Cover-Bild Ella - Sprünge über Schatten | Mit wunderschönem limitierten Farbschnitt
Band 2 der Reihe "Zweieinhalb Schwestern"
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 03.03.2026
  • ISBN: 9783690284783
Lene Jansen

Ella - Sprünge über Schatten | Mit wunderschönem limitierten Farbschnitt

Band 2 der Zweieinhalb-Schwestern-Reihe I Ein Roman über Schwestern, das Aussprechen der Wahrheit und eine Liebe, die fast verloren schien.
Lene Jansen (Herausgeber)

+++ Aufwendig gestaltete Erstauflage mit Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht +++

Seit Jahren stemmt Ella den Alltag in der alten Pension, pflegt ihre demenzkranke Mutter, flickt bröckelnde Mauern und versucht, die Vergangenheit unter dem Teppich zu halten. Besonders jene eine Nacht, in der der Sturm kam – und der Vater ging. Eine Entscheidung von damals verfolgt sie bis heute. Und sie schweigt.
Doch dann klopfen alte Schulden an die Tür, die Pension soll endlich wieder Gäste empfangen – und ausgerechnet jetzt mischt ein Mann Ellas Leben auf, der mehr in ihr sieht, als sie selbst sich zugesteht. Zwischen Stolz, Dating-Apps und To-do-Listen versucht Ella, sich neu zu sortieren. Und merkt: Das Leben passiert – meistens genau dann, wenn etwas ganz anderes im Kalender steht.
Aber um wirklich frei zu sein, muss sie den größten Fehler ihres Lebens eingestehen. Gerade jetzt, wo ihre Schwestern ihr wieder näher sind als je zuvor.
Was, wenn sie damit alles verliert? Oder ist genau das der Anfang von etwas ganz Neuem?

Ein Roman über das Eingestehen von Schuld, über Schwestern – und die holprigen Versuche, wieder zu leben. Mit all dem, was man trägt. Und dem, was man irgendwann loslassen muss.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Emotionen und Familie

0

Ella, eine Schwester mit Geheimnissen. Nachdem ich Band eins gelesen hatte, dachte ich nicht, dass mich Band zwei emotional so dermaßen überrollen würde. Jonna, Ella und Hanna sind Schwestern, doch das ...

Ella, eine Schwester mit Geheimnissen. Nachdem ich Band eins gelesen hatte, dachte ich nicht, dass mich Band zwei emotional so dermaßen überrollen würde. Jonna, Ella und Hanna sind Schwestern, doch das Verhältnis ist nicht einfach, in Band eins wird etwas aufgedeckt, was sich durch alle drei Bände zieht und einiges anders macht, oder? Als noch etwas anderes ans Licht kommt, zerbricht noch mehr und Ella ist gezwungen, sich Gedanken über sich selbst und wie sie künftig das Leben leben möchte, zu machen. Dabei kommt ihr Tom zur Hilfe mit einer so einfühlsamen und mitnehmenden Art, die einen wie in eine Decke gekuschelt zurücklässt.
Diese Buch hat mich wieder auf mit auf die Insel und zu den Niehaus-Schwestern. Da ich auch eine zweieinhalbe Schwester bin, kann ich mich echt gut in die Situation reinfühlen (auch wenn meine Vorgeschichte anders ist)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2026

Bleibt im Herzen und gibt tolle Botschaften mit auf den Weg!

0

Je länger man schweigt, desto größer ist die Wucht der Wahrheit!

Inhalt:
Es wären nur ein paar Meter für Ella, wenige Schritte in die große weite Welt. Stattdessen landet sie in der gut verdrängten Vergangenheit, ...

Je länger man schweigt, desto größer ist die Wucht der Wahrheit!

Inhalt:
Es wären nur ein paar Meter für Ella, wenige Schritte in die große weite Welt. Stattdessen landet sie in der gut verdrängten Vergangenheit, auf der Suche nach Wahrheit und sich selbst…

Meine Meinung:
„Ella - Sprünge über Schatten“ ist der zweite Band der Zweieinhalb Schwestern Reihe, in der zwar jeder Band über eine andere Niehaus Schwester erzählt, die aber inhaltlich zusammenhängen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach besonders. Ihre Art mit Worten zu spielen und sich mitten in mein Herz zu schreiben, mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken zu bringen, imponiert mir wieder sehr.

Ella ist keine einfache Frau, sie ist manchmal hart und ungerecht, zu anderen, aber vor allem zu sich selber.
Ihre Emotionen versteckt Ella hinter einem Schutzpanzer, nur die leisen Erinnerungen geben ihr Kraft, vielleicht gerade diese, die ihre Gedanken von der Schuld ablenken, die auf Ellas Schultern lastet.
Gemeinsam mit ihren Schwestern Jonna und Hanna macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, mal mit einem Lachen im Gesicht, mal mit einem Kloß im Hals, aber immer mit der Gewissheit, dass die Schwestern trotz ihrer Ecken und Kanten zusammen am stärksten sind.
Mitten in ihrem Gedankenchaos trifft Ella auf Tom. Tom, dem sie ihre Emotionen anvertraut, langsam, leise, aber ehrlich. Irgendwo im Sand am Ende der Welt, zwischen den schweren und den leichten Fragen des Lebens, finden sie sich und Ella steht sich ein, dass Fehler zum Leben dazu gehören.
Denn Tom ist einer von den Guten, von denen, die zuhören ohne zu unterbrechen, die ablenken ohne eine Gegenleistung zu verlangen, die sich Sorgen machen, ohne aufdringlich zu sein.
Ella kommt immer mehr bei sich an, lernt über Schatten zu springen, für Tom, für ihre Schwestern, aber vor allem für sich selbst…

Von mir gibt es eine große Leseempfehlung und ich bin jetzt schon sehr auf den dritten Band dieser Reihe gespannt.

Fazit:
Bleiben ist nicht unbedingt leichter als Gehen❣️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2026

So aufwühlend wie die tosende See – und genauso tröstlich.

0



Mit Ella, der ältesten Niehaus-Schwester, führt Lene Jansen ihre rührende Trilogie fort.
Wieder schlägt uns der raue Wind, der salzige Geruch der Nordsee entgegen, der Sand unter unseren Füßen fast spürbar. ...



Mit Ella, der ältesten Niehaus-Schwester, führt Lene Jansen ihre rührende Trilogie fort.
Wieder schlägt uns der raue Wind, der salzige Geruch der Nordsee entgegen, der Sand unter unseren Füßen fast spürbar. Die Emotionen, still am Brodeln, die Worte, zu lange unausgesprochen, schmecken bitter. Und doch ist dieses Buch Heilung, eine Umarmung und „Ich verstehe dich!“ Ein leises „Gib nicht auf!“.

„Sprünge über Schatten“ löst Jonnas Erleben ab, lässt uns anders in die problematische Beziehung der drei Schwestern eintauchen. Intensiviert das wankende Verhältnis, zeigt Splitter auf, unkittbare Brüche und Gräben, die sich erst vertiefen müssen, bevor sie – endlich – überwindbar werden.

Ella ist zurück und stehen geblieben, in Routine, Lebenstrott, Schuld und Schweigen. Blieb auf der erinnerungsschwangeren Insel, bei ihrer Mutter, die nur noch ein blasses Abbild ihrer selbst ist. Kontrolle, Pragmatismus und To-do-Listen sind Alltag, sind sie. Ella muss funktionieren, schon immer …
Aber Jonna schaffte es, aufzuwühlen und hochzuholen, Vergrabenes zu entdecken und Fragen zu stellen – solche, deren Antworten die Macht haben, das fragile Band der Geschwister endgültig zu kappen. Genau wie Ellas Wahrheiten …

Lene Jansen erzählt wiederholt mit poetischen, ergreifenden Worten eine nahbare Geschichte, die trotz Melancholie und Wehmut zu keiner Zeit monoton oder gar trostlos wirkt. Eine, die bewegt und nachdenklich stimmt, ohne zu dramatisieren, die mit subtiler Anspannung Neugier entfacht und mit realitätsnahen Themen und Problemen Menschen trifft, für die die Vergänglichkeit des Seins, nie überwundene Trauer und „Nicht-dazugehören“ allgegenwärtig sind. Es geht um die quälende Frage „Was wäre, wenn …“, um „Hätte ich doch …“, wo es längst kein Zurück mehr gibt, um Reue über vierzig, verpasste Chancen und einen Anfang, ein „Jetzt endlich!“. Ellas Geschichte handelt vom Fehler machen, vom Veränderungen akzeptieren und vom Aufhören, zu funktionieren. Denn das Leben ist so unberechenbar wie Gefühle, wie das tosende Meer, wie brechende Wellen. Lene spricht vom Älterwerden, vom Abschiednehmen und vom „Sich neu finden“. Von Familie, über Biologie hinaus. Und versichert: Für (Selbst)Liebe ist es nie zu spät.
Im Verlauf sehen wir Ella ringen, kämpfen und verzweifeln, sehen ihre kleinen und großen Sprünge – über Stolz, Gewohnheit und die gewählte Einsamkeit hinweg. Über Hemmungen, Scham und die sie auffressende Distanz. Denn ja, Schuld ist nie leicht zu tragen, nie leicht zu verstecken, doch viel schwerer, härter ist es, um Vergebung zu bitten. Und sich dabei auch selbst zu verzeihen.

