Cover-Bild Die Heimkehr der Bärenführerin
Band 2 der Reihe "Agnes von Langerode"
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 349
  • Ersterscheinung: 30.04.2019
  • ISBN: 9782919807062
Lea Weisz

Die Heimkehr der Bärenführerin

Vor mittelalterlicher Kulisse erzählt Lea Weisz mitreißend von Liebe, Hass und Intrigen.

In der Eifel, 1348. Agnes, Tochter des Grafen von Langerode, ist ihrem Herzen gefolgt und hat sich Bärenführer Kilian mit seiner Gauklertruppe angeschlossen. Sie ziehen von Ort zu Ort und können sich nur mühsam über Wasser halten. Agnes ahnt nicht, dass ihre Schwester Beth auf der verzweifelten Suche nach ihr ist. Denn auf der Burg ihres Vaters haben Bernard von Hinzweiler und sein Gefolge die Macht an sich gerissen und unterdrücken die Bewohner mit brutaler Gewalt.

Als Agnes von den Entwicklungen auf der Burg erfährt, ist sie zutiefst bestürzt und macht sich sofort auf den Weg nach Langerode. Kann sie der Tyrannei ein Ende setzen?

Zweiter, in sich abgeschlossener Band der Reihe um Agnes von Langerode.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2019

Eine historische Reise, auf der ich gern noch länger geblieben wäre

0

Achtung, dies ist der zweite Teil, somit sind kleine Spoiler nicht zu vermeiden.

„Die Heimkehr der Bärenführerin“ setzt genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Dennoch hat die Autorin einige kleine ...

Achtung, dies ist der zweite Teil, somit sind kleine Spoiler nicht zu vermeiden.

„Die Heimkehr der Bärenführerin“ setzt genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Dennoch hat die Autorin einige kleine Rückblicke oder erklärende Stellen eingebaut, die den Lesefluss nicht stören, aber neu einsteigenden Lesern auch die Chance geben, ohne den ersten Teil gelesen zu haben, nicht im Nachteil zu sein. Diese kurzen Rückblicke gaben mir auch kleine Denkanstöße, denn es ist nun auch schon eine Weile her, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Somit war ich darüber sehr dankbar.
Dieser zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Die Autorin ist ihrem Schreibstil treu geblieben, arbeitet mit Spannung und Wendungen und lässt ihre Charaktere da weitermachen, wo sie im ersten Teil aufgehört haben.
Aber worum geht es eigentlich? Agnes ist die Tochter des Grafen von Langerode. Sie hat schon immer einen guten Draht zu Tieren gehabt und beeindruckte somit schon viele Menschen, wie gut sie doch die Tiere verstand und ihnen helfen konnte, wo andere verzagten. Im ersten Teil traf sie auf die Gauklergruppe und somit auf Kilian. Sie hatte ihr Herz verloren und so reiste sie mit ihm mit. Ihre Schwester blieb auf der Burg Langerode und machte keine gute Zeit durch. Nach dem Tod des Grafen, sind die Damen im Hause der Willkür der neuen Besucher ausgeliefert. Wie sollen sie sich verteidigen? Am Ende flüchtet auch die zweite Tochter des Hauses mit ihrem Stallburschen und versucht ihre Schwester zu finden. Man sollte bedenken, dass wir uns in der Eifel um das Jahr 1348 befinden. Somit haben wir hier einen historischen Roman und wir erleben, wie die Meinung gegenüber Gauklern ist und gerade auch die Männer hat Lea Weisz hier in ein spezielles Licht gerückt. Denn ihre Charaktere haben es sicher nicht einfach.
Immer wieder müssen sie durch Erlebnisse, die man sich selbst und meist auch nicht seinem Feind wünschen würde.
Gerade diese Hasscharaktere hat sie sehr gut geschaffen, denn sehr oft hatte ich ein unangenehmes Ziehen in der Magengegend oder wollte ins Buch und für Gerechtigkeit sorgen. Denn gerade die Ungerechtigkeit dieser Zeit wird hier doch sehr deutlich.

Hier geht es nicht um eine Geschichte mit Liebe und niedlichen Tieren, sondern um das harte Leben in der Zeit um 1348. Wozu sind Leute fähig, hat man als Frau einen eigenen Willen, wem wird geglaubt, wenn es darum geht einen Schuldigen zu finden? Wer ist der Verantwortliche für die einfachsten Dinge und welche Menschengruppen sind so verpönt, dass niemand etwas mit ihnen zu tun haben möchte? Ich habe mir immer wieder gedacht, dass ich damals definitiv nicht leben wollte. Allein schon die Lebensumstände. Aber ist es heute so viel besser? Klar, wir haben so vieles mehr, wir haben Komfort und Luxus, aber sind unsere Ansichten deshalb so anders? Gibt es nicht auch heute noch die Gruppe von Mensch, die abstempelt ist, der man negativ gegenübertritt? Ich finde dieses Buch wirft Fragen auf und soll den Leser berühren. Dies ist in einer für mich sehr realistischen Geschichte verpackt, auch wenn es minimal fantastische Ansätze gibt. Gern würde ich einen weiteren Teil mit den Charakteren erleben, aber ich glaube, dass diese Reihe mit diesem zweiten Band beendet ist. Aber man wird sehen, was da vielleicht noch kommt.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Die Reise endet

0

Auch der zweite Teil dieses historischen Romans war wieder nach meinem Geschmack. Die Handlung ist ereignisreich und spannend. Das Leben der verschiedenen Protagonisten verläuft abenteuerlich, exotisch ...

Auch der zweite Teil dieses historischen Romans war wieder nach meinem Geschmack. Die Handlung ist ereignisreich und spannend. Das Leben der verschiedenen Protagonisten verläuft abenteuerlich, exotisch und aufregend. Über das harte und entbehrungsreiche Leben der Menschen zur damaligen Zeit gibt es zahlreiche wissenswerte Informationen.
Ein gelungenes Buch, prima geeignet für das Urlaubsgepäck.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Gelungene Fortsetzung

0

Nachdem Agnes nun Kilian und der Gauklertruppe gefolgt ist, zieht ihre Schwester Beth ebenfalls mit ihrem Geliebten Richolf in die Ferne. Er will seinen Vater finden und Beth ihre Schwester. Derweil treibt ...

Nachdem Agnes nun Kilian und der Gauklertruppe gefolgt ist, zieht ihre Schwester Beth ebenfalls mit ihrem Geliebten Richolf in die Ferne. Er will seinen Vater finden und Beth ihre Schwester. Derweil treibt Bernard auf Langerode sein Unwesen und hat Genefe und die Burgbewohner fest im Griff. Genefe versucht alles um Hilfe zu organisieren. Ob die beiden Schwestern sich wiederfinden und ihre Burg zurückbekommen?

Eine spannende Fortstetzung um das Schicksal der Bärenführerin Agnes. Der Schreisbtil ist auch dieses Mal wieder sehr gefällig und an manchen Stellen humorvoll. Mir hat es sehr gut gefallen und daher volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Agnes und Beth auf den Weg zu ihrer Heimat

0

INHALT
Agnes war mit den Gauklern unterwegs und sie und Kilian waren sehr glücklich und inzwischen verheiratet. Doch es war sehr kalt und der Vater von Kilian war sehr krank. Agnes bemühte sich im Dorf ...

INHALT
Agnes war mit den Gauklern unterwegs und sie und Kilian waren sehr glücklich und inzwischen verheiratet. Doch es war sehr kalt und der Vater von Kilian war sehr krank. Agnes bemühte sich im Dorf um eine Unterkunft, um den Kranken gesund zu pflegen.
Inzwischen war sie die Bärenführerin von der Bärin Ursula.

Beth, die Schwester von Agnes musste nun Bernard heiraten, da Agnes ja geflohen war. Der Vater war bei einem Jagdunfall auf mysteriöse Weise gestorben. Das alles war etwa 6 Monate her.

MEINE MEINUNG
Dieses Buch ist der zweite Teil und man ist schnell wieder in der Geschichte und im Geschehen. Die Rückblicke die die Autorin dem Leser hier gewährt, ermöglichen den guten Einstieg. Außerdem weiß man so ganz genau, was vorher passiert ist.

Agnes, die Grafentochter ist inzwischen eine berühmte Bärenführerin, nachdem sie vor ihrer Ehe geflohen ist. Sie ahnt ja nicht, das ihre Schwester Beth nun herhalten musste.
Die Brutalität lässt aber dann auch sie fliehen und so verlässt auch sie mit ihrem Geliebten, dem Stalljungen, die Burg.
Das nun Genefe, die Gräfin ausgerechnet von Bernard ihrem Schwiegersohn, schwanger ist, zeigt seine Rücksichtslosigkeit und seine Brutalität.

Die Autorin hat auch hier wieder eine wundervolle Geschichte erschaffen und es geschieht an allen Fronten soviel. Es ist ein einziges Abenteuer und wir lesen hier von Gutmütigkeit, Hilfsbereitschaft, aber auch von Hinterhältigkeit und Lügen. Das macht das ganze dann so interessant und auf seine ungewöhnliche Art und Weise auch spannend.
Man taucht hier ab in die Welt der Gaukler, aber auch in die Welt des Adels.

