Cover-Bild In den Armen der Gefahr
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 06.03.2017
  • ISBN: 9783956496424
Linda Howard

In den Armen der Gefahr

Katrin Hahn (Übersetzer), Tess Martin (Übersetzer)

Dieser Mann bedeutet Gefahr! Bei der Polizeichefin Isabeau Maran schrillen sämtliche Alarmglocken, als der Unbekannte vor ihrer Haustür steht. Agent Morgan Yancy soll nach einem Anschlag bei ihr untertauchen. An brenzlige Situationen ist Isabeau gewohnt. Doch wie soll sie dem heißen Knistern widerstehen, wenn sie mit Morgan allein ist? Und wie soll sie ihr Leben retten, wenn sie nichts von der Falle weiß, die jede Sekunde zuschnappen kann - mit ihr als Köder?

"Atemberaubend, meisterhaft!”

Romantic Times Book Reviews

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2017

Absolute Leseempfehlung! Ein Pageturner, der mich begeistert hat

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Morgan Yancy ist gut in seinem Job. Er arbeitet für eine geheime Organisation, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn die Staatssicherheit in irgendeiner Form bedroht ist und andere Geheimdienste nicht ...

Morgan Yancy ist gut in seinem Job. Er arbeitet für eine geheime Organisation, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn die Staatssicherheit in irgendeiner Form bedroht ist und andere Geheimdienste nicht mehr weiter kommen. Eigentlich hatte er ein paar Tage frei nach seinem letzten Einsatz und wollte ausspannen. Doch ein auf ihn angesetzter Killer, den Morgan bevor er selbst schwer verletzt wurde, noch töten konnte, erwischte ihn so schwer, dass Morgan mehrere Wochen zwischen Leben und Tod schwebte. Sein Vorgesetzter Axel MacNamara plant danach, den möglichen Auftraggebern, die Morgan töten wollten, eine Falle zu stellen. Doch dafür muss er Morgan zunächst an einen sicheren Ort schaffen. Den glaubt er, bei seiner Ex-Halbschwester gefunden zu haben.

Isabeau Maran, kurz „Bo“ genannt, ist die Polizeichefin des kleinen beschaulichen Dörfchens Hamrickville, das inmitten West Virginias liegt und diese ist absolut nicht begeistert von Axels Plan, selbst wenn dieser sie für ihre Beteiligung daran fürstlich entlohnen will. Ihr ungeliebter, nerviger Ex-Stiefbruder hat sie schon früher bis zur Weißglut gereizt und so ahnt sie gleich, dass die Ankunft von Morgan Ärger und Gefahr für Hamrickville bedeuten könnte. Doch als sie Morgan gegenüber steht, kann sie nicht anders, als ihn hereinzulassen. Zu mitgenommen und kränklich sieht er aus und rührt sich in den ersten Tagen kaum von ihrer Couch.

Bos intelligente Hündin Tricks, beäugt Morgan ebenso kritisch, doch auf ihre ganz eigene Hundeart gelingt es ihr schnell, sogar den harten und abgebrühten Morgan um ihre kleine Hundetatzen zu wickeln. Und auch zwischen Bo und Morgan knistert es gewaltig. Sobald er sich etwas erholt hat, von seiner Schussverletzung, lernen sich beide besser kennen und Bo nimmt Morgan sogar mit in ihr beschauliches Revier. Die dörflichen Fälle, die Bo zu bearbeiten hat, amüsieren ihn. Doch als Bo eines Tages leicht verletzt nach Hause kommt, weil sie einen eskalierenden Streit zwischen einem Ex-Paar schlichten wollte, ahnen beide noch nicht, dass dieser Fall lange noch nicht ausgestanden ist. Axel tappt derweil weiterhin im Dunklen, wer die Auftraggeber, die Morgan umbringen lassen wollten, sind. Es ist also an Morgan selbst, sich an etwas Entscheidendes zu erinnern…

Nachdem zuletzt, sehr viele ältere Linda Howard Romane neu aufgelegt wurden, zu denen auch ihre dünneren Category Romances gehörten, bekommt man mit „In den Armen der Gefahr“, hier endlich einmal wieder einen „dicken Schmöker“ der Autorin geboten, der mich rundum gut unterhalten hat. Zwar hätte Linda Howard die Geschichte meiner Meinung nach auch gut und gerne 50 Seiten kürzen können, denn die beschaulich beschriebene Dorfidylle sorgte zwischenzeitlich für einige vermeidbare Längen, doch habe ich mich dennoch entschieden, keine Punktabzug deswegen vorzunehmen; einfach, weil ich den Roman so sehr mochte.

Das fängt schon mit dem Heldenpaar an. Auf der einen Seite haben wir Morgan, einen wortkargen Mann, der gelernt hat, sämtliche Emotionen zu unterdrücken um lediglich als eiskalte Tötungsmaschine für die Regierung funktionieren zu können und auf der anderen Seite mit der herzensguten Bo, die sich gerne um alle Menschen und Tiere, die ihr wichtig sind, kümmert, allerdings keinen wirklich nah an sich heranlassen möchte, außer ihrem Hund, zwei sehr gegensätzliche Akteure. Und obwohl beide ihre Ecken und Kanten haben, schließt man sie dennoch, oder gerade deswegen, sehr schnell in sein Leserherz. Eine besondere Rolle in diesem Buch spielt allerdings die Hündin Tricks, deren Handlungsweisen mir einige Lacher beim Lesen beschert haben. Tricks ist nicht nur außerordentlich clever, ihr gelingt es dazu, sämtliche Menschen in ihrer Umgebung dazu zu bringen, sie als Prinzessin zu behandeln. Man spürt beim Lesen der Romanpassagen über Tricks, wie sehr die Autorin Hunde liebt und wie viel Echtes sie über ihre geliebten Hunde, hier eingestreut hat, denen Linda Howard ihr aktuelles Buch zudem gewidmet hat.

Aber nicht nur die Chemie zwischen Bo und Morgan (und Tricks) stimmt hier, auch das Timing der Liebesgeschichte könnte nicht passender sein. Die Länge des Romans sorgt dafür, dass die beiden ausreichend Zeit dafür haben, sich gut kennenzulernen und man kann als Leser dazu gut nachvollziehen, dass sich beide ineinander verlieben.

Der Suspense – Anteil hätte meiner Meinung nach, dagegen ein wenig höher ausfallen können und das Showdown gegen Ende des Romans kommt schon ein wenig sträflich knapp verfasst daher, selbst wenn es packend geschrieben ist. Ansonsten gibt es aber nichts zu kritisieren. Wer sich für „In den Armen der Gefahr“ entscheidet, bekommt hier endlich mal wieder einen gut geschriebenen Linda Howard Suspense geboten, der begeistern kann.

Kurz gefasst: Absolute Leseempfehlung! Ein Pageturner, der mich begeistert hat.

Veröffentlicht am 08.08.2017

Gefährlicher Untermieter

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Morgan Yancy, Mitglied eines Global Operation-Teams, wird vor seinem Haus angeschossen. Um sich zu erholen und ihn vor seinen Angreifern zu verstecken, schickt ihn sein Teamchef zu seiner Ex-Stiefschwester ...

Morgan Yancy, Mitglied eines Global Operation-Teams, wird vor seinem Haus angeschossen. Um sich zu erholen und ihn vor seinen Angreifern zu verstecken, schickt ihn sein Teamchef zu seiner Ex-Stiefschwester Isabeau Maran. Bo ist Polizeichefin in dem kleinen Ort Hamrickville in West Virginia und nicht direkt erfreut, den fremden Mann bei sich aufzunehmen. Doch Morgan ist nicht in der Verfassung einfach wieder zu verschwinden und so bilden sie eine mehr oder weniger ungewollte Wohngemeinschaft. Doch die Gefahr ist noch nicht vorüber. Wird der Täter Morgan bei Bo aufspüren?

