Hörrunde zu "Tod zwischen den Zeilen" von V.M. Burns

Erster Teil der Cozy-Crime-Serie um eine Amateurdetektivin
Cover-Bild Tod zwischen den Zeilen
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V. M. Burns (Autor)

Tod zwischen den Zeilen

Ein Fall für Buchhändlerin Sam Washington. Ungekürzt.

Chris Nonnast (Sprecher), Angela Koonen (Übersetzer)

Von jeher hat Samantha Washington von einer eigenen Krimibuchhandlung geträumt. Und als im beschaulichen North Harbor die Eröffnung bevorsteht, nimmt ein weiterer Herzenswunsch Gestalt an - selbst einen Krimi zu schreiben. Doch noch während Sam ihrer energischen Romanheldin Lady Penelope den Weg weist, geschieht das Unvorstellbare in ihrem wahren Leben: Im Garten ihres Hauses wird ein zwielichtiger Makler tot aufgefunden, und die Polizei hält Samantha für die Mörderin. Begleitet von ihren Pudeln Snickers und Oreo und unterstützt von ihrer rüstigen Großmutter und deren aufgeweckten Gefährtinnen aus dem Seniorenheim ist sie mehr als entschlossen, den wahren Täter dingfest zu machen ...

Timing der Hörrunde

  1. Bewerben 28.03.2022 - 17.04.2022
  2. Hören 16.05.2022 - 05.06.2022
  3. Rezensieren 06.06.2022 - 19.06.2022

Bereits beendet

Schlagworte

Hobbyermittler weiblicher Ermittler Ermittlerin Senioren Seniorinnen Hund Immobilien Georgette Heyer Agatha Christie Mord in bester Tradition Wohlfühlkrimi Buchhandlung Regency Michigan Cosy Cozy Krimis

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Hörrunde

Veröffentlicht am 09.06.2022

lustiger Cozy-Crime im Doppelpack

2

Im Garten von Sam Washington, die gerade dabei ist eine Buchhandlung zu eröffnen, wird ein Mann tot aufgefunden. Sie macht sich mit Unterstützung von Nana Jo und deren Freundinnen an die Aufklärung des ...

Im Garten von Sam Washington, die gerade dabei ist eine Buchhandlung zu eröffnen, wird ein Mann tot aufgefunden. Sie macht sich mit Unterstützung von Nana Jo und deren Freundinnen an die Aufklärung des Falles. Dessen noch nicht genug, schreibt Sam auch an einem eigenen Cozy-Crime mit einem Funken Romanik, der im Jahre 1938 spielt.

Die Sprecherin dieses Hörbuches ist Chris Nonast, die für mich eine angenehme Stimme hat und so spricht, wie ich es mir für Sam vorgestellt habe. Sie liest die Geschichte klar und glaubwürdig vor, sodass auch die Emotionen gut vermittelt werden.

Ich finde das Cover sehr schön und für einen Cozy-Krimi passend. So stellt man sich eine alte englische Bibliothek vor und die Pudel sind einfach süß. Die Sprache des Buches ist einfach und gut zu verstehen, der Schreibstil flüssig und und humorvoll. Die Zeitsprünge ins Jahr 1938 waren schnell zu erkennen und gut in die Geschichte integriert ohne holprig zu wirken.
Sam ist eine starke Frau, die vor kurzem ihren Mann verloren hat und obwohl sie trauert, erfüllt sie die gemeinsamen Träume. Ich finde das sehr beeindruckend. Auch die Seniorinnen sind tolle Charaktere. Sie unterstützen Sam tatkräftig und mit viel Witz, mischen sich in jeder Situation perfekt unter und erhalten so Informationen, als wären sie zu Spioninnen ausgebildet. Dabei sind sie liebenswürdig und wirken so authentisch, dass man sich fragt, wo man diese alten Damen finden kann. Die beiden Romanfiguren Lady Penelope und Victor gehören einfach zusammen. Dies zu erleben und wie Penelope und ihre Tante den Mord aufklären ist eine Freude.

Ich konnte lange nicht bestimmen, wer die Mörder sind, obwohl einige Vermutungen aufkamen. Die Auflösung des Mordes in der Gegenwart finde ich plausibel, aber der Mörder und das Motiv des Romanmordes ist etwas unglaubwürdig und für mich leicht enttäuschend. Der Witz und die tollen Charaktere machen das aber auf jeden Fall wieder wett.

Die Geschichte war gut nebenbei zu hören und bis auf das eine Ende hat sie mir sehr gut gefallen und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich werde auf jeden Fall bei der Fortsetzung vorbeischauen.

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Veröffentlicht am 19.06.2022

ein Krimi-im-Krimi

1

Krimibuchhändlerin Samantha Washington, die sich gerade einen Herzenswunsch erfüllt und ihren ersten eigenen Krimi schreibt, findet den verhassten Immobilienmakler tot in ihrem Garten liegen. Natürlich ...

Krimibuchhändlerin Samantha Washington, die sich gerade einen Herzenswunsch erfüllt und ihren ersten eigenen Krimi schreibt, findet den verhassten Immobilienmakler tot in ihrem Garten liegen. Natürlich gerät sie direkt in Verdacht, also muss sie den Fall selbst lösen, um ihre Unschuld zu beweisen.
Hilfe bekommt sie dabei von ihrer Großmutter Nana Jo und deren Freundinnen aus dem Seniorenheim. Und ihre Pudel Snickers und Oreo sind natürlich auch dabei.
Bei ihren Ermittlungen erfährt sie, das der zwielichtige Immobilienmakler jede Menge Feinde hatte, die alle als Täter in Frage kommen.


Meine Meinung:
"Tod zwischen den Zeilen" ist quasi ein Krimi-im-Krimi. Denn man erfährt nicht nur über den Kriminalfall in der Gegenwart, sondern man liest auch den historischen Krimi, den Sam geschrieben hat. Dieser jedoch konnte mich nicht so ganz überzeugen, da er mich nicht richtig fesseln konnte und auch die Auflösung für meinen Geschmack zu sehr an den Haaren herbeigezogen war.
Der Fall in der Gegenwart hingegen hat genau meinen Geschmack getroffen.
Die Geschichte ist jetzt zwar nicht sooo spannend, aber sehr unterhaltsam. In der Gegenwart war schnell klar, wer der Mörder ist, dennoch war es packend, man hat anfangs noch mitgerätselt und natürlich mitgefiebert, und vor allem wusste man das Motiv ja nicht. Diese Auflösung war schlüssig und nachvollziehbar.

Die Protagonistinnen (ja, es sind mehrere, denn ohne die "Golden Girls" hätte Sam den Fall nie lösen können!) sind allesamt sehr sympathisch. Vor allem die alten Ladies nutzen ihre Kontakte bis zum äußersten und sind sehr humorvoll und unterhaltsam!

Die Sprecherin Chris Nonnast kenne ich bereits von anderen Hörbüchern. Ich musste mich anfangs erst an ihre Aussprache des "sch" gewöhnen, aber sie hat eine sehr angenehme Sprechstimme mit genau der richtigen Geschwindigkeit, die mir sehr gut gefällt.
Beim Hören hat man eigentlich immer sofort gemerkt, dass nun wieder der andere Krimi dran ist. Eine akustische Trennung, ev. mit einer kurzen Musik, würde dies aber erleichtern.


Fazit:
Cosy Crime, der zwei Kriminalfälle bietet, von denen einer leider weniger überzeugt. Dafür bezaubert eine taffe und humorvolle "Mädelsbande".

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Schöner entspannter Cosy Crime

3

Das Cover lässt es ja bereits erahnen, es handelt sich um einen Cosy Crime, welcher in einem kleinen beschaulichen Städtchen namens North Harbour spielt. Dort wird im Garten der Buchhändlerin Sam Washington ...

Das Cover lässt es ja bereits erahnen, es handelt sich um einen Cosy Crime, welcher in einem kleinen beschaulichen Städtchen namens North Harbour spielt. Dort wird im Garten der Buchhändlerin Sam Washington ein Markler ermordet. Sam kannte und hatte einen Konflikt mit ihm. Dadurch gerät sie ins Visier der Ermittlungen des nicht sehr kompetent wirkenden Polizisten. Daher nimmt zusammen mit ihrer Oma und deren Freundinnen selbst die Ermittlungen auf.

Parallel dazu flüchtet sie sich immer wieder in die Welt ihrer eigenen Protagonisten und schreibt an ihrem Krimi weiter.

Die Sprecherin Chris Nonnast schafft es, dass man die beiden Geschichten, das Buch von Sam und den Mordfall in ihren Garten, trotz allem auseinander halten kann und passt mit ihrer ruhigen angenehmen Stimme sehr gut. Man fühlt sich direkt in die Welt von Sam und ihren Protagonisten mit hinein genommen.

Schön finde ich, dass man hier zwei Krimis in einem bekommt. Man rätselt lange, wer der Täter in beiden Fällen sein könnte und wird doch immer wieder überrascht. Zum Ende hin ist es dann zwar absehbar, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Geprägt ist das Buch auch durch lustige Situationen und Gespräche, die unter anderem durch die Truppe um Nana Jo, Sams Oma, zustande. Ohne die Hilfe der Seniorinnen, hätte Sam die Ermittlungen nicht so weit vorantreiben können.

Ein wirklich schöner unterhaltsamer Cosy Crime, von dem man gerne mehr hören möchte!

