Cover-Bild Josefine und die dunkle Seite des Sommers
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 302
  • Ersterscheinung: 19.05.2021
  • ISBN: 9783753407142
Lenny Löwenstern

Josefine und die dunkle Seite des Sommers

Cosy Krimi (Josefine Bachs dritter Fall)
Senioren sterben still. Besonders, wenn nachgeholfen wird.

In Josefine Bachs Welt ist immer Sommer. Blumenbunte Gedanken flattern durch ihr Gemüt. Als die HUTMACHERIN eine geheimnisvolle Nachricht erhält, beginnt sie mit Nachforschungen. Die führen sie auf illegale Partys ebenso wie ins örtliche Pflegeheim.

Gibt es wieder einen Mord in Bernburg? Die 32-Jährige bleibt neugierig und muss sich bald ihren eigenen Dämonen stellen.

Dieser Roman kann unabhängig von den zuvor erschienenen Fällen gelesen werden. Cosy Crime mit höllischem Finale.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2021

Bei Josefine geht es wieder rund

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Ich hab schon mehrere Bücher mit der verträumten Hutmacherin gelesen. Aber das ist für dieses Buch nicht nötig. Es ist eine abgeschlossene Geschichte, die man auch so versteht.
Josefine findet in einem ...

Ich hab schon mehrere Bücher mit der verträumten Hutmacherin gelesen. Aber das ist für dieses Buch nicht nötig. Es ist eine abgeschlossene Geschichte, die man auch so versteht.
Josefine findet in einem Hut eine versteckte Botschaft und schon ist ihre Ermittlerleidenschaft geweckt. Welches Rätsel versteckt sich in der Nachricht? Ihr Nachbarn sind auch wieder mit von der Partie und unterstützen sie, meher oder weniger. Und auch endlich findet sich die erste Leiche. War es wirklich Mord? Oder reimt sich Josefine da etwas zusammen? Die schlittert in dubiose Drogenparties und kann sich das rumschnüffel nicht verkneifen.
Ich finde das Buch liest sich locker und leicht. Man kann der Geschichte gut folgen und es hat hat die nötige Spannung. Der Schreibstil ist angenehm und es gibt einige Stellen zum Schmunzeln.
Ein "fröhlicher" Sommerkrimi, für Leute die es nicht so brutal und blutrünstig, aber trotzdem spannend und unterhaltam, mögen.

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Veröffentlicht am 01.06.2021

Josefine kann`s nicht lassen

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„...Notizen und Gegenstände in Hutbändern waren gar nicht so selten. […] Sofern die Bänder nicht aufgeklebt waren, eigneten sie sich als Geheimversteck...“

Die Gedanken kommen Josefine, als sie in einer ...

„...Notizen und Gegenstände in Hutbändern waren gar nicht so selten. […] Sofern die Bänder nicht aufgeklebt waren, eigneten sie sich als Geheimversteck...“

Die Gedanken kommen Josefine, als sie in einer Kapitänsmütze, die sie reparieren soll, einen geheimnisvollen Zettel findet. Die Nachricht regt ihre Neugier an. Sie vermutet einen Kriminalfall dahinter. Da ihr Geschäft gerade renoviert wird, langweilt sie sich. Da käme ihr ein Fall gerade recht.
Der Autor hat einen lockerleichten Sommerkrimi geschrieben. Allerdings gibt es auch einige Szenen, wo die Geschichte ihre Leichtigkeit verliert.
Der Schriftstil ist ausgefeilt und sprachlich sehr hochwertig. Das zeigt sich insbesondere, wenn Josefine durch die Natur spaziert.

„...Nur wer sich in der Natur bewegt, kann alle Sommerherrlichkeiten erleben. Falter kreisten sie ein und ließen sie nicht mehr gehen. Recht hummelwitzig wurde ihr zumute...“

Anfangs scheint der Fall nur in Josefines Phantasie zu existieren. Das macht ihr auch der ehemalige Polizist Adalbert Abendscheu klar. Dann aber stößt Josefine auf die Information, dass die Nachricht mit einer Immobilie zu tun hat, die fast am Verfall ist. Noch ahnt sie nicht, dass sie ihre Neugier in eine lebensgefährliche Situation bringen wird.
Josefine bringt die Kapitänsmütze ihren Besitzer zurück ins Pflegeheim. Ein Gespräch ist nicht mehr möglich. Der Seemann lebt in seiner eigenen Welt. Gesine, eine Pflegekraft, formuliert das so:

„...Wir sind wie die Wartehalle in einem Bahnhof. Wir sorgen für alles, was die Reisenden brauchen für ihren einzig noch verbliebenen Weg, in den Himmel...“

Gerade im Heim gibt es einige Szenen, die nur schwer zu ertragen sind.
Josefines 92jährige Mieterin dagegen nimmt das Leben, wie es kommt. Ab und an lässt sie Josefine einen Blick in ihre Vergangenheit nehmen.Sie hat ihre besondere Sicht darauf. Rauchen und Alkohol halten sie am Leben.
Am Ende klärt Josefine mehrere Morde auf. Es hätte nicht viel gefehlt und sie wäre selbst eines der Opfer gewesen.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Das liegt unter anderen an Josefine, die einerseits sprichwörtlich mit dem Kopf in den Wolken lebt, andererseits aber sehr hartnäckig seine kann. Mit einem Zitat aus ihrem Mund möchte ich meine Rezension beenden.

„...So war das Glück, es hatte die Konsistenz von zu warmen Erdbeereis...“

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Veröffentlicht am 13.06.2021

Was ist aus Josefine geworden?

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Das Cover ist ein Hingucker, so sommerlich bunt und ganz im Kontrast zum Titel. Auch steht der Einstieg mittels eines Prologs, der so gar nicht im Lenny-Stil geschrieben ist, im Kontrast zu Josefines vorherigen ...

Das Cover ist ein Hingucker, so sommerlich bunt und ganz im Kontrast zum Titel. Auch steht der Einstieg mittels eines Prologs, der so gar nicht im Lenny-Stil geschrieben ist, im Kontrast zu Josefines vorherigen Ermittlungen.

Ein ominöser Zettel erregt ihre Aufmerksamkeit und schnell legt sie los mit Mutmaßungen und Ermittlungen. Ihr Mieter, der pensionierte Polizist Adalbert Abendscheu, hält sich diesmal etwas zurück und lässt sie wieder mehr auf eigene Faust agieren. Dennoch unterschätzt er auch diesmal wieder ihre Fähigkeiten.
Dafür bekommen die Geschwister Peißen einen größeren Auftritt und führen Josefine auf seltsame Pfade. Denn ihre Entwicklungen und Handlungen sind äußerst erstaunlich und wollen so gar nicht mehr zur bislang bekannten Josefine passen.
Dabei gerät sie an einen jungen Mann, der schnell zum Hauptverdächtigen wird, und eine Gefahr für sie darstellt.

Mangels alternativer Verdächtiger und falscher Fährten fehlt dem Buch leider die gewisse Spannung. Lediglich das Motiv des Täters bleibt länger im Dunklen. Leider trübt mein Lesevergnügen auch, dass Josefine in ihren Handlungen kaum wiederzuerkennen ist.

Veröffentlicht am 28.05.2021

Wilde Partys und tote Senioren

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Die großgewachsene Hutmacherin Josefine hat Langeweile, weil ihr Geschäft renoviert wird. Als ihr dann eine Kapitänsmütze zur Überarbeitung gebracht wird, findet sie hinter dem Band einen mysteriösen Zettel. ...

Die großgewachsene Hutmacherin Josefine hat Langeweile, weil ihr Geschäft renoviert wird. Als ihr dann eine Kapitänsmütze zur Überarbeitung gebracht wird, findet sie hinter dem Band einen mysteriösen Zettel. Sofort ahn sie ein Verbrechen. So besucht sie den dementen alten Kapitän im Seniorenheim. Dort arbeitet auch ein junger Mann, der nebenher Partys ausrichtet. Diese Partys sind nicht nur teurer, sondern sie werden auch nur einem eingeschränkten Personenkreis angeboten.

Josefine besucht einer dieser Partys und hat viel Freude an der der Veranstaltung. Nebenher observiert sie wieder den Bankdirektor, mit dem sie im ersten Band schon einige Probleme hatte.

Josefine ist immer noch die Alte, sie macht lange Spaziergänge und träumt vor sich hin. Sie überlegt sich, wie sie die Fakten zu Verbrechen machen kann und letztendlich bekommt sie irgendwie recht.

Obwohl am Ende alles logisch erklärt wird, werde ich mit dieser Art Krimi nicht ganz warm.

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