Cover-Bild Die Krone der Dunkelheit

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 02.10.2018
  • ISBN: 9783492705264
Laura Kneidl

Die Krone der Dunkelheit

Roman

Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.

Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.  

Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird ...

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 171 Regalen.
  • 5 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 49 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 25 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2019

Die 600 Seiten fliegen an einem vorbei, als wären sie nichts. Dieser Auftakt hat alles!

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An Büchern mit über 600 Seiten traue ich mich immer nur mit einer gewissen Skepsis heran, weil ich eine unglaublich langsame Leserin bin und nicht gerne parallel lese – sprich: Ich möchte das angefangene ...

An Büchern mit über 600 Seiten traue ich mich immer nur mit einer gewissen Skepsis heran, weil ich eine unglaublich langsame Leserin bin und nicht gerne parallel lese – sprich: Ich möchte das angefangene Buch möglichst in einem Rutsch durchlesen und das ist bei 600 Seiten nicht gerade leicht. Wenn sich das Buch dann auch noch schleichend liest und ich nach der höheren Seitenanzahl die Lust verliere, ist das ganz übel.

Langer Rede kurzer Sinn: Der Auftakt zu „Die Krone der Dunkelheit“ fällt ganz und gar nicht in diese Kategorie, im Gegenteil: Ich habe mich so sehr an den Seiten festgesaugt, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie viele Seiten an mir vorbeigerauscht sind. Nicht einmal ist mir während des Lesens langweilig geworden, ich hatte stetig den Drang, weiterzulesen und die Welt und die Geschichte weiter zu entdecken. Dieses Buch hat sich geradewegs zu meinen Lieblingsbüchern katapultiert.

Wo soll ich nur anfangen, um den Inhalt zu beschreiben? Es gibt so viele Charaktere, so viele Handlungsstränge und so viele wichtige Elemente in der Geschichte, dass es nahezu unmöglich ist, alles in kurzen Worten darzulegen. Wir befinden uns in Lavarus, das sich in die Länder Thobria (das der Sterblichen) und Melidrian (das der Fae) unterteilt, die durch eine Mauer getrennt sind. Melidrian teilt sich noch einmal in die Gebiete der Seelie (mit ihrer Hauptstadt Daaria) und der Unseelie (mit ihrer Hauptstadt Nihalos). Die Völker der Sterblichen, der Seelie und der Unseelie haben vor ewigen Zeiten ein Abkommen geschlossen, das es ihnen jeweils verwehrt, die Mauer zur anderen Seite zu überqueren – bei einem Bruch des Abkommens droht ein Krieg. Um dieses Abkommen zu wahren, gibt es die sogenannten unsterblichen Wächter, die einmal Menschen waren, aber durch ein Ritual zu etwas Stärkerem werden, das es sowohl mit Fae als auch mit sogenannten Elva, tierartigen Wesen, aufnehmen kann. Diese Wächter patrouillieren an der Mauer, um die Einhaltung des Abkommens zu gewährleisten.

Obwohl sich auch Kapitel finden, die aus der Sicht anderer Personen geschrieben sind, verfolgen wir das Geschehen hauptsächlich aus der Sicht zweier Charaktere: Auf der einen Seite haben wir Prinzessin Freya, die Tochter des sterblichen Königs, die sich auf die Suche nach ihrem entführten Zwillingsbruder begeben will. Unterstützung sucht sie bei dem unsterblichen Wächter Larkin, den sie vorher erstmal aus dem Verlies ihres Vaters befreien muss.
Auf der anderen Seite haben wir Ceylan, eine Waise, die vor sieben Jahren ihre Eltern verloren hat und nun aus Rachegefühlen eine unsterbliche Wächterin werden möchte. Das Problem ist nur: Der Field Marshal sperrt sich dagegen, denn an der Mauer gab es bisher keine Frauen.