Wie schon in „Jonna. Tage wie Glaswolle.“ sind es Rückblicke gen Kindheit, hin zu der tragischen Nacht, die den damaligen Verlust und die heutigen Schwierigkeiten greifbar scheinen lassen. Zusätzlich der durchweg angespannten Stimmung zwischen den ungleichen Frauen – von Unsicherheiten durchzogen, immer wieder rantastend, abwägend – und der Geheimnisse, die endlich ans Licht kommen, liegt diesem Roman eine bedeutungsvolle Note inne.
Und trotz Alleinsein, dem Wunsch nach Aufgeben, der Bitterkeit; hinter all den grauen Nuancen und dem Wanken – ist da plötzlich Tom. Der Fremde. Der Ella zeigt, dass stilles Verständnis so oft mehr gibt, fester hält als Floskeln. Dass ehrliche Aufmerksamkeit und echte Sorge in kleinen Gesten zu finden sind. Tom, Altenpfleger, der etwas in Ella regt, bewegt. Sie endlich atmen lässt. Mit jedem neuen Tag, mit jedem neuen Satz, mit jeder Entscheidung freier fühlen lässt.

Das Inselfeeling samt der urigen Pension verleiht der Geschichte eine sogartige Atmosphäre, immer präsent das Meer, die Küste. Und obgleich der Ton ein malerischer war, Gedanken und Ereignisse auf ihre Art harsch, nur von Poesie ummantelt, bilden die Dialoge einen angenehmen Kontrast – locker und echt.
Weiter geht's mit Hanna, der Jüngsten, mit ihrem festgezurrten Päckchen, das langsam ausgepackt werden muss. Um weiterzugehen, um zu wachsen, um alles zu verstehen und zu vergeben …

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2026

Mitten aus dem Leben und direkt ins Herz!

0

Lene hat mich mal wieder total packen und mitreißen können mit dieser ganz eigenen Atmosphäre, die in ihren Büchern herrscht. Diese Alltäglichkeit, diese Einfachheit und gleichzeitig die schonungslose ...

Lene hat mich mal wieder total packen und mitreißen können mit dieser ganz eigenen Atmosphäre, die in ihren Büchern herrscht. Diese Alltäglichkeit, diese Einfachheit und gleichzeitig die schonungslose Ehrlichkeit machen ihre Geschichten immer wieder zu etwas Besonderem!
Ella ist so ganz anders als Jonna, in der quasi ein Sturm tobt. Ella ist ruhiger, pragmatischer und trotzdem genauso verloren in ihrem Leben, nur eben auf andere Art. Sie versucht krampfhaft alles zusammenzuhalten und vergisst dabei ihr Leben für sich selbst zu leben. Die Wahrheit, die sie so lange bewahrt hat, droht sich ihr nun zu entreißen und allem den Boden unter den Füßen weg zu reißen. Ella lernt, dass nicht sie alleine alles am laufen halten muss und besonders auch, dass sie sich selbst nicht vergessen muss. Nach und nach erobert sie ihr Leben für sich selbst zurück, mit Kleinigkeiten, die aber viel bewirken. Ganz leise gesellt sich Tom dabei an ihre Seite, beständig, unterstützend, ohne fordernd zu sein.
Ich habe wieder einmal total mitgefiebert mit dieser Geschichte, die so aus dem Leben gegriffen scheint, die uns Alltag zeigt und trotzdem eine Auszeit beim Lesen war. In der man sich wieder findet, lernt was wirklich wichtig ist und trotzdem eine schöne Zeit hat. Und nun bin ich ganz gespannt auf Hanna, die natürlich wieder so ganz anders sein wird!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere