Schnell-eBook-Leserunde zu "Dein böses Herz" von Paul Buderath

Ein dunkles, mysteriöses Geheimnis... Gänsehaut pur!
Cover-Bild Dein böses Herz
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Paul Buderath (Autor)

Dein böses Herz

Thriller

Eigentlich hatte sich Kommissarin Sandra Rehbein auf ein freies Wochenende mit ihrem Sohn gefreut. Doch dann wird sie zu einem Tatort gerufen: Auf einem verlassenen Parkplatz liegt ein toter Mann - ihm wurde das Herz herausgeschnitten. Als Sandra und ihr Team die Ehefrau des Opfers verständigen, finden sie heraus, dass diese ein Video erhalten hat, auf dem ihr Ehemann beim Sex mit einer auffällig tätowierten Frau zu sehen ist. Gibt es da einen Zusammenhang? Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden - ebenfalls ohne Herz. Bei ihren Ermittlungen deckt Sandra ein dunkles Geheimnis auf, das die Opfer miteinander verbindet. Und das Morden ist noch nicht vorbei ...

Ein packender Thriller, der unter die Haut geht.

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!



Timing der Leserunde

  1. Bewerben 26.04.2021 - 16.05.2021
  2. Lesen 24.05.2021 - 30.05.2021
  3. Rezensieren 31.05.2021 - 13.06.2021

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die eBook-Leserunde zu "Dein böses Herz" und sichert euch die Chance auf eines von 20 kostenlosen Leseexemplaren!

Die Autor wird die Leserunde begleiten - unter "Fragen an Paul Buderath" könnt ihr euch während der Lesephase direkt an ihn wenden.

So funktioniert die Schnell-LeserundeDieser Roman wird innerhalb einer Woche gelesen. Der Fokus liegt bei Schnell-Leserunden eher auf der abschließenden Rezension als auf einer Diskussion - was euch allerdings nicht davon abhalten soll, fleißig eure Meinungen auszutauschen!

Ihr wollt wissen, nach welchen Kriterien wir die Teilnehmer für eine Lese-/Hörrunde auswählen? Dann schaut in unseren FAQs vorbei, hier für euch der direkte Link zum Thema Leserunden. Erfahrt dort auch, was einen guten Leseeindruck ausmacht.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 04.06.2021

Gelungener Thriller mit ausbaufähiger Spannungskurve

2

Sandra Rehbein führt ein nicht ganz stressfreies Leben als alleinerziehende Mama mit einem Vollzeitjob bei der Kriminalpolizei. Kaum im wohlverdienten Wochenende mit ihrem Sohn angekommen, wartet ein Toter ...

Sandra Rehbein führt ein nicht ganz stressfreies Leben als alleinerziehende Mama mit einem Vollzeitjob bei der Kriminalpolizei. Kaum im wohlverdienten Wochenende mit ihrem Sohn angekommen, wartet ein Toter auf Rehbein. Die Art und Weise, wie der Tote zugerichtet ist, lassen schnell erkennen, dass es sich um einen skrupellosen Mord handelt. Doch wer steckt dahinter? Und gelingt es Rehbein und ihrem Team den Fall zu lösen, bevor es noch mehr Opfer gibt?

Der Thriller rund um die Kommissarin Rehbein ist ein sehr kurzweiliger. Er lässt sich insgesamt sehr flüssig lesen. Dem Autor gelingt es, die alltäglichen Sorgen der Kommissarin immer wieder einzubauen. Insgesamt sind die Charaktere sehr authentisch dargestellt. Neben Sandra treten im Laufe der Geschichte auch andere Charaktere in den Vordergrund (auf die ich der Spannung wegen hier nicht näher eingehe). Auch bei diesen gelingt es dem Autor sie authentisch einzubauen. Wenn der Leser bereits das Vorgängerbuch "der Künstler" gelesen hat, dürfte sogar der ein oder andere Bekannte erscheinen.

Ein Manko gibt es in meinen Augen jedoch. Für mich war recht zügig ersichtlich, wie alles zusammenhängt und wer der Schuldige ist, wodurch für mich die Spannung ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aufrechterhalten war.

Dennoch kann ich guten Gewissens von einem insgesamt gut gelungen Thriller für zwischendurch sprechen und ihn weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Lässt mein Thriller-Herz höher schlagen

3

„Dein böses Herz“ ist Paul Buderaths zweiter Thriller. Nachdem ich schon „Der Künstler“ regelrecht verschlungen habe, musste ich dieses mörderische Schockerlebnis einfach haben, lesen, inhalieren.

Sandra ...

„Dein böses Herz“ ist Paul Buderaths zweiter Thriller. Nachdem ich schon „Der Künstler“ regelrecht verschlungen habe, musste ich dieses mörderische Schockerlebnis einfach haben, lesen, inhalieren.

Sandra Rehbein, die alleinerziehende Kommissarin, habe ich gleich ins Herz geschlossen, sie kommt ganz natürlich rüber ohne irgendwelche Klischees. Keine knallharte Kommissarin, die die männlichen Kollegen reihenweise wegbeißt. Nein, sie hat Ecken und Kanten, lässt selbst Ronny, ihrem doch sehr selbstverliebten Mitarbeiter, seine Eigenheiten. Beruflich hat sie ihre Männer im Griff, ihr Privatleben schon auch, aber immer mit dem schlechten Gewissen, zu wenig Zeit für ihren Sohn zu haben.

Es geht gleich richtig zur Sache, eine grausam zugerichtete Leiche wird gefunden. Ein Einstiegsszenario, das mich zwar schockierte, gleichzeitig aber fesselte, so dass ich gebannt weiterlesen musste. Ohne langwierige Einleitung war ich mittendrin – genau richtig. Alle wichtigen Details lässt der Autor geschickt in die Story einfließen, wohl dosiert, dem Geschehen angepasst. Die Figuren werden immer präsenter, ich konnte mir von jeder einzelnen ein gutes Bild machen. Ein Blick in die Vergangenheit lässt Böses ahnen. Eine bewusste Irreführung?

"Dein böses Herz" hat mich gut unterhalten, ich hatte nicht das Bedürfnis, es zwischendurch wegzulegen. Mit Sandra Rehbein hat Paul Buderath eine Ermittlerin erschaffen, die bestimmt noch weitere sehr spezielle Morde aufklären könnte. Ich wäre dabei, ganz klar.

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Abwechslungsreicher Krimi - erzählt in diversen Perspektivwechseln und vielen kurzen, knappen Kapiteln

2

Kriminalhauptkommissarin Sandra Rehbein, die als alleinerziehende Mutter in der Betreuung ihres kleinen Sohns Tim auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen ist, und ihr Team ermitteln in einem brutalen ...

Kriminalhauptkommissarin Sandra Rehbein, die als alleinerziehende Mutter in der Betreuung ihres kleinen Sohns Tim auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen ist, und ihr Team ermitteln in einem brutalen Mordfall. Dirk Lettorf, der Filialleiter bei der Sparkasse ist, wurde auf einem Parkplatz tief in der Nacht erstochen und die Witwe von Dirk hat eine Videoaufnahme seines Seitensprungs mit der jungen, auffällig tätowierten Prostituierten Nicki erhalten. Doch wer ist die mysteriöse Lorena, die Dirk das Herz herausgeschnitten hat und die Nicki so großzügig für ihre Dienste bezahlt, und was verbindet Dirk und weitere Männer mit ihr?

An diesem zweiten Thriller von Paul Bruderath haben mir sein flüssiger, gut lesbarer Schreibstil sowie die vielen wechselnden Perspektiven, aus denen "dein böses Herz" erzählt wird, zugesagt. So wird die Handlung nicht nur aus Sicht von Kommissarin Sandra Rehbein geschildert, sondern ebenfalls aus Sicht des ersten Mordopfers Dirk Lettorf, der jungen Prostituierten Nicki sowie der Täterin Lorena.
Zudem finde ich an "dein böses Herz" sehr gelungen, wie geschickt Paul Buderath sein umfangreiches Figurenarsenal einführt, das aus Kommissarin Sandra Rehbein und ihrem Team inklusive dem Gerichtsmediziner sowie ihrer Familie besteht und zudem die Mordopfer, deren Angehörige, weitere Zeugen, die junge Prostituierte Nicki sowie die Täterin Lorena umfasst. Und trotz dieser vielen verschiedenen Personen habe ich beim Lesen doch stets gut den Überblick behalten können.

