Schnell-Leserunde zu "Einsam wie der Tod" von Bernhard Stäber
Band 3 der Reihe "Ein Fall für Wolf Larsen"
Einsam wie der Tod
Norwegen-Krimi
Die Journalistin Sanna ist schockiert: In einem reißerischen Video behauptet ein YouTuber, dass Sannas und Elins Vater noch lebt! Doch der Mann, der seine Familie terrorisierte und misshandelte, wurde vor langer Zeit für tot erklärt. Sanna will mit der Vergangenheit abschließen und bittet ihren Partner, den Privatdetektiv Wolf, den Fall neu aufzurollen und zu überprüfen, ob an dem Verdacht etwas Wahres dran ist. Doch dafür muss Wolf in Sannas traumatische Vergangenheit eintauchen - und was er dort findet, wird alles verändern ... Der atmosphärische und spannende dritte Band der Norwegen-Krimi-Reihe von Bernhard Stäber um das ungleiche Ermittlerduo Wolf und Sanna. eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.
Timing der Leserunde
-
Bewerben 23.03.2026 - 12.04.2026
-
Lesen 20.04.2026 - 26.04.2026
-
Rezensieren 27.04.2026 - 10.05.2026
Bereits beendet
Schlagworte
Teilnehmer
Diskussion und Eindrücke zur Leserunde
Das ganze Buch, KW 17
Veröffentlicht am 20.04.2026 um 10:01 Uhr
Dieser Thriller hat mir wieder richtig gut gefallen.
Man taucht ja wirklich tief in Sannas und Elins furchtbare Vergangenheit mit ihrem gewalttägigen Vater ein und versteht so auch viel besser ihre heutigen Besonderheiten oder Probleme.
Insbesondere die Dissoziative Identitätsstörung von Sanna fand ich beeindruckend beschrieben.
Neben der spannenden Suche nach Sannas Vater hat mir auch die Beschreibung der Orkney-Inseln sehr gefallen. Dort war ich selbst vor ein paar Jahren mal und habe mich an vieles zurückerinnern können – eine so tolle Region!
Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird.
Veröffentlicht am 20.04.2026 um 10:26 Uhr
Ich bin gestern gestartet und habe etwa die Hälfte.
Ein Rückblick in die Vergangenheit, im Mai 2009. Wir begegnen der kleinen Sanna und ihrer Schwester Elin. Sie leben sie in einem dunkelgrünen Holzhäuschen in der Provinz Telemark.
Die beiden hatten wohl eine schlimme Kindheit: ein gewalttätiger Vater (vllt sogar Missbrauch?), eine Mutter, die sich weg duckt.
Viele Jahre später, im Januar 2024, gibt es ein Wiedersehen mit Wolf. Er ist in Oslo, im Viertel Aker Brygge.
Wolf trifft sich mit dem YouTuber Vidar. Der hatte behauptet, dass Sannas Vater noch lebt. Ich glaube nicht, dass das stimmt. Hätte er sich nicht inzwischen gemeldet?
Wer ist Vidars Kontakt? Tatsächlich ein Polizist/ eine Polizistin? Einar Åsen, ein Ex-Polizist. Bringt er Sanna und Wolf weiter?
Immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Sannas verschiedenen Persönlichkeiten. Irgendwie war mir das alles ein bisschen „too much“, zu detailliert.
Könnte für meinen Geschmack auch etwas spannender sein. Aber, vielleicht kommt das ja noch?
Kampfkatze
Mitglied seit 04.01.2024
Veröffentlicht am 20.04.2026 um 12:58 Uhr
Was Sanna und Elin alles durchmachen mussten in ihrer Vergangenheit. Voll krass wie brutal der Vater war. Die Kinder und ihre Mutter tuen einem echt leid. Da ist es schon fast verständlich, dass Sanna mehrere Persönlichkeiten entwickelt hat um sich zu schützen. Ich find es auch sehr interessant zu lesen wie die Perspektive sich ändert. Das eine Kapitel in der Gegenwart und dann wieder eins in der Vergangenheit. So erfährt man nebenher mehr über die beiden Schwestern und wie sie aufgewachsen sind.
Veröffentlicht am 20.04.2026 um 14:28 Uhr
Zitat von Kampfkatze
Das eine Kapitel in der Gegenwart und dann wieder eins in der Vergangenheit
Das hat mir auch richtig gut gefallen!
Veröffentlicht am 20.04.2026 um 16:16 Uhr
Zitat von Kampfkatze
Da ist es schon fast verständlich, dass Sanna mehrere Persönlichkeiten entwickelt hat um sich zu schützen
Da bin ich ganz bei dir.
Dieter84
Mitglied seit 31.10.2023
Schlechtes Zeit/Leistungsverhältnis ist, wenn das Buch in 1 Tag gelesen wird.
Veröffentlicht am 20.04.2026 um 20:24 Uhr
Wenn man das erste Buch der Serie gelesen hat, in dem bereits die dissoziierten Persönlichkeiten von Sanna sowie die Borderline-Eigenschaft von Elin eingeführt wurden, hilft das.
Anjas_Buchspuren
Mitglied seit 18.08.2025
Veröffentlicht am 21.04.2026 um 11:14 Uhr
Dieter84 schrieb am 20.04.2026 um 20:24 Uhr
Wenn man das erste Buch der Serie gelesen hat, in dem bereits die dissoziierten Persönlichkeiten von Sanna sowie die Borderline-Eigenschaft von Elin eingeführt wurden, hilft das.
Das glaube ich sofort. Ich kenne die vorherigen Bände nicht und habe beim Lesen das Bedürfnis, mehr über dieses Thema zu erfahren.
Veröffentlicht am 21.04.2026 um 11:57 Uhr
Dieter84 schrieb am 20.04.2026 um 20:24 Uhr
Wenn man das erste Buch der Serie gelesen hat, in dem bereits die dissoziierten Persönlichkeiten von Sanna sowie die Borderline-Eigenschaft von Elin eingeführt wurden, hilft das.
Absolut!
Veröffentlicht am 21.04.2026 um 12:56 Uhr
So, ich bin fertig. War ja doch noch mal spannend.
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass „das Schwein“ überlebt hat. Ein Doppelmörder. Erst seine Frau, dann seinen Freund.
Tatsächlich ist das Gespräch mit Reidar Ottensen ergiebiger als das mit Einar Åsen. Der Segler hatte den Vater mit nach Schottland, auf die Orkney mitgenommen. Tja, er war erpressbar.
Das Ende kam für mich total überraschend. „Das Schwein“ hat die Identität des Dänen übernommen und Sanna hat ihn tatsächlich gefunden. Puh, das war knapp!
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Aber nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger.
Lieblingsstelle: (Kap. 14)
„Was hat der Fahrer denn ausgefressen, wenn ich fragen darf?“, wollte er wissen.
„Hat zu viel geredet“, schnappte Elin gereizt.
Kampfkatze
Mitglied seit 04.01.2024
Veröffentlicht am 21.04.2026 um 15:01 Uhr
Wie es scheint, hat wohl der Vater der beiden überlebt. Ich hoffe, dass diese Vermutungen im Sande verlaufen und sich nicht bewahrheiten werden. Die Ermittlungen von Wolf und Sanna nehmen langsam Fahrt auf. Die haben bereits einen ehemaligen Ermittler gefunden und reden mit ihm. Mal sehen was er dazu zu sagen hat.