Cover-Bild Teardrop

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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 08.03.2016
  • ISBN: 9783453317147
Lauren Kate

Teardrop

Roman
Michaela Link (Übersetzer)

Eine einzige Träne kann die Welt für immer verändern

Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer Mutter geblieben ist, nachdem diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Und die eindringliche Warnung »Vergieße niemals eine einzige Träne!«. Was das alles zu bedeuten hat, erfährt Eureka erst, als sie dem ebenso attraktiven wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2018

Gelungene Geschichte

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Klappentext:
»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall ...




Klappentext:
»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

Verlag: cbt
Seiten: 528
Preis: 17,99€
Erscheinungsdatum: 25.8.2014
ISBN: 9783570162774





Inhalt:
Zum Inhalt möchte ich eigentlich nicht wirklich etwas erzählen, da ich zu sehr Angst hätte zu Spoilern. In dem Buch findet einfach schritt für schritt ein "aha" Effekt statt und man findet immer mehr Puzzleteile mit Eureka zusammen und kann sie langsam und beständig zusammenfügen.

Meine Meinung:
Zu allererst muss ich wirklich sagen, ich bin verwirrt. Das Buch bzw. besser gesagt die Geschichte und die Idee dahinter haben mich mitgerissen, begeistert. Was das Buch teilweise vom Schreibstil her nicht geschafft hat. Ich kam zwar relativ schnell in einen zügigen Lesefluss, aber die Schreibweise der Autorin hat es mir teilweise schwierig gemacht. Ihre Beschreibungen zu dingen waren teilweise sehr verwirrend und meist hab ich dann kurz das Buch zur Seite legen müssen und darüber mal nachdenken müssen. Weiters hab ich es relativ oft weglegen müssen was normal bei mir sehr sehr selten passiert wenn ich in meinem Lesefluss mal drinnen bin, aber es war gar nicht weil mir das Buch nicht gefallen hätte, im Gegenteil. Aber wie schon gesagt, die Schreibweise hat mich regelmässig aus meinem Lesefluss gebracht. Was jetzt eigentlich nicht negativ zu betrachten ist. Aber manche Sachen fliegen in dem buch einfach so davon, ohne wirkliche Erklärung oder das die Autorin die Gefühle einem wirklich näher bringt und dann aber wieder beschreibt sie Socken die am Boden liegen und vergleicht sie mit einer zertretenen Rose. - verwirrend!

Zur Geschichte ist es teils langatmig und teils passiert wieder so viel das ich gar nicht mehr wusste wo hinten und vorne ist. Ich hab auch nicht wirklich eine sehr intensive Bindung zu Eureka herstellen können. Ich hab das Gefühl sie einfach nicht gut genug kennen gelernt zu haben, konnte sie teils nicht verstehen und nicht richtig mitfühlen. Vielleicht wäre das anders wenn es in einer "Ich" form geschrieben wäre. (Vielleicht sollte es aber auch so sein, ein langsames einführen in die Gefühlswelt von Eureka, weil sie selbst muss ja auch stoisch und ruhig bleiben, darf nicht weinen und teilweise hab ich mich auch so gefühlt. Genau wie Eureka, ruhig, stoisch, abwartend)

Aber ein fettes plus hat die Geschichte und die Idee an sich. Atlantis, unter dem Meer. Meeresmenschen. Das alles hat mich schon immer fasziniert und ich bin gespannt wie weit da die Geschichte (Mythos) gehen wird. Bin einfach total neugierig wie es weiter geht, wie die Autorin vorhat die Sachen, Geschichten und Leute zu verbinden und zu erklären.


Fazit:
Gelungene, neuartige Geschichte die so mit keiner vergleichbar ist die ich bisher gelesen habe. Sie macht neugierig auf viel viel mehr. Jeder der gerne mal eine etwas neue "Geschichte" lesen möchte liegt mit "Teardrop" einfach richtig!













Veröffentlicht am 29.05.2018

Stimmungsvoll und spannend

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Klappentext
Eine einzige Träne kann die Welt für immer verändern

Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer ...

Klappentext
Eine einzige Träne kann die Welt für immer verändern

Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer Mutter geblieben ist, nachdem diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Und die eindringliche Warnung »Vergieße niemals eine einzige Träne!«. Was das alles zu bedeuten hat, erfährt Eureka erst, als sie dem ebenso attraktiven wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst ...

Meine Meinung
Mich hat das Buch wirklich überzeugt. Es hat einen von der ersten Seite an gepackt und mit in Eurekas Leben genommen.

