Der Tod im Bild
Eine Zeichnung soll über den Menschen, der es gemalt hat, viel erzählen. Dieser Meinung ist jedenfalls die Psychologin Tomiko Hagio. Ob sie bei dieser Meinung bleibt oder/und bleiben kann wird der Kriminalroman ...
Eine Zeichnung soll über den Menschen, der es gemalt hat, viel erzählen. Dieser Meinung ist jedenfalls die Psychologin Tomiko Hagio. Ob sie bei dieser Meinung bleibt oder/und bleiben kann wird der Kriminalroman HEN NA E – Seltsame Bilder von Uketso für die Leserschaft auflösen.
Nach dem Prolog startet dieser Krimi mit der Diskussion einiger Studenten über einen rätselhaften Blog. In diesem Blog geht es um eine Liebesgeschichte, eine Geburt und den Tod der Mutter. Doch plötzlich endet der Blog, scheinbar fehlen auch Einträge. Was hat das zu bedeuten? Die Studenten versuchen sich an der Entschlüsselung des Rätsels. Ob die Zeichnungen aus dem Blog hierbei weiterhelfen können?
Weiter geht es in Kapitel 2 mit einer zunächst scheinbar völlig anderen Geschichte, die sich dann aber doch irgendwie in das Gesamtgefüge einfügt, so dass ein Zusammenhang sichtbar wird.
Der Autor schildert den Kriminalroman in seinen insgesamt vier Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven und verwendet viele Zeichnungen, Diagramme und Darstellungen. Als Leser ist man aufgefordert sich gut zu konzentrieren und bei der Sache zu bleiben. Nur so kann man sich auf Spuren und Lösungssuche machen.
Dieses Buch ist schon allein durch die Gestaltung außergewöhnlich. Die inhaltliche Herangehensweise des Autors an diesen Krimi ist faszinierend. Ich habe dieses besondere Buch genossen. Es hat mich gefesselt und begeistert.
Es ist kaum zu glauben, was hier geschehen ist.
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