Mich hatte das Buch schon nach wenigen Seiten, da mir der Schreibstil auf Anhieb imponiert hat. Während des Lesens ist er mir immer wieder positiv aufgefallen, weil er nahezu mühelos ein Kopfkino in Gang setzt. Er baut eine eindrucksvolle, magische Atmosphäre auf, sodass man sich in die fantastische Welt hineinversetzt fühlt. Gleichzeitig wusste mich auch der Humor zu überzeugen, der hin und wieder anklingt, ohne der Geschichte ihre Ernsthaftigkeit zu nehmen. Laura Kneidl serviert ihn uns in genau den richtigen Dosen.

Neben dem beeindruckendem Schreibstil sind es aber auch die Charaktere, das Worldbuilding und die Handlung, die dieses Buch so großartig machen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich so viele Charaktere ins Herz schließe, Charaktere, mit denen ich richtig mitfiebere und um die ich bange, in der Sorge, dass sie sterben könnten. Bei manchen Charakteren war das richtig überraschend, weil ich ihnen gleichzeitig auch misstrauisch gegenüberstand, da sich nicht vorhersagen ließ, was man von ihnen noch zu erwarten hatte. Von manchen weiß ich es immer noch nicht, dafür sind sie einfach zu undurchschaubar. Diese Zwiespältigkeit, das Unvermögen, die Charaktere klar in „Gut“ und „Böse“ unterteilen zu können, macht das Buch so spannend und die Handlung so unberechenbar.

Freya und Ceylan sind als Protagonistinnen jedoch schlichtweg bemerkenswert. Sie sind beide auf ihre eigene Art mutig, ehrgeizig und dickköpfig. Während Ceylan kämpfen kann und nicht wenige der Wächternovizen in den Schatten stellt, ist Freya eher auf die Magie fokussiert, obwohl sie diese auch nur relativ schwach wirken kann. Sie macht das jedoch durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit wett und ist für mich sogar noch die beeindruckendere und sympathischere Protagonistin, auf deren Kapitel ich mich immer wieder gefreut habe. Ceylan hat mich dagegen durch ihr vorlautes und freches Mundwerk stets zu erheitern gewusst. Die beiden machen die Geschichte zu etwas ganz Besonderem.

Dazu tragen aber auch die männlichen Charaktere bei, die ihren Weg kreuzen. Larkin als unerbittlicher, düsterer Wächter, der der Königsreligion angehört, Freya und ihren Vater anbetet und für die Prinzessin sein Leben geben würde, Leigh als überraschend humorvoller Wächter, Khoury als strenger, unvorhersehbarer Field Marshal (und damit Anführer der Wächter), aber auch der Prinz der Unseelie, sein Berater Aldren, der Assassine Weylin und der Pirat Elroy. Jeder ist auf seine Weise interessant und schwer einzuschätzen. Ich habe selten so viele Charaktere ins Herz geschlossen.

Durch das nicht gerade einfach gestrickte Worldbuilding ist die Handlung nicht vorauszuahnen. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, in welche Richtung sich das Geschehen entwickeln würde, bis sich langsam ein paar Puzzleteile an ihren Platz gefügt haben – auch mit dem einen oder anderen Twist, der überraschend kam. Es ist nie langweilig geworden, die ganze Zeit passiert irgendetwas: Selbst, wenn ich mich gelegentlich über den Sichtwechsel geärgert habe, weil ich vor allem bei Freya und Larkin weiterlesen wollte, wusste mich auch das neue Kapitel immer wieder in seinen Bann zu ziehen. Jeder Handlungsstrang ist wichtig für die Haupthandlung, auch wenn das am Anfang noch nicht so klar zu erkennen ist.

Abgesehen von der spannenden Handlung und dem Drang, zu erfahren, ob Freya ihren Bruder findet und Ceylan bei den Wächtern aufgenommen wird, haben mich auch die möglichen Liebesgeschichten an die Seiten gefesselt, denn sie sind lediglich unterschwellig und andeutungsweise vorhanden, sodass man als Leser auch diesbezüglich ordentlich mitfiebert. Hier findet sich kein seitenweises Angeschmachte oder die dauernde Erwähnung des guten Aussehens irgendeiner Person – es wird sich ganz schön bedeckt gehalten und trotzdem werden dem Leser gerade genug Brocken hingeworfen, um sich auf mehr zu freuen.