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Krimi-seption

2

Ein Krimi in einem Krimi. Wer von Cozy Krimis einfach nicht genug bekommt, ist hier genau richtig. Sam Washington findet eines Morgens eine Laiche in ihrem Garten. Ausgerechnet sie war die Letzte, die ...

Ein Krimi in einem Krimi. Wer von Cozy Krimis einfach nicht genug bekommt, ist hier genau richtig. Sam Washington findet eines Morgens eine Laiche in ihrem Garten. Ausgerechnet sie war die Letzte, die den Toten als letzte lebend gesehen hat und hatte auch noch ein persönliches Problem mit ihm. Mithilfe ihrer herzallerliebsten Oma und ihrer Rentner-Crew fängt Sam an zu ermitteln. An ihrer Seite sind Snickers und Oreo, zwei Zwergpudel, die man einfach gerne beim Zuhören zum Kuscheln auf dem Schoß liegen haben möchte. Als würde ein Krimi nicht reichen, schreibt Sam ebenfalls an einem, an dem wir ebenfalls teilhaben dürfen.

Leider konnte mich die Sprecherin überhaupt nicht überzeugen. Ich finde, sie hat sehr monoton gelesen, die einzelnen Personen und Gefühle nicht gut vorgelesen. Ab und zu hätte eine kurze Lesepause auch gut getan, aber vielleicht lag das auch am Schnitt.

Alles in allem eine leichte Lektüre für nebenbei. Ich hatte tatsächlich bis zum Ende keine Idee wer der Mörder ist, auch wenn ich am Anfang von Sams Krimi einen Verdacht hatte, der sich aber nicht bestätigt hat. Ich werde mir auf jeden Fall auch die anderen Bücher von V.M. Burns ansehen.

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Hat mir gut gefallen

3

„Tod zwischen den Zeilen“ von V.M. Burns habe ich als Hörbuch vom Verlag Lübbe Audio mit einer Spielzeit von 6 Stunden und 47 Minuten gehört. Gesprochen wird es von Chris Nonnast.
Die Lehrerin Samantha ...

„Tod zwischen den Zeilen“ von V.M. Burns habe ich als Hörbuch vom Verlag Lübbe Audio mit einer Spielzeit von 6 Stunden und 47 Minuten gehört. Gesprochen wird es von Chris Nonnast.
Die Lehrerin Samantha Washington will nun den gemeinsamen Traum einer eigenen Krimibuchhandlung nach dem Tod ihres Mannes selbst verwirklichen. Dafür gibt sie ihren Beruf auf und konzentriert sich auf das Projekt. Außerdem ist ihr größter Wunsch, selbst einen Krimi zu schreiben, was sie nebenbei auch tut. Kurz vor der Eröffnung ihrer Buchhandlung liegt ihr Makler tot in ihrem Garten. Zusammen mit ihrer sehr agilen Großmutter und den anderen Damen aus dem Seniorenheim gehen sie der Sache auf die Spur.
Davon abgesehen muss Samantha noch ihrer Romanfigur Lady Penelope den richtigen Mann zuordnen, was auch nicht ohne Schwierigkeiten vonstattengeht. Denn auch dort geschieht ein Mord, den es aufzuklären gilt.
Mir hat die Geschichte recht gut gefallen, sie war nicht besonders spannend, aber unterhaltsam. Vor allem die kleinen Zwergpudel Oreo und Snickers trugen zur Erheiterung bei. Samantha kam mir immer etwas planlos vor. Ohne die Seniorinnen wäre sie in einigen Dingen völlig aufgeschmissen gewesen. Die alten Damen waren der Knaller, überall hatten sie ihre Ohren, jede hatte andere Beziehungen und so erfuhren sie eine Menge über den toten Makler und seine Familie.
Wie schon erwähnt, spielt das Hörbuch auf zwei verschiedenen Ebenen. Zum einen in der Gegenwart mit dem Mord an dem Makler, zum anderen in dem Krimi und ebenfalls einem Mord. Das hat mich anfangs etwas irritiert, vor allem, weil es auch Namensgleichheiten gibt. Aber nach einer Weile konnte ich die Handlungen zuordnen.
Die Auflösungen waren in beiden Fällen nicht spektakulär aber schlüssig.
Die Sprecherin Chris Nonnast kenne ich schon von einer anderen Cosy-Crime-Reihe und auch hier hat sie mir wieder wunderbar gefallen. Sie versucht den Personen stimmlich eigene Charaktere zu geben und mit ihrer Stimme und dem Sprachtempo hat es mir Freude gemacht, ihr zuzuhören.
Insgesamt hat mir das Hörbuch gut gefallen. Es war schön zu hören und unterhaltsam. Das Cover finde ich ganz toll, Tiere gehen immer.

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