Cover-Bild Ginger
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 388
  • Ersterscheinung: 07.01.2020
  • ISBN: 9783749485512
Leslie Delhaes

Ginger

Fee & Ben
Ich heiße Fee
Gerade habe ich zu hören bekommen, dass das ein bescheuerter Name ist, aber meine Hippie-Eltern haben ihn mir nun mal gegeben.
Normalerweise trage ich ja mein Herz auf der Zunge und kann mich schlecht beherrschen. Aber leider wohne ich aktuell bei dem Typen, der meinen Namen runtermacht, und bin auf sein Wohlwollen angewiesen.

Ich bin Ben
In den letzten Monaten habe ich nicht viel geredet. Was auch seinen guten Grund hat, wenn man bedenkt, was ich gerade gesagt habe.
Zu meiner Verteidigung muss ich anbringen, dass dieses Mädchen neben mir so schön ist, dass es verboten gehört. So schön, dass das Hirn von jedem Mann einfach aussetzen muss.

Fee ist auf den ersten Blick all das, was Ben an Frauen aufrichtig verabscheut. Selbstbewusst, fröhlich, sexy und zum Niederknien schön.
Genau das, was Ben selber nicht ist.
Er braucht nicht lange, um sie aus seinem Leben zu vertreiben, nur um dann festzustellen, dass er sie damit echt in Schwierigkeiten gebracht hat.
Während Ben nun verzweifelt versucht, seinen Fehler geradezubiegen, geschieht genau das, was er um jeden Preis verhindern wollte. Denn Bens Gefühle sind auch ohne Fee schon am Boden zerstört.


»Ginger« ist eine etwas andere Liebesgeschichte mit authentischen Protagonisten, in die man sich verlieben muss: Abseits der Bad-boy-good-girl-Schiene und mit jeder Menge Witz!

Aber lies selber:

»Ich denke, ich fordere zur Wiedergutmachung einen Striptease.«
Fassungslos starre ich sie an.
Ist das ihr Ernst?
Sie will, dass ich mich vor ihren Augen ausziehe?
»Jetzt?«
»Ja.«
»Hier?«
»Wäre es dir auf dem Flur lieber? Vielleicht kommen noch ein paar Nachbarn vorbei und erfreuen sich mit mir.«
Mir bricht plötzlich der Schweiß aus. Das war nicht das, was ich erwartet habe. Das ist noch viel schlimmer. Aber es beantwortet ziemlich eindeutig meine Frage, wie es nach dem Kino so weitergeht.
Es geht mit einem Striptease weiter. Von mir.
Denn schließlich habe ich ihr gerade Wiedergutmachung angeboten, und jetzt kann ich wohl kaum kneifen.
Ich winde mich vor Verlegenheit, aber Fee sieht mich gnadenlos an. Dann hole ich tief Luft, so schrecklich wird es schon nicht werden. Es sind nur Klamotten. Und sie hat mich schon halb nackt gesehen. Das kann ich schaffen.
Langsam ziehe ich meine Jacke aus und lege sie zu ihrer. Ich merke, wie mir die Röte wieder ins Gesicht steigt, leider, aber Fee sitzt ungerührt auf dem Sofa und beobachtet mich.
Gut, ich bin es ihr schuldig.
»Okay«, sage ich also. »Jetzt und hier.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2020

Äußerst gelungene und unterhaltsame Geschichte aus der Sicht von Ben und Fee

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Die Autorin Leslie Dehaes erzählt die Geschichte von Fee und Ben, beide haben ihr Abitur gemacht und studieren nun Informatik. Sie kennen sich nicht bis zu dem Zeitpunkt, als Fee von Bens Mutter eine Unterkunft ...

Die Autorin Leslie Dehaes erzählt die Geschichte von Fee und Ben, beide haben ihr Abitur gemacht und studieren nun Informatik. Sie kennen sich nicht bis zu dem Zeitpunkt, als Fee von Bens Mutter eine Unterkunft für vier Monate in seinem Zuhause erhält. Fee wird als wunderschön und fröhlich beschrieben, Ben dagegen als großer, ungepflegter und unfreundlicher Typ. Warum er so ist, was in der Vergangenheit bei ihm und auch bei Fee passiert ist, wie sich ihr Leben ändern wird, das alles erzählt dieser Roman.

Den besonderen Reiz der Geschichte macht zunächst einmal der ständige Perspektivwechsel zwischen Ben und Fee als Erzähler aus, denn so kann ich als Leser sehr gut in die Story eintauchen.

Ich erfahre etwas über ihre Gedanken, Gefühle und nehme die Welt mit ihren Augen wahr. Ich mag beide Protagonisten sehr gerne und stückchenweise erfahre ich immer mehr aus ihrem Leben, denn sie öffnen sich einander gegenseitig. Ich durchlaufe selber eine ganze Palette von Gefühlen....ich habe Angst, Wut, Mitgefühl, muss laut lachen, genieße....und leide mit ihnen.

Der Roman erzählt mitten aus dem Leben über die Konstellationen, die in Familien herrschen, über soziale Brennpunkte, über das Gehabe, was Männer und Frauen an den Tag legen, um die Frau oder den Mann zu erobern, über Unsicherheiten , über Lust und Liebe, über das, was wir am anderen begehrenswert finden etc.

Ein klein wenig übertrieb die Autorin es zum Ende hin mit ihrem „Showdown“, doch aufgrund der wunderbaren Unterhaltung, die das Buch die ganze Zeit geboten hatte, fällt dies bei der Gesamtbewertung kaum ins Gewicht ….vom mir 4,5 Sterne aufgerundet 5*****.

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch“Fawn“ der Autorin, in der Hannah, eine Freundin von Fee, im Mittelpunkt steht.

Veröffentlicht am 06.04.2020

unglaublich tolles Buch

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Das Cover finde ich wunderschön, das Buch hätte ich in einer Buchhandlung sofort in die Hand genommen. Das Bild zeigt noch nicht zu viel und die Fantasie kann auch noch ihren Beitrag dazu leisten.
Für ...

Das Cover finde ich wunderschön, das Buch hätte ich in einer Buchhandlung sofort in die Hand genommen. Das Bild zeigt noch nicht zu viel und die Fantasie kann auch noch ihren Beitrag dazu leisten.
Für mich ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich hatte bei dem Buch, wie so oft bei sehr guten Büchern, das „Dilemma“, dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht, aber auch auf keinen Fall wollte, dass das Buch zu Ende ist.
Die Geschichte wurde mir ausreichend detailliert erzählt. Ich fühlte mich beim Lesen direkt vor Ort. Die Gefühle, Gedanken und Handlungen konnte ich immer sehr gut nachvollziehen. Besonders gut gefallen hat mir auch der Perspektivenwechsel zwischen Ben und Fee, so konnte man beide besser kennen lernen. Ben war ich aber immer etwas näher, in ihn hätte/habe ich mich direkt verliebt. Manchmal fand ich, dass Fee etwas zu direkt ist und sich zu sehr in Bens Angelegenheiten einmischt, was dann meiner Meinung nach, manchmal etwas peinlich endet. Meist reagiert sie aber großartig, steht voll und ganz hinter Ben und zeigt das den anderen auch.
Mit Hannah hat Fee eine unglaublich tolle Freundin gefunden, die ihr so gefehlt hat. Ich gönne ihr dieses Glück von ganzem Herzen.
Durch Bens Entscheidung haben beide sehr gelitten, aber zum Glück kam dann das erhoffte Happy End und sie fanden eine sehr schöne Lösung für die Zukunft. Eine Geschichte, die mich von der ersten bis zu letzter Seite gefesselt hat.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und vergebe dafür überaus verdiente 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.03.2020

Ginger

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In diesem Roman geht es um Fee und Ben. Fee kann noch nicht ins Studentenwohnheim und wohnt daher bei Bens Eltern. In seinem Haus.
Keiner hat ihn gefragt, er hätte vermutlich sowieso nicht zugehört und ...

In diesem Roman geht es um Fee und Ben. Fee kann noch nicht ins Studentenwohnheim und wohnt daher bei Bens Eltern. In seinem Haus.
Keiner hat ihn gefragt, er hätte vermutlich sowieso nicht zugehört und wenn, dann hätte er kein Mitspracherecht. Also muss er sie
irgendwie anders loswerden. So ein attraktives Mädchen hat ihm in seiner Situation und mit seiner Vergangenheit noch gefehlt.
Fee merkt zunächst nichts von alldem, denn Ben redet nicht viel und wenn, dann scheint er immer und zu allen unfreundlich zu sein.
Als sich die Unfreundlichkeit und die Beleidungen steigern, muss sie gehen. Sie verzieht leicht und schnell und ist nicht der
Mensch der Trübsal bläst. Und wenn es etwas gäbe was sie belastet, dann würde sie es nicht nach außen tragen. So erkennt Ben erst
viel zu spät, was er ihr eigentlich angetan hat. Und beginnt Buße zu tun. Auf seine eigene und unverwechselbare Art: durch Taten,
die für ihn sprechen. Muss ja auch keiner wissen, was er für ein Ar*** (ich zitiere ihn hier) ist.
Und so nimmt alles seinen Lauf und aus Fee und Benn wird tatsächlich Fee und Ben, mit allem was dazugehört. Doch dann ist Ben
wieder an einem Punkt, an dem er sich entscheidet nur seine Taten sprechen zu lassen...
Diese wundervolle Geschichte hat mir viele schöne Lesestunden bereitet, eine absolute Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.01.2021

ganz süß

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Fee ist sexy, selbstbewusst und wunderschön - alles, was Ben zutiefst verabscheut.
Ben ist tief verletzt, lässt sich gehen und zieht sich immer mehr zurück. Er lässt niemanden mehr an sich heran und stößt ...

Fee ist sexy, selbstbewusst und wunderschön - alles, was Ben zutiefst verabscheut.
Ben ist tief verletzt, lässt sich gehen und zieht sich immer mehr zurück. Er lässt niemanden mehr an sich heran und stößt alle Menschen weg.
Als Fee bei ihm und seinen Eltern einzieht, will er nur eines: sie so schnell wie möglich wieder loswerden.
Doch als er damit Erfolg hat merkt er, dass er einen folgenschweren Fehler gemacht hat.
Von nun an setzt er alles daran, diesen Fehler wieder gutzumachen.

Die Geschichte wird abwechselnd von Ben und Fee erzählt, was ich sehr schön fand. So werden die Handlungen und Reaktionen von beiden Figuren einfach klarer und verständlicher.

Die Geschichte ist absolut typisch und bietet kaum Überraschungen. Die zwei verlieben sich ineinander, es kommt zu Missverständnissen und Überreaktionen, die man einfach durch ein klärendes Gespräch hätte vermeiden können, was aber natürlich für die Dramaturgie eines Buches eher kontraproduktiv ist.

Das Buch ist ganz süß, ich habe mich nicht gelangweilt. Für mich war es die perfekte Abendlektüre, die ich problemlos aus der Hand legen konnte und die mich nicht vom Schlafen abgehalten hat.

Von mir gibt's fast die volle Punktzahl, weil ich genau das bekommen habe, was ich erwartet habe: seichte Unterhaltung, wenig Spannung, viel Kitsch und Gefühl.

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