Leserunde zu "Gefährliche Aussicht" von Julie Dubois

Ein traumhaftes Landhaus mit einem mörderischen Geheimnis
Cover-Bild Gefährliche Aussicht
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Julie Dubois (Autor)

Gefährliche Aussicht

Ein Périgord-Krimi. Ein mysteriöser Todesfall in einer Traumvilla in Frankreichs Feinschmeckerparadies - mitreißend und atmosphärisch

Die zauberhafte Atmosphäre des Périgord, köstliche Kulinarik und ein neuer raffinierter Kriminalfall mit Kommissarin Marie Mercier

Ein vermögendes Paar aus Paris hat ein altes Anwesen oberhalb von Saint-André-du-Périgord gekauft. Nun wird fleißig restauriert, und die Vorfreude auf ein Leben inmitten idyllischer Natur ist groß. Doch dann erreicht Kommissarin Marie Mercier die Nachricht, dass die Eigentümerin des frisch erworbenen Domizils dort vom Dach in die Tiefe gestürzt sei. Wirklich nur ein Unfall? Anscheinend gibt es im Dorf teils heftige Ressentiments gegen »die reichen Neuen aus Paris«, und Marie sieht sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen konfrontiert. Und das, wo ihre Großtante Léonie gerade dringend ihre Hilfe benötigt - bei einem Festtagsmenü voller Geheimnisse ...

Im malerischen Périgord, dem Feinschmeckerparadies Frankreichs, löst die charmante deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier ihren fünften Fall.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 26.05.2025 - 15.06.2025
  2. Lesen 14.07.2025 - 27.07.2025
  3. Rezensieren 28.07.2025 - 10.08.2025

Bereits beendet

Schlagworte

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 28.07.2025

Ich habe eine neue Krimireihe für mich entdeckt!

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Vorab: Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte!

Ich wäre wahrscheinlich nie im Leben darauf gekommen mal dieses Genre auszuprobieren und das wäre sehr schade gewesen…. 😉

Ich ...

Vorab: Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte!

Ich wäre wahrscheinlich nie im Leben darauf gekommen mal dieses Genre auszuprobieren und das wäre sehr schade gewesen…. 😉

Ich fand die Geschichte bis zum Schluss sehr spannend und abwechslungsreich!

Auch die Charaktere sind sehr sympathisch (Marie und Michel, Léonie und Georges). Man hat sich einfach beim Lesen sehr wohl auf dem kleinen Hof der Familie gefühlt und dann natürlich noch das leckere Essen! Eine tolle Kombination, die mir sehr gut gefallen hat!

Danke für die Teilnahme an dieser Leserunde und die tollen Kommentare und Diskussionen! 😊

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Aufregende Entwicklungen in vielfältiger Hinsicht

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Die hochwertige Klappenbroschur spiegelt das Covermotiv auch im Inneren wider.

Der flüssige, bildgewaltige, liebevoll detaillierte, einfühlsame Schreibstil hat mich von Anfang an in den Bann und mitten ...

Die hochwertige Klappenbroschur spiegelt das Covermotiv auch im Inneren wider.

Der flüssige, bildgewaltige, liebevoll detaillierte, einfühlsame Schreibstil hat mich von Anfang an in den Bann und mitten in das geheimnisvolle, atmosphärische, aufregend spannende, eindrucksvolle, emotionale Geschehen gezogen und mitgerissen.

Julie Dubois greift starke aktuelle Themen aus den Nachrichten auf, z.B. die Mordmethode und die Flüchtlingssituation, nutzt die ganze Gefühlsbandbreite für eine lebendige Handlung und lässt uns viele Informationen zum Miträtseln - auch zwischen den Zeilen - zukommen.

Die Charaktere werden alle sehr gut und facettenreich ausgearbeitet und polarisieren, was nicht nur zu Unruhe in der Dorfgemeinschaft führt.

Auch Berufs- und Privatleben der einzelnen Persönlichkeiten verlaufen turbulent, wodurch ein unwiderstehlicher Lesesog entsteht, weil nicht nur die Spannung stetig steigt, sondern auch meine Neugier kontinuierlich weiter wächst.

Das Lokalkolorit wird sehr gekonnt durch französische Schlager, kulinarische Spezialitäten sowie (Sprich-)Wörter unterstrichen, die umgehend übersetzt werden und verleiht der Geschichte zudem ein ganz besonderes Flair.

Es gefällt mir außerordentlich gut, dass dem Zwischenmenschlichen auch auf privater Ebene Raum gewährt wird, weil mir die einzelnen Charaktere dadurch immer näher kommen und ans Herz wachsen. Zudem hat man so noch mehr zum Mitfiebern.

Auf die weiteren familiären Entwicklungen bin ich sehr gespannt.

Die Mordfälle werden zufriedenstellend aufgeklärt und versöhnlich abgeschlossen.

Somit entlässt mich dieser Périgord-Krimi mit einem guten Gefühl und voller Vorfreude auf das weitere Geschehen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Wohlfühlkrimi, sehr gute Urlaubslektüre

5

„Gefährliche Aussicht“ ist ein kurzweilig und interessant geschriebener „Wohlfühlkrimi“. Es gibt einige Parallelen zu der Buchreihe von Martin Walker mit Bruno, Chef de Police, die in derselben Region ...

