Veröffentlicht am 27.02.2026
Schon das Cover verspricht genau das, was man sich von einem Küstenkrimi wünscht: Inselatmosphäre, ein Hauch Leichtigkeit und gleichzeitig dieses subtile Gefühl, dass hinter der idyllischen Fassade etwas ...
Schon das Cover verspricht genau das, was man sich von einem Küstenkrimi wünscht: Inselatmosphäre, ein Hauch Leichtigkeit und gleichzeitig dieses subtile Gefühl, dass hinter der idyllischen Fassade etwas nicht stimmt. Für mich transportiert es sofort Urlaubsstimmung, gepaart mit Neugier auf das Verbrechen, das die Ruhe stören wird.
Der Schreibstil wirkt angenehm locker und zugänglich, mit einer guten Portion Humor, die perfekt zu einem Wohlfühlkrimi passt. Die Sprache lässt sich flüssig lesen und erzeugt schnell Bilder im Kopf, sodass man gedanklich direkt auf Borkum ankommt. Gleichzeitig spürt man die Spannung, die sich aus der Mischung von Alltagsmomenten und Ermittlungsarbeit ergibt.
Die Figuren machen auf mich einen sehr sympathischen und lebendigen Eindruck. Caro wirkt wie jemand, der mit Herz und einer guten Portion Hartnäckigkeit durchs Leben geht, während Jan eine ruhige, verlässliche Ergänzung zu ihr zu sein scheint. Ihre Dynamik verspricht nicht nur kriminalistische Spannung, sondern auch zwischenmenschliche Wärme, was für mich bei dieser Art Krimi ein großer Pluspunkt ist.
Für den Fortgang der Handlung erwarte ich eine klassische, aber unterhaltsame Ermittlungsreise mit vielen kleinen Wendungen. Die Ausgangssituation, eine Leiche mitten in den Partyvorbereitungen zu Caros vierzigstem Geburtstag, bietet viel Potenzial für Verdächtige, persönliche Verwicklungen und überraschende Enthüllungen. Ich rechne mit einer Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und einem Finale, das sowohl logisch als auch emotional stimmig ist.
Ich erwarte einen typischen Inselkrimi zum Abschalten, der gleichzeitig genug Spannung bietet, um mitzurätseln, und genau die richtige Balance zwischen Krimi und Wohlfühllektüre trifft.