Cover-Bild Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Humor
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 13.10.2017
  • ISBN: 9783548377490
Lena Greiner, Carola Padtberg

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

Von Helikopter-Eltern und Premium-Kids | Die witzigsten Geschichten über Helikopter-Eltern

Von Dinkel-Zwang bis Noten-Klage: Helikopter-Eltern kreisen über ihren Kindern und fliegen ihnen sogar bis in die Uni hinterher. Sie sind ängstlich, ehrgeizig — und vor allem nervig. Wie sie ihren Kindern und dem Rest der Welt das Leben zur Hölle machen, davon erzählen Lena Greiner und Carola Padtberg in diesem Buch. Eine amüsante Realsatire darüber, wie Kinder vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter von ihren Eltern überwacht werden: ein schonungsloser Frontbericht aus dem Familienleben. Eltern, Kinder, Hebammen, Erzieher, Lehrer, Professoren und Studienberater haben ihre besten Episoden an die Redaktion von SPIEGEL ONLINE gesandt und erzählen, was sie mit übermotivierten Eltern erlebt haben. Spleenig, grotesk — und leider wahr.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2017

Helikoptern

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Dieses Buch handelt von Helikoptereltern, das sind Eltern, die nicht loslassen können und immer und überall über ihren Kindern schweben.
Das fängt schon in der Schwangerschaft an, geht weiter über Krippe ...

Dieses Buch handelt von Helikoptereltern, das sind Eltern, die nicht loslassen können und immer und überall über ihren Kindern schweben.
Das fängt schon in der Schwangerschaft an, geht weiter über Krippe und KIndergarten, Schule bis hin zur Ausbildung und Universität.
Fatal ist, dass diese Kinder es (oft) nicht schaffen selbständig zu werden.
Die beiden Autorinnen haben Hunderte von Beiträgen der Spiegel Online Leser gesammelt.
Herausgekommen ist ein Buch indem Hebammen , andere Eltern, Erzieher, Lehrer, Ärzte, Ausbilder und Uniprofessoren über Erlebnisse mit eben diesen Eltern berichten.
Herausgekommen ist eine Realstaire, eigentlich schon zum Lachen, wenn es nur nicht so traurig wäre.
Ich gebe zu, das eine oder andere Mal habe ich mich schon wiedererkannt, denn etwas Helikoptern steckt wohl in allen Eltern.
Obwohl mein Sohn (heute Mitte 20) hätte alle diese Eltern zur Verzweiflung getrieben und reihenweise in Ohnmacht fallen lassen, er war nämlich ein sehr aktives Kerlchen, das viel ausprobiert hat.....
Und das war und ist auch gut so......
Mir hat dieses Buch sher gut gefallen und es bekommt von mir volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Herrlich fand ich auch die Karikaturen zu Beginn der einzelnen Kapitel -einfach köstlich.

Veröffentlicht am 15.10.2017

Sehr, sehr lustig und unterhaltsam – leider viel zu wahr

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In diesem Buch fassen Lena Greiner und Carola Padtberg ihre Rückmeldung auf einen Aufruf bezüglich Helikoptereltern auf Spiegel Online zusammen. Das Phänomen der Helikoptereltern ist vor allem in den letzten ...

In diesem Buch fassen Lena Greiner und Carola Padtberg ihre Rückmeldung auf einen Aufruf bezüglich Helikoptereltern auf Spiegel Online zusammen. Das Phänomen der Helikoptereltern ist vor allem in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten. Es scheint, als würde sich diese unkontrolliert vermehren. Schlimm für ihre Umwelt, gut für unsere literarische Unterhaltung! In diesem Buch wurden sehr viele Erlebnisse dargestellt. Immer thematisch in ein Kapitel gepackt. Beispielsweise in der Kita, in der Schule oder auf dem Sportplatz. Über viele dieser Anekdoten kann man lachen. Bei einigen schmunzelt man. Doch bei anderen kann man nur den Kopf schütteln und ist schon fast entsetzt, was Eltern tatsächlich alles tun. Gerne würde ich diese Eltern mal durchschütteln. Mittlerweile kommen diese sogenannten Helikoptereltern wohl auch schon mit zur Uni oder in den Ausbildungsbetrieb. Es ist ja schön, wenn sich Eltern um ihre Kinder kümmern. Aber das ist dann doch alles zu übertrieben. Das kann ja nicht gut enden. Wie sollen diese Kinder denn zu Selbstständigkeit finden?
Im Anschluss an die Anekdotensammlung kommen noch betroffene Kinder zu Wort. Auch Helikoptereltern dürfen verraten, wieso sie sind, wie sie sind. Und im letzten Kapitel kommt der Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff zu Wort. Und erklärt wie sich das Auftreten von Helikoptereltern erklären lässt.

Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Immer dachte ich: „Ach, ein Kapitel les ich noch“. Und schwupps war ich durch. Von mir erhält dieses Buch volle fünf von fünf Sternen. Ich hätte noch Stunden weiterlesen können!

Veröffentlicht am 14.10.2017

Ich bin sprachlos!

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Zum Inhalt:
Ein interessantes Sammelsurium verschiedenster Elternabsurditäten! Die beiden Autorinnen präsentieren in ihrem Buch eine Auswahl von Erlebnissen, die Erzieher, Lehrer, Trainer... mit "Helikoptereltern" ...

Zum Inhalt:
Ein interessantes Sammelsurium verschiedenster Elternabsurditäten! Die beiden Autorinnen präsentieren in ihrem Buch eine Auswahl von Erlebnissen, die Erzieher, Lehrer, Trainer... mit "Helikoptereltern" und deren Kindern in der Kita, Schule, bei Sport und Musik, der Uni... gemacht haben.

Zum Buch selbst:
Beim Lesen dieses sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Buches wusste ich oftmals nicht, ob ich ob der geschilderten Begebenheiten lachen oder weinen sollte. Die Aussagen und Aktionen der überfürsorglichen Eltern lässt mich an vielen Stellen nur den Kopf schütteln.
Erzieher, Lehrer, Trainer ..., die solche überbehüteten Kinder betreuen, unterrichten, trainieren... sollen, wird jegliche Kompetenz abgesprochen und im Zweifel mit einem Anwalt gedroht, daher wollten die Einsender dieser "Erlebnisse" auch lieber anonym bleiben.

Meine Lieblingsstorys: Der beheizbare Tunnel zur Toilette und natürlich alle Erlebnisse bei Sportwettkämpfen.

Aber auch für Helikopter-Eltern gibt es Hoffnung: Zum einen die Tipps vom Psychologen am Ende dieses Buches, zum anderen steigt doch auch die Gelassenheit von Eltern mit der Anzahl der eigenen Kinder, oder? Moment - ich muss diese Behauptung erst durch meinen Erziehungsratgeber verifizieren...

Veröffentlicht am 13.10.2017

Unter ständiger Beobachtung

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Helikopter-Eltern
Unter Helikopter-Eltern, auch Hubschrauber-Eltern oder als Fremdwort Helicopter Parents (engl. helicopter parents oder paranoid parents), versteht man populärsprachlich überfürsorgliche ...

Helikopter-Eltern
Unter Helikopter-Eltern, auch Hubschrauber-Eltern oder als Fremdwort Helicopter Parents (engl. helicopter parents oder paranoid parents), versteht man populärsprachlich überfürsorgliche Eltern, die sich (wie ein Beobachtungs-Hubschrauber) ständig in der Nähe ihrer Kinder aufhalten, um diese zu überwachen und zu behüten. Ihr Erziehungsstil ist geprägt von (zum Teil zwanghafter oder paranoider) Überbehütung und exzessiver Einmischung in die Angelegenheiten des Kindes oder des Heranwachsenden.


Quelle: Wikipedia

Bei dem Buch handelt es sich um eine Sammlung von Episoden, die direkt und schonungslos dem Alltag von Hebammen, ErzieherInnen, LehrerInnen, ProfessorInnen und StudienberaterInnen, aber auch anderen Eltern und Kindern entstammen.

Die Autorinnen Lena Greiner und Carola Padtberg von der Redaktion SPIEGEL ONLINE haben aus den Bereichen

Baby
KiTa
Schulweg/Schule
Klassenfahrt
Arzt/Krankenhaus/Therapeuten
Uni und Ausbildung

Anekdoten gesammelt, die sie in diesem Buch veröffentlichen.

Anhand des Klappentextes, der von einer „amüsanten Realsatire“ spricht, hatte ich mir einen Lesestoff erhofft, der mich grinsen, lächeln, und hoffentlich auch mal laut lachen lässt. Wenn ich nicht wüsste, dass die beschriebenen Ereignisse der Wahrheit entsprechen, hätte ich mich auch tatsächlich köstlich amüsieren können – aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei den Anekdoten um tatsächliche Begebenheiten handelt, blieb mir das Grinsen im Gesicht stecken.

Ich kannte den Begriff „Helikopter-Eltern“ aber ich habe mir in meinen schlimmsten Träumen nicht ausmalen können, dass es Eltern gibt, die SO um ihre Kinder herumschwirren. In meinen Vorstellungen handelte es sich einfach um Eltern, die ihren Kindern ein wenig mehr Fürsorge angedeihen lassen als das normale Eltern tun. Was ich hier jedoch zu lesen bekam, war wirklich schwere Kost.

Beispiele gefällig?

Unser Sohn ist nämlich aus Zucker
„Meine Nachbarn sind absolute Helikopter-Eltern. Im Sommer ist der Zweijährige auf der Wiese hingefallen. Er hat nicht geweint, trotzdem berieten sich die Eltern, ob sie den Krankenwagen rufen sollen oder ob ein Besuch beim Hausarzt ausreicht. Den Rasen in ihrem Garten mähen sie übrigens nur, wenn der Sohn bei den Großeltern ist. Das laute Geräusch schadet aus ihrer Sicht nämlich dem Kind, sogar wenn es in der Wohnung ist“

Wir haben Euch zum fressen gern!
„Unsere Nachbarn in Florida hatten ihren acht und zehn Jahre alten Töchtern das Verlassen des Hauses ohne elterliche Aufsicht komplett verboten, weil sie draußen von Alligatoren gefressen werden könnten. Sie mussten in der Garage spielen. Nur freitags zwischen 16 und 18 Uhr durften sie mit ihren Fahrrädern unter elterlicher Aufsicht im Wendehammer vor dem Haus im Kreis fahren, nachdem die Eltern die Einfahrt in die Sackgasse mit Schildern abgesperrt hatten“.


Gruselig, oder?

Ich kann absolut verstehen, dass man Angst um seine Kinder hat, wer kann das nicht? Aber dass man aus seinen Kindern absolut hilflose und lebensuntüchtige Individuen macht, das leuchtet mir nicht ein. Wie sollen diese Kinder später ihren Alltag bewältigen, wie ihren Job machen, einen Partner kennenlernen und eine Familie gründen?

Kann man als Elternteil wollen, dass das eigene Kind ein von den Eltern abhängiges und unselbständiges Leben führt? Im Normalfall doch wohl eher nicht, oder?

Und die Gegenfrage lautet dann auch: Wollen Kinder ein solches Leben führen, in dem sie vor lauter Überfürsorge erdrückt werden und keine Chance auf Entfaltung der eigenen Persönlichkeit haben? Im Normalfall doch wohl eher nicht, oder?

Es wundert mich nicht, dass die Anzahl der Single-Haushalte in Deutschland permanent steigt – das sind wahrscheinlich die Jugendlichen, die die Flucht vor ihren Eltern antreten lach

Und wo bleibt eigentlich bei der ganzen Sache das (Privat-)Leben der Eltern?

Ein gesundes Mittelmaß aus Behüten und „mal machen lassen“ - das ist das Zauberwort.

Schenkt man das Buch nun werdenden Eltern, um ihnen zu zeigen, wie sie nicht werden sollen oder schenkt man das Buch bekannten Helikopter-Eltern, damit sie mal in den Spiegel schauen können? Vielleicht merken sie ja selbst noch nicht einmal, wie sie ihren Kindern damit schaden.

Veröffentlicht am 12.10.2017

Ein Hoch auf...

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... alle existierenden und werdenden Helikoptereltern. Warum? Sonst wäre mir nämlich dieses Lesevergnügen und die vielen herzlichen Lacher entgangen. Auf 224 Seiten erscheint "Verschieben Sie die Deutscharbeit ...

... alle existierenden und werdenden Helikoptereltern. Warum? Sonst wäre mir nämlich dieses Lesevergnügen und die vielen herzlichen Lacher entgangen. Auf 224 Seiten erscheint "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag" am 12.10.2017 im Ullstein Verlag in der Rubrik "Humor". Und genau dort gehört es auch hin. Auch wenn viele der im Buch vorgestellten Eltern wohl eher nicht darüber lachen können ist es für mich mehr als nur amüsant. Wohl bemerkt - ich bin selbst Mutter von zwei Kindern aber ich versuche doch die zwei so viel wie möglich Kind sein zu lassen und meinem Drang zu widerstehen, mich zu sehr in Ihr Leben einzumischen.

Ach, was musste ich bei den ersten Seiten schon schmunzeln, herrlichen Denn: Einerseits fühlte ich mich selbst ertappt - meine erste Schwangerschaft war ebenfalls geprägt vom Helikopter-Eltern-Dasein. Damals wurden gerade diese kleinen Doppler-Geräte "in" mit denen man, wie im Buch beschrieben, die Herztöne vom Baby im Bauch abhören konnte. Ich seh mich da noch liegen, verzweifelt auf der Suche nach dem rhythmischen Klopfen.
Andererseits erlebe ich diese Dinge jetzt von der anderen Seite und darf oftmals schmunzelnd oder auch genervt den Kopf schütteln - denn ich arbeite in einer Gynäkologischen Praxis und wenn ich mir die Schwangeren von Heute so anschaue... da war ich noch harmlos dagegen.

Doch es geht natürlich nicht nur um die spannende Zeit der Schwangerschaft, nein... Vom Babyalter über die Kindergartenzeit bis hin zur langen Schullaufbahn des Sprösslings und zu guter Letzt bis zur Berufsausbildung bzw. des Studium kreisen die so genannten Helikopter über den Köpfen Ihrer Kinder.

Das Buch besteht aus vielen Anekdoten aus dem Eltern-Kind-Dasein und witzigen Comiczeichnungen. Und zwar aus unterschiedlichen Blickwinkeln - aus Sicht von Lehrern, Erziehern und Amtspersonen aber auch von genervten Mit-Eltern, Elternbeiratsvorsitzenden etc. Mit diesem Buch haben die Autorinnen Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse den Nagel wirklich auf den Kopf getroffen. Ich möchte oftmals nicht in der Haut von Lehrern, Erzieherinnen oder zukünftigen Chefs stecken. Diese tun mir oftmals wirklich leid. Vielleicht nimmt sich ja nach dem Lesen dieses Buches die ein oder andere Mutter bzw. der Vater ein Herz und schafft es, sich in Zukunft ein wenig mehr am Riemen zu reißen. Aber bitte nicht all zu viel - sonst wäre es ja für Aussen stehende plötzlich nicht mehr so amüsant

5 Sterne für dieses tolle Buch sind von mir sicher und ich vergebe sehr gerne eine klare Kauf- bzw. Leseempfehlung!