Leserunde zu "Ostseedämmerung" von Eva Almstädt

Pia Korittki ermittelt wieder
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Eva Almstädt (Autor)

Ostseedämmerung

Pia Korittki ermittelt.

SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Almstädt lässt Pia Korittki in ihrem zwanzigsten Fall ermitteln
Beim Spielen an einem Dorfteich finden Kinder eine bronzene Gewand-Fibel aus der Wikingerzeit. Das Schmuckstück war zuletzt in Obhut einer Archäologiestudentin, die bereits seit mehr als einem Jahr als vermisst gilt. Nach diesem aufsehenerregenden Fund rollen Kommissarin Pia Korittki und ihre Kollegen vom Lübecker K1 den Cold Case wieder auf. Der furchtbare Verdacht bestätigt sich: Die Leiche der jungen Frau wird in einem nahegelegenen Wald entdeckt. Sie wurde ermordet. Nun stehen die Dorfbewohner und die Mitarbeiter der Ausgrabung unter Mordverdacht. Und dann verschwindet noch Pias Kollege Broders ...
Ein Dorf, das vergessen wollte. Pia Korittki geht der Wahrheit auf den Grund

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 17.02.2025 - 09.03.2025
  2. Lesen 17.03.2025 - 06.04.2025
  3. Rezensieren 07.04.2025 - 20.04.2025

Bereits beendet

Schlagworte

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 19.04.2025

Der zwanzigste Fall für Pia Korittki konnte mich erneut ünerzeugen

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Buchmeinung zu Eva Almstädt – »Ostseedämmerung«

»Ostseedämmerung« ist ein Kriminalroman von Eva Almstädt, der 2025 bei Lübbe erschienen ist. Dies ist der zwanzigste Band um Kommissarin Pia Korittki.

Zum ...

Buchmeinung zu Eva Almstädt – »Ostseedämmerung«

»Ostseedämmerung« ist ein Kriminalroman von Eva Almstädt, der 2025 bei Lübbe erschienen ist. Dies ist der zwanzigste Band um Kommissarin Pia Korittki.

Zum Autor:
Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg.

Zum Inhalt:
Beim Spielen an einem Dorfteich finden Kinder ein Schmuckstück aus der Wikingerzeit. Das Artefakt hatte sich zuletzt in Obhut einer Archäologiestudentin befunden, die kurz darauf vermisst gemeldet wurde. Kommissarin Pia Korittki und ihre Kollegen vom Lübecker K1 rollen den Cold Case wieder auf.

Meine Meinung:
Kommissarin Pia Korittki von der Lübecker Mordkommission konnte mich auch diesmal überzeugen. Ihre Fälle sind meist wenig spektakulär und wirken dafür realitätsnah. Neben bodenständiger Polizeiarbeit spielt auch das Privatleben eine beachtliche Rolle. Mir gefällt der ausgewogene Mix aus Fall und Privatleben. Pia Korittki wird kompetent und sympathisch. Unterstützt wird sie meist von ihrem erfahrenen Kollegen Heinz Broders, der den in sich ruhenden Gegenpol zur manchmal etwas impulsiven Kommissarin bildet. Die Ausgangslage wird ausführlich aus der Sicht mehrerer Figuren geschildert. Die Erzählung ist atmosphärisch und erzeugt den Eindruck, mittendrin zu sein. Auch wenn die Figuren meist nicht ausgeprägt gezeichnet sind entsteht ein klares Bild im Kopf des Lesers. Die Handlung entwickelt sich langsam, nimmt aber mehr und mehr Fahrt auf. Mit dem Tempo steigt auch die Spannung und findet ihren Höhepunkt in einem angemessenen Showdown.
Die Sprache ist einfach, aber konkret und direkt. Sie ist leicht verdaulich und passt zum Inhalt. Die Handlung ist komplexer als zu Beginn erwartet und wird durch einige überraschende Wendungen angereichert. Die Figurenzeichnung könnte ausgeprägter sein, liefert aber einen guten Eindruck des jeweiligen Protagonisten. Fast alle Figuren haben mit mehr oder weniger großen Problemen zu kämpfen. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar. Die Atmosphäre ist von einem dunklen Grundton geprägt, der am Ende ein paar positive Anstriche bekommt. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten.

Fazit:
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und spannend wurde es auch noch. Ich mag den ruhigen und unaufgeregten, aber auch atmosphärischen Schreibstil. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde eher ruhiger Kriminalromane aus.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Nichts ist so wie es scheint

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Zum wiederholten Mal lasse ich mich von Eva Almstädt zum Ermitteln mit Pia Korittki an die Ostsee entführen.

Kaum angefangen, bin ich schon wieder komplett in der Geschichte versunken. Der Spannungbogen ...

Zum wiederholten Mal lasse ich mich von Eva Almstädt zum Ermitteln mit Pia Korittki an die Ostsee entführen.

Kaum angefangen, bin ich schon wieder komplett in der Geschichte versunken. Der Spannungbogen wird von der Autorin gekonnt hoch gehalten.. Der Fall hat mich geich in seinen Bann gezogen.
Da gibt es so viele Ansatzpunkte, dass man schön miträtseln kann. Auch werden Sympathien und Antipathien schön verteilt. Wer hatte ein Interesse an Miras Tod?

Die Figuren sind sehr abwechslungsreich gestaltet.
Der Professor ist mir irgendwie suspekt , aber auch Jork ist kein wirklicher Sonnenschein.
Die beiden Kinder Vito und Trine werden gut in die Geschichte integriert und tragen zum Teil auch zur Lösung des Falles bei.

Was mich dieses Mal ein wenig gestört hat, was das doch sehr breite Auswalzen der persönlichen Probleme der Ermittlerin, das war mir dann doch etwas zu viel privates, was etwas zäh zu lesen war und am Ende auch nicht richtig auserzählt wurde. Ich habe einfach versucht diesen Teil für mich etwas auszublenden.

Der Roman war im großen und ganzen wieder sehr spannend und liefert gegen Ende noch einen Wahnsinns Show Down, der durch den Klappentext quasi schon angekündigt wurde.

Für mich ein rundum gelungener Kriminalfall mit spannender Aufklärung, ich freue mich schon auf den nächsten Band und hoffe dass dann die Probleme um Felix nicht mehr so sehr in den Vordergrund gerückt werden.

Denn ich bleibe weiterhin Fan dieser Reihe und empfehle diese auch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Ein lesenswertes Jubiläum

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Jubiläum für Pia Korritki. Ostseedämmerung ist nun schon der 20. Band der Reihe um die sympathische Lübecker Kriminalkomissarin.
Eva Almstädt schafft es immer wieder mich von Anfang bis Ende zu fesseln ...

Jubiläum für Pia Korritki. Ostseedämmerung ist nun schon der 20. Band der Reihe um die sympathische Lübecker Kriminalkomissarin.
Eva Almstädt schafft es immer wieder mich von Anfang bis Ende zu fesseln und dass man sich trotz Mord, Totschlag und menschlicher Abgründe einfach wohl in ihren Krimis fühlt. Ich hoffe daher auf noch einige weitere Dienstjahre von Pia Korritki.

Im aktuellen Fall führt Pia ihre Ermittlung in ein kleines Dorf in dem vor über einem Jahr eine junge Archäologiestudentin verschwand. Nun finden Kinder beim Spielen ein altes Wikinger-Artefakt welches zuletzt im Besitz der Vermissten war, wodurch der Fall erneut aufgerollt wird. Schließlich findet man die Leiche unweit des Ortes und sowohl der Ex-Partner, die Dorfbewohner als auch die ehemaligen Kollegen der Studentin die bei Ausgrabungen aktiv war stehen unter Verdacht.
Das Dorf und das gesamte Setting werden bildhaft und nachvollziehbar beschrieben, so dass ich die Orte im Geiste gut vor mir sehen kann.
Überhaupt mag ich den Stil von Eva Almstädt total gerne, der einen nur so durch die Handlung fliegen lässt und stets einige Verdächtige präsentiert, so dass ich meist überrascht bin wenn der Täter offenbart wird. Für mich ist in sich alles schlüssig und ich mag es tatsächlich auch wenn am Ende nicht jedes kleinste Detail abgehandelt wird und man manches einfach noch seiner Fantasie überlassen kann.

Auch nach Fall 20 kann ich sagen, dass Eva Almstädt meine liebste Krimiautorin ist und ich kann ihre Reihe im Pia Korritki wirklich nur jedem Krimifan ans Herz legen. Falls es da überhaupt welche gibt die sie nicht eh schon kennen ;)

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Super gelungen!

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Ich lese bereits eine ganze Weile die Ostsee Reihe von Eva Almstädt und das wirklich sehr gerne!
Dieser Fall ist wieder super gelungen und ein toller 20. Fall.

In einem kleinen Dorf finden Kinder ein ...

Ich lese bereits eine ganze Weile die Ostsee Reihe von Eva Almstädt und das wirklich sehr gerne!
Dieser Fall ist wieder super gelungen und ein toller 20. Fall.

In einem kleinen Dorf finden Kinder ein antikes Schmuckstück in einem Teich, zudem die Dorfbewohner keinen Zutritt haben sollen. Das Schmuckstück kann mit einer verschwundenen jungen Frau in Verbindung gebracht werden. Aber wo ist sie? Was ist passiert? Und wie kommt das Schmuckstück in den Teich?
Diese Fragen müssen Pia Korittki und ihre Kollegen beantworten. Es scheint, als ob im Dorf niemand in engerem Kontakt zu der verschwundenen Studentin zu stehen scheint. Offensichtlich herrschen komische Verbindungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, wie hängt das alles bloß zusammen?
Auf einmal ist Broders verschwunden, dass sieht ihm gar nicht ähnlich, was ist hier passiert?
In Pia's Privatleben geht es auch wieder drunter und drüber... es stehen wichtige Entscheidungen an. Was ist das Beste für Felix und Pia?

Ein rundum gelungenes Buch! Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich und man hat das Gefühl toll in die Geschichte einzusteigen. Ich denke in diesem Band ist es etwas schwieriger die privaten Verhältnisse zu überblicken, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Das war in den vorherigen Bänden etwas besser gelöst.
Das Buch ist mit einem neuen Stil von Cover erschienen. Das Cover sieht wirklich toll aus und die gesamte Buchreihe wird dahingehend neu überarbeitet (schade für mich, die die alten Cover noch zu Hause stehen hat ).
Ich finde die Spannung im Buch wirklich super. Ich hatte zwar einen Verdacht, konnte ihn allerdings nur teilweise bestätigen. Es ist wirklich bis zum Ende spannend geblieben.

ACHTUNG SPOILER:
Ich persönlich hätte mir eine "Auflösung" gewünscht, wie Hinnerk darauf reagiert hat, dass Felix nun die Wahrheit kennt. Sicher gibt er Pia ein blödes Gefühl. Ich bin mir sicher, dass er nichts dergleichen mit Mascha besprochen hatte.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Hier passt alles

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Die Kinder Trine und Vito finden beim Spielen im Dorfteich eine bronzene Gewand-Fibel aus Wikingerzeiten. Zuletzt war dies Objekt in Obhut der Archäologiestudentin Mira, die seit mehr als einem Jahr als ...

Die Kinder Trine und Vito finden beim Spielen im Dorfteich eine bronzene Gewand-Fibel aus Wikingerzeiten. Zuletzt war dies Objekt in Obhut der Archäologiestudentin Mira, die seit mehr als einem Jahr als vermisst gilt. Pia Korittki und ihr Cold Case Team aus Lübeck rollen den Fall wieder auf. Sie sollen recht behalten, denn Mira wird kurz darauf ermordet in einem Waldstück gefunden. Pia sieht sich nun mit einer Vielzahl an Verdächtigen konfrontiert. Als ob dies noch nicht genug wäre, verschwindet ihr Kollege Broders während seiner Ermittlungen spurlos...

"Ostseedämmerung" ist der 20. Fall für Pia Korittki und ihr Team. Auch hier hat Eva Almstädt mich fest an das Buch gefesselt. Es ist einfach immer wieder eine Freude, Pia, ihre Familie und ihr Team sowohl in den Ermittlungen, als auch im Privatleben verfolgen zu können. Denn neben dem spannenden Fall hat Pia auch privat wieder einige Probleme zu lösen, die sie sehr authentisch und sympathisch machen. Sie ist keine Überfrau, der alles locker von der Hand geht, sondern ein normaler Mensch. So wie alle hier vertretenen Charaktere. Der Fall selbst macht ebenfalls richtig Spaß. Spannend von Beginn bis Ende, viele Verdächtige und falsche Fährten - so kann man prima mitermitteln! Dazu schreibt Eva Almstädt herrlich locker und leicht, der Text liest sich wunderbar flüssig, verfügt über Kapitel von angenehmer Länge - da fliegt man nur so durch die Seiten! Besonders toll ist es für mich, daß die Region richtig gut beschrieben wird. Man sieht Hövelau und Umgebung genau vor sich und wird so direkt nach Ostholstein versetzt.

Für mich ist dieses Buch einfach perfekt!

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