Cover-Bild Opfertier

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 04.11.2019
  • ISBN: 9783426520901
Lisa Jackson

Opfertier

Thriller
Kristina Lake-Zapp (Übersetzer)

Nach dem Spiegel-Bestseller »Dunkle Bestie« folgt mit dem Thriller »Opfertier« der nächste Fall für die Detectives Alvarez und Pescoli von der amerikanischen Bestseller-Autorin Lisa Jackson. Dieser achte Fall trifft Detective Regan Pescoli besonders hart, denn es ist ihr bisher persönlichster Fall ...

Zunächst sieht alles nach Raubmord aus, als Brindel Latham, die Schwester von Detective Regan Pescoli, mit einer Schusswunde im Kopf in ihrem Haus in San Francisco gefunden wird. Doch Brindels 17-jährige Tochter Ivy wird vermisst – und taucht wenig später mit einer haarsträubenden Geschichte bei Pescoli in Grizzly Falls in Montana auf. Obwohl Pescoli sich offiziell noch in Elternzeit befindet, nimmt sie mit ihrer Partnerin Selena Alvarez die Ermittlungen auf. Denn mittlerweile gibt es auch in Grizzly Falls zwei Tote. Spätestens als Pescolis sechs Monate alter Sohn spurlos verschwindet, ist klar: Jemand, der buchstäblich über Leichen geht, will sie und ihre Familie leiden sehen ...

Die amerikanische Bestseller-Autorin Lisa Jackson sorgt auch im achten Band der Thriller-Reihe rund um die Dectectives Alvarez und Pescoli für Hochspannung und rasante Action.

Die Thriller mit den weiblichen Detectives aus Grizzly Falls, Montana sind in folgender Reihenfolge erschienen:

• »Der Skorpion«
• »Der Zorn des Skorpions«
• »Zwillingsbrut«
• »Vipernbrut«
• »Schneewolf«
• »Raubtiere«
• »Dunkle Bestie«
• »Opfertier«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

nicht ganz so spannend wie die Vorgänger

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Gleich mal vorneweg: den Titel des Buches verstehe ich nicht im Zusammenhang mit dem Inhalt. Aber im Grunde ist das ja eh irrelevant, weil der Inhalt zählt. Und der hat es wirklich in sich.
Pescoli befindet ...

Gleich mal vorneweg: den Titel des Buches verstehe ich nicht im Zusammenhang mit dem Inhalt. Aber im Grunde ist das ja eh irrelevant, weil der Inhalt zählt. Und der hat es wirklich in sich.
Pescoli befindet sich noch im Mutterschaftsurlaub, als sie eine schlimme Nachricht erreicht: ihre Schwester und deren Mann wurden ermordet und ihre Nichte ist seitdem verschwunden. Als Ivy bei Pescoli auftaucht, scheint sie mehr verwirrt als traurig und Pescoli beginnt zu recherchieren, was hinter all dem steckt. Doch was das ist, das kann sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausdenken!

Wie immer weiß der Leser schon ein wenig mehr, weil er Ivys Gedanken kennt und weiß, dass mehr hinter alledem stecken muss als diese zugibt. Doch Ivy mauert und so nimmt die Autorin den Leser mit auf eine spannende Jagd durch halb Amerika. Anfangs haben mich die vielen Namen etwas irritiert, aber man liest sich schnell ein und einige verschwinden dann auch wieder in der Versenkung. Der Prolog macht schon sehr neugierig, allerdings wird hier meiner Meinung nach zu wenig herausgeholt. Die Rächerin könnte ruhig häufiger im Buch erscheinen, um die Spannung noch zu erhöhen. Die findet erst ihren Höhepunkt, als die Rächerin tatsächlich zuschlägt, aber dann quasi aus dem Nichts heraus. Der Fall des ermordeten Paares steht hierbei zu sehr im Vordergrund und überlagert das etwas.
Ich mag Pescoli und Alvarez schon vom ersten Band an und freue mich jedes Mal wieder auf ein Wiedersehen mit den beiden. Allerdings ist die gemeinsame Ermittlung in diesem Band etwas im Hintergrund, da Pescoli sich noch im Mutterschaftsurlaub befindet. Das war ein wenig schade, dennoch fand ich die Handlung super und auch den Fall an sich, zwar etwas unglaubwürdig, aber sehr lesenswert.
Fazit: ein Wiedersehen in Grizzly Falls, das Pescolis persönlichster Fall ist.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Solider, leider aber auch etwas spannungsarmer 8. Teil der Reihe. Lisa Jackson verliert sich, für meinen Geschmack, zu sehr im Privatleben ihrer Akteure

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Grizzly Falls:

Die frischgebackene Mutter Regan Pescoli, könnte eigentlich überglücklich sein. Sie befindet sich in Mutterschaftsurlaub, ihr jüngstes Kind entwickelt sich prächtig und sie erfährt viel ...

Grizzly Falls:

Die frischgebackene Mutter Regan Pescoli, könnte eigentlich überglücklich sein. Sie befindet sich in Mutterschaftsurlaub, ihr jüngstes Kind entwickelt sich prächtig und sie erfährt viel Liebe von Santana. Doch sie ist hin- und hergerissen. So sehr sie die Familienidylle auch zu schätzen weiß. Ihr fehlt ihr Job als Detective. Und schon bald muss sie sich entscheiden, ob sie zurückkehrt ins Revier.
Doch dann erhält sie einen folgenschweren Anruf. Eine ihrer älteren drei Schwestern, Brindel und Regans Schwager Paul, ein Arzt, wurden ermordet. Zwar hatte Regan so gut wie keinen Kontakt mehr zu den Mordopfern und ihren übrigen Schwestern, doch sieht sie es als ihre Pflicht an, den nächsten Flug gen San Francisco zu nehmen. Die beiden zuständigen Ermittler in dem Doppelmord zögern jedoch, Regan mit ins „ermittelnde Boot“ zu nehmen, was Regan ärgert. So beschließt sie heimlich auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben. Immerhin kennt sie schließlich einen talentierten Computerhacker, der ihr dabei äußert hilfreich zur Seite steht.

Währenddessen befindet sich Brindels Tochter Ivy auf der Flucht; genauer gesagt, seitdem sie ihre Mutter und ihren Stiefvater ermordet aufgefunden hatte. Sie glaubt, dass auch sie in Gefahr ist und macht sich auf nach Grizzly Falls, wo ihre Tante, der Detective lebt.

Als Regan, nach ein paar Tagen in San Francisco zurückkehrt, ist der Doppelmord immer noch nicht geklärt. Doch die Ermittler glauben dass Ivy etwas mit dem Fall zu tun hat. Umso mehr fällt Regan aus allen Wolken, als Ivy plötzlich vor ihr steht und von ihrer haarsträubenden Flucht erzählt. Regan weiß nicht, was sie ihrer Nichte glauben kann, denn die traumatisierte, verängstigte Ivy scheint auch eine dunkle, manipulative Seite zu besitzen. Als sie sich an Jeremy heranmacht, Regans Sohn, ist Regan alarmiert. Und dann werden zwei Leichen unweit von Grizzly Falls aufgefunden. Zwei Männer, die aus Ivys nahem Umfeld stammen. Regan ist klar, dass sie Ivys Geheimnis ergründen muss und das möglichst schnell, denn es gibt da noch die Person im Schatten, die geschworen hat, Rache zu üben…

Ich entdeckte Lisa Jacksons Romane bereits in den frühen 90er Jahren für mich. Allerdings schrieb sie damals noch Historical Romances. Und einer ihrer Romane, wies dazu einen kleinen Krimiplot auf, so weit ich mich erinnern kann. Dieser gefiel mir so gut, dass es für mich Sinn machte, dass die Autorin schließlich das Genre wechselte und seitdem Krimis und Thriller schrieb.

Mittlerweile hat sie bereits mehrere Thrillerreihen hervorgebracht, zu denen auch die „Montana to die“ Reihe gehört. Im Fokus stehen die weiblichen Detectives Regan Pescoli und Selena Alvarez, die im ländlichen Grizzly Falls leben und arbeiten. Auch das Privatleben der Hauptfiguren wird von Beginn an angerissen, was mir sehr gut gefällt.

Doch nach richtig starken und spannenden Teilen, verliert sich die Autorin für meinen Geschmack, nun immer mehr in ihren Erzählungen über die Hauptakteure der Serie, was der Spannung des Thrillers leider abträglich ist. So werden wahnsinnig viele Romanpassagen dafür verwandt, Regans Gedankengänge bezüglich ihrer Entscheidung für oder gegen das Berufsleben, in den Mittelpunkt zu rücken. Sicherlich ist das ein wichtiger Punkt, auch für den Leser- genauso wie die Entwicklung ihrer Kinder und ihres Ehelebens beleuchtet werden muss. Doch leider hat man beim Lesen das Gefühl, als trete die Autorin in dieser Hinsicht auf der Stelle; als wüsste sie nicht mehr, wie sie ihre Akteure zu neuen Ufern bringen kann. Man erfährt etwa, dass Regans Tochter immer noch darunter leidet, dass ihr Vater sie einst verriet und dass das Verhältnis zu ihrer Mutter weiterhin schwierig ist. Doch eine echte Lösung für diese schwierige Lage bietet Lisa Jackson leider nicht an, was ich ziemlich unbefriedigend fand.

Dazu hat Regans Partnerin im Revier, Selena Alvarez dieses Mal nur wenige, nicht nennenswerte Auftritte, sehr schade! Aber einen Teil der Romanhandlung nach San Francisco zu verlegen, ist an sich, eine erfrischende Idee.

Der Krimiplot gestaltet sich dagegen als ziemlich durchsichtig und dass Lisa Jackson die Story von „Opfertier“ auf über 500 Seiten auswalzt, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Denn so viel gibt die Story einfach nicht her. So schleichen sich beim Lesen einige Längen ein. Obwohl ich Lisa Jacksons knackigen Schreibstil sehr mag; aber besagte Längen haben es mir schwer gemacht, dranzubleiben. Zudem findet man einfach zu wenige spannende Momente in diesem, als Thriller deklarierten Krimi vor und die Enttarnung der Person, die hinter allem steckt, bzw. ihr Motiv, konnte mich auch nicht wirklich überzeugen.
Dennoch möchte ich nicht weniger als vier von fünf Punkten für „Opfertier“ vergeben, weil ich zum einen, nach wie vor, ein Fan der Reihe bin und zum anderen Lisa Jacksons Art zu schreiben sehr mag.

Fazit: Solider, leider aber auch etwas spannungsarmer 8. Teil der Reihe. Lisa Jackson verliert sich, für meinen Geschmack, zu sehr im Privatleben ihrer Akteure