Cover-Bild Im Wald der Wölfe

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 26.07.2019
  • ISBN: 9783548291208
Linus Geschke

Im Wald der Wölfe

Kriminalroman
Eine Hütte im Wald.
Eine Mordserie, die sich über sechs Jahrzehnte zieht.
Ein eingebranntes Wolfsmal auf der Stirn der Opfer.  
Und das Töten ist noch nicht vorbei.

Mitten in der Nacht steht eine blutüberströmte Frau vor der Tür von Jan Römers Waldhütte, und schlagartig ist es mit seinem Erholungsurlaub vorbei. Die Frau, Hannah Wozniak, wirkt verängstigt, behauptet aber, nur beim Joggen gestolpert zu sein. Jan Römer lässt sich von ihr überzeugen, horcht aber auf, als sie ihm vom "Wald der Wölfe" erzählt, ein nahe gelegenes Waldstück, in dem schon früher Morde geschehen sind. Alle Opfer trugen Brandzeichen, einen Wolfskopf. Am nächsten Morgen ist Hannah verschwunden, und Jan Römer beginnt zu recherchieren. Schnell zeigt sich, dass die Morde in einem Zusammenhang stehen, der bis tief in die deutsche Vergangenheit hineinreicht. Und als Jan Römer selbst in die Schusslinie gerät, wird ihm klar, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 56 Regalen.
  • 32 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2019

Brandzeichen Wolfskopf

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Jan Römer braucht dringend einen Erholungsurlaub, seine Scheidung und die Trennung von seinem Kind machten ihn zu schaffen. Die einsame Hütte im Thüringer Wald ohne Telefon und Internet sind genau das ...

Jan Römer braucht dringend einen Erholungsurlaub, seine Scheidung und die Trennung von seinem Kind machten ihn zu schaffen. Die einsame Hütte im Thüringer Wald ohne Telefon und Internet sind genau das Richtige. Er hat gerade sein Buch zu Ende gelesen, als eine blutende Frau vor seiner Tür stand. Hannah Wozniak sagte, dass sie beim Joggen gestürzt sei, sie benötigt Hilfe. Sie erzählt von dem Wald der Wölfe, in dem immer wieder Menschen tot aufgefunden wurden. Vor drei Jahren von man einen Erschossenen mit einem Brandzeichen, einen Wolfskopf mit der römischen Zahl 13. Jan lässt Hannah auf dem Sofa schlafen. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden und er macht sich Sorgen. Als Reporter ist er spezialisiert auf ungelöste Kriminalfälle und er wittert, wenn es Probleme gibt.
Die Spannung ist von Beginn an da. Die Kriminalfälle um Jan Römer kannte ich bisher nicht, man kommt jedoch ohne Schwierigkeiten gleich in die Handlung hinein.

Veröffentlicht am 06.11.2019

Ein gelungener und realistisch wirkender Krimi

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Kurzrezi

Zitat: „Ihre Angst berauschte ihn. Das Gefühl, ein richtiger Mann zu sein. Einmal Gott zu sein.“

Journalist Jan Römer benötigt dringend eine Pause. Zuständig für die Rubrik „ungelöste Mordfälle“ ...

Kurzrezi

Zitat: „Ihre Angst berauschte ihn. Das Gefühl, ein richtiger Mann zu sein. Einmal Gott zu sein.“

Journalist Jan Römer benötigt dringend eine Pause. Zuständig für die Rubrik „ungelöste Mordfälle“ beim Kölner Nachrichtenmagazin „Der Reporter“, fühlt er sich seit seinen letzten Ermittlungen ausgelaugt und erschöpft.
So hat es ihn zur Erholung in den Thüringer Wald verschlagen, wo er es sich in einer Hütte gemütlich macht. Doch die Ruhe wärt nicht lange. Eine blutende Frau klopft an seine Tür und bittet ihn um Hilfe. Vermeintlich beim Joggen hingefallen, versorgt er ihre Kopfverletzung. Ihr Name, Hannah Wozniak. Sein Job als Journalist weckt ihr Interesse und sie erzählt ihm von einer Reihe ungeklärter Mordfälle, die weit in die Vergangenheit reichen und bis heute ungeklärt sind. Die Opfer hatten alle etwas gemeinsam. Ein eingebranntes Wolfsmal auf der Stirn. Am nächsten Morgen ist Hannah nicht mehr da. Angespornt von ihren Erzählungen, beginnt Jan Römer zu recherchieren. Doch diesmal scheint er einen Schritt zu weit zu gehen und begibt sich in tödliche Gefahr!

Klappentext:
Eine Hütte im Wald. Eine Mordserie, die sich über sechs Jahrzehnte zieht. Ein eingebranntes Wolfsmal auf der Stirn der Opfer. In ihrem vierten Fall kommen die Journalisten Jan Römer und Stefanie „Mütze“ Schneider einer grauenhaften Wahrheit nahe. Zu nah. Denn das Töten ist noch nicht vorbei.

Mein persönliches Fazit:
Ein Buch, das mit einem wundervollen Cover, einem gelungenen Titel und einem spannenden Klappentext auf sich aufmerksam macht. Die Story ist flüssig geschrieben, gut durchdacht und bleibt auch für den Leser nachvollziehbar. Ein sehr realistisch wirkender Krimi, mit geschichtlichem Hintergrund. Ich weiß nicht, wer mehr Spaß am Schreiben dieses Buches hatte. Der Journalist oder der Krimiautor Linus Geschke. Vielleicht beide zu gleichen Teilen. Wo es nichts zu meckern gibt, da soll man auch nicht suchen. Ich persönlich hätte mir die Story um „Im Wald der Wölfe“ ohne geschichtlichen Hintergrund gewünscht. Etwas bizarrer vielleicht. Das mag allerdings an meiner Vorliebe für Thriller liegen. Aber das soll ja nicht das Problem des Autors sein 😊 und deshalb gibt es natürlich eine Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 27.10.2019

Spannender Fall aus der Vergangenheit

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Eigentlich wollte der Journalist Jan Römer nur im Thüringer Wald Urlaub machen, als eines Tages unverhofft eine junge Frau bei ihm auftaucht und ihm von dem Wald der Wölfe und mehreren ungeklärten Morden ...

Eigentlich wollte der Journalist Jan Römer nur im Thüringer Wald Urlaub machen, als eines Tages unverhofft eine junge Frau bei ihm auftaucht und ihm von dem Wald der Wölfe und mehreren ungeklärten Morden erzählt.

Da Jan Römer sich beruflich mit ungeklärten Fällen beschäftigt, ist schnell seine Neugier geweckt. Er fängt an zu recherchieren und findet schnell Spuren zur Stasi Vergangenheit. Auch ein pensionierter Journalist aus der Gegend wird immer tiefer in den Fall hineingezogen und schnell muss Jan Römer um sein Leben fürchten.

Unterstützung erhält er von seiner Kollegin und Freundin Stefanie "Mütze" sowie seinem besten Freund Ali und dessen Freundin. Alle drei kommen extra aus Köln in den Thüringer Wald und gemeinsam können sie das Geheimnis um den tödlichen "Wolf" aufklären.

Auch wenn dies bereits der 4. Fall um Jan Römer ist, kannte ich die Vorgängerband nicht. Allerdings konnte ich der Geschichte sehr gut folgen und hatte nicht das Gefühl, das mir wichtige Hintergrundinformationen fehlen. Es war spannend und abwechslungsreich geschrieben, und es dauert bis fast zum Schluss, bis die Lösung offensichtlich wird.

Allerdings gehe ich davon aus, dass es mind. noch einen weiteren Band geben wird, in dem man mehr von Mützes Vergangenheit erfahren wird.

Veröffentlicht am 18.10.2019

Ich hatte mehr Spannung erwartet

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Im Wald der Wölfe handelt es sich um den vierten Teil eine Krimi Reihe mit den beiden Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider (Mütze). Für mich war es aber das erste Buch, welches ich von dieser ...

Im Wald der Wölfe handelt es sich um den vierten Teil eine Krimi Reihe mit den beiden Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider (Mütze). Für mich war es aber das erste Buch, welches ich von dieser Reihe bzw. von diesem Autoren gelesen habe. Leider wurden meine Erwartungen an diese, so viel gelobte Reihe, nicht gehalten.
Das Buch beginnt spannend, als eine Frau wegen einer Beobachtung, die sie gemacht hat, fortläuft. Quer durch den dunklen Wald. Sie landet bei Jan Römer, der sich gerade eine Auszeit gönnt und im Thüringer Wald Urlaub macht. Damit ist es vorbei, als er von der Frau eine unglaubliche Geschichte erzählt bekommt. Da ist sein Journalistenherz gleich erfreut und er beginnt zu recherchieren und wird prompt nächtens überfallen . Er spannt Mütze mit ein, die auch gleich mit zwei weiteren Freunden von Köln aus anreist.
Leider habe ich schon zu viele Krimis gelesen, die dieses Thema bedienen. Neue Bundesländer, ländlich, mager besiedelt, schaurige Wälder und Menschen, wie aus einer anderen Welt.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und es gab noch einige Stellen,  an denen Spannung aufkommen konnte, aber irgendwie habe ich den richtigen Kick vermißt.
Mittlerweilen habe ich andere Meinungen gelesen, die diesen vierten Teil, als den schwächsten beschrieben haben. Da ich noch zwei der Vorgängerbände hier liegen habe, werde ich ihnen selbstverständlich meine Lesezeit widmen und hoffe, dass sie mich mehr begeistern können.
Das Buch war insgesamt nicht schlecht, aber ich hatte eben mehr erwartet.
3-4*

Veröffentlicht am 16.10.2019

Der Mensch ist des Menschen Wolf

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"Sie war als Kind so oft im wald gewesen, dass sie immernoch glaubte, jeden Baum zu kennen." so beginnt der vierte Band der Jan Römer Reihe von Linus Geschke. Der aus Köln stammende freiberufliche Journalist ...

"Sie war als Kind so oft im wald gewesen, dass sie immernoch glaubte, jeden Baum zu kennen." so beginnt der vierte Band der Jan Römer Reihe von Linus Geschke. Der aus Köln stammende freiberufliche Journalist hatte sich mit dem vierten Band einem ganz brisanten und aktuellen Thema gewidmet, über das ich hier jedoch nicht mehr verraten möchte. Die Story scheint mit einigen realistischen Gegebenheiten gespickt und gibt die Schrecken der heutigen Zeit sehr gut wieder. Leider hatte mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es von den drei Vorgängern gewohnt war. Ob es am Thema und dem aktuellen Bezug lag? Denn am bildhaften Schreibstil hatte ich nichts verändert. Die Szenen wurden sehr detailliert beschrieben, so dass ich mich inmitten der Story gefühlt habe. Und auch die beiden Hauptprotagonisten, Jan und Mütze, wurden sehr vielfältig eingesetzt und waren überzeugend.

Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung, die mich hoffentlich wieder ganz nach alter Manier fest in Griff haben und packen wird.