Leserunde zu "Seventeen Years Later" von J. P. Pomare

Wer hat Familie Primrose wirklich getötet?
Cover-Bild Seventeen Years Later
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J P Pomare (Autor)

Seventeen Years Later

Thriller. Ein grausamer Mord. Ein verurteilter Verdächtiger. Aber ist der wahre Täter schon gefasst?

Daniela Jarzynka (Übersetzer)

Sollte man die Wahrheit in Frieden ruhen lassen?

Die gewaltsame Ermordung der Familie Primrose vor 17 Jahren schockierte die Nation. Damals wurde der junge Maori Bill Kareama wegen des Mordes verurteilt. Podcasterin Sloane Abbot will für ihre Sendung den Fall noch einmal aufrollen. Gemeinsam mit dem Gefängnispsychologen TK, der sich vehement für eine Berufung einsetzte, findet Sloane Beweise, die ein neues Licht auf die Primroses werfen, und es gibt neue Verdächtige. Bills Unschuld ist damit noch lange nicht bewiesen. Können Sloane und TK die Wahrheit ans Licht bringen? Oder sind sie vielleicht schon längst selbst im Visier des Killers?

Ein fesselnder Thriller des neuseeländischen Bestsellerautors J. P. Pomare

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 15.09.2025 - 05.10.2025
  2. Lesen 13.10.2025 - 02.11.2025
  3. Rezensieren 03.11.2025 - 16.11.2025

Bereits beendet

Schlagworte

Thriller Hobby-Ermittlungen weibliche Ermittler Cold Case Family Secrets Podcast True-Crime-Podcast Podcasterin Mord Geheimnis Gerechtigkeit

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 05.11.2025

Bis zum Ende ein fesselnder Thriller mit vielen Schichten

1

Zusammenfassung
Die Podcasterin Sloane Abbot hat sich einen 17 Jahre alten Mordfall aus Neuseeland für ihren True-Crime-Podcast vorgenommen, um herauszufinden, ob der für den Mord verurteilte Maori Bill ...

Zusammenfassung
Die Podcasterin Sloane Abbot hat sich einen 17 Jahre alten Mordfall aus Neuseeland für ihren True-Crime-Podcast vorgenommen, um herauszufinden, ob der für den Mord verurteilte Maori Bill Kareama zurecht verurteilt wurde, obwohl er die Tat bestreitet. Zusammen mit dem damaligen Gefängnispsychologen TK findet Sloane im Laufe der Geschichte verschiedene Beweise. Die Frage ist: können sie die Wahrheit ans Licht bringen?

Meinung
Die komplette Handlung wird aus drei verschiedenen Perpektiven erzählt: Sloane, TK und aus dem Mauskript des jungen Bill. Durch den Perspektivwechsel bleibt die Story dauerhaft spannend und packend und man überlegt jederzeit, wer der nächste Verdächtige sein könnte. Aus dem Manuskript erfährt man die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Bill sondern auch Dinge aus dem (Alltags-)Leben in Neuseeland sowie über Rassismus und einer verlorgenen Klassengesellschaft - die weiße Bevölkerung, die auf die Maori herabblicken. Es fühlt sich dennoch nicht belehrend an, sondern es ist smart in die Handlung eingewoben.
Die Charaktere sind sehr authentisch: Sloane ist eine sehr schlaue Protagonistin und ihre Empathie macht sie sehr glaubwürdig. Bill erscheint sehr komplex und vielschichtig. Und TK ist einfach sehr sympathisch.

Fazit
Definitiv eine Leseempfehlung! Ein sehr fesselnder Thriller mit Spannung bis wirklich zum Schluss! Die Perpektivwechsel sind gut gelungen und die Plot-Twists grandios. Grundsätzlich: Es ist nie so, wie man glaubt.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Atemlose Spannung

2

Es hätte eigentlich viele Verdächtige geben müssen. Viele Personen, die Motiv und Gelegenheit gehabt hätten. Wie TK, der ehemalige Psychologe des dann tatsächlich Verurteilten am Mord an der Familie Primrose, ...

Es hätte eigentlich viele Verdächtige geben müssen. Viele Personen, die Motiv und Gelegenheit gehabt hätten. Wie TK, der ehemalige Psychologe des dann tatsächlich Verurteilten am Mord an der Familie Primrose, und Sloan, Podcasterin einer True Crime Serie, im Verlaufe ihrer Recherchen herausgefunden haben. Aber die Polizei hatte damals, vor 17 Jahren, als die Morde begangenen wurden, ausschließlich in eine Richtung gesehen. In die von Bill, einem Maori, der als Privatkoch bei der Familie angestellt gewesen war. Wenngleich er immer wieder seine Unschuld beteuerte, schlugen ihm nur Vorurteile entgegen. Auch alle aus seinem engsten Umfeld haben ihn als Monster abgeschrieben. Aus Sicht von TK, Sloan und Bill werden die Geschehnisse aufgerollt. Immer abstrusere Zusammenhänge werden hergestellt. Immer absurdere Theorien aufgestellt, immer wildere Anschuldigungen erhoben. Alle mit einem Kern Wahrheit, aber nicht der Schlüssel zum Ganzen, der sich erst am Schluss zeigt. Dieses Hin- und Herwogen der Argumente, Theorie uns Sichtweisen und das Hinarbeiten auf den Showdown halten die Geschichte hochspannend und die Leser in atemloser Spannung.


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