Man sieht hier sehr deutlich, das auch eine Grafentochter in großer Entbehrung und Armut leben kann, wenn sie von der wahren Liebe gestützt ist. Das macht dann das ganze auch wieder etwas harmonisch und lässt uns Luft holen von der Ungerechtigkeit und Brutalität dieses wüsten Bernard von Hinzweiler.

Ich vergebe hier gerne die vollen 5 Sterne, da man in diesem Abenteuer schnell wieder drin ist und weil es so gut verfasst wurde, das man es auch gut ohne Vorgängerband lesen kann. Die Autorin hat die vorherigen Geschehnisse so gut mit einfließen lassen, das man schnell weiß um was es geht und was vorher passiert ist. Man kann sehr gut nur dieses Buch lesen und man ist trotz allem gefangen in all den Dingen die passieren. Das ist der Autorin hier super gelungen und deshalb verdient sie auch die volle Punktzahl.

Bluesky_13
Rosi

Veröffentlicht am 02.06.2019

Absolut gelungene Fortsetzung!

0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Bereits der erste Teil „Die Bärenführerin“ hat mir gut gefallen, so war ich natürlich an der Fortsetzung interessiert.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Bereits der erste Teil „Die Bärenführerin“ hat mir gut gefallen, so war ich natürlich an der Fortsetzung interessiert.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum ersten Teil. Man erkennt auf den ersten Blick, dass es sich um einen historischen Roman handelt.

Inhalt:
In der Eifel, 1348: Die Grafentochter Agnes hat sich einer Gauklertruppe und somit ihrer großen Liebe Kilian angeschlossen. Sie spielen fürs Überleben und müssen sich im Winter mühsam eine Bleibe suchen. Währenddessen ist Agnes Schwester Beth zusammen mit ihrer großen Liebe Richolf auf der Suche nach Agnes, da Beth vor ihrem Ehemann Bernard von Hinzweiler flüchten muss, der ihre Burg Langerode in Beschlag genommen hat.

Handlung und Thematik:
Das Buch beginnt gleich mit Charakterbeschreibungen und kurzen Rückblenden zum ersten Teil. Man kommt dadurch wieder super schnell rein und befindet sich im Jahre 1348. Somit kann ich mir vorstellen, dass auch jemand der den ersten Teil nicht gelesen hat, dieses Buch ohne Probleme lesen kann. Wie bereits im ersten Teil gibt es auch hier wieder mehrere Handlungsstränge die sich diesmal sogar größtenteils zueinander führen. Bei den einzelnen Strängen ist einer spannender als der andere. Es war in sich rund und logisch. Das Buch zu lesen fühlt sich an wie eine Zeitreise, es wirkt authentisch und realistisch. Hier merkte man die schlechte Stimmung gegenüber Gauklergruppen sogar noch mehr als im letzten Teil.

Charaktere:
Es tauchen überwiegend die Charaktere aus dem vorangehenden Teil aus und man lernt neue Facetten an ihnen kennen.
Genefe konnte ich im ersten Teil gar nicht sooo gut leiden, aber diesmal fand ich sie mutig, frech und dadurch sehr sympathisch.
Nes und Beth waren wieder ein Highlight in diesem Buch. Vor allem Beths kurzzeitige Karriere fand ich witzig.
Der arme Heinrich leidet nun an Vergesslichkeit, aber irgendwie prägte er sich dadurch besonders bei mir ein. Ich musste immer wieder über seine Kommentare schmunzeln.

Schreibstil:
Wie oben bereits beschrieben habe ich auch in diesem Buch wieder schnell und gut reingefunden. Der Schreibstil ist zwar historisch angehaucht, dennoch ließ es sich einfach lesen. Man konnte sich super ins Jahr 1348 bzw. 1349 hineinversetzen und es machte Spaß alle Ereignisse zu verfolgen. Es passierten einige unvorhergesehene Dinge und es war eigentlich durchgehend spannend und mitreißend. Ich konnte das Buch nicht weglegen und hab es fast in einem Rutsch durchgelesen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Eine gelungene Fortsetzung der Bärenführerin, die mit Sicherheit auch eigenständig gelesen werden kann. Man kann gut eintauchen und kommt fast nicht mehr raus Ein interessanter Plot und vielseitige Charaktere. Leseempfehlung für Fans von historischen Romanen.