Cover-Bild Das neunte Haus
(104)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 03.02.2020
  • ISBN: 9783426227176
Leigh Bardugo

Das neunte Haus

Roman
Michelle Gyo (Übersetzer)

MORS VINCIT OMNIA
Der Tod besiegt alles
Wahlspruch von Haus Lethe

Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …

Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.

Campus-Leben, dunkle Magie und eine Heldin mit Kult-Potenzial: »Das neunte Haus« verbindet Urban Fantasy mit Gothic Noir zu einem unwiderstehlichen Mix.
Die Autorin Leigh Bardugo hat mit ihren Fantasy-Bestsellern »Das Lied der Krähen« und »Das Gold der Krähen« ebenso wie mit ihrer Grisha-Trilogie auch in Deutschland bereits eine große Fangemeinde begeistert.

»Der beste Fantasy-Roman, den ich seit Jahren gelesen habe, denn er handelt von echten Menschen. Die Spannweite von Bardugos Vorstellungskraft ist brillant.«
Stephen King

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2020

Die Geister von Yale

0

Galaxy Stern wird an der Elite-Uni Yale angenommen, da sie über außergewöhnliche Kräfte verfügt. Dort hat sie einen Auftrag zu erledigen. Dabei gerät sie einer Mordserie auf die Spur. Als auch noch ihr ...

Galaxy Stern wird an der Elite-Uni Yale angenommen, da sie über außergewöhnliche Kräfte verfügt. Dort hat sie einen Auftrag zu erledigen. Dabei gerät sie einer Mordserie auf die Spur. Als auch noch ihr Mentor verschwindet, setzt sie alles daran, die Rätsel von Yale zu entschlüsseln. Hierbei handelt es sich nicht um leichte Kost. Dem Leser wird einiges abverlangt, wenn man den Faden nicht verlieren will. Man wird allerdings auch mit einer sehr spannenden und wendigen Geschichte belohnt. Die Autorin schafft es wieder einmal den Leser in ihren Bann zu ziehen mit ihrer eindrucksvollen Erzählweise und interessanten Charakteren. Es bleiben am Ende noch viele Frage offen, so dass es wohl einen zweiten Band geben wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Gut; geht aber besser.

0

Was ich jetzt gar nicht verstand, warum so viele Probleme hatten in die Geschichte zu kommen. Vergleichsweise mit dem Buch „Das Lied der Krähen“, war es für mich schon fast ein Spaziergang. Die einzigen ...

Was ich jetzt gar nicht verstand, warum so viele Probleme hatten in die Geschichte zu kommen. Vergleichsweise mit dem Buch „Das Lied der Krähen“, war es für mich schon fast ein Spaziergang. Die einzigen Probleme, die ich hatte, waren die Häuser an sich und das Verständnis für deren Tun. Doch auch das ging, dank dem großartigen Verzeichnis am Ende des Buches. Dennoch fiel es mir aufgrund der Komplexität der Geschichte schwer mehr als 50-70 Seiten am Stück zu lesen. Mein Kopf brauchte dann oft erst mal eine Auszeit zum Verarbeiten.

Die Atmosphäre gefiel mir richtig gut. Ich kann mir zwar bis heute nicht erklären, wie Alex einfach immer mal wieder für Tage verschwinden konnte, ohne das mehr Fragen gestellt wurden, aber so ist das vielleicht auf dem Campus. Ansonsten war es alles sehr ruhig und düster. Oftmals fühlte es sich an wie in so einem alten Krimi, in dem nur alle halbe Stunde gesprochen wurde und nichts passierte. Lustigerweise fand ich es beim Buch angenehm, aber beim Film wäre ich eingeschlafen. Anfangs fand ich auch die unterschiedlichen Zeitstränge spannend, weil sich beide komplett anders anfühlten. Das legte sich dann gegen Ende hin, als Alex weniger träge und weinerlich war. Gerade zu Beginn fand ich das furchtbar und hätte sie gern mal geschüttelt, da sie auf der einen Seite vom Gedankengut her motiviert wirkte, aber von ihrer Art eher wie ein geschlagener Hund. Ich weiß auch nicht. Aber wie gesagt, es wurde ja dann besser.

Sehr irritierend fand ich auch das Wort „Paper“. Alex musste noch ihr Paper lesen. What ever. Vermutlich soll es ein anderer Begriff für eine Studienlektüre, Buch, Essay sein. Für mich absolut unpassend, aber naja, ich bin da ja sowieso sehr eigen. Ansonsten fand ich das Buch gut zu lesen und um es mit Madelaines (Black’nd Beautiful) Worten zu sagen: „Das die Frau schreiben kann, wissen wir ja schon.“ Ebenfalls ist Leigh Bardugo eine Meisterin der Enden. Es ist rund, es passt und es bricht keine Herzen. Ergo heißt es nun zurücklehnen, warten und gut, denn das kann man völlig unbeschwert – zumindest ich.

In der Summe würde ich sagen, dass es ein gutes Buch ist. Eines das etwas länger braucht, um einen tatsächlichen Sog zu entwickeln, aber dennoch gut unterhält. Ungewohnt für die Autorin, aber dennoch passend. Gefühlt spielte es nicht in unserer Zeit, aber dennoch war dem so. Ich bin gespannt wie es weiter geht und welches Tempo in dem folgenden Band an den Tag gelegt wird. Kein Buch, das einen jetzt direkt vom Hocker reißt, aber dennoch gut unterhält. 

Fazit: 

Ruhige Atmosphäre, interessante Charaktere, super geschrieben, aber reißt einen dann doch nicht vom Hocker.

Veröffentlicht am 19.03.2020

Dunkel und vielfältig

0

Dies ist mein erster Roman der Autorin. Ich habe einen relativ seichten (nichtabwertend gemeint) Jugendroman erwartet und wurde schnell eines Besseren belehrt. Denn hier handelt es sich um einen sehr dunklen, ...

Dies ist mein erster Roman der Autorin. Ich habe einen relativ seichten (nichtabwertend gemeint) Jugendroman erwartet und wurde schnell eines Besseren belehrt. Denn hier handelt es sich um einen sehr dunklen, brutalen Roman. Schon allein die Protagonistin Alex hat einiges hinter sich und was genau erfährt man nach und nach in Bruchstücken. Alex ist einer der Highlights des Romans. Sie kann Geister sehen und verzweifelt fast daran. Erst als ihre Gabe von einer geheimen Gruppe von der berühmten Universität Yale entdeckt und für sie genutzt wird, lernt sie damit umzugehen.
Die Grundidee, dass die verschiedenen Verbindungen in Yale auf Magie aufgebaut sind, finde ich sehr gelungen. Obwohl ich vor allem wegen der ähnlichen Namen immer wieder Probleme hatte, diese auseinander zu halten. Die Brutalität und Empathielosigkeit dieser Verbindungen hat mich erschreckt. Vor allem wenn ich darüber nachdenke, dass die Autorin selbst auf dieser Uni war und eigene Erfahrungen eingeflossen sind. Alex, die in einfachen Verhältnissen aufgewachsen ist bietet einen guten Gegenpol zu der elitären Klasse, der sie gegenübertritt. Manchmal hatte ich dabei das Gefühl die Autorin hat sich etwas übernommen. Armes Mädchen im Elitecollege, alte elitäre Verbindungen, Magie, Morde, brutale Vergangenheit … Dazu sehr abrupte Handlungs-Zeit-wechsel. Ein Fehler meinerseits war, dass ich immer wieder längere Pausen beim Lesen gemacht habe. Es ist sicher einfacher der Handlung zu folgen, wenn man das Buch in einem Rutsch liest. Neben der interessanten und überraschenden Handlung, es gibt immer wieder unvorhergesehene Wendungen, haben mir die sehr gut gezeichneten Charakteren überzeugt, natürlich ist Alex die tiefgreifendste Figur, aber auch die anderen zeigen interessante Macken und Details. Nur die Mitbewohnerinnen von Alex sind etwas blass geblieben, da konnte ich sie mir kaum bildlich vorstellen.
Dennoch ich bin insgesamt positiv überrascht und vor allem die gelungene und überraschende Auflösung des Buches haben dafür gesorgt, dass ich sehr gerne einen Folgeband lesen möchte, ein paar offene Handlungsstränge deuten einen weiteren Teil an. Ich möchte diesen Roman gerne weiterempfehlen für Leser*innen ab 16 Jahre (wegen der nicht unerheblichen Brutalität) die gerne auch dunkle Fantasy lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Ein bild- und wortgewaltiger Fantasy-Thriller!

0

Eine zweite Chance – als das empfindet Alex Stern die Möglichkeit, auf das Elite College Yale gehen zu dürfen. Doch sie hat sich die Aufnahme dort nicht durch herausragende Noten oder finanzkräftige Eltern ...

Eine zweite Chance – als das empfindet Alex Stern die Möglichkeit, auf das Elite College Yale gehen zu dürfen. Doch sie hat sich die Aufnahme dort nicht durch herausragende Noten oder finanzkräftige Eltern verdient, sondern durch ihre einzigartige Gabe: Sie kann Geister, sogenannte „Graue“, sehen. Damit ist sie ein wertvolles Mitglied für „Lethe“ – das neunte Haus der mächtigen Studentenverbindungen, die durch den Einsatz von magischen Ritualen Vorteile für sich und ihre Alumni erwirken. Haus Lethe und somit auch Alex sind dafür zuständig, diese Rituale zu überwachen und Böses abzuwehren. Als ihr Mentor Daniel Arlington jedoch plötzlich verschwindet, muss Alex allein in Yale die magischen Vorgänge im Auge behalten. Doch dann passiert ein Mord auf dem Campus und Alex bemerkt schnell, dass es sich hier nicht nur um die Beseitigung einer unibekannten Drogendealerin handelt, sondern dass dahinter ein viel tieferreichendes Komplott steckt...

Bereits das Cover ist haptisch ein Erlebnis: Die abgebildete Schlange hebt sich vom Buchdeckel ab und ist unglaublich detailliert gestaltet - nahezu jede Schuppe lässt sich ertasten.

Dies war mein erstes Buch von Leigh Bardugo – aber garantiert nicht das Letzte! Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bei der Eingewöhnung in den Erzählstil war ich geradezu fasziniert von der Vielschichtigkeit der Ebenen, sowohl in Bezug auf die Geschichten der Figuren als auch der Erzählchronologie. Dass die Autorin bei dieser Komplexität nicht selbst den Überblick verlor, zeugt von wirklich gutem Plotting und Vorarbeiten. Denn nicht nur die verschiedenen Zeitebenen und Figurenvergangenheiten sind sehr durchdacht und an den richtigen Abschnitten im Buch in Szene gesetzt, nein, auch die Architektur des Campus von Yale ist bis ins kleinste Detail beschrieben, um dem Leser eine möglichst bildliche Darstellung der Szenerie zu geben. Ja, diese häufigen Abschweifungen und das geradezu Sichverlieren im Detailreichtum ist Gewöhnungssache, aber schon nach ca. 150 Seiten ist man absolut gebannt von dieser Erzählung.

Die Protagonistin Alex gewinnt von Kapitel zu Kapitel, von Rückblick zu Rückblick an Schärfe und der trübe Schleier um ihre tragische Vergangenheit und die damit verbundenen Geheimnisse lichtet sich stückweise. Dies macht sie ungemein interessant und gleichzeitig habe ich als Leserin mehr als einmal gestaunt über diese tiefgründige und komplexe Figur.

Aber, und auch das sei angemerkt: Diese Geschichte beinhaltet ungemein brutale, ekelerregende, gruselige und emotional heftige Abschnitte. Es ist schließlich ein Fantasy-Thriller mit magischen Mystery Elementen. Aber eben dieses macht den Roman aus und lässt ihn rund und glaubhaft erscheinen. Das Spannungsniveau ist durchweg hoch, eine Unterbrechung des Lesevorgangs für längere Zeit könnte jedoch dazu führen, dass man den Faden verliert. Der Figurenpool ist recht groß und die Handlungen und Ereignisse sehr komplex. Es ist definitiv keine leichte Lektüre für Zwischendurch, sondern eine Geschichte, die Aufmerksamkeit und Zeit erfordert. Lässt man ihr diese aber zu Teil werden, wird man mit einem wirklich grandiosen Leseerlebnis belohnt!

Einen Stern Abzug erhält das Buch aber, da mir die Auflösung der ganzen Verschwörung dann doch etwas zu unerwartet und zu unvorhersehbar war. Es wurde kein Hinweis innerhalb der Geschichte auf den möglichen Ausgang gelegt, sodass der Leser eventuell eine leise Ahnung haben könnte, wenn er denn aufmerksam gelesen hätte. Das hat mich irgendwie doch ein wenig geärgert. Und es fehlten dann doch zu viele Antworten am Ende. Aber ich hoffe auf eine Fortsetzung, in der dann auch die letzten Fragezeichen noch aufgelöst werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2020

Fantastischer Start

0

Am Anfang hatte ich einige Probleme mit den ganzen Erklärungen bezüglich Magie, Häusern und der Atmosphäre mitzuhalten und es fiel mir etwas schwierig den Geschehnissen zu folgen. Dank einiger Szenen mit ...

Am Anfang hatte ich einige Probleme mit den ganzen Erklärungen bezüglich Magie, Häusern und der Atmosphäre mitzuhalten und es fiel mir etwas schwierig den Geschehnissen zu folgen. Dank einiger Szenen mit Alex fand dann doch eine Einführung in die Urban Fantasy Welt statt und ich konnte die Welt für mich entdecken und begeistern lassen. Zwar fand ich es ab und zu dennoch schwierig den Namen und Häusern zu folgen, da es so einige sind, dies schmälerte das Lesevergnügen jedoch kaum.

Alex als Protagonistin war mir sofort sympathisch und ihre Probleme mit ihrer Gabe stellen sie authentischer und spannender dar, als wenn sie wie die perfekte Heldin rüber gekommen wäre.

Spannung trat vor allem durch den ungelösten Mordfall auf und dadurch wurde die Geschichte zu einem wilden Mix aus Fantasy und Krimi, was mir so unglaublich gut gefallen hat. Die fantastischen Elemente sind innovativ und sehr geschickt an passenden Stellen in der Geschichte eingesetzt worden, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Mit vielen Wendungen und Auflösungen habe ich nicht gerechnet und sie konnten meine Begeisterung nur noch steigern. Das Ende bleibt dann doch auf fiese Art offen und ich fiebere dem Folgeband entgegen.

Fazit: Trotz holprigem Start fand ich mich schnell in der Geschichte zurecht und sowohl Setting als auch Charaktere konnten mich überzeugen.