Cover-Bild Blinde Rache
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 21.12.2018
  • ISBN: 9783404178711
Leo Born

Blinde Rache

Ein Mara Billinsky Thriller
Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur "die Krähe" genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln - und kommt dem Täter dabei tödlich nah ...

Eine unverwechselbare Ermittlerin, Frankfurt in düsteren Farben, ein kraftvoller Plot - bewegend, erschreckend, unglaublich spannend!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2019

Einfach grandiose Unterhaltung

2

Wow. Einfach nur wow.

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen und mir kaum eine Atempause gegönnt. Schon jetzt bin ich sehr sehr beruhigt zu wissen das es weitere ...

Wow. Einfach nur wow.

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen und mir kaum eine Atempause gegönnt. Schon jetzt bin ich sehr sehr beruhigt zu wissen das es weitere Teile gibt und ich noch einige Lesestunden mit dieser großartigen Ermittlerin verbringen darf.

Ich mag Mara sehr! Diese Protagonistin ist mir unglaublich ans Herz gewachsen! Solch ein Wissensdurst, Neugier und gehörige Portion Mut sich gegen jede Instanz zu behaupten und dabei doch auch eigentlich so zerbrechlich und einsam. Sie erinnerte mich ein wenig an Lisbeth Salander aus der Millenium Triologie, vielleicht war sie mir aus diesem Grunde auch gleich so symphatisch.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Story so unglaublich spannend gestaltet, wie ich es schon lang nicht mehr gelesen habe. Diese Mordserie ist so brutal und abscheulich und die eigentlichen Ermittler tappen völlig im Dunkeln. Einzig Mara versucht allen Spuren nachzugehen und Verbindungen herzustellen, die den Kollegen verschlossen bleiben. Ihre verschlossene Art macht ein Miteinander auch nicht gerade einfach, doch es passt so verdammt gut zu ihrem Charakter und zeichnet sie aus. Ich mochte ihre Herangehensweise sehr, immer direkt drauflos ohne große Umwege, doch immer mit der Gefahr selbst ins Visier zu geraten.

Ganz gebannt verfolgt man ihre Gedankengänge und klebt quasi an ihren Fersen, immer auf der Suche nach dem nächsten Puzzleteil welches dem Ganzen einen Sinn verleiht.

Schon jetzt zu Beginn des Jahres definitiv ein absolutes Highlight! Die Charaktere sind großartig herausgearbeitet, haben ihre ganz eigenen Besonderheiten und entwickeln neue Stärken.

Die Handlung könnte nervenaufreibender nicht sein. Die Gefahr nicht greifbarer. Als Leser ist man ständig hin und hergerissen bei seinen Vermutungen über die Hintergründe der Taten und vor allem die Gemeinsamkeiten der Opfer. Und erst die Auflösung… ich liebe dieses Buch!

Der Autor hat mich bereits mit Band 1 voll und ganz für sich gewonnen. Nun bin ich sehr neugierig wie es mit unserer Krähe und dem Spatzen weiter geht!

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Veröffentlicht am 09.02.2019

Ein gelungener Reihenauftakt

2

"Blinde Rache" ist der erste Teil der Reihe um die Kommissarin Mara Billinsky und ich kann schon an dieser Stelle sagen, dass ich sehr froh bin, dass der zweite Teil bereits in einigen Wochen erscheint.

Denn ...

"Blinde Rache" ist der erste Teil der Reihe um die Kommissarin Mara Billinsky und ich kann schon an dieser Stelle sagen, dass ich sehr froh bin, dass der zweite Teil bereits in einigen Wochen erscheint.

Denn dieser Thriller besticht sowohl vom Plot als auch vom Charakter der Ermittlerin und leider kann man sich bei vielen Thrillern nur auf eines von beiden freuen.

Mara Billinsky ist definitiv jemand, den man nicht mehr vergisst. Ihre abwehrende Fassade, durch die sie oft direkt abgestempelt und in eine Schublade gesteckt wird, verbirgt nur ihre Unsicherheit. Dazu ist sie noch immer vom Tod ihrer Mutter traumatisiert und das Verhältnis zu ihrem Vater, einem angesehenen Anwalt, ist - gelinde gesagt - schwierig. Das alles gepaart mit dem Willen, der Welt zu beweisen, was sie kann und einer wachen Intelligenz, machen Mara zu einer Ermittlerin, die, einmal eine Fährte aufgenommen, nicht wieder davon ablassen kann.

