Cover-Bild Schwarzwälder Morde
(10)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 21.04.2021
  • ISBN: 9783644005174
Linda Graze

Schwarzwälder Morde

Kommissar Justin Schmälzle ermittelt
Schwarzwald-Kennerin Linda Graze: originell und schlagfertig, mit einem hintergründigen neuen Fall für den unverwechselbaren Kommissar Justin Schmälzle. Genießen Sie die erfrischende Schwarzwaldluft - mit einem Hauch von Mord und Verbrechen.

Flaute im Polizeiposten Bad Wildbad. Kollege Scholz bastelt Papierflieger, Kommissar Justin Schmälzle – Veganer, Reismilch-Macchiato-Fan und Badener mit haitianischen Wurzeln – langweilt sich. Bis eine Moorleiche mit eingeschlagenem Schädel gefunden wird, bei ihr eine beträchtlichen Anzahl Goldmünzen und eine große Flasche Kirschschnaps. Schmälzle reibt sich die Hände: endlich ein neuer Fall! Aber die Frau lebte im vorletzten Jahrhundert, meldet die Pathologie. Täter tot, seufzt Schmälzle …

Wenigstens erzählt die Putzfrau des Postens von illegal verschobenen Grenzsteinen zwischen der Schnapsfabrik und der geplanten Wildbader Ferienanlage. Dann schießt jemand dem Investor der Anlage in den Fuß. Wer war das? Warum? Und bestimmt nicht immer die Vergangenheit die Gegenwart?

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2021

Schnapsbrennerei

0

Das Cover mit der Schwarzwälder Kirschtorte, die scheinbar mit einem Beil zerteilt wurde und die Blutlache dazu sind ganz schön deftig. Der Titel passt dazu.
Kommissar Justin Schmälzle ist noch nicht so ...

Das Cover mit der Schwarzwälder Kirschtorte, die scheinbar mit einem Beil zerteilt wurde und die Blutlache dazu sind ganz schön deftig. Der Titel passt dazu.
Kommissar Justin Schmälzle ist noch nicht so lange auf Polizeiposten in Bad Wildbad. Als zugereister Badener und mit haitanischen Wurzeln ist er eher ein Fremdkörper im Polizeiposten Bad Wildbad. Sein Kollege der Postenleiter Harry Scholz ist ein echter Schwabe. Neben der Schnapsbrennerei von Willy Hauck soll eine Ferienanlage entstehen. Da wird auf den Investor ein Anschlag verübt. Gleichzeitig wir einen Moorleiche entdeckt.
Die Protagonisten und Handlungsorte werden aus der Sicht der Schwaben beschrieben. Schwäbische Dialoge und deftige Kommentare lockern den Schreibstil auf. Ich mag den Dialekt und die Einstellung der Schwaben und habe mich beim Lesen köstlich amüsiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2021

Regional

0

Wer aufgrund des Covers einen blutigen Krimi erwartet, der wird leider enttäuscht. Ansonsten bietet dieser typische Regionalkrimi wenig Action. Ein klassischer Krimi eben. Dafür bietet er was ein klassischer ...

Wer aufgrund des Covers einen blutigen Krimi erwartet, der wird leider enttäuscht. Ansonsten bietet dieser typische Regionalkrimi wenig Action. Ein klassischer Krimi eben. Dafür bietet er was ein klassischer Regionalkrimi eben so bietet. Viel Lokales und seichten ländlichen Humor.
Der Dialekt der Gegend wird zum heimlichen Star des Krimis und auch die Charakterisierung der Figuren passt sehr gut. Die eingestreuten Rückblenden, in denen der „mystische“ Schwarzwald beschrieben wurde, haben mir sehr gut gefallen.
Fazit: „Schwarzwälder Morde“ bleibt ein gelungener und witziger Regionalkrimi, derseicht und gemütlich zu lesen ist.
Die tollen Charaktere gepaart mit einem interessanten Ambiente können punkten. Für Freunde dieses Genres absolut lesenswert. Klare Lese- bzw. Kauf- oder Tauschempfehlung. 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2021

Cold Case im Schwarzwald

0

Linda Grace nimmt uns in ihrem neuen Krimi wieder mit nach Wildbad in den Nordschwarzwald. Eine Moorleiche aus dem 19. Jahrhundert und Anschläge auf eine Schnapsbrennerei in der Gegenwart beschäftigen ...

Linda Grace nimmt uns in ihrem neuen Krimi wieder mit nach Wildbad in den Nordschwarzwald. Eine Moorleiche aus dem 19. Jahrhundert und Anschläge auf eine Schnapsbrennerei in der Gegenwart beschäftigen die Hauptperson Kommissar Justin Schmälzle.

Die Mentalität der Menschen im Nordschwarzwald wird detailliert beschrieben und ihr Dialekt ist dabei Stilmittel und schafft gleichzeitig Atmosphäre. Parallel werden zwei Geschichten erzählt, was neben dem Dialekt zu Weilen doch anstrengend ist. Es war für mich das Schwäbisch lesen, das den Lesefluss doch arg hemmte. Dazu dann die Zeitsprünge der beiden an Ende zusammengeführten Handlungsstränge. Stets ist aber eine Brise Humor dabei und die ermittelnde Putzfee bereitete beim Lesen viel Spaß. Alle Hauptpersonen werden facettenreich mit ihren Eigenschaften und Emotionen beschrieben.

Linda Grace ist es gelungen einen weiteren unterhaltsamen Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und Humor zu schreiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2021

Leckeres Cover

0

Das Cover ist sehr lecker und auffallend. Allerdings wird die Axt im Buch nicht vorkommen. Es handelt sich um den 2. Band, indem zwei sehr `spezielle` Kommissare ermitteln. Allein die Kombination aus ...

Das Cover ist sehr lecker und auffallend. Allerdings wird die Axt im Buch nicht vorkommen. Es handelt sich um den 2. Band, indem zwei sehr `spezielle` Kommissare ermitteln. Allein die Kombination aus dem Postenleiter und `Urschwarzwälder` Scholz, der Papierflieger bastelt und Kommissar Justin Schmälzle als Veganer, Reismilch-Macchiato-Fan und Badener mit haitianischen Wurzeln, sind schon sehr lebhaft. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und selten einer Meinung. Dieses Wechselspiel mit viel freundlichen Sticheleien, bereichert die Ermittlungsfortschritte deutlich. Sehr belebend auch die anderen Mitarbeiter des Polizeiposten.
Es handelt sich um diverse Fälle/ Vorkommnisse, die teilweise bereits vor langer Zeit stattgefunden haben. Es ist alles verworren und man läuft sehr früh Gefahr, den Täter gefunden zu haben. Der es aber am Ende nicht ist.
Insgesamt ein leichtes, amüsantes und erheiterndes Buch. Man darf öfters schmunzeln und es hat alles eine intensive Darstellung incl. Dialekt der handelnden Örtlichkeiten.
Als Schwarzwälderin, konnte ich die Passagen gut lesen und verstehen. Wie das Buch für Nichtschwarzwälder zu lesen ist, kann ich daher nicht beurteilen, nur mutmaßen, dass es wohl schwierig wird.
Das Buch bekommt einen Stern Abzug, da die Story an sich zwar aufwendig, aber eben für mich zu wenig spannend ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Humorvoll, aber auch etwas anstrengend

0

Es gibt zwei Handlungsstränge: einmal das Tagebuch einer Frau, die ihren Mann Mitte des 19. Jahrhunderts heimlich verlassen hat, um auszuwandern und auf ihrer Flucht hinterrücks mit einer Axt erschlagen ...

Es gibt zwei Handlungsstränge: einmal das Tagebuch einer Frau, die ihren Mann Mitte des 19. Jahrhunderts heimlich verlassen hat, um auszuwandern und auf ihrer Flucht hinterrücks mit einer Axt erschlagen wird. Im zweiten Handlungsstrang wird sie in der heutigen Zeit als Moorleiche gefunden. Auffällig ist, dass sie in ihrem Mantel Silbermünzen eingenäht hat, die heute einen großen Wert darstellen. Die Polizei, die u.a. wegen der Erbschaft des Geldes den Mord an der Moorleiche aufklären will, muss sich aber auch um andere Verbrechen kümmern, die vielleicht mit der Vergangenheit zu tun haben.

Meine Meinung ist zweigeteilt. Das Tagebuch der Martha, die ihren Mann verlassen hat, habe ich ohne Unterbrechung durchgelesen. Es fand es interessant, spannend, berührend. Dann erst las ich die Geschichte aus der heutigen Zeit und freute mich, dass einer der Polizisten den Mord an der Moorleiche aufklären wollte. Gleichzeitig gab es Verbrechen in dem Dorf, aus dem auch Martha stammte. Die Geschichte war schon interessant, aber zum Teil langatmig und langweilig dargestellt. Es gab auch viele witzige Passagen, die mich bei der Aufklärung nicht störten. Schwierig war aber die schwäbische Mundart, die ich als Norddeutsche kaum verstand, die zum Teil aber übersetzt wurde und letztlich gewöhnte ich mich daran. Allerdings bin ich nicht durch die ganze Geschichte durchgestiegen. Ob es nun an dem Dialekt oder an der verworren erzählten Geschichte lag, kann ich nicht sagen. Zum Schluss hin wurde es dann doch sehr spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere