die Welt der Lebenden gebunden. Leider pflegt Minya eine Rachsucht gegenüber den Bewohnern von Weep und wird von ihren Geschwistern ...

Zum Inhalt:
Sarai ist tot und wird nur noch von ihrer Schwester Minya an die Welt der Lebenden gebunden. Leider pflegt Minya eine Rachsucht gegenüber den Bewohnern von Weep und wird von ihren Geschwistern deshalb betäubt. Bei der folgenden Erkundung der Zitadelle öffnet Lazlo ein Portal,- mit überwältigenden Folgen.

Mein Eindruck:
Laini Taylor führt in dem letzten Teil ihrer Dilogie alle Fäden zusammen und bereitet ihren Figuren und den Leser/innen ein würdiges Ende. Dazu bedient sie sich eines sehr bildgewaltigen und opulenten Stils, welcher wunderbar zu der märchenhaften Geschichte passt.
Einige Nebenfiguren gewinnen an Format und offene Fragen werden geklärt. Durch die dadurch gegebene Fülle an Charakteren treten leider die schon bekannten Figuren ein bisschen in den Hintergrund und man erfährt über sie nur noch Altbekanntes, Das lässt sich immer noch gut lesen und macht Spaß, aber irgendetwas hat beim letzten Buch gefehlt,- möglicherweise das letzte Quäntchen Magie.
Daher ist es schön, dass die Autorin ein Türchen für eine Art von Fortsetzung offen gelassen hat.

Mein Fazit:
Ein würdiges Ende einer magischen Story

Veröffentlicht am 12.09.2020

Atemberaubend

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Inhalt:
Lazlo, Sarai und alle anderen sehen sich plötzlich einer neuen Gefahr gegenüber und versuchen verzweifelt, sich selbst, ihre Freunde und die Stadt Weep zu retten

Meine Meinung:
Ein atemberaubender ...

Inhalt:
Lazlo, Sarai und alle anderen sehen sich plötzlich einer neuen Gefahr gegenüber und versuchen verzweifelt, sich selbst, ihre Freunde und die Stadt Weep zu retten

Meine Meinung:
Ein atemberaubender Showdown. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Die Geschichte nahm nochmal Fahrt in die Richtung auf, die ich so nicht erwartet hatte, aber dennoch perfekt passt.

Der Schreibstil der Autorin ist so unglaublich bildhaft, dass ich mich einfach nicht aus dieser Welt verabschieden wollte. Eine kleine Hoffnung gibt es ja auch, dass es vielleicht kein endgültiges Ende war...

Die Entwicklung der Protagonisten ist sehr gelungen. Alle finde ich so authenitisch. Jede ihrer Gedanken und Gefühle kann ich so wunderbar nachvollziehen. Ich kann mich in jeden einzelnen hineinversetzen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen zusehends und ich kann einfach nicht aufhören, tiefer einzutauchen.

Nicht nur Lazlo und Sarai haben eine unglaubliche Wandlung seit dem 1. Band vollzogen. Das gilt hier fast für jeden.

Auch das Ende passt hervorragend.

Die Mischung aus Fantasy und Lovestory ist so unglaublich passend, dass ich am liebsten immer weiter lesen würde.

Der Abschied aus Weep fällt mir sehr schwer. Ich werde aber definitiv irgendwann zurückkehren und Lazlo und Sarai erneut auf ihrer Reise begleiten.

Meine Fazit ist wie bei den vorherigen Bänden: Unbedingt lesen!

Einziges Manko: "Strange the Dreamer" und "Muse of Nightmares" sind im Original je nur ein Buch. Im Deutschen wurden diese geteilt und das wirkt si h etwas negativ auf das Lesevergnügen aus. Während die beiden ersten Bände die Geschichten aufbauen, kommt die große Spannung im jeweils 2. Band. Ich hätte es schöner gefunden, jeweils Spannungsaufbau und Spannungskurve zusammen zu lesen. Dafür kann aber die Autorin bzw die Geschichte nichts

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Veröffentlicht am 10.09.2020

Teil 4

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Und weiter geht es mit Lazlo und all den anderen. Lazlo ist hier in einer echt fiesen Zwickmühle. Dies ist der zweite Teilband und führt unmittelbar nach dem ersten weiter und ist meines Erachtens auch ...

