Leserunde zu "Terror at the Gates" von Scarlett St. Clair

Sexy New-Adult-Fantasy trifft auf Urban-Fantasy-Mafia-Vibes
Cover-Bild Terror at the Gates
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Scarlett St. Clair (Autor)

Terror at the Gates

Silvia Gleißner (Übersetzer)

Sie ist der Anfang und das Ende.Sie ist Frieden und Chaos.Sie ist der Schrecken, der an die Tore klopft.
Lilith Leviathan hat ihrer mächtigen Familie den Rücken gekehrt. Sie will sich nie wieder kontrollieren lassen und findet Zuflucht in Nineveh, dem sündigsten Bezirk der heiligen Stadt Eden. Dort hält sie sich mithilfe ihrer Magie und kleinen Diebstählen über Wasser — bis sie in den Besitz eines rätselhaften Dolches gelangt, der uralte bedrohliche Mächte weckt, die lange schon hätten ruhen sollen. In ihrer Not wendet sie sich an den einzigen Mann, der ihr je etwas bedeutet hat: Zahariev, den ebenso mächtigen wie gefährlich faszinierenden Herrscher von Nineveh. Lilith war schon immer seine einzige Schwäche und während sie die düstere Wahrheit hinter dem Dolch und ihrer gesamten Welt aufdecken, spüren sie, dass da schon längst mehr zwischen ihnen ist als bloße Freundschaft ...
»Romantisch, spicy, düster - Scarlett St. Clair fesselt mich mit jedem Buch. Ich bekomme einfach nicht genug!« BREATHTAKINGBOOKWORLD

Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Scarlett St. Clair
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Motiv-Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 13.10.2025 - 02.11.2025
  2. Lesen 10.11.2025 - 27.11.2025
  3. Rezensieren 28.11.2025 - 07.12.2025

Bereits beendet

Schlagworte

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 06.12.2025

Mich hat das Buch leider erst mit den letzten beiden Kapiteln so richtig überzeugt

0

Ich hatte bei diesem Buch gemischte Gefühle.
Der Klappentext und die Tropes klangen für mich unglaublich vielversprechend. Ich glaube allerdings beinahe ich habe da ein bisschen was anderes erwartet, als ...

Ich hatte bei diesem Buch gemischte Gefühle.
Der Klappentext und die Tropes klangen für mich unglaublich vielversprechend. Ich glaube allerdings beinahe ich habe da ein bisschen was anderes erwartet, als die Autorin in die Story gepackt hat.
Den Schreibstil flüssig und leicht zu lesen und die Übersetzung wirkt sehr gelungen.
Das ganze Design des Buches finde ich toll. Richtig cool, fand ich die Karte auf der Innenseite des Umschlages. Mal eine andere Platzierung und man kann sich die Karte direkt neben das Buch legen zum Lesen und Orte suchen.

Lilith als Protagonistin war mir irgendwie nicht so knallhart und selbstbestimmt wie ich mir das erhofft habe. Da sie auch noch eher jung mit um die 20 ist, passt das auch irgendwie mit ihrem Verhalten. Allerdings habe ich mir nach Klappentext und Werbung da was anderes erwartet. Zum Beispiel: Statt vor ihrer Familie geflüchtet zu sein, ist sie mir Erlaubnis ihres Vaters losgezogen und trifft sich auch regelmäßig mit ihm zum Mittagessen.

Auch ihre Lovestory zu Zahariev war mir irgendwie nicht so knisternd wie ich das gerne mag. Besonders von Lilith war das eher offensichtlich es anschmachten von ersten Moment an 😉 Da hatte ich gerne mehr Tension gesehen, während die beiden wirklich versuchen die Finger voneinander zu lassen. Zahariev hat sie angeblich noch nie berührt und keine 5 Seiten nach dieser Aussage berührt er sie um ihr Gesicht anzuheben 🙃

Irgendwann im Laufe der Story kommt dann auch die oder andere (zahlreiche) spicy Szene. Die Szenen selbst fand ich toll geschrieben und ich mag den spicy Stil von Scarlett St. Claire, aber für mich kamen die Szenen alle in etwas unpassenden Situationen. Aber hey das Herz und der Körper wollen, was sie wollen 😅

Das Setting hat mich positiv überrascht. Während das Design eher hell ist, ist die Welt eher sehr düster und teilweise wirklich bedrückend. Frauen haben in dieser Welt Magie, werden jedoch von dem Glauben und den Männer unterdrückