Cover-Bild Nichts kaufen, alles haben
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Selbstversorgung und nachhaltige Lebensstile
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 19.04.2021
  • ISBN: 9783442179145
Liesl Clark, Rebecca Rockefeller

Nichts kaufen, alles haben

In 7 Schritten zu einem konsumfreien, nachhaltigen und großzügigen Leben
Nikolaus de Palézieux (Übersetzer)

Klamotten, Kosmetik, Elektronik: Wir kaufen ständig neu und schmeißen vieles anschließend wieder weg. Was davon bleibt: Müllberge, die unseren Planeten zerstören, und das ungute Gefühl, den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Liesl Clark und Rebecca Rockefeller, die Gründerinnen der globalen »Buy Nothing«-Bewegung, liefern mit diesem Buch eine fundierte Analyse unseres Kaufverhaltens und führen in sieben Schritten zu einer nachhaltigen Konsumkultur, die auf dem Prinzip des Schenkens und Tauschens beruht. So schonen wir Ressourcen, kommen unseren Mitmenschen näher und haben wieder Raum für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2021

Große Empfehlung für unsere konsumgesteuerte Gesellschaft!

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Infos zum Buch

Autor: Liesl Clark und Rebecca Rockefeller
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 368
Preis: 12,00 € [Taschenbuch] 9,99 € [eBook]
ISBN: 978-3-442-17914-5
Erschienen am 19. April 2021


Widmung

All ...

Infos zum Buch



Autor: Liesl Clark und Rebecca Rockefeller
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 368
Preis: 12,00 € [Taschenbuch] 9,99 € [eBook]
ISBN: 978-3-442-17914-5
Erschienen am 19. April 2021


Widmung

All denen gewidmet, die glauben, dass unser Geld am besten für den Aufbau einer gesunden, freudvollen und gerechten Welt eingesetzt werden sollte.

Erster Satz

Unsere Geschichte beginnt an einem klaren Tag Mitte Dezember.

Darum geht es



Egal ob Klamotten, Elektronik, wie Handy, Laptop, Tv oder einfach Kosmetik: Wir kaufen ständig neu und schmeißen die alten Sachen weg, die man vielleicht aber noch hätte gebrauchen können. Wir konsumieren ununterbrochen. Die Konsequenz: Müll über Müll der unseren wunderschönen Planet zerstört.

Daher haben die beiden Frauen Liesl Clark und Rebecca Rockefeller die globale »Buy Nothing«-Bewegung ins Leben gerufen. In ihrem Buch schreiben die beiden eine fundierte Analyse unseres Kaufverhaltens und führen in sieben Schritten zu einer nachhaltigen Konsumkultur, die auf dem Prinzip des Schenkens und Tauschens beruht. Dadurch könen wir unsere begrenzten Ressourcen des Planeten schützen und kommen zeitgleich unseren Mitmenschen näher. Zudem haben wir wieder im Blick, was wirklich wichtig ist. Und das ist nicht immer das neuste Smartphone zu haben…

Wie mir »Nichts Kaufen, alles haben« gefallen hat



Das Cover und der Klappentext haben mich unheimlich neugierig gemacht. Da meine Eltern sich viel mit den Themen Konsum und Nachhaltigkeit beschäftigen, wollte ich das Buch unbedingt lesen um mich dahingehend weiterzubilden.

Über die Cover Gestaltung

Das Cover ist einfach unglaublich süß und schlicht gehalten. Es spiegelt jedoch grade in seiner Einfachheit die Stimmung, bzw. das Thema des Buchs hervorragend wieder. Durch die wundervolle und harmonische, gleichzeitig etwas verpsielte Schriftmischung und Farbgebung sticht das Buch aus der Masse hervor.

Ein großes Lob an die Werbeagentur, die den Umschalg gestaltet hat.

Über den Schreibstil

Der Schreibstil der beiden Autorinnen war ab und an etwas langatmig und trocken. Aber doch sehr angenehm zu lesen und vor allem auch bildhaft. Sie konnten an einigen Stellen Emotionen in mir wecken und machten mich neugierig auf mehr.

Die Geldwirtschaft zerstört die Gemeinschaft, weil sie das Geben und Empfangen von Gaben durch bezahlte Dienstleistungen ersetzt und uns in eine Welt von Fremden stürzt. Weil die grundsätzlich auf Wettbewerb ausgerichtet ist, beschert sie uns obendrein die Erfahrung einer feindlichen Welt, in der niemand sich wirklich kümmert. – Charles Eisenstein

– Seite 98


Über den Aufbau, das Layout und den Inhalt

Das Buch hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Es ist unheimlich interessant und zeigt so viele erschreckende Statistiken auf, die einen einfach zum Nachdenken anregen. Es ist in 7 Abschnitte aufgeteilt, die die 7 Schritte zu einer konsumfreien, nachhaltigen und großzügigen Lebenseinstellung führen.

Diese Einzelnen Kapitel sind an sich ebenfalls nocheinmal unterteilt, sodass man angenehm zu lesende Abschnitte erhält und zudem eine gute Orientierung im Text. Die gut recherchierten Fakten sind zudem ganz schön schockierend und führen einem die schreckliche Realität vor Augen. Wie gesagt, regt das Buch einfach zum nachdenken an.

Für reichlich Abwechslung sorgen die schönen Erfahrungsberichte von Mitgliedern der »Buy Nothing«-Bewegung. Diese zeigen zudem die Vorteile dieser Bewegung auf und was man mit dieser Gemeinschaft erreichen kann.

Ein Bericht, der mir bis dato im Kopf und Herz geblieben ist: Eine komplette »Buy Nothing« Hochzeitsfeier.

Dieses Buch ist definitiv eine lesenswerte Lektür, auch wenn ich hin und wieder einfach nicht vorran gekommen bin.


Mein Fazit zu »Nichts kaufen, alles haben«

Ein tolles, informatives Buch, das ich für unglaublich wichtig für unsere konsumgesteuerte Gesellschaft halte. Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.08.2021

Schenken und tauschen als nachhaltige Lösung

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Die Strände dieser Welt sind nur die Spitze des Eisbergs. In Sachen Plastikkonsum und -Verschmutzung durften die beiden amerikanischen Autorinnen Liesl Clark und Rebecca Rockefeller mit erschrecken feststellen, ...

Die Strände dieser Welt sind nur die Spitze des Eisbergs. In Sachen Plastikkonsum und -Verschmutzung durften die beiden amerikanischen Autorinnen Liesl Clark und Rebecca Rockefeller mit erschrecken feststellen, dass dies leider bittere Realität ist.

Zusammen gründeten sie das #buynothingproject und schrieben ihre Erfahrungen in sieben Schritten zusammen.

Mit "Nichts kaufen, alles haben" versuchen sie nun auch im deutschsprachigen Raum ihre Philosophie zu verbreiten.

Das Buch ist sehr strukturiert aufgebaut. Mittels der sieben Schritte "Geben, bitten, wiederverwenden, nachdenken, Selbermachen, teilen und Dankbarkeit zeigen" führen sie alle Interessierten durch ihre Ideen.

Viele Tipps und Tricks runden das Gesamtkonzept ab. So wird aus einem erstmal sehr theoretischen Ansatz eine alltagstaugliche Zusammenfassung für nachhaltigen Konsum.

Die beiden machen mit den sieben Schritten aber nicht nur auf den Plastikkonsum aufmerksam, sondern ganz allgemein unsere verschwenderische Ader. Denn immer wieder geben sie auch Eindrücke von Buy-Nothing-Projektteilehmern wieder, die sich von ihrem Konzept überzeugen haben lassen.

Ich finde diese Mischung aus Erklärungen, Hinweisen und auch den persönlichen Einblicken sehr gut geschrieben! Es ist ein leichtes bei alle den Ansätzen, die durch die Medien kursieren gerne mal den Überblick zu verlieren.

"Nichts kaufen, alles haben" ist hier eine gute Hilfestellung und ideal für jeden, der sich neu mit der Thematik auseinander setzen will. Aber auch für alte Hasen des bewussten Konsums gibt dieses 350 Seiten Buch neue Anreize aktiv etwas zu verändern.

Wer das Buch gelesen hat, kann sich gleich mal an Schritt 1 orientieren und das Werk weitergeben.

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Veröffentlicht am 25.05.2021

Interessantes und wichtiges Thema

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Ich mag die Gestaltung des Buches sehr, da sie einem zum lesen anregt und eine klare Strukturierung hat.
In dem Buch gab es viele Tipps und Tricks, wie man es schaffen kann, weniger zu kaufen, was man ...

Ich mag die Gestaltung des Buches sehr, da sie einem zum lesen anregt und eine klare Strukturierung hat.
In dem Buch gab es viele Tipps und Tricks, wie man es schaffen kann, weniger zu kaufen, was man gar nicht kennt und diese Tipps waren schon sehr alltagsorientiert, da es zwischen durch immer mal Auflistungen gab, was man konkret verändern kann. Das Buch war leicht zu lesen und hat einen nochmal einen anderen Blickwinkel auf das Thema nachhaltiger Konsum gegeben. Durch zahlreiche persönliche Erfahrungen wurde das Buch auch etwas persönlicher und hat einen gezeigt, dass es im Alltag auch umsetzbar ist.

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Veröffentlicht am 06.06.2021

Inspirierend mit Abstrichen

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Liesl Clark und Rebecca Rockefeller zeigen in ihrem Buch „Nichts kaufen, alles haben – in 7 Schritten zu einem konsumfreien, nachhaltigen und großzügigen Leben“ einen Plan, mit Hilfe dessen man einen Weg ...

Liesl Clark und Rebecca Rockefeller zeigen in ihrem Buch „Nichts kaufen, alles haben – in 7 Schritten zu einem konsumfreien, nachhaltigen und großzügigen Leben“ einen Plan, mit Hilfe dessen man einen Weg aus dem Konsumwahn finden kann.

Die Autorinnen haben in den USA das „Buy Nothing Project“ gegründet – eine Schenk-Community. Auf dieser beruhen die vorgestellten 7 Schritte im Buch. Sie sollen den Leser den Weg in eine solche Gemeinschaft weisen. Doch auch ohne eine solche Community in der Nähe, kann das Buch durchaus hilfreich sein.

In vielen Kapiteln werden Rezepte und DIY-Anleitungen vorgestellt, die ohne Gekauftes oder mit günstigen Ausgangsmaterialien funktionieren. Außerdem gibt es viele Tipps, wie Dinge wiederverwertet werden können und man wird immer wieder ermutigt, Dinge auszuleihen, statt zu kaufen, was auch ohne das Buy Nothing Project mithilfe von Kleinanzeigen, in der Familie o. ä. funktionieren kann.

Was mich ein bisschen stört, ist, dass vieles nur auf das Projekt ausgelegt ist. Ich habe für meine Region kein Solches oder Ähnliches gefunden und für die neue App der Autorinnen gibt es nur eine Warteliste. Um selbst ein Netzwerk aufzubauen, braucht es schon viel Eigeninitiative. Wenn man nicht ganz auf Geld als Transfermittel verzichten will, wie im Buch empfohlen, kann man vieles davon dennoch umsetzen.

Viele Punkte in den einzelnen Listen wiederholen sich an anderen Stellen, was meines Erachtens unnütz ist, da es nicht zum besseren Auffinden dient. Insgesamt wirkt mir der Text etwas aufgebläht, zu euphorisch, zu Amerikanisch, was auch durch immens viele Projektteilnehmer-Geschichten noch verstärkt wird.

Dennoch gibt das Buch gute Impulse und weist auch darauf hin, dass man umsetzen soll, was zu einem passt. Wenn jeder sein Konsumverhalten überdenkt und entsprechend ändert, wäre der Umwelt viel gedient. In diesem Sinne kann ich durchaus eine Leseempfehlung aussprechen und vielleicht erreicht das Buch gemäß dem Wunsch der Autorinnen, es weiterzugeben, statt zu behalten, eine große Leserschaft. Meines wandert nun in den nächstgelegenen Bücherschrank. Hier hat sich nämlich glücklicherweise in den letzten Wochen einiges getan.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

In 7 Schritten zu weniger Konsum und mehr Miteinander

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„Nichts kaufen, alles haben“ verspricht viel und gibt viele Anregungen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Es geht nicht darum, gleich alles einzuhalten und Klassenbeste zu werden, sondern darum anzufangen ...

„Nichts kaufen, alles haben“ verspricht viel und gibt viele Anregungen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Es geht nicht darum, gleich alles einzuhalten und Klassenbeste zu werden, sondern darum anzufangen und weniger zu kaufen, aber mehr wiederzuverwenden und auch mal „Nein“ zu sagen und etwas abzulehnen.

Es viele praktische Listen, mit Tipps, was man durch Selbstgemachtes ersetzen kann oder wie eine andere Person die eigene Dinge noch sinnvoll nutzen kann, was uns selbst vielleicht gar nicht in den Sinn gekommen wäre. Auch die sehr persönlichen Beispiele von Mitgliedern verschiedener Buy Nothing Gruppen sind sehr anschaulich und helfen dabei, den eigenen Konsum zu überdenken und wie man weniger konsumieren kann.

Erschreckend waren und sind Informationen wie die Tatsache, dass in den letzten dreizehn Jahren soviel Plastik hergestellt wurde wie im vergangenen gesamten Jahrhundert. Wir haben den Bezug zu Rohstoffen und ihrem Wert komplett verloren und schätzen sie nicht wert. Plastik ist nur ein Beispiel von vielen dafür. Wir definieren uns mehr über die Dinge, die wir besitzen als über das, was wir als Mensch sind.

Es ist mir beim Lesen des Buchs allerdings schwer gefallen, am Ball zu bleiben, da viele Punkte immer wieder wiederholt werden und mit einem für mich sehr anstrengenden Enthusiasmus erzählt wird. Diese Wiederholungen und der in meinen Augen extreme Gebrauch der Erzählhilfe Storytelling hat bei mir das Gegenteil von dem erreicht, was vermutlich erreicht werden sollte, nämlich ein begeistertes am Stück Lesen des Buchs. Hiervon weniger, wäre mehr an Begeisterung bei mir gewesen.

Alles in allem ist aber der Kern des Buchs, die Vermeidung von Konsum und ein größerer Fokus auf Weiternutzung, Wiederverwenden und Teilen und dem daraus resultierenden Gemeinschaftsgefühls das große Plus dieses Buchs. Ich habe viele Anregungen bekommen und gerade die Listen mit Tipps sind gut umsetzbar genauso wie der Ratschlag, es immer wieder zu versuchen und weniger zu konsumieren.

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