Und weiter geht es mit Lazlo und all den anderen. Lazlo ist hier in einer echt fiesen Zwickmühle. Dies ist der zweite Teilband und führt unmittelbar nach dem ersten weiter und ist meines Erachtens auch ohne Kenntnisse von "Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers" nicht zu verstehen. Und vorher muss man unbedingt die ersten beiden Teilbände von "Strange the Dreamer" gelesen haben. Was für ein Abschluss! Laini Taylor hat hier wieder alles gegeben und hat ein wunderbar ausgestaltetes Fantasywerk geschrieben, detailverliebt, fantasiereich, super Schreibstil und eine gelungene Geschichte mit einem hohen Spannungsbogen. Schade, dass ich die Welt nun verlassen muss.

Veröffentlicht am 26.08.2020

Und wieder eine ungüstige Unterbrechung der Story

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! Achtung, enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden der Reihe !

Nach dem sehr schockierenden und spannenden Ende des letzten Bandes der Strange the Dreamer Reihe, war ich sehr gespannt darauf, wie sich ...

! Achtung, enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden der Reihe !

Nach dem sehr schockierenden und spannenden Ende des letzten Bandes der Strange the Dreamer Reihe, war ich sehr gespannt darauf, wie sich die Story weiterentwickeln würde. Besonders da Sarai überraschend gestorben und Minya sich als scheinbar bösartiger herausgestellt hat, als man es anfangs vermutet hatte. Der Klappentext zu dieser Fortsetzung sagt eigentlich sehr wenig darüber aus, was uns im Buch erwartet und hält viel Raum für Spekulationen bereit. Und vielleicht hätte mir das eine Warnung sein sollen, denn nachdem ich diesen Band "2.1" oder "2A" gelesen habe, steht die Story noch fast immer am gleichen Punkt, wie vor diesem Buch.

Die Handlung in diesem Buch fokussiert sich vor allem auf die Mesarthim, die sich noch immer in ihrem Versteck in luftiger Höhe befinden, nachdem der drohende Sturz der Zitadelle verhindert werden konnte. Sarai und ihre Geschwister fürchten sich vor Minyas nächsten Handlungen und mit einer List gelingt es einigen der Mesarthim Minya zu überwältigen und sie in einen Schlafzustand zu versetzen. Dadurch gewinnen sie zwar Zeit, ohne aber wirklich einen Plan zu haben, wie sie nun vorgehen sollen. Da Minya nun schläft, bleibt nur Sarai übrig, die sie mittels ihrer Gabe in ihren Träumen besuchen will, um so im besten Fall eine Wesensveränderung bei ihr zu erreichen. Doch was Sarai in diesen Träumen erlebt, zeigt ein anderes Bild der Ereignisse aus der Vergangenheit, die die Mesarthim bisher geglaubt haben und lässt einige Fragen offen, was damals wirklich geschehen ist...

Natürlich ist der grosse Pluspunkt dieses Buches wieder Taylors wundervoller, bildhafter und fantastischer Schreibstil. Man muss es ihr einfach lassen, dass sie ein Händchen für fantasievolle Ideen hat, die sehr innovativ und nicht von anderen Fantasy-Romanen abgekupfert wirken. Dennoch hat mir in diesem Buch die Spannung gefehlt und ich hatte nie das Bedürfnis, unbedingt weiterlesen zu müssen, weil das Erzähltempo sehr gedrosselt wird und die Handlung nur schleppend vorankommt. Ausserdem war ich etwas verwirrt über den Fortlauf von Sarais Schicksal. Nachdem sie vor kurzem verstorben ist, hatte ich erwartet, dass ihr Tod einen grösseren Einfluss auf die weitere Story haben würde. Wäre zu Beginn dieses Buches nicht erwähnt worden, dass ihr lebloser Körper und ihr nach wie vor quicklebendiger Geist nun getrennt sind, wäre mir vermutlich gar nicht mehr eingefallen, dass sie eigentlich tot ist, denn sie konnte sich nach wie vor mit den anderen Mesarthim unterhalten und auch ihr Liebesspiel mit Lazlo problemlos fortsetzen. Mir hat sich da der Sinn nicht ganz erschlossen, weshalb sie überhaupt sterben musste, weil es letztendlich nur minimale Auswirkungen auf die Handlung hatte - zumindest bisher. Oder aber, ich habe etwas nicht richtig verstanden, dann dürft ihr mich gerne darüber aufklären.
Die Ausflüge in Minyas Träume fand ich ganz interessant, weil sie einige Fragen aufgeworfen haben, auf die in diesem Band aber nicht vertiefter eingegangen wurde - ich hoffe, das folgt im zweiten Teil noch.
Ausserdem gab es auch eine Art Nebenerzählung mit zwei Charakteren, die neu eingeführt wurden. Für mich waren allerdings nicht diese beiden neu eingeführten Mädchen aufschlussreich, sondern eher der Umstand, dass durch ihren Handlungsstrang erläutert wurde, sie Mesarthim zu ihren besonderen Gaben kommen. Einen direkten Zusammenhang mit dem Hauptplot konnte ich allerdings noch nicht ausmachen, ich hoffe auch hier, dass sich dich Verknüpfung im finalen Band aufklären wird.

Insgesamt hielt dieser Band einige interessante Hintergrundinformationen zu den Mesarthim, ihrem tragischen Schicksal und ihren besonderen Gaben bereit - mehr nicht. Spannende Action hat man dieses Mal leider vergeblich gesucht. Und ich glaube, das ist nicht die Schuld der Autorin, sondern des deutschen Verlages. Und damit komme ich auch direkt wieder zu meinem Hauptkritikpunkt an der deutschen Übersetzung: Ich finde es nach wie vor eine Fehlentscheidung, dass die ursprüngliche Dilogie in vier Teile unterteilt wurde, weil ich den Eindruck habe, dass der Handlungsfluss und die von der Autorin ursprünglich geplante Aufteilung zwischen der Vermittlung von Hintergrundinformationen und spannenden Plot Twists komplett zerstört wurde. Da sich der Spannungsbogen bekannterweise immer mehr steigert, wirkt sich das natürlich ungünstig auf eine weitere Unterteilung der ursprünglichen zwei Bücher aus, denn so verteilt sich der Grossteil der Spannung immer auf die zweite Hälfte (bzw. im Deutschen auf Band 1.2 bzw. 1B oder 2.2 bzw. 2B), was zur Folge hat, dass mich Band 1.1 und 2.1 beide Male als Einzelwerke nicht vollends überzeugen konnten, weil die Handlung eher ruhig und unspektakulär verläuft und sich die Spannung erst gegen Ende hin aufbaut.

Fazit:
Nach einem überraschenden Tod im vorgängigen Band, geht es mit der Erzählung rund um die Mesarthim in diesem Buch weiter. Der Fokus liegt vor allem auf Hintergrundinformationen dieser blauen Wesen, ihren Schicksalen, ihren besonderen Gaben und weniger auf spannender Action und überraschenden Plot Twists, wie es in Band 1.2 der Fall gewesen ist. Dies ist vermutlich erneut der ungünstigen Aufteilung der deutschen Übersetzung geschuldet. Da mich die Handlung dieses Mal nicht so richtig packen konnte, gibt es von mir für diesen deutschen Einzelband 3.5 Sterne und ich hoffe, dass mich das Finale wieder mehr überzeugen kann. Insgesamt aber nach wie vor eine ganz besondere, fantasievolle Reihe mit einer ganz innovativen Idee als Grundlage, die die Reihe vor allem aufgrund von Taylors wundervollem, bildhaften Schreibstil lesenswert macht.

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