Ich bin so gespannt auf den nächsten Band und habe schon richtig Angst davor, anschließend auf den dritten Band warten zu müssen. Wie soll man das aushalten, wenn der zweite Band so gut ist wie der erste?

Fazit

Ich hatte keine hohen Erwartungen an diesen Auftakt und wurde förmlich weggepustet: von dem Schreibstil, den Charakteren, dem Worldbuilding und der Handlung. Es ist so spannend, dass man sich gar nicht von den Seiten lösen möchte, und bei jedem Griff nach dem Buch freut man sich auf ein Wiedersehen mit den Charakteren. Ich bin wahnsinnig gespannt, ob die Reihe ihr hohes Niveau halten wird, kann aber diesen Auftakt auf jeden Fall schon mal uneingeschränkt empfehlen. Die 600 Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Mir fehlen die Worte

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Okay Leute, zu erstmal: Ich bin geschockt!!! (Warum genau steht hier in der Rezension weiter unten)
Ich verstehe, dass Meinungen auseinander gehen. Aber hier?

Das Buch war die ersten 430 Seiten sehr sehr ...

Okay Leute, zu erstmal: Ich bin geschockt!!! (Warum genau steht hier in der Rezension weiter unten)
Ich verstehe, dass Meinungen auseinander gehen. Aber hier?

Das Buch war die ersten 430 Seiten sehr sehr zäh. Es wurde keine Spannung aufgebaut und ohne die Leserunde, hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen. Zumal immer wieder Szenen vorkamen, die man ohne Weiteres hätte streichen können, ohne die Handlung zu verändern. Und das ist ein Kriterium, das ich hier leider zu oft negativ bewerten musste.
Dann kamen spannendere Handlungen, die aber leider (für mich) alle sehr vorhersehbar waren. Dementsprechend hat auch dieser Teil mich nicht vom Hocker gerissen.
Aber dann kam der Oberhammer und Leute: Ich war so geschockt! Für alle, die das Kapitel 40 schon gelesen haben: Unter aller Sau. Dieses Buch lesen viele jüngere Jugendliche, die zum Teil keine sexuelle Erfahrung haben. Sexuelle Nötigung als Maßnahme der Entwürdigung?! Auf diesem Niveau und mit dieser bildhaften Beschreibung ein ABSOLUTES NO-GO für Jugend- und Fantasyromane! Ich bin sehr verwundert, dass ich bisher nur eine Rezension zu DKDD gelesen habe, in der dieses Kapitel thematisiert wurde.
Die letzten 100 Seiten waren gut geschrieben. Es kam Spannung auf, aber leider alles auf einmal – und 100 spannende Seiten von 630 Seiten sind mir eindeutig zu wenig…
Die Charaktere fand ich zum Großteil echt cool und Besonders, aber identifizieren konnte ich mich leider mit den meisten auch nicht.

Fazit:
Die ersten 400 Seiten hätte man locker auf 100 Seiten runterbrechen können. Außerdem gab es viele unnötige oder vorhersehbare Handlungen und das 40. Kapitel hat den restlichen Eindruck völlig zunichte gemacht. Leider kann ich nicht mehr als 3,5 (von 10) Sternen vergeben…
Aber danke für die tolle Leserunde <3 Es hat viel spaß gemacht, sich mit euch auszutauschen!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Ein weiteres Jahrershighlight

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Also wie schon oben erwähnt bin ich ein riesen Fan von Laura Kneidl. Mit diesem Buch hat Laura Kneidl einmal mehr bewiesen, dass sie eine unglaubliche Autorin ist.

Fangen wir mal mit den Charakteren an ...

Also wie schon oben erwähnt bin ich ein riesen Fan von Laura Kneidl. Mit diesem Buch hat Laura Kneidl einmal mehr bewiesen, dass sie eine unglaubliche Autorin ist.

Fangen wir mal mit den Charakteren an und davon gibt es viele. Freya ist einfach toll gewesen. Ich fand sie sehr mutig und besonders ihr Chemie zu Larkin war klasse. Wie sie alles versucht um ihren Bruder zu suchen und ihr Ziel klar vor Augen hat, machte sie mir noch sympathischer. Larkin, ihr Begleiter und ein unsterblicher Wächter ist eher ein kleiner Grummel. Dennoch hat er sich einen Weg in mein Herz gebannt.

