Cover-Bild Die Totensammlerin
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 252
  • Ersterscheinung: 21.07.2020
  • ISBN: 9783750497733
Leonie Haubrich

Die Totensammlerin

Psychothriller
Yvonne wird beinahe von einem Zug überrollt. Ohne Erinnerung wacht sie schwer verletzt im Krankenhaus auf. War es ein Unfall, ein Suizid- oder gar ein Mordversuch? Warum verheimlicht ihr Mann, dass sie erfolgreiche Reisebloggerin und Journalistin war, die sich mit dem Thema Lost Places beschäftigt hat? Warum will er ihr weismachen, sie sei eine zufriedene Hausfrau gewesen? Und vor allem: Warum meldet sich ihre Tochter nicht? Wo sind all die Menschen geblieben, die sie einmal geliebt hat?
Yvonne begreift, dass sie auf sich allein gestellt ist. Sie muss die alten Gemäuer betreten, über die sie früher mit Begeisterung geschrieben hat und die sie nun schaudern lassen.
Doch wem kann sie trauen, wenn sie nicht mal sich selbst traut?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2022

Fesselnd, rasant, überraschend! Beste Unterhaltung

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- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch!-

"Die Totensammlerin" von Leonie Winkler ist ein spanneder und rasanter Psychothriller, der mich von Beginn an gefesselt hat.

Das Hörbuch wird gesprochen ...

- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch!-

"Die Totensammlerin" von Leonie Winkler ist ein spanneder und rasanter Psychothriller, der mich von Beginn an gefesselt hat.

Das Hörbuch wird gesprochen von Cynthia Taha und hat eine Laufzeit von 5 Stunden, 25 Minuten

Yvonne Winkler erwacht nach einem schweren Unfall aus dem Koma und kann sich an nichts erinnern, was in den letzten 3 Jahren passiert ist. Ihre Tochter meldet sich nicht bei ihr, Handy, Computer und weitere persönlich Dinge hat sie laut Aussagen ihres Mannes Dominik kurz vor dem Unfall verkauft und nun muss sie sich ganz allein wieder zurück ins Leben kämpfen - sie hat ein Bein verloren und muss ganz von vorn beginnen.

Yvonne fragt sich, wie es zu dem Zusammenstoß mit dem Zug kam - war es ein Unfall oder hat sie gar versucht, sich das Leben zu nehmen? Ihr Mann will sie schonen und ist sehr zurückhaltend mit Informationen, jedoch kommen nach und nach Erinnerungsblitze zurück. Aber auf perfide Weise geben diese Erinnerungsfetzen mehr Rätsel auf, als sie Antworten geben. Schnell befindet sich Yvonne in einem Strudel von Ereignissen, die sich bedrohlich vor ihr auftürmen. Trotzdem beginnt sie, engagiert und mutig in ihrem früheren Leben zu forschen, und auch als sich unglaubliche Dinge herauszukristallisieren scheinen, gibt sie nicht auf. Nur, wem kann Yvonne überhaupt noch trauen? Ist sie vielleicht sogar eine Gefahr für sich selbst?

Leonie Haubrich hat es geschafft, den Leser sogartig mitzunehmen in das Leben einer Frau, deren Erinnerungen ganz tief begraben liegen und die sich nur auf andere verlassen kann.

Die Sprecherin haucht sowohl Yvonne als auch den anderen Charakteren Leben ein, so daß man sich beim Hören mittendrin zu befinden scheint, in diesem Wirrwarr aus Gedanken, Informationssplitter, Gedächtnisfetzen und Bedrohung.

Ein nervenaufreibendes Hörbuch, das rasante Wendungen und zahlreiche Überraschungen sowie eine schlüssige und clever durchdachte Auflösung bietet. Beste Unterhaltung!

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Veröffentlicht am 04.10.2022

Nichts ist, wie es scheint

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Yvonne wacht im Krankenhaus auf, hat ein Bein verloren und kann sich nicht mehr an die letzten Monate erinnern. Ihr Mann versucht alles, damit sie sich wieder wohlfühlen. Doch was verheimlicht er ihr? ...

Yvonne wacht im Krankenhaus auf, hat ein Bein verloren und kann sich nicht mehr an die letzten Monate erinnern. Ihr Mann versucht alles, damit sie sich wieder wohlfühlen. Doch was verheimlicht er ihr? Wo ist ihre Tochter Christiane? Und warum fehlen in ihrem Haus ihre lieb gewonnenen Dinge? Ihr Handy ist weg, sie findet keine Fotoalben und wo sind ihre Parfüms, ihr kuscheligen und das geliebte Stofftier? Warum wurde sie vom Zug angefahren? War es ein Suizidversuch oder wollte sie jemand loswerden. Sie hat Domenik in Verdacht, ihren Mann. Durch Recherche erfährt sie, dass sie als Journalistin im Bereich Lost Place unterwegs war. Doch in der Redaktion ist sie unerwünscht. Yvonne geht immer weiter in ihre Vergangenheit hinein, erinnert sich stückweise! Doch es ist nichts so, wie es scheint!

Ich habe dieses Buch angefangen und durchgelesen! Selbst jetzt beim Schreiben der Rezension bekomme ich Gänsehaut!

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Veröffentlicht am 24.08.2020

Spannung pur

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Als Yvonne im Krankenhaus aufwacht, weiß sie nicht, was geschehen ist. Rückblickend fehlen ihr mindestens die letzten drei Monate ihres Lebens. Auch wie es zu dem Unfall kam, ob es vielleicht sogar ein ...

Als Yvonne im Krankenhaus aufwacht, weiß sie nicht, was geschehen ist. Rückblickend fehlen ihr mindestens die letzten drei Monate ihres Lebens. Auch wie es zu dem Unfall kam, ob es vielleicht sogar ein misslungener Selbstmordversuch war, sie weiß es nicht. Klar ist nur, sie hat bei dem Unfall ein Bein verloren. Dominik, ihr Mann, versucht alles damit sie die schweren Tage in der Klinik und in der Reha übersteht. Zu Hause angekommen, merkt sie, es ist doch einiges verändert und sie weiß nicht, warum. Viele von ihren persönlichen Dingen, an die sie sich deutlich erinnert sind nicht mehr da. Überhaupt, es ist so fast gar nichts von ihr mehr da. Auch ihre Tochter Chris meldet sich nicht.

Je länger Yvonne zu Hause ist, umso unwohler fühlt sie sich, verspürt mehr und mehr das Eingesperrtsein. Sie ist quasi gefangen im Haus. Aber es gibt da winzige Erinnerungsblitze. Sie ist sich sicher, sie muss nur an den richtigen Stellen suchen. Auch das Verhalten von Dominik ihr gegenüber verunsichert sie. Warum hat er die Handyüberwachung auf ihrem Handy eingestellt? Yvonne beschließt zu kämpfen und sich ihre Erinnerungen Stück für Stück zurückzuholen. Doch kann sie alle Rätsel um ihre Person lösen? Lest selbst und lasst euch von den Rätseln um ihre Vergangenheit fesseln.

Für mich sind die Thriller von Leonie Haubrich immer etwas ganz Besonderes. Ich weiß beim Lesen nie, wo führt mich die Autorin mit den Erlebnissen ihrer Protagonisten hin. Mit ihrer Protagonistin Yvonne lässt sie uns an deren Gedanken und auch an ihren Ängsten teilhaben. Dabei entwickelt die Autorin auf ihre ganz eigene Weise ein Dynamik, die einem beim Lesen einfach nur fesselt. Dabei lässt sich niemals ahnen, wo die Story uns hinführen wird. Denn Yvonne erinnert sich immer nur bruchstückhaft an einzelne Ereignisse. Der Autorin gelingt es nachvollziehbar die Ängste von Yvonne einzufangen und man spürt beim Lesen die Angst und kann die Bedrohung förmlich spüren.

Ich haben diesen Psychothriller in einem Rutsch gelesen und bin wieder einmal begeistert. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Einfach nur WOW

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Yvonne Winkler, Reisebloggerin und Journalistin, gibt Berichte z.B. über das Thema Lost Places an verschiedene Zeitschriften. Dann wacht sie schwer verletzt und ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus auf. ...

Yvonne Winkler, Reisebloggerin und Journalistin, gibt Berichte z.B. über das Thema Lost Places an verschiedene Zeitschriften. Dann wacht sie schwer verletzt und ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus auf. Was ist geschehen? War es ein Unfall? Hatte sie Selbstmordabsichten oder war es ein Mordversuch? Yvonne stellt sich der Gegenwart, „freundet“ sich mit ihrer Beinprothese an und versucht, die Erinnerungslücken eine nach der anderen ganz langsam zu schließen.

Und dabei durfte ich ihr über die Schulter schauen. Yvonne ist eine sehr starke, taffe Frau, die sich auch von immer neuen schlechten Nachrichten bzw. Erinnerungen, die ganz langsam wiederkommen, nicht entmutigen lässt. Aber je mehr Antworten sie zu finden hofft, desto mehr Fragen ergeben sich daraus wieder. Ich spüre ihre innere Zerrissenheit, ihre Unsicherheit, ihr nicht wissen, was passiert ist. Und ich leide mit ihr, die sich erst langsam an den Verlust ihres Beines gewöhnen muss. Trotz dieses Handicaps macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und legt ein Puzzlestück ans nächste. Ich war mir sicher, dass ihr etwas fürchterliches angetan worden ist.
Leonie Haubrich hat eine so leichte, lockere und sehr bildhafte Erzählweise. Schnell habe ich die wenigen Personen, mit denen ich es hier zu tun habe, im Kopf. Vor allem Yvonne wächst mir schnell ans Herz. Auch die Lost Places, die eine Rolle spielen, kann ich mir gut vorstellen, wenn ich mit ihr im Moselgebiet unterwegs bin.
In Rückblicken erfahre ich immer mehr aus Yvonnes Leben. Eine Geschichte, wie aus einem Märchen, wie sie mit ihrem Mann Dominik zusammen gekommen ist, die sie liebt, auf Händen trägt, sogar ihre Tochter Christiane adoptiert. Alles einfach eitel Sonnenschein.
In der Gegenwart hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, die Zusammenhänge durchschauen zu können. Bis immer wieder kleine Wendungen und falsche Fährten in eine andere Richtung gezeigt haben und mir, dass ich mal wieder falsch lag. Das Miträtseln hat mir diesmal besonders viel Spaß gemacht, da ich unbedingt wollte, dass Yvonne endlich wieder klar und in die Zukunft sehen kann. Naja, das kann sie nun auch. Mit jedem neuen „Ermittlungsansatz“ steigt die Spannung bis es fast nicht mehr auszuhalten ist. Dann sitze ich sprachlos da und denke, dass kann doch wohl nicht wahr sein.

Ich habe fast alle Bücher von Leonie Haubrich gelesen und war immer begeistert. Aber mit dieser Geschichte hat sie noch eine Schippe drauf gelegt. Eine super spannende Geschichte, die ich jedem Thrillerfan nur ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Spannender Thriller, eine Frau wacht aus dem Koma auf und ihr fehlen die letzten drei Jahre

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Klappentext (übernommen)
Yvonne wird beinahe von einem Zug überrollt. Ohne Erinnerung wacht sie schwer verletzt im Krankenhaus auf. War es ein Unfall, ein Suizid- oder gar ein Mordversuch? Warum verheimlicht ...

Klappentext (übernommen)
Yvonne wird beinahe von einem Zug überrollt. Ohne Erinnerung wacht sie schwer verletzt im Krankenhaus auf. War es ein Unfall, ein Suizid- oder gar ein Mordversuch? Warum verheimlicht ihr Mann, dass sie erfolgreiche Reisebloggerin und Journalistin war, die sich mit dem Thema Lost Places beschäftigt hat? Warum will er ihr weismachen, sie sei eine zufriedene Hausfrau gewesen? Und vor allem: Warum meldet sich ihre Tochter nicht? Wo sind all die Menschen geblieben, die sie einmal geliebt hat?
Yvonne begreift, dass sie auf sich allein gestellt ist. Sie muss die alten Gemäuer betreten, über die sie früher mit Begeisterung geschrieben hat und die sie nun schaudern lassen.
Doch wem kann sie trauen, wenn sie nicht mal sich selbst traut?

Meine Meinung
"Die Totensammlerin" von Leonie Haubrich ist ein spannender Thriller, bei dem man sich immer wieder fragt, ob man seinen Sinnen und seiner Intuition glauben darf. Es muss schrecklich sein, in einem Krankenhaus aufzuwachen und sich nicht an die letzten drei Jahre erinnern zu können. Dies ist Yvonne passiert, bei einem Unfall hat sie ein Bein und einen großen Teil ihrer Erinnerungen verloren.
Zu Hause angekommen, fühlt sich nichts richtig an. Verheimlicht ihr Mann ihr etwas? In kleinen Rückblenden erfährt der Leser mehr aus Yvonnes Leben.
Diese Unwissenheit und auch Unsicherheit kann ich förmlich spüren. Dadurch kann ich mich sehr gut in Yvonne hineinversetzen. Die ganze Zeit habe ich eine gewisse Bedrohung ihr gegenüber gefühlt. Das alles erhöht die Spannung beim Lesen.
Nach und nach kämpft sich Yvonne ins Leben zurück und versucht die letzten Jahre nachzuvollziehen. Ich bewundere sie, für ihre Stärke und Willenskraft.

Erwähnenswert sind auch die Lost Places, die hier eine gewisse Rolle spielen. Leonie Haubrich hat diese wunderbar authentisch und detailgetreu beschrieben, so dass gleich Bilder in meinem Kopf entstehen.

Fazit
Diesen spannenden Thriller mit einem überraschenden Ende kann ich jedem empfehlen, der sich angesprochen fühlt. Mir hat das Buch eine spannende Lesezeit beschert. Von mir gibt 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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