Kurzkrimi für zwischendurch
Der Thriller „Notizen eines Killers“ von Ansgar Sittmann hatte ich schnell durchgelesen. Ich würde ihn aufgrund der Seitenzahl eher als Kurzkrimi bezeichnen.
Stellt Euch vor, Ihr findet in einem Café ...
Der Thriller „Notizen eines Killers“ von Ansgar Sittmann hatte ich schnell durchgelesen. Ich würde ihn aufgrund der Seitenzahl eher als Kurzkrimi bezeichnen.
Stellt Euch vor, Ihr findet in einem Café ein Notizbuch und stöbert darin. Ihr lest von geplanten und ausgeführten Morden und fangt an, im Internet zu recherchieren. Dann stellt Ihr fest, dass es die Morde tatsächlich gegeben hat und im Notizbuch Echtnamen verwendet werden! Der Ersteller des Notizbuches ist schwerkrank… Hat er die Morde als Vorlage verwendet oder ist er selbst der Mörder? Der Klappentext des Buches verspricht einiges!
Das Cover hat mir gut gefallen, die Abbildung des Notizbuches wird im Roman genau so beschrieben. Die Spannung im Thriller steigt am Anfang kontinuierlich an, wirkt aber gegen Ende des Romans etwas gestelzt und flacht ab. Die Protagonistin Emily war mir sehr sympathisch, der Mörder eher weniger. Beide Hauptfiguren sind gut beschrieben. Allerdings werden nicht alle Morde in diesem Thriller behandelt und die Handlung wird auch noch durch eine Liebesgeschichte angereichert. Hier hätte der Autor mehr aus seinem Roman machen können und dafür gibt es den ersten Punktabzug. Massiv gestört haben mich Rechtschreibung und Grammatik. Dafür ziehe ich einen weiteren Punkt ab.
Insgesamt gibt es von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 Sterne. Für zwischendurch sicherlich ganz gut geeignet, mir fehlt aber Substanz für einen guten Thriller!