Cover-Bild The Lie She Never Told

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 306
  • Ersterscheinung: 04.02.2019
  • ISBN: 9783959916806
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Laura Labas

The Lie She Never Told

Mein Name ist Faith Rochester und ich habe meine beste Freundin getötet.
Fast drei Jahre später kehre ich in meine Heimatstadt zurück, in dem Wissen, dass mich niemand ansehen, geschweige denn mit mir reden wird. Niemand – bis auf eine Ausnahme. Liam Bridges hat sehr viel über mich und den Tod seiner Schwester zu sagen und nichts davon ist besonders nett.
Nachdem Faith ihre beste Freundin Emma auf einem Foto, das nach ihrem vermeintlichen Tod aufgenommen wurde, entdeckt, reist sie nach Grayne Village. Zurück an den Ort, an dem alles seinen Anfang nahm. Dort erkennt sie schon bald, dass das Mysterium um Emmas Verschwinden weiter und tiefer reicht, als sie geahnt hat. Ist Emma wirklich tot oder gibt es noch Hoffnung? Wie tief muss Faith graben, um die Wahrheit endlich aufzudecken und sich von den Lügen einer ganzen Stadt zu befreien?

The Lie She Never Told ist ein Einzelband.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 20 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 7 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2019

Potenzial wurde absolut verschenkt..

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Mit seinem Klappentext weckte "The Lie she never told" hohe Erwartungen in mir. Leider konnte das Buch diese nicht erfüllen. Mit 299 Seiten ist das Buch nicht wirklich lang und hätte die perfekte Länge, ...

Mit seinem Klappentext weckte "The Lie she never told" hohe Erwartungen in mir. Leider konnte das Buch diese nicht erfüllen. Mit 299 Seiten ist das Buch nicht wirklich lang und hätte die perfekte Länge, um eine spannende, knackige Geschichte zu erzählen, allerdings wird hier unheimlich viel Potenzial verschenkt. Der Plot an sich klingt wirklich gut und auch der unmittelbare Anfang hat mein Interesse geweckt, allerdings passiert recht wenig und das, was passiert, ist nicht wirklich unterhaltsam oder fesselnd. Als nach der Hälfte des Buches immer noch nichts passiert ist, was Faith weitergebracht hätte, wusste ich bereits, dass das Buch für mich leider ein Flop wird.

Faith kehrt in ihre Heimatstadt zurück und stößt dort auf den Hass der Bürger, weil diese sie für den Tod ihrer besten Freundin Emma verantwortlich machen, während sie darauf beharrt, Emma nie etwas angetan zu haben. So weit, so gut. Klingt für mich wie ein solider Plot für einen Jugendthriller oder zumindest einer spannenden Geschichte.

Die Geschichte plätscherte allerdings eher vor sich hin. Wenig Spannung, wenig Raum für Spekulationen, fehlender Nervenkitzel. Man erfährt einige Details über Faiths früheres Leben und ihrer Bekannten in Grayne Village und des Weiteren trifft sie auf Emmas großen Bruder, Liam. Und hier kommen wir zum ersten Kritikpunkt neben dem schleppendem Tempo - die Liebesgeschichte. So ein großer Spoiler ist das aber auch nicht, weil sie früh beginnt und dann auch mit gutem Tempo durchstartet, was ihr in meinen Augen allerdings das Genick bricht. Zum einen fand ich die Lovestory fürchterlich schlecht aufgebaut und ausgearbeitet und zum anderen stört sie einfach den eigentlichen Plot. Ich hätte sie nicht wirklich gebraucht und wenn, hätte sie anders aufgebaut werden müssen, denn sie zieht meiner Meinung nach die größte Logiklücke hinter sich nach. Des Weiteren schleppt sich die Geschichte von einem Punkt zum Nächsten. Faith ist nämlich nicht einfach nur so nach Grayne Village zurückgekehrt, sondern verfolgt einen Plan - dies aber so langsam und gemächlich, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe, weil es mich gelangweilt hat.

Die Charaktere bleiben größtenteils sehr oberflächlich und eindimensional. Faith ist, für das, was sie durchgemacht hat, sehr gutgläubig und naiv, was mich mehr als einmal mit den Augen rollen lassen hat.