Die Ausgangssituation der Geschichte fand ich zunächst mehr als unglaubwürdig, aber sobald Morgan bei Isabeau und ihrem tollen Hund Tricks angekommen ist, störte es mich nicht mehr so sehr. Die drei bildeten sofort eine liebenswerte Einheit. Gerade Tricks Art und ihr Hundegrinsen hatten mich sofort überzeugt, aber auch Morgans und Bos Art miteinander umzugehen, amüsierten mich. Die Spannung ist nicht unbedingt ein großer Teil dieses Buches, aber die Chemie zwischen den Hauptcharakteren stimmt auf jeden Fall von Anfang an. Die Liebesgeschichte ist glaubhaft erzählt und nimmt den Leser mit. Auch die übrigen Bewohner des kleinen Ortes, ihre Macken und die liebenswerte Art der Leute fand ich gut und unterhaltend.

Insgesamt ist der Roman leicht zu lesen und die Liebesgeschichte zwischen Morgan und Isabeau macht Spaß. Am meisten hat mich allerdings Tricks mit seiner Art unterhalten. Ein wirklich liebenswerter tierischer Charakter!

Schöne Liebesgeschichte mit starken Charakteren und meinem Hundecharakter des Jahres!

Veröffentlicht am 14.07.2017

Der Klappentext verspricht mehr, als man letztendlich bekommt!

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Meinung:
Als ich das Buch aufgeschlagen und die Widmung der Autorin gelesen habe, war ich ziemlich verwirrt, dass sie die Geschichte nicht irgendeinen bestimmten Menschen, sondern Hunden (!) gewidmet hat. ...

Meinung:
Als ich das Buch aufgeschlagen und die Widmung der Autorin gelesen habe, war ich ziemlich verwirrt, dass sie die Geschichte nicht irgendeinen bestimmten Menschen, sondern Hunden (!) gewidmet hat. Entsprechend perplex bin ich in die Geschichte gestartet... Während des Lesens ging mir irgendwann ein Licht auf und ich verstand die doch etwas ungewöhnliche Widmung der Autorin. Neben Morgan und Isabeau als Protagonisten der Geschichte gibt es da auch noch Isabeau's Hund, welcher, ob man's glaubt oder nicht, einer der wichtigsten Charaktere der Geschichte ist. Ich habe schon ziemlich viele Bücher gelesen, aber noch nie wurde ein Haustier in solch einem großen Umfang mit in die Geschichte hineingebaut. Hoffentlich klingt das jetzt nicht negativ, denn ich war total begeistert. Der Hund war einfach nur richtig genial und zum kringeln komisch. :D Keine Ahnung, wie die Autorin das geschafft hat, aber der Hund hat die komplette Geschichte total aufgelockert und eine wahnsinnig tolle Stimmung in die Geschichte gebracht! Man merkt - ich bin restlos begeistert. ^^

Im Verlauf der Geschichte ließt man abwechselnd aus der Perspektive von Morgan und Isabeau, sodass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten bekommen hat. Beide Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch und wirkten sehr authentisch skizziert. Obwohl im Klappentext schon eine mögliche Liebesbeziehung angedeutet wird, hat die Geschichte trotzdem noch Hand und Fuß, da sich die Geschichte nicht vollends in diesem Aspekt verliert. Tatsächlich entwickelt sich alles sehr langsam und so gesehen sehr authentisch, was mal eine erfrischende Abwechslung war.

Die Geschichte transportiert eine ganz besondere Stimmung und war dank des gelungenen Schreibstil der Autorin sehr flüssig zu lesen und an manchen Stellen durchaus lustig. Leider muss ich in diesem Punkt aber auch einige Abstriche machen, da das Cover und der Klappentext der Geschichte um einiges mehr versprochen haben, als man letztendlich bekommt. Wo war die krasse Action und eine gelungene Portion Spannung? WO? Sorry, aber ein bisschen Larifari am Ende der Geschichte kann dann auch nichts mehr retten. Insgesamt hatte ich eher den Eindruck, als ob ich eine entspannte Sommerlektüre lese und keinen 'Thriller'. Hier und da hat die Autorin durchaus versucht ein paar 'spannendere' Aspekte in die Geschichte einzufügen, was dann im Endeffekt nicht viel an der Gesamtsituation geändert hat. Gute Ansätze waren durchaus vorhanden, aber leider war die Umsetzung dann doch eher mangelhaft. Schade!