„Gefährliche Aussicht“ ist ein kurzweilig und interessant geschriebener „Wohlfühlkrimi“. Es gibt einige Parallelen zu der Buchreihe von Martin Walker mit Bruno, Chef de Police, die in derselben Region spielt. Anders als Walker verzichtet Dubois aber auf den erhobenen Zeigefinger, außerdem sind die ermittelnden Kommissarin Marie Mercier und Kommissar Richard Martin viel realer als der „übermenschliche“ Bruno.



Eine aus Paris zugezogene Frau, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten ein großes altes Haus und das zugehörende Grundstück erworben hat und renovieren lässt, wird ermordet. Julie Dubois beschreibt sehr liebevoll, aber auch kritisch die Region, das familiäre Umfeld von Mercier, Martin und der anderen auftretenden Personen. Neben der Aufklärung des Mordfalls spielen das Essen und das Feiern herausragende Rollen. Immerhin spielt sich alles im Perigord ab. Die Ermittlungen klingen tatsächlich nach Polizeiarbeit, und der Mord wird einigermaßen glaubwürdig geklärt. Das Buch liest sich sehr flüssig. Was mich ein wenig stört, sind die sehr frühe Festlegung der Autorin auf den Charakter der Menschen, besonders der potenziellen Täter. So kann man einige Personen schnell ausschließen, weil sie zu positiv beschrieben werden. Und die Verhaltensweisen mancher Menschen erscheinen mir sehr provinziell und teilweise skurril. Das soll die Leser vielleicht zum Schmunzeln bringen, aber ich halte es für übertrieben.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Ein Mord mit Aussicht

8

Der Périgord-Krimi GEFÄHRLICHE AUSSICHT von Julie Dubois ist der fünfte Band rund um die deutsch-französiche Kommissarin Marie Mercier.

In diesem Krimi geht es um ein zugezogenes Paar aus Paris, das ein ...

Der Périgord-Krimi GEFÄHRLICHE AUSSICHT von Julie Dubois ist der fünfte Band rund um die deutsch-französiche Kommissarin Marie Mercier.

In diesem Krimi geht es um ein zugezogenes Paar aus Paris, das ein altes Herrenhaus renoviert, aber nicht bei allen Gemeindemitgliedern beliebt ist. Allerdings ist der Tod von Patricia Paré dann doch ein Schock, denn sie wurde vermutlich aus dem Fenster gestoßen und war zudem auch noch im 7. Monat schwanger.
Kommissarin Marie Mercier und ihre Kollegen übernehmen den Fall, bei dem Marie auch das Opfer vor der Tat schon ein wenig kennenlernen konnte. Diverse Familien-und Gemeindemitglieder stehen bald unter Verdacht. Doch dann geschieht ein zweiter Todesfall und es wird noch schwieriger.

Ich habe den Krimi wieder mit großem Vergnügen gelesen, denn es ist einfach schön, die einzelnen Personen rund um Marie Mercier wiederzutreffen und vor allem, die wunderschöne Landschaftsbeschreibung und auch die Details über diverse Speisen zu verfolgen. Die Mordermittlungen kommen dabei aber nicht zu kurz und folgen einem guten Plan.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Geschmackssache

2

Eine hochschwangere Frau stürzt aus dem Dachfenster ihres Landhauses in Saint-André und stirbt kurz darauf. Schon bald wird klar, dass es sich dabei nicht um einen Unfall handelt. Kommissarin Marie Mercier ...

Eine hochschwangere Frau stürzt aus dem Dachfenster ihres Landhauses in Saint-André und stirbt kurz darauf. Schon bald wird klar, dass es sich dabei nicht um einen Unfall handelt. Kommissarin Marie Mercier und ihr Mitarbeiter Richard Martin nehmen die Ermittlungen auf. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen, aber jeder von ihnen hat ein hieb- und stichfestes Alibi. Im Laufe der folgenden Tage offenbaren sich erbitterte Rivalitäten zwischen den Dorfbewohnern, es bröckelt an der Fassade des nach außen hin so harmonischen Miteinanders. Und dann wird der Hauptverdächtige ermordet aufgefunden.

Ohne Zweifel ist dieser fünfte Band der Périgord-Krimireihe spannender und atemloser als der vorhergehende. Zu sagen, dass sich in der beschaulichen Dorfgemeinschaft Abgründe auftun, wäre eine Untertreibung. Dennoch bietet die Autorin wieder herzerwärmende und humorvolle Einlagen. Das Leben in Saint-André fühlt sich zum Greifen nah an, bezaubernde Landschafts- und Milieuschilderungen ziehen den Leser in ihren Bann. Soweit zur ersten Hälfte des Romans.

Danach ärgern mich etliche spießbürgerlich-kleinkarierte Ansichten und Äußerungen der beiden Ermittler, die mir dadurch zunehmend unsympathisch werden. Und die Todesursache beim zweiten Mord ist hanebüchen. Peinlich.

Im Großen und Ganzen liest sich dieser Périgord-Krimi angenehm, das Cover ist wunderschön, und das Buch liegt gut in der Hand. Ich persönlich hätte mir jedoch in Bezug auf die liebevoll beschriebenen Delikatessen mehr Sensibilität gegenüber den auf Achtsamkeit und Tierwohl bedachten Lesern gewünscht.

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