Zwei Sterne gibt es von mir also für den Schreibstil, denn durch diesen, in Kombination mit den kurzen Kapiteln, lässt sich das Buch an sich wirklich flüssig und zügig lesen, und für das Ende, weil so viele Dinge miteinander verknüpft wurden, mit denen ich vorher nicht gerechnet hätte - aber wie denn auch, wenn nichts erzählt wird und Faith eigentlich nur mit Liam abhängt. Da kämen wir dann auch zu weiteren Kritikpunkten wie deplatzierte Szenen und unpassenden Entwicklungen, hin zu Andeutungen, die einfach nicht mehr weiter verarbeitet werden, obwohl sie sich hervorragend geeignet hätten, sie irgendwo weiter auszuarbeiten. Um nur ein kleines Beispiel anzuführen, um meine Kritik zu begründen: Es wird eine Leiche gefunden und Faith und Liam fallen daraufhin erstmal im Auto übereinander her. Da dachte ich mir nur "What the hell?" Ernsthaft? Wie kommt man darauf, dass diese Szene in die Timeline passt? Hätte man die nicht irgendwo anders unterbringen können? Immer wenn es spannend wurde, wurde die Stimmung mit solchen Situationen gekippt. Eventuell kann man so nachvollziehen, wieso ich solche Szenen dann schlecht platziert finde.

Das Ende wird dann natürlich - wie soll es anders sein, wenn man so viel Zeit verschenkt und den Fokus auf die "falschen" Dinge legt - auf die letzten 50 Seiten gepresst. Da vorher nicht so viel geschah und man kaum Grundlagen für Spekulationen geliefert bekam, konnte man sich die Enden perfekt so legen, wie man es gebraucht hat um ein schlüssiges Bild zu bekommen.

Zusammenfassend also leider eine große Enttäuschung über das verschenkte Potenzial, Figuren, die zu wenig hergeben um sie wirklich zu mögen und eine Story, die man am besten ganz anders aufgezogen hätte. Zugegeben, das Ende hat mich aufgrund seiner Grausamkeit doch überrascht und schockiert, insgesamt lieferte mir das Buch letztendlich aber zu wenig, als dass ich es als "gut" bezeichnen könnte.

Veröffentlicht am 18.05.2019

Die Kälte in Grayne Village

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Faith Rochester wurde vor drei Jahren wegen Mordes an ihrer Freundin festgenommen, jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Sie verließ ihren Heimatort, zog nach Chicago und baute sich dort ein neues ...

Faith Rochester wurde vor drei Jahren wegen Mordes an ihrer Freundin festgenommen, jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Sie verließ ihren Heimatort, zog nach Chicago und baute sich dort ein neues Leben auf. Jetzt jedoch kehrt sie zurück, kurz vor Weihnachten. Sie hat eine Mission - zu klären, was mit ihrer besten Freundin Emma wirklich passiert ist, denn eines weiß sie: Sie hat sie nicht getötet. Doch in Grayne Village ist nicht nur der Winter kalt, die Leute dort begrüßen sie nicht gerade begeistert zurück. Am kältesten ist dabei Liam: nicht nur Faith' alter Schwarm, sondern auch noch Emmas Bruder.

Was soll ich sagen? Die Idee der Geschichte gefällt mir, zumal sie viel Raum lässt für Verwirrspiele. Zum Teil ist es der Autorin auch gelungen, das umzusetzen. Doch immer wieder lässt die Spannung nach, um in Teenie/Young-Adult-Liebesgedöns abzudriften, vor allem so dermaßen nach Schema F, dass man gähnen möchte. Vor allem, warum wird in allen Büchern aufgezeigt, dass eine junge Frau jedes Mal einem Typen verzeihen muss, der sich zumindest anfangs wie der letzte A... aufführt? Ich vergaß: Weil er heiß ist. Dann ist das okay. Nicht.
Mir sind bis zum Schluss die Motive einiger Beteiligten unklar geblieben, auch dass Faith in der Kleinstadt, die Grayne Village darstellt, einige relevante Personen nicht kennen sollte, gerade, wenn diese nur ein oder zwei Stufen über ihr in der Schule waren. Manches wurde dann immer so hingedreht, wie es gebraucht wurde. Zuerst hieß es, sie hat Selbstverteidigungstraining gehabt, nur wenige Seiten später hat sie auf einmal keine Erfahrung mehr im Verteidigen. Mir ist das Ganze hier nicht konsequent genug zu Ende gedacht worden und das Loveinterest, das sich innerhalb eines Wimpernschlags vom feindlichen A... zum Liebesschwüre säuselnden Trottel entwickelt, halte ich auch für zumindest seltsam. Alles in allem hatte ich mehr erwartet. 2,5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 10.10.2019

Leider viel verschenktes Potenzial

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Faith Rochester hatte vor drei Jahren einen Autounfall mit ihrer besten Freundin Emma als Beifahrerin. Im tiefsten Winter sind sie auf dem Heimweg von einer Party von der Straße abgekommen und in den Wald ...

Faith Rochester hatte vor drei Jahren einen Autounfall mit ihrer besten Freundin Emma als Beifahrerin. Im tiefsten Winter sind sie auf dem Heimweg von einer Party von der Straße abgekommen und in den Wald gebrettert. Als Faith wieder zu sich kommt ist ihr Auto voll mit Emmas Blut und von Emma selbst ist ansonsten keine Spur zu finden.
Faith wird trotz ihres jungen Alters des Mordes verdächtigt, kann aber nicht verurteilt werden, weil es nicht genug Beweise gibt.
Als anschließend eine nervenaufreibend Hetzjagd gegen sie beginn, verlässt Faith ihren Heimatort und kommt erst drei Jahre später wieder zurück, um endgültig herauszufinden, was damals mit Emma geschehen ist.

Was auf den ersten Blick nach einem spannenden Thriller klingt, entpuppt sich schnell als eher semi spannender Jugendroman, der versucht ein Thriller zu sein, das aber nicht so richtig schafft.

Faith ist mittlerweile 20 Jahre alt, war also 17, als sie ihren Heimatort verlassen musste, weil sie wie Frankensteins Monster durch die Straßen gehetzt wurde. Ziemlich unrealistisch war an dieser Stelle, dass die 17-jährige Faith ohne ihren Vater nach Chicago zieht und sich dort ein neues Leben aufbaut, um nach knapp drei Jahren einfach wieder zurück zu kommen, um mal eben das Verbrechen an Emma aufzuklären.
Obwohl vorher alles so schrecklich war, geht Faith nun mit den nach wie vor übertriebenen Anfeindungen der Bewohner ziemlich cool um und schützt sich mit ihrem Trotz.
Schnell sind zwei neue Freundinnen gefunden, die ihr natürlich gerne helfen und eine unpassende Liebesgeschichte entwickelt sich auch noch; so etwas darf ja leider in keinem Jugendbuch mehr fehlen.

Der herausragende Schreibstil der Autorin rettet das ganze Buch in einem gewissen Maße und sorgt dafür, dass der Leser schnell voran kommt.

Die Handlung und Charaktere lassen jedoch sehr zu wünschen übrig, so dass dieser Roman eher etwas für unerfahrene jugendliche Leser sind, die noch keinen allzu hohen Anspruch an ihre Lektüre stellen.

Veröffentlicht am 10.09.2019

Ein spannendes Jugendbuch

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Der Schreibstil der Autorin ist einfach federleicht. Man kommt schnell weiter und trotzdem ist alles ausführlich genug beschrieben. Die Kapitellängen sind optimal. Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht ...

Der Schreibstil der Autorin ist einfach federleicht. Man kommt schnell weiter und trotzdem ist alles ausführlich genug beschrieben. Die Kapitellängen sind optimal. Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von Faith, hin und wieder gibt es kleine Rückblenden, aber insgesamt liest man immer aus ihrer Sicht.

Faith mochte ich gern, sie ist sehr still und versucht es immer allen recht zu machen. Keiner in der Stadt mag sie, da alle glauben, dass sie Emma umgebracht hat. Neben Faith spielen Liam, Annie, Hera und Officer Thomsen eine große Rolle. Liam ist Emmas Bruder, Annie und Hera freunden sich mit ihr an und Officer Thomsen verhaftet sie, weil er glaubt sie habe ein Auto gestohlen. Alle diese Charaktere blieben ziemlich flach. Man liest von ihnen, aber richtig viel von ihnen erfahren hat man nicht. Es treten auch andere Charaktere auf, wie David oder Jordan. Sie haben aber zu den Ermittlungen beigetragen und am Ende wird dem Leser bewusst, wie wichtig diese beiden doch sind.

Die Handlung war durchaus spannend und interessant. Als Leser fiebert man richtig mit Faith und ihren Nachforschungen mit. Trotzdem hätte für mich noch etwas mehr Nervenkitzel dabei sein dürfen. Das Ende und die Aufklärung darüber was nun wirklich in der Nacht vor drei Jahren geschah, überraschte mich dann doch.

Die kleine Liebesgeschichte in dem Buch hat mich mehr verwundert als gefallen. In einem Moment hält er Faith für die Mörderin, hasst sie und denkt das sie fortwährend lügt und im nächsten Augenblick steckt er ihr die Zunge in den Hals. Das fand ich etwas bei den Haaren herbeigezogen und ging mir viel zu flott.


Eine spannende Geschichte über eine Stadt voller Idioten und eine starke Protagonistin, auf der Suche nach der Wahrheit. Dennoch hätten die Charaktere mehr Tiefe vertragen können und ein klitzekleines bisschen mehr Spannung.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Okay, aber nicht so ganz meins

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Ich gehöre zu den absoluten Laura Labas Fangirls. Daher war natürlich klar, dass ich auch ein Buch von ihr lese, welches von ihrem eigentlich Genre abweicht. Jetzt bin ich nicht unbedingt der Jugendthrillerleser ...

Ich gehöre zu den absoluten Laura Labas Fangirls. Daher war natürlich klar, dass ich auch ein Buch von ihr lese, welches von ihrem eigentlich Genre abweicht. Jetzt bin ich nicht unbedingt der Jugendthrillerleser umso gespannter war ich natürlich trotzdem und hoffte, dass mich Laura überzeugen kann. Leider gelang ihr das nicht so ganz.

Der Schreibstil der Autorin hat keine Schuld daran, denn der ist wieder absolut fesselnd und treibt einen in und durch die Spannung. Hier ist also Alles im grünen Bereich. Ebenso das Geheimnis um Emma, dem man unbedingt auf die Spur kommen will. Mein Problem waren Teile der Handlung.

Das Buch fängt ziemlich vielversprechend an. Das Mädchen, das ihre beste Freundin auf dem Gewissen hat, kehrt nach 3 Jahren wieder nach Hause zurück. Sie wurde von dem Mordvorwurf zwar freigesprochen, aber niemand glaubt so wirklich daran und somit hält der komplette Ort an seinem Hass und Unmut fest. Und teilweise geht das Ganze ziemlich weit. Faith muss Nerven beweisen und den Mut aufbringen sich den Menschen zu stellen, die sie verurteilen. Doch was ist damals wirklich passiert?

Die Spannung war da und es wurde absolut nicht langweilig. Deshalb hab ich es auch direkt in 2 Tagen geschafft. Bis zum Schluss, war mir auch nicht klar, wer hinter Allem steckt und was tatsächlich passierte.
Aber genau da kommen wir auch zu dem einen Punkt der mich absolut gestört hat.

Die Auflösung. Ich fand die irgendwie an den Haaren herbei gezogen. Das ist natürlich Ansichtssache, aber mein Gedanke war so: Oooookay. Ich hatte ein paar Szenarien parat, aber darauf wäre ich im Leben nie gekommen.

Zweiter Kritikpunkt, auch hier plädiere ich auf Geschmackssache, die Liebesgeschichte. Ich gestehe, dass ich die gar nicht gebraucht hätte. Es war jetzt nicht mega störend, aber halt auch nich so, dass ich Herzchen in den Augen hatte.

Dafür konnte die Autorin mich mit dem “Ende”, der, den, die, das Tätern überraschen. Auch wie das Finale ausfiel war gut gemacht. Es passte, es war noch mal spanennd, wenn auch nicht komplett überzeugend im Motiv.

Dazu kommt, dass ich Faith als wahnsinnig angenehm als Prota empfand, denn ich kann mir vorstellen wie schwer wenige fiel wieder zurück zu kommen. Sie setzt Alles daran um zu beweisen, dass sie unschuldig ist. Ich fand sie überzeugend und muss sagen, dass es wirklich übel für sie aussah.

Mein Fazit

“The lies he never told“ zählt für mich in die Richtung solide, aber ausbaufähig. Auflösung und Liebesgeschichte waren leider so gar nicht meins, aber der Rest war gut gemacht. Auch einen Zweitversuch würde ich probieren, es wäre schließlich Laura. Ansonsten begnüge ich mich natürlich auch wahnsinnig gern mit ihren Fantasybüchern.

3,5 Sterne