Fazit:
Obwohl mich die Geschichte mit ihrem Charme und einer ganz tollen Stimmung, die man wohl vor allem Isabeau's Hund zu verdanken hat, erfolgreich in ihren Bann ziehen konnte, täuscht dies doch leider nicht über die fehlende Spannung hinweg. Wenn man schon solch ein Cover, Titel und Klappentext wählt, sollte man sich auch bewusst sein, dass der Leser mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an die Geschichte herangeht.

Ich gebe dem Buch gute 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.01.2019

Das bisher schwächste Buch von Linda Howard

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Ich bin ein großer Fan von Linda Howard und habe die meisten ihrer Bücher gelesen. Leider gehört dieses Buch zu den wohl schwächsten, die ich bisher gelesen habe.

Die Polizeichefins Isabeau Maran trifft ...

Ich bin ein großer Fan von Linda Howard und habe die meisten ihrer Bücher gelesen. Leider gehört dieses Buch zu den wohl schwächsten, die ich bisher gelesen habe.

Die Polizeichefins Isabeau Maran trifft vor ihrer Haustür auf einen fremden Mann, der behauptet ein Agent zu sein. Er wurde von seinem Boss zu ihr geschickt, da er nach einem Mordanschlag untertauchen muss. Die ganze Aktion ist eine Falle für den, der den Anschlag in Auftrag gegeben hat, doch Isabeu weiß nichts und auch nicht, dass ihr Leben in Gefahr sein könnte.

Isabeau, die von allen Bo genannt wird, lebt etws außerhalb einer Kleinstadt in einer umgebauten Scheune, zusammen mit ihrer Hündin Tricks. Sie mag das ruhige Leben und abgeschiedene Leben und auch ihren Job als Polizeichefin, den sie vorallem nur wegen der Verwaltungsaufgaben übernimmt.

Morgan ist ein sehr verschlossener Typ, dem das Töten nicht neu ist. Er ist Teil einer paramilitärischen Gruppe und nach einem Auftrag wird er schwer verletzt. Von seinem Boss wird er bei dessen Stiefschwester Bo untergebracht. Er war geheimnisvoll und starrsinnig und eigentlich finde ich diese Eigenschaften immer sehr interessant, aber hier konnte ich dem nichts positives abgewinnen.

Zu beiden Charakteren musste ich auch erstmal Zugang finden, da ich mich mit keinem der beiden wirklich anfreunden konnte. Sie waren zu Beginn etwas blass und nicht unbedingt die sympathischsten Charaktere.

Die Hündin Tricks war schon das Highlight aus dem Buch. Ein absolut verwöhntes, aber hochintelligentes Tier, das alle um sich herum fest im Griff hat. Durch Tricks fehlte es in der Geschichte zumindest nicht an Humor und Witz und Tricks hat mich mehr als einmal zum Grinsen gebracht. Man erfärhrt eigentlich sogar mehr über den Hund, als über die beiden Protagonisten, was mich jetzt aber erst im Nachhinein stört.

Vorallem am Anfang zieht es sich sehr und das obwohl Morgan dort bereits angeschossen wird. Seine Zeit danach im Krankenhaus und auch die darauffolgende Zeit bei Bo dümpelt ein bisschen vor sich hin und es dauert sehr lange bis die Geschichte an Fahrt gewinnt..

Es war nicht unbedingt langweilig, aber die Spannung war eher unterschwellig. Es ging meist mehr um Bo und Morgan und um ihre sich entwickelnde Beziehung, als darum dass Morgan umgebracht werden soll. Man hat keine Ahnung wer hinter ihm her ist und vorallem auch warum. Die Geschichte wäre packender gewesen, wenn man zwischendurch etwas mehr erfahren hätte, was vielleicht nicht unbedingt mit Tricks zu tun hatte.