Mein Liebling war definitiv Ceylan. Sie ist eine richtige Badass Protagonistin und auch wenn sie ihre Fehler und Macken hat, war sie absolut der Hammer.
Ceylan ihre Geschichte spielt hauptsächlich an der Mauer und so lernen wir auch meinen kleinen Schnuckel Leigh kennen. Allein das er weiße Haare hat hat mich vom Hocker gehauen, aber auch seine Art war toll. Er glaubt nämlich an Ceylan und respektiert sie vor allem.

Kommen wir mal zu einer anderen Gruppe und zwar den Fae oder besser gesagt zuerst zu den Unseelie. Kheeran ist nämlich der Prinz, obwohl er dies nicht wirklich will. Auch ihn mochte ich sehr und auch sein Berater Aldren hat sich einen Platz in meinem Herzen geschaffen...auch wenn seine letzte Handlung im Buch nicht wirklich nett war.

So jetzt kommt noch ein Charakter den ich gerne erwähnen würde oder halt es sind sogar zwei. Weylan und Valeska sind beide nicht wirklich als gut zu betrachten. Obwohl ich Weylan eher in die moralische Grauzone einordnen würde. Hach aber wie ihr vielleicht wisst, habe ich eine Schwäche für diese Art von Charakteren (Hust Kaz Brekker Hust).
Valeska ist die, die wirklich böse ist, aber ich denke sie ist nur die Spitze vom Eisberg.



Oh Gott hoffentlich seit ihr hier noch dran, dass war jetzt wirklich eine ausführliche Meinung zu den Protagonisten.


Die Handlung war auch genial. Es gab zwei Hauptstränge und diese laufen am Ende zusammen. Es war spannend, fesselnd und total atemberaubend Freya, Ceylan und allen anderen auf ihrer Reise zu begleiten. Man merkt die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung machen. Ich kann mich auch gar nicht festlegen, welchen Handlungsstrang ich am meisten mochte. Das Buch hat mir einfach als gesamt Paket gefallen und ich würde niemanden missen wollen.


Auch das World Building war spitzenmäßig. Ich liebe Fantasy Romane und eine gute Welt gehört immer dazu. Lavarus´s Geschichte wurde gut mit eingewoben und auch die Karte am Anfang des Buches hat mir sehr geholfen. Besonders das Reich der Fae fand ich faszinierend und sein Ursprung hat mich sehr interessiert. Auch die Elva, schreckliche Kreaturen, die das pure Böse sind. Sie kommen in den Unterschiedlichsten Gestalten vor und ich hatte immer richtig gruselige Viecher vor meinen Augen. Die Magie war hier klasse eingesetzt, denn in dem Menschen Reich ist sie verboten und so hatte sie etwas mysteriöses und geheimnisvolles.


Laura ihr Schreibstil hat mir schon in ihren New Adult Romanen gefallen. Auch hier war er wieder total fesselnd und außerdem magisch.


Okay ich hab hier nochmal eine kleine Ergänzung... ich hab Elroy vergessen, dieser ist ein Pirat und hat einen kleinen Auftritt. Irgendwie ist er mir immer in Gedanken gelesen und Achtung kleiner Spoiler, Magieflimmern (also Teil 2) fängt mit einem Kapitel aus seiner Sicht an.


Fazit

Die Krone der Dunkelheit ist ein absolutes Jahreshighlight und nun sind schon zwei Bücher von Laura Kneidl auf meiner Jahreshighlights Liste für 2019.
Wer einen tollen Fantasy Roman mit viel Spannung, Freundschaft und ein kleines bisschen Liebe haben möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.

Von mir gibt es 5 Sterne und ich freue mich schon auf Band 2.

Veröffentlicht am 11.09.2019

Schöner Fantasyroman mit gut verständlicher Welt und sympathischen Charakteren

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Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne und aufgrund des guten Schreibstils von Laura Kneidl ließ es sich super gut lesen. Man steigt schnell in die Geschichte rund um ein Land ein, in dem Menschen und ...

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne und aufgrund des guten Schreibstils von Laura Kneidl ließ es sich super gut lesen. Man steigt schnell in die Geschichte rund um ein Land ein, in dem Menschen und Faes durch eine Mauer getrennt werden.
Freya und Ceylan sind zwei mutige Protagonistinnen, die so unterschiedlich, aber beide auf ihre eigene Weise stark sind. Freyas Szenen mit dem Wächter Larkin sind sehr amüsant und ihre Suche nach ihrem Bruder birgt für mich die größten Wendungen, die mich komplett überrascht haben. Die Wächternovizin Ceylan kämpft währenddessen um ihren Platz an der Mauer als einzige Frau, wird mit ihren Vorurteilen konfrontiert und muss eine Reise antreten, die ihr komplett gegen den Strich geht.
Thobria, das Land der Menschen blieb mir noch etwas fremd, aber Melidrian, das Land der Faes hat mich in ihren Bann gezogen. Dort gibt es geheime Machtkämpfe zwischen Seelie und Unseelie mit dem Unseelie Prinzen Kheeran im Zentrum. Dies war in meinen Augen der spannendste Handlungsstrang.
Das Ende hat mich dann komplett überrascht und endet mit einem Cliffhanger, dass man am liebsten direkt den nächsten Band lesen möchte. Dieser erscheint Ende des Jahres.
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Fazit: 4/5 Sternen
Schöner Fantasyroman mit gut verständlicher Welt und sympathischen Charakteren

Veröffentlicht am 02.09.2019

Gelungener Einstieg in die Reihe

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Die Gestaltung des Buches gefällt mir, sowohl innen als auch außen. Durch die Illustrationen mitten des Buches konnte man sich die Charaktere sehr gut vorstellen. Positiv ist auch die Platzierung der Illustrationen. ...

Die Gestaltung des Buches gefällt mir, sowohl innen als auch außen. Durch die Illustrationen mitten des Buches konnte man sich die Charaktere sehr gut vorstellen. Positiv ist auch die Platzierung der Illustrationen. Sie waren mittig, dass man sich die Charaktere auch ein eigenes Bild machen konnte. Beim Cover gefällt mir, dass wenn man mit den Fingern drüber streicht, die Sanduhr spürt.

Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Die Autorin schreibt aus verschiedenen Perspektiven. Dabei bleibt sie in der Hauptstory und bringt noch eine Geschichte eines Nebencharakters mit ein. Insgesamt konnte man durch die verschiedenen Sichtweisen die Handlung und die Welt gut kennen lernen und sich sein eigenes Bild machen.

In die Welt habe ich mich sofort verliebt. Die Idee, dass Menschen und Feen (geteilt in Seelie und Unseelie) getrennt voneinander wohnen ist zwar nicht neu, aber trotzdem hat die Autorin geschafft ihren eigenen Ideen (z. B. die Monster "Elva") einen neuen Touch eingehaucht. Die Mauer die das Land teilt, hat mich zuerst an Game of Thrones erinnert, jedoch nur am Anfang, denn die Mauer aus Game of Thrones und Die Krone der Dunkelheit haben sehr wenig gemeinsam. Die Autorin beschreibt die Welt sehr genau, sodass man sich das Reich sehr gut vorstellen kann

Die Geschichte ist von Anfang an spannend und zieht sich auch so durch. Gut ist auch, dass die Liebe bisher nur eine sehr geringe Bedeutung hat. Ich glaube jedoch, dass sich das in den nächsten Büchern ändert. Worauf ich mich schon sehr freue.

Die Charaktere sind gut ausgebaut. Freya ist so entschlossen und tut alles um ihren Bruder wieder zu finden. Ihr Wille ist bewundernswert. Ihr Begleiter Larkin ist sehr ruhig und geheimnisvoll. Ich habe mich ständig gefragt was er möchte. Ceylan hingegen ist sehr rebellisch. Am Anfang fand ich sie etwas unsmypathisch. Im Laufe des Buches hat sich dies geändert.

Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt mit einigen Wendepunkten und bisher wenig Romantik. Bin sehr gespannt wie es weiter geht. Mit Freya und Ceylan