Der Lesefluss ist sehr gut, denn die Handlung lässt keine Langeweile aufkommen. Spannend von Beginn an, wird das Kopfkino des Lesers auf die Probe gestellt - was und natürlich wer steckt dahinter? Wie passt alles zusammen? Nun gut, des Rätsels Lösung war mir zu schnell präsent für meinen Geschmack, sodass die Enthüllung der Identität keine Überraschung mehr war - das mag ich lieber anders herum, aber das ist so ziemlich auch der einzige Kritikpunkt, den ich äußern kann.

"Blinde Rache" ist ein spannender Thriller, der für die Zukunft der Mara Billinsky - Reihe noch viel erhoffen lässt.

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Veröffentlicht am 08.02.2019

Schlechter Start für die Krähe

2

Kommissarin Mara Billinsky kehrt in ihre Heimatstadt Frankfurt/Main zurück, um im dortigen Morddezernat zu arbeiten. Dort stößt sie auf allgemeine Ablehnung wegen ihrer schroffen Art und ihrer unkonventionellen ...

Kommissarin Mara Billinsky kehrt in ihre Heimatstadt Frankfurt/Main zurück, um im dortigen Morddezernat zu arbeiten. Dort stößt sie auf allgemeine Ablehnung wegen ihrer schroffen Art und ihrer unkonventionellen Kleidung. Sie trägt immer schwarz und hat Piercings, was ihr den wenig schmeichelhaften Spitznamen "Krähe" einträgt. Nachdem ihr Vorgesetzter Klimmt sie zuerst mit der Aufklärung einer Serie von Wohnungseinbrüchen betraut, soll sich plötzlich um den Mord an dem kroatischen Unterweltkönig Ivo Karevic kümmern. Ihr zur Seite gestellt, wird Jan Rosen, ein eher unscheinbarer Kollege, der lieber am Schreibtisch arbeitet. Maras Ermittlungen laufen trotz intensiver Recherchen ins Leere. Auch fehlt es an Unterstützung durch die anderen Kollegen. Als es weitere Opfer gibt, entzieht ihr Klimmt den Fall und schließt sie von den weiteren Ermittlungen aus. Mara will nun auf jeden Fall beweisen, dass sie einen Platz in der Mordkommission verdient und begibt sich entgegen dienstlicher Anweisungen allein auf die Jagd nach dem Mörder. Die entscheidende Verbindung zwischen den Opfern scheint ihre Gewaltbereitschaft zu sein. Wie passt dann der Mord an einem allseits geachteten und bewunderten Richter ins Bild ? Mara erhofft sich Unterstützung von der Staatsanwältin Taubner bei der Lösung des Falles.
Mara Billinsky war für mich höchst erfreuliche Entdeckung. Ich kann zwar nicht sagen, dass mir Mara rundum sympathisch ist. Ihre eher feindselige Art im Umgang mit anderen und die fehlende Bereitschaft, sich in ein Team einzufinden, haben mich schon gestört. Mein Herz erobert hat sich Mara durch ihre Weigerung, sich verbiegen zu lassen und ihren Wille gepaart mit einem starken Gerechtigkeitssinn , nicht aufzugeben und sich nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn es ihr schaden sollte. Hin und wieder blitzt dann auch ihr weicher Kern auf, wenn sie sich zum Beispiel um einen jugendlichen Einbrecher kümmert. Die Krimihandlung ist absolut überzeugend und die Schilderung der brutalen Morde hat mich persönlich nicht gestört. Ihr unscheinbarer Partner Rosen gewinnt im Laufe der Ereignisse immer mehr an Konturen und an Sympathiepunkten. Dagegen eignet sich ihr Vorgesetzter mit seiner über das gewöhnliche Maß hinaus gehende Abneigung gegenüber Mara prächtig als Hassfigur. Nicht unerwähnt lassen möchte ich Maras Vater, einen erfolgreichen Anwalt. Seit Maras Mutter ermordet wurde, als Mara 8 Jahre alt , ist das Verhältnis zwischen den beiden schwierig. Das wird immer wieder bei Begegnungen der beiden deutlich und Maras Vater macht nicht die beste Figur.
Für mich war der Krimi ein echter Pageturner,mitreißend geschrieben und durch die handelnden Personen mit ihren Macken und Kanten auch glaubwürdig und wirklichkeitsnah.

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Veröffentlicht am 06.02.2019

Eine fast schillernde Krähe

2

Mit Mara Billisky hat Leo Born eine Kommissarin der etwas anderen Art geschaffen.
Nicht nur optisch unterscheidet sie sich von sämtlichen Kollegen, ihre Ermittlungsarbeit zeichnet sich meist durch recht ...

Mit Mara Billisky hat Leo Born eine Kommissarin der etwas anderen Art geschaffen.
Nicht nur optisch unterscheidet sie sich von sämtlichen Kollegen, ihre Ermittlungsarbeit zeichnet sich meist durch recht riskante Alleingänge aus.
Das alles trägt dazu bei, dass ihr Chef sie von Ermittlungen in den aktuellen Mordfällen ausschließt.
Mara verfolgt ihre Spuren auf eigene Faust, halbherzig unterstützt von ihrem zaghaften Kollegen Jan Rosen und dem etwas zwielichtigen Polizeispitzel Carlos Burke.

Durch die Erlebnisse in Maras Kindheit und Jugend hat sie sich einen schier undurchdringlichen Panzer zugelegt, andererseits aber ein sehr gutes Einfühlungsvermögen für die Situationen anderer Menschen. Sie ist das Paradebeispiel für die raue Schale mit dem weichen Kern, weit verletzlicher als sie nach außen scheint.

Dem Autor ist die Schaffung einer interessanten, vielschichtigen Protagonistin gelungen, die es dem Leser manchmal etwas schwer macht, sie komplett ins Herz zu schließen.
Die Geschichte hat durchweg ein gutes Spannungslevel gehalten und über die Identität des Mörders bis zuletzt Rätsel aufgegeben.
Auch die verschiedenen Gefühlwelten kamen nicht zu kurz und die Personen bekamen somit überzeugend Leben eingehaucht.

Wie realistisch es ist, dass eine sehr spezielle Person wie Mara im richtigen Leben im Polizeidienst tätig wäre, sei dahingestellt, aber als Figur in einem Roman ist sie auf jeden Fall eine erfrischende Abwechslung

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Veröffentlicht am 06.02.2019

Hier kommt die Krähe

2

Mara Billinski ist zurück in Frankfurt, ihrem Heimatort. Das passt ihrem Vorgesetzten, dem Leiter der Mordkommission, gar nicht, genauso wenig ihren Kollegen, für die sie nur die "Krähe" ist, wegen ihrer ...

Mara Billinski ist zurück in Frankfurt, ihrem Heimatort. Das passt ihrem Vorgesetzten, dem Leiter der Mordkommission, gar nicht, genauso wenig ihren Kollegen, für die sie nur die "Krähe" ist, wegen ihrer schwarzen Haare, der Tattoos und der schwarzen Klamotten. Mara wird geschnitten und soll sich aus den Ermittlungen heraushalten, die aktuell eine Reihe von äußerst brutalen Morden im Milieu betreffen.

Mit der Kommissarin Mara Billinski hat der Autor eine interessante Figur erschaffen, eine Außenseiterin, die sich als zäh und beharrlich erweist, zugleich als misstrauisch, schroff und zu gefährlichen Alleingängen neigend, dabei hat sie auch durchaus eine mitfühlende und verletzliche Seite. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Verhältnis zu ihren Kollegen entwickelt, aber auch die gestörte Beziehung zu ihrem Vater.
Wie die drei Morde zusammenhängen, bleibt lange unklar und der Leser kann nur Vermutungen anstellen. Spannung herrscht bis zum Schluss.

Fazit: Ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Reihe um eine besondere Ermittlerin, auf die in einer Stadt wie Frankfurt wohl noch einige Fälle warten.

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