Schnell eBook Leserunde zu "Lügenpfad" von Brigitte Pons

Unblutig, aber unheimlich spannend!
Cover-Bild Lügenpfad
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Brigitte Pons (Autor)

Lügenpfad

Ein Odenwald-Krimi

Der Wahrheit auf der Spur ...

Mehr als zwanzig Jahre ist es her, seit das amerikanische Militär sein Munitionslager im Wald nahe Vielbrunn aufgegeben hat. Mehr als zwanzig Jahre, seitdem die letzten Friedensaktivisten vor dem Zaun demonstrierten. Als Frank Liebknecht aus reiner Neugier Fragen stellt, reißt er nichtsahnend alte Wunden auf und bringt dadurch seinen besten Freund in Gefahr. Erst spät beschleicht ihn eine Ahnung, wie alles zusammenhängen könnte ...

Ein spannender Regio-Krimi aus dem Odenwald - jetzt als eBook bei beTHRILLED. Mörderisch gute Unterhaltung.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 14.09.2020 - 04.10.2020
  2. Lesen 19.10.2020 - 01.11.2020
  3. Rezensieren 02.11.2020 - 15.11.2020

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Lügenpfad" und sichert euch die Chance auf eines von 20 kostenlosen Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 02.11.2020

Krimi mit Lokalkolorit

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Eigentlich wollte Frank Liebknecht nur ein kriminalistisches Rätsel für seinen Freund und Kollegen Marcel zusammenstellen. Mit seinen Fragen über das Jahr 1983 sticht er aber in der Odenwaldgemeinde Vielbrunn ...

Eigentlich wollte Frank Liebknecht nur ein kriminalistisches Rätsel für seinen Freund und Kollegen Marcel zusammenstellen. Mit seinen Fragen über das Jahr 1983 sticht er aber in der Odenwaldgemeinde Vielbrunn in ein Wespennest. Er konnte ja nicht ahnen, dass ein Mitglied einer Splittergruppe der RAF mit am Tisch sitzt. So entsteht aus den spielerischen Ermittlungen ein echter Kriminalfall, den Frank nur in Zusammenarbeit mit den Erbacher Kollegen lösen kann.

Frank Liebknecht gefällt mir richtig gut, denn er hat sich bewusst gegen eine Karriere für das beschauliche Leben als Dorfpolizist entschieden. So ist er wirklich Freund und Helfer für die Menschen in Vielbrunn, die sich mit ihren Sorgen auch tatsächlich an ihn wenden. Mit den Erbacher Kollegen Sylvie, Hamit und Marcel und der Chefin Isolde arbeitet er zusammen wenn es brennt.
Besonders gut gefällt mir die Darstellung der Vielbrunner Dorfbevölkerung, hier wurde wirklich ausgezeichnet recherchiert, denn so sind wir Odenwälder. Auch die Örtlichkeiten sind sehr authentisch dargestellt, ich konnte viele der Schauplätze sofort wiedererkennen.
Die Aufteilung in einzelne Tagesberichte aus der Sicht der verschiedensten Personen ist erst gewöhnungsbedürftig, tut aber der Spannung, die sich erst nach dem ersten Drittel des Buches wirklich einstellt, keinen Abbruch. Obwohl man sich im ersten Drittel die Zusammenhänge erst mühsam erschließen muss, fand ich es sehr interessant, die Geschehnisse aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten zu betrachten.

Insgesamt ist „Lügenpfad“ ein spannender Krimi vor realem Hintergrund, denn es hat ja zu Beginn der Achtziger Jahre tatsächlich Bewegungen der RAF im Odenwald gegeben. Dieses Thema in eine so beschauliche, dörfliche Umgebung einzubauen ist eine großartige Idee. Die Umsetzung hat ein paar Schwächen, vor allem im ersten Drittel. Da ist die Geschichte teilweise ein bisschen langatmig. Am Schluss erfährt man nicht so ganz genau, wie Astrid ums Leben gekommen ist, das hätte ich gerne noch gewusst.

Mein Fazit: Ein gut recherchierter Regionalkrimi, für mich als Odenwälderin ein Muss.



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Veröffentlicht am 15.11.2020

Frank Liebknecht ist zurück

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Inhalt:

Im Wald in der Nähe des Dorfes Vielbrunn im Odenwald gibt es einen ehemaligen amerikanischen Munitionsbunker, der in den 80er Jahren im Zentrum von Demonstrationen von Friedenaktivisten stand. ...

Inhalt:

Im Wald in der Nähe des Dorfes Vielbrunn im Odenwald gibt es einen ehemaligen amerikanischen Munitionsbunker, der in den 80er Jahren im Zentrum von Demonstrationen von Friedenaktivisten stand. Damals verschwand auch eine junge Frau, ihr Verschwinden wurde jedoch nie aufgeklärt.

Als der Vielbrunner Dorfpolizist Frank Liebknecht für das Geburtstagsgeschenk für seinen besten Freund Marcel beginnt über diese Zeit und den ungeklärten Vermisstenfall Nachforschungen anzustellen, bringt er damit ungeahnte Steine ins Rollen. Kurze Zeit später ist sein Freund Marcel verschwunden und eine fieberhafte Suche beginnt. Auf eigene Faust stellt Frank weitere Nachforschungen an und stößt dabei auf eine mögliche Verbindung zur RAF...

Meine Meinung:

"Lügenpfad" ist bereits der fünfte Teil der Reihe um den Dorfpolizisten Frank Liebknecht. Nachdem ich die vorherigen Teile sehr geliebt habe, habe ich mich sehr gefreut, als ich die Ankündigung der lang erhoffte Fortsetzung sah. Vorallem auf das Wiedersehen mit den aus den vorherigen Teilen der Reihe bereits bekannten und liebgewonnenen Charakteren - allen voran Frank Liebknecht. Er ist der einzige Polizist im (mal mehr, mal weniger) beschaulichen Vielbrunn. Die Bewohner des Dorfes standen ihm nach seinem Zuzug eher skeptisch gegenüber, inzwischen haben sie ihn aber mehr oder weniger akzeptiert. Er ist ein sympathischer, umgänglich Typ, sportlich und musikalisch. Es macht Spaß mit ihm auf Verbrecherjagd zu gehen, da er durchaus über kriminalistischen Spürsinn verfügt. Neben dem Beruflichen spielt auch wieder einmal sein Privatleben eine große Rolle, in dem es meist nicht weniger turbulent zugeht.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen. Besonderes Highlight sind die Beschreibungen der Landschaft und der Leute, die sehr bildhaft und glaubwürdig sind. Brigitte Pons gelingt es dadurch wieder einmal, eine authentische ländliche und gleichzeitig spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen.

Der Plot ist interessant und fesselnd, auch wenn es leider eine Zeit lang dauert, bis die Geschichte so richtig Fahrt aufnimmt. Der Plot besitzt zwei Zeitebenen: zum einen sind da die heutigen Geschehnisse (im Jahr 2013), insbesondere Marcels Verschwinden, das Frank und Marcels Kollegen Rätsel aufgibt und zu Nachforschungen motiviert. Zum anderen gibt es Abschnitte, die 1983 vor dem Hintergrund der Deutsch-Deutschen Geschichte spielen. Ich fand es interessant mehr über die damalige Zeit zu erfahren. Insbesondere die Verbindung zu realen historischen Ereignissen im Zusammenhang mit der RAF hat mir gefallen. Leider bleiben am Ende einige Fragen unbeantwortet - Insbesondere Franks Privatleben betreffend. Daher hoffe ich auf eine Fortsetzung, auf die wir hoffentlich nicht ganz so lange warten müssen wie dieses Mal.

Fazit:

Lang ersehnte Fortsetzung mit interessantem geschichtlichen Hintergrund. Leider mit Anlaufschwierigkeiten, danach aber spannend und fesselnd.

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Veröffentlicht am 15.11.2020

Liebknechts 5. Fall

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Zum Klappentext:

Mehr als zwanzig Jahre ist es her, seit das amerikanische Militär sein Munitionslager im Wald nahe Vielbrunn aufgegeben hat. Mehr als zwanzig Jahre, seitdem die letzten Friedensaktivisten ...

Zum Klappentext:

Mehr als zwanzig Jahre ist es her, seit das amerikanische Militär sein Munitionslager im Wald nahe Vielbrunn aufgegeben hat. Mehr als zwanzig Jahre, seitdem die letzten Friedensaktivisten vor dem Zaun demonstrierten. Als Frank Liebknecht aus reiner Neugier Fragen stellt, reißt er nichtsahnend alte Wunden auf und bringt dadurch seinen besten Freund in Gefahr. Erst spät beschleicht ihn eine Ahnung, wie alles zusammenhängen könnte ...



Mein Leseeindruck:

Den Ermittler Frank Liebknecht konnte ich bereits in einem früheren Fall kennenlernen und war sehr gespannt, was mich diesmal erwarten würde. Der Klappentext klang vielversprechend und das Buch selbst wurde als sehr spannender Odenwald-Krimi deklariert. Leider konnte sich bei mir während des Lesens keine richtige Spannung aufbauen. Ich empfand die Handlung teilweise sehr langatmig und habe dadurch immer mal wieder den Faden verloren. Abgesehen davon, habe ich eine ganze Weile gebraucht, um überhaupt irgendwie in das Buch reinzufinden, was beim bereits gelesenen Buch eines anderen Falles mit diesem Ermittler nicht der Fall war. Die Gegend um den Odenwald wurde wunderschön beschrieben und auch das Miteinander der Dorfbewohner kam sehr gut rüber, aber die Handlung zog sich für meinen Geschmack stellenweise viel zu sehr in die Länge, wodurch ich mich ganz schön durch das Buch quälen musste, um dabei zu bleiben.



Mein Fazit:

Ein gut recherchierter Roman mit einer wundervollen Kulisse und einem charmanten Ermittler. Mich hat das Buch leider nicht wie erhofft mitgerissen. Aber hier gehen die Meinungen mit Sicherheit auseinander. Das Cover ist dafür wunderschön und gut gewählt. Ich vergebe diesmal leider nur 3 Sterne, da ich mir deutlich mehr erhofft habe..

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Veröffentlicht am 04.11.2020

Odenwaldkrimi

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Vor etwa 20 Jahren haben die Amerikaner beim Rückzug ein Munitionslager im Odenwald hinterlassen. Als Frank Liebknecht zum Geburtstag eines Kollegen eine besondere Überraschung plant, stößt er auf diese ...

Vor etwa 20 Jahren haben die Amerikaner beim Rückzug ein Munitionslager im Odenwald hinterlassen. Als Frank Liebknecht zum Geburtstag eines Kollegen eine besondere Überraschung plant, stößt er auf diese Dokumente und sticht in ein Wespennest.

Dieser 5. Teil der Odenwald Regionalkrimis um Frank Liebknecht ist irgendwie anders und hat mich sehr verwirrt.

In Rückblicken wird die Geschichte einer Gruppe der RAF erzählt und die Gegenwart wo Markus entführt wird und jede Minute zählt um ihn zu finden.

Die Szenen im Wirtshaus in Vielbrunn sind irgendwie am autentischsten. Mit hessischem Dialekt begibt sich die Stammtisch Manschaft auf die Suche.

Der Krimi hat etliche Längen und viele Perspektiv Wechsel das läß keine richtige Spannung aufkommen.

Auch die Auflösung läßt noch viele Fragen offen.

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