Die Handlung begann zunächst mit einem Kapitel aus der Sicht von Ander. Das lässt einen erahnen worum es gehen könnte, war aber so undurchsichtig geschrieben, dass es einem gleichzeitig auch nichts gesagt, aber das Buch direkt einmal spannend und fesselnd gemacht hat.
Anschließend ging es aus der Sicht von Eureka eher leicht weiter und man wurde langsam an die Geschichte herangeführt. Doch nach und nach nahm dann die Spannung zu und das Buch wurde bis zum Ende hin immer fesselnder. Gut fand ich dabei, dass nie zu viel verraten wurde, sondern gerade so viel, wie nötig war, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

Gut hat mir auch gefallen, dass das Buch von Anfang eher eine düstere Stimmung hatte, die auch fantastisch rüber gebracht wurde. Eurekas Leben wird von dem Unfall und dem Tod ihrer Mutter überschattet, was sie auf Schritt und Tritt begleitet. Dadurch entsteht eben eine traurige und düstere Stimmung, die auch trotz der romantischen und schönen Momente, sowie durch die positive und fröhliche Art von Eurekas bester Freundin Cat bestehen bleibt.

Eureka ist eine tolle Hauptfigur. Sie ist überhaupt nicht die Heldin im klassischen Sinne. Sie ist gezeichnet von ihrer Vergangenheit und hat ihre Schicksalsschläge noch nicht verarbeitet. Sie versucht sich so gut wie möglich im Leben zurecht zu finden und will keine Hilfe annehmen. Das macht sie zu einer starken Persönlichkeit, die voll Potenzial zur Weiterentwicklung steckt. Genau das hat mir von vorneherein gut gefallen und macht das ganze sehr interessant.
Auch die anderen Figuren in dem Buch können einen überzeugen. Sie werden zwar nicht so detailliert dargestellt wie Eureka, aber man erfährt dennoch genug über sie (insbesondere aufgrund Eurekas Einschätzungen zu ihrem Charakter), dass man sich gut ein Bild von ihnen machen und auch deren Handlungen nachvollziehen kann.

Das Buch ist leicht und verständlich sowie sehr fesselnd und spannend geschrieben. Es ist sehr emotionsgeladen und stimmungsvoll, sodass der Leser gut abgeholt wird. Das trägt auch dazu bei, dass man sich gut in Eureka hineinversetzen und gut nachempfinden kann, wie es ihr geht. Vor allem kann man auch gut ihre Entscheidungen nachvollziehen, da alles sehr nachvollziehbar und verständlich dargestellt wird.

Insgesamt also ein wirklich toller erster Band, der Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 20.04.2018

teardrop

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Die 17-jährige Eureka hat gerade eine ganz schön schwere Zeit hinter sich. Vor wenigen Wochen verstarb ihre Mutter, Diana bei einem Autounfall. Seitdem muss sie bei ihrem Dad wohnen, gemeinsam mit dessen ...

Die 17-jährige Eureka hat gerade eine ganz schön schwere Zeit hinter sich. Vor wenigen Wochen verstarb ihre Mutter, Diana bei einem Autounfall. Seitdem muss sie bei ihrem Dad wohnen, gemeinsam mit dessen neuer Ehefrau und ihren zwei Halbgeschwistern, was sich alles andere als leicht gestaltet!

Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch muss Eureka nun jede Woche zu einer Therapeutin gehen, welche sie insgeheim hasst. Ihre einzige Unterstützung sind ihre zwei besten Freunde Cat und Brooks.

Als Eureka eines Tages den jungen und zugleich auch äußerst attraktiven Ander kennenlernt, fühlt sie sich auf magische Weise zu ihm hingezogen, obwohl sie ihn gar nicht kennt. Doch irgendetwas scheint er ihr zu verbergen. Und in seiner Gegenwart, muss Eureka komischerweise immer weinen, was sie nicht darf, da ihre Mutter es ihr verboten hat! Immer öfter muss sich Eureka die Frage stellen, weshalb sie nicht weinen darf!

Als dann auch noch das Testament von Eurekas Mutter eröffnet wird, ist nichts mehr so wie es mal war ...

Was für ein wunderschönes Cover ! Meiner Meinung nach ein absoluter Blickfang!

"Teardrop" war mein erste Buch von Lauren Kate und ich fand es ja alles andere als schlecht, auch wenn die Meinungen auseinander gehen.

Den Einstieg in das Buch fand ich sehr interessant, da man da auch gleich Ander kennenlernt. Eureka mochte ich gleich von Beginn an richtig gerne. Sie kommt auch sehr authentisch rüber. Ich fand es teilweiserichtig lustig, wie sie mit ihrer Therapeutin umging und musste manchmal einfach nur loslachen, wenn sich die beiden unterhalten wollten. Diana, kommt einem in diesem Buch auch Nahe, durch die vielen Erinnerungen von Eureka an sie. Man merkt sehr deutlich, dass sich Mutter und Tochter sehr Nahe gestanden haben. Und auch das Versprechen, dass Eureka ihr gegeben hat, ist für sie sehr sehr wichtig.

Ander fand ich ja auch richtig gut beschrieben. Man merkt gleich auf der ersten Seite, dass er anders ist, als all die anderen Jungs, die Eureka kennt. Er ist der Neue, mysteriöse Junge, der zwar etwas wichtiges vor Eureka verbirgt, aber gleichzeitig kommt er auch so cool rüber.

Ich fand es gut von der Autorin, dass man erst nach und nach von dem großen Geheimnis erfahren hat. So konnte man sich als Leser langsam darauf einstellen, dass wieder etwas passieren werde, ohne viel zu überstürzen.

Den Schreibstil von Lauren Kate fand ich auch wirklich gut zu lesen und mich persönlich konnte die Geschichte richtig fesseln, sodass ich das Buch innerhalb weniger Stunden ausgelesen habe, ohne mich je wirklich gelangweilt zu haben.

Für 5 Sterne reicht es zwar für mich nicht, aber Teardrop bekommt von mir starke 4 von 5 Sternchen!

Veröffentlicht am 10.02.2018

Großes Potenzial, das hoffentlich in Band 2 voll ausgenutzt wird

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Klappentext
„‘Vergieße nie eine einzige Träne!‘ Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. ...

Klappentext
„‘Vergieße nie eine einzige Träne!‘ Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?“

Gestaltung
Das Cover der deutschen Ausgabe gefällt mir viel besser als das der Englischen. Die Farben sind nicht so knallig und wunderbar aufeinander abgestimmt. Sie vermitteln dem Betrachter schon passend eine regnerische Atmosphäre. Der Titel ist leicht erhoben und glänzt in metallicblau, was mir persönlich besonders gut gefällt. Das Mädchen, die Wassertropfen und das Kleid, das sich langsam in Wasser auflöst sehen auch wunderschön aus.

Meine Meinung
„Teardrop“ ist eines dieser Bücher, das mich ein wenig zwiegespalten zurücklässt. Einerseits mochte ich die Idee und die Geschichte an sich wirklich sehr, aber andererseits ist einfach nicht groß etwas wirklich Wichtiges, Bewegendes oder die Handlung vorantreibendes passiert. Die ganze Handlung plätscherte Seitenweise nur so vor sich hin, dem Leser wurden immer mehr Fragen um die Ohren gehauen und es gab erst am Ende Antworten.

Für einen ersten Band einer Reihe ist dies natürlich nichts ungewöhnliches, aber dennoch hätte ich mir gewünscht, dass auch hier schon eher (nicht erst am Ende) mehr passiert wäre. So hätte man sonst auch die Einleitung zu der ganzen Geschichte um Atlantis, die Saathüter, Eureka und Ander, die dieser erste Band dargestellt hat, auch einfach in einen Zweiteiler statt einen Dreiteiler stecken können.

Zu Beginn und bis über die Hälfte von „Teardrop“ hinaus ist einfach nichts großartiges, wirklich erwähnenswertes passiert (außer, dass der Leser sich immer mehr Fragen stellt und immer verwirrter wird). Die Geschichte kam einfach nicht so richtig in Fahrt, trotz einiger dramatischer Ereignisse, die aber irgendwie nur zur Nebensache wurden, da die Autorin sich sehr auf die Protagonistin Eureka und ihre Gefühlswelt konzentriert hat. Erst das letzte Drittel hat mich dann so richtig gepackt, da es dort endlich Antworten gab und ein actionreiches Ereignis das andere jagt.

In diesem Zusammenhang war es auch gut gemacht, dass das Ende etwas offen ist. Es war einfach der perfekte Moment, um diesen Band enden zu lassen, da die letzten Ereignisse einen tiefen Einschnitt im Leben aller darstellen und der Leser durch dieses Ende einfach wissen möchte, wie es mit den Protagonisten weiter geht. Diese Vordeutungen für den zweiten Band der Trilogie bieten einfach perfekte Anschlussstellen und lassen Raum für Vermutungen, wie es weitergehen könnte, sodass ich gespannt darauf bin, wie die Autorin die Geschichte dann wirklich weiter verlaufen lässt.

Schön war auch das Spiel mit den Erzählperspektiven. Die Autorin hat den Prolog aus Anders Sicht geschrieben, die Handlung aus Eurekas und schlussendlich den Epilog aus Brooks Sicht. So hatte man als Leser einmal in jeden wichtigen Protagonisten eine Einsicht und ein Verständnis von der Gefühlswelt. Besonders spannend war auch, dass der Prolog einerseits direkt mit einigen Andeutungen auf das fantastische Element von „Teardrop“ startete und andererseits ein dramatisches Ereignis aus Eurekas Leben aufgreift. Der Epilog hat hingegen ein wirklich schönes Ende um diesen ersten Band gezogen, da man als Leser zum ersten Mal einen tieferen Eindruck in die Gefühle von Eurekas bestem Freund Brooks erhält.

Gut gefallen hat mir auch, dass die Liebesgeschichte zwischen Ander und Eureka, die sich im Prolog und im Klappentext andeutet, nicht im Mittelpunkt der Handlung steht. Eureka denkt zwar an Ander, aber er ist nicht andauernd präsent. Auch die Idee ist wirklich toll, da ich persönlich noch nicht so viele Jugendbücher gelesen habe, die sich mit dem Thema Atlantis beschäftigen. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Potenzial dieser Idee in „Teardrop“ noch nicht voll ausgenutzt und ausgeschöpft wurde, da die Atlantisgeschichte wirklich erst im letzten Drittel genauer thematisiert wird. Zuvor ist es eher eine Beschreibung von Eurekas Leben, was ihr alles zustößt und wie sie den Tod ihrer Mutter verarbeitet.

Anstrengend war es wirklich, dass der Leser lange Zeit im Unklaren gelassen wird, bis einem der Kopf vor lauter Fragen schwirrt. Erst zu Beginn des letzten Drittels werden einem dann alle Antworten auf einmal hingeklatscht. Hier wäre es schöner gewesen, wenn man schon zuvor Stück für Stück ein wenig über Atlantis oder die Saathüter erfahren hätte.

Zu dieser Verwirrung beigetragen haben bei mir aber vor allem auch maßgeblich Eurekas andauernde Beschreibungen von ihrer Umgebung oder den Klamotten anderer Personen. Die Gute konnte nicht einfach nur „Baum“ oder „T-Shirt“ sagen, nein es wurde immer genau gesagt was für eine Baumart (aber ohne zu beschreiben wie er aussieht) oder was für eine T-Shirtsorte (ohne zu beschreiben wie sie aussieht). Auch die Ortsbeschreibungen waren wirklich sehr detailliert. Für amerikanische Teenager, die dort in der Region wohnen ist es sicher kein Problem sich die Orte dann genauer vorzustellen, aber für jemanden, der noch nie von den Orten gehört hat, dem nützt die Genauigkeit recht wenig. Durch diese Beschreibungen war es schwer beim Lesen auf die wichtigen Details zu achten, sodass man teilweise auch vergisst, was genau passiert ist.

Fazit
Die Grundidee von „Teardrop“ ist wirklich neuartig und hat viel Potenzial, genauso wie die Figuren um Eureka, Ander und Brooks. Allerdings haperte es in diesem Band etwas an der Umsetzung, da sich große Teile des Buches (genauer: der ganze Anfang bis knapp über die Hälfte) einfach nur um Eurekas Leben gedreht haben und erst im letzten Drittel wirklich Antworten auf all die Fragen gegeben wurden. Nichts desto trotz war „Teardrop“ wirklich spannend und packend, da es an Action, Dramatik und Überraschungen nicht fehlt. Ich werde Band 2 auf jeden Fall lesen, um zu erfahren, wie es mit den Protagonisten und Atlantis weiter geht!
Knappe 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 25.07.2017

Idee von 'Teardrop' ist neu und gut umgesetzt ... mal sehen, was der zweite Teil bringt

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Das Cover:
Das Cover von ‘Teardrop’ zeigt eine junge Frau in einem schwarz-weißen Kleid. Oben ist es weiß, unten wird es schwarz und es sind Wassertropfen und -massen um sie zu sehen. Die junge Frau umarmt ...

Das Cover:
Das Cover von ‘Teardrop’ zeigt eine junge Frau in einem schwarz-weißen Kleid. Oben ist es weiß, unten wird es schwarz und es sind Wassertropfen und -massen um sie zu sehen. Die junge Frau umarmt sich selbst, schaut traurig zur Seite, lässt ihr Haar das Gesicht verstecken. Das Cover war für mich ein Grund, dieses Buch lesen zu wollen. Ich finde, es ist ein sehr hübsches, ansprechendes und auch irgendwie passendes Cover.

Die Geschichte:
Eureka ist 17 und hat vor kurzem Schreckliches durchgemacht: Bei einem Autounfall hat sie ihre geliebte Mutter verloren. Das Auto stürzte in das Wasser und nur Eureka überlebte wie durch ein Wunder. Seitdem lebt Eureka mit ihrem Vater, dessen neuer Frau Rhoda und dessen Kindern zusammen, ist depressiv und hat schon versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Doch trotz ihres schweren Schicksals weint sie nie. Nicht einmal beim Tod ihrer Mutter. Dieses versprechen musste sie ihrer Mutter vor Jahren geben. Sie hält sich an ihre einzigen zwei Freunde, Cat und Brooks. Außerdem hat ihrer Mutter ihr merkwürdige Dinge vererbt, die ein Geheimnis in sich tragen sollen. Doch dann trifft sie auf Ander, der ihre Welt für immer verändern wird. Denn er hat etwas mit dem Tod ihrer Mutter zu tun, bei dem auch Eureka hätte sterben sollen. Und deshalb trachtet nun Anders Familie ihr nach dem Leben …

Meine Meinung:
Mit ‘Teardrop’ habe ich zum ersten Mal ein Buch von Lauren Kate gelesen. Sie hat ja bereits die ‘Engels-‘ Trilogie geschrieben, die ich jedoch noch nicht gelesen habe. Es geht hier um ein Mädchen namens Eureka (erinnert mich sehr an die TV-Serie), das ihre Mutter verloren hat und ihr vor Jahren versprochen hat, nicht zu weinen. Den Grund dafür erfahren wir im Laufe der Geschichte. Man erfährt auch, wie zerbrochen Eureka eigentlich ist und das fühlt sich schon ziemlich deprimierend an. Als es dann an das Geheimnis ihrer Mutter geht, wird es dann endlich spannend. Eureka bekommt drei Gegenstände von ihrer Mutter vererbt: Einen mysteriösen Stein, ein geheimnisvolles Buch in einer fremden Sprache und einen Abschiedsbrief. Eureka wird in eine geheimnisvolle Welt eingeführt, erfährt Anders Geheimnis und wird gejagt.

Ich persönlich konnte mich irgendwie schon in Eurekas Lage versetzen, da auf für mich so ein Verlust schwer zu ertragen wäre. Durch ihre verschlossene Art hat sie nur noch zwei Freunde. Zum einen ist da Cat, die dem ganzen Buch einen frischen Wind gibt. Sie ist neugierig, muntert Eureka so gut es geht auf, lenkt sie ab und unterstützt sie. Sie ist wirklich super. Zum anderen ist da Brooks, Eurekas männlicher Freund, der sich im Laufe der Geschichte verändert und sich über seine Gefühle klar wird. Warum, das erfährt der Leser im Laufe der Geschichte. Oh, und dann ist da ja noch Ander, der geheimnisvolle Junge, der sich irgendwie in Eureka verliebt und sie beschützen will. Was er dafür riskiert, wird erst später klar. Am Ende kann ich zusammengefasst sagen, dass ich das Buch ganz gut fand. Auch wenn der Anfang schleppend war, wurde es, nachdem man diesen überwunden hat, spannend und mysteriös. Nur die Liebesgeschichte kommt mir irgendwie zu schnell und plötzlich. Doch insgesamt ist das Gesamtpaket eine gute Geschichte und die Idee einer vernichtenden Träne hat ja schon was neues und interessantes. Mal sehen, was der zweite Band bringen wird. Die Geschichte ist übrigens aus der Sicht eines Erzählers geschrieben. Ist mal wieder was anderes als immer die ‘Ich’-Perspektive.

Meine Bewertung:
Die Idee von ‘Teardrop’ ist neu und gut umgesetzt, leider am Anfang etwas langatmig, aber irgendwie ist die Vorgeschichte ja doch wichtig für die Story. Die Charaktere sind meiner Meinung nach realistisch, aber noch ausbaufähig. Insgesamt denke ich, dass das Buch gut ist und vergebe drei Sterne.