An "dein böses Herz" haben mir die atmosphärischen, oft düsteren und bisweilen sogar ein wenig unheimlichen Beschreibungen gut gefallen. So finde ich etwa die Schilderung des verlassenen Parkplatzes in eisiger Nacht, der als unheimlicher Tatort des ersten Mordes an Dirk Lettorf dient, sehr gelungen. Auch denke ich, dass "dein böses Herz" aufgrund des in diesem Thriller vorherrschenden eisigen Wetters die perfekte Lektüre für lange, kalte Herbst- und Winternächte ist.
Darüber hinaus haben mich aber auch die ungewöhnlichen Beschreibungen wie die einer Messe nach traditioneller Liturgie aus Sicht der Mörderin sowie die schönen, malerischen Beschreibungen wie die des verträumten Dortmunder Stadtgartens an einem verschneiten Wintertag überzeugt. In den insgesamt 71 Kapiteln, die so sehr kurz, fast schon knapp geraten sind, bleibt in "dein böses Herz" leider nicht allzu viel Raum für solche Beschreibungen, von denen es für meinen Geschmack gerne mehr hätten sein dürfen.

Die leitende Ermittlerin - Kommissarin Sandra Rehbein - hat mir gut gefallen. Sandra ist eine ebenso fähige wie engagierte Polizistin, von der ich gerne weitere Fälle lesen würde. Zudem werden ihre Probleme als alleinerziehende Mutter des achtjährigen Tim, die zugleich Leiterin der Mordkommission ist, glaubwürdig geschildert.
Von den Nebencharakteren haben mir besonders Sandras Mitarbeiter Werner Dietkarz sowie der Rechtsmediziner Dr. Feliakis gefallen. Da ich Werner so sympathisch finde, hat mir zugesagt, wie er mit seiner gewissenhaften, kompetenten Arbeit die Ermittlungen entscheidend voranbringt, indem er neue, relevante Zeugen findet. Zudem ist Werner ein echter Fels in der Brandung - auch für Sandra und das trotz seiner eigenen, schwerwiegenden, persönlichen Probleme aufgrund der Krebserkrankung seiner Frau Friderike. Dr. Feliakis hatte leider nur wenige, kurze Auftritte in "dein böses Herz", bei denen er mich jedoch so überzeugt hat, dass ich wirklich gerne mehr von ihm gelesen hätte.
Sandras Zusammenarbeit mit Ronny Schäfer - dem stellvertretenden Leiter der Mordkommission - hingegen ist von Konflikten geprägt, da Ronny "sich zu Höherem berufen fühlt, als die zweite Geige zu spielen – noch dazu unter einer Frau". Und auch wenn Sandras und Ronnys berufliches Verhältnis im Verlauf von "dein böses Herz" ein bisschen besser wird, hat mir Ronny insgesamt doch leider weniger gut gefallen. Denn primär fällt Ronny durch seine dummen Sprüche auf und Sandra, die Ronny stets Bambi nennt, ist froh, wenn er einfach mal seine Arbeit richtig macht, ohne sich quer zu stellen.

Die Kapitel, die in "dein böses Herz" aus Sicht der Täterin Lorena erzählt sind, fand ich sehr interessant, da ich beim Lesen so doch ein wenig näher dran an der sonst wohl eher verquer wirkenden Sichtweise der Mörderin gewesen bin. Dabei haben mir auch die Zeitsprünge gefallen, die zumindest in ein, zwei kurzen Kapiteln Ereignisse aus der Vergangenheit von Lorena schildern. Und da in diesem Krimi von Paul Bruderath recht früh klar ist, wer die Mörderin ist und somit das sonst in einem Krimi so übliche miträtseln und mitraten den Täter betreffend entfällt, hätte ich stattdessen gerne noch mehr zum Hintergrund von Lorena und ihrer Vergangenheit, was insbesondere ihre Zeit in einer freikirchlichen Sekte mit einschließt, erfahren.

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Veröffentlicht am 31.05.2021

überzeugend

4

Inhalt
Die Kommissarin Sandra Rehbein wird zu einem Tatort gerufen, wo einem Mann brutal auf den Brustkorb eingestochen wurde. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass das Herz entfernt wurde. Die weiteren ...

Inhalt
Die Kommissarin Sandra Rehbein wird zu einem Tatort gerufen, wo einem Mann brutal auf den Brustkorb eingestochen wurde. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass das Herz entfernt wurde. Die weiteren Ermittlungen führen Sandra und ihr Team in das Rotlichtmilieu des Ruhrgebiets. Dass sich Sandra alleinerziehend um ihren knapp achtjährigen Sohn kümmert, macht es ihr nicht leichter, sich auf die Ermittlungen zu konzentrieren.


Meinung
Mir gefiel die Hauptfigur Sandra, sie war sehr sympathisch mit ihren alltäglichen Problemen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
Regelmäßig werden die Perspektiven gewechselt, was an sich nichts besonderes ist, mich aber an einer Stelle etwas irritiert hat, weil nicht klar war, wessen Perspektive gerade erzählt wird. Das kann aber auch Absicht gewesen sein und fügt sich im Verlauf auf jeden Fall sehr gut in die Handlung ein. Insgesamt gibt es einige Details, die zuerst zufällig wirken, sich aber später als genau geplant herausstellen. Ein Beispiel dafür ist der Titel, der auf die Vorgehensweise des Mordes hinweist, um das zu verstehen hab ich zugegebenermaßen einen Moment länger gebraucht, aber später im Buch wird noch mehr darüber enthüllt, sodass der Titel wirklich extrem gut zur Geschichte passt.

Die Figuren sind abwechslungsreich und ergänzen sich sehr gut, sodass man als Leser den Eindruck eines harmonischen Teams bekommt.

Die Handlung war vorhersehbar, aber nicht auf eine schlechte Art, sondern so, dass sie glaubwürdig wirkt und nicht an den haaren herbeigezogen. Der Leser, der durch die Perspektivenwechsel schlauer ist als die Ermittler und sich Schlüsse und Lösungen schneller zusammenreimen kann, bekommt im Laufe des Romans immer mehr Puzzlestücke zugeworfen, die ziemlich eindeutig in die Richtung der Lösung des Falls gehen, sodass man ein wenig mit den Ermittlern rätseln kann.

Das Cover hat im Gegensatz zum Titel zumindest für mich nicht erkennbar mit der Handlung zu tun, ist aber trotzdem ansprechend durch die Farbgebung.


Fazit
Ein sehr spannendes Buch, aber trotzdem leicht zu lesen und eher nicht am gruseligen Ende des Spektrums einzuordnen, sondern eher am gemäßigteren Ende, sodass es sich mühelos an einem Stück verschlingen lässt.

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Ein Thriller mit unausgeschöpftem Potential

2

Dein Böses Herz ist ein relativ kurzweiliger Thriller, der angenehm zu lesen ist und mehrere Handlungsstränge aufgreift. Die Sprache ist bildhaft und flüssig. Besonders gefallen mir die kurzen Kapitel, ...

Dein Böses Herz ist ein relativ kurzweiliger Thriller, der angenehm zu lesen ist und mehrere Handlungsstränge aufgreift. Die Sprache ist bildhaft und flüssig. Besonders gefallen mir die kurzen Kapitel, die die Story übersichtlicher machen. Die Charaktere sind abwechslungsreich und authentisch. So zeigt beispielsweise die alleinerziehende Protagonistin ihr Organisationstalent, indem sie ihren Job und ihren Sohn unter einen Hut bringt, ohne dass jemand zu stark leiden muss. Auch die Mitglieder ihres Ermittlungsteams sind facettenreich, vom verständnisvollen Kollegen bis zum Macho mit guten und schlechten Seiten. Interessant ist zudem der Exkurs ins Milieu, der das Leben von Prostituierten darstellt.
Weniger gefällt mir letzten Endes der Hintergrund der Taten, der einen Einblick in den Fanatismus und die Psyche des Täters bietet. Allerdings ist hier der Geschmack jedes Einzelnen gefragt.
Mir fehlt nach dem anfänglichen Mord die Spannung, die sich nach meinem Empfinden nicht recht aufbaut. Es gibt mehrere Szenen und Handlungsstränge, die potentiell zur Spannungssteigerung gedient hätten, allerdings nicht genutzt wurden. So hat die Geschichte eine Gewisse Grundspannung, fesseln könnte sie mich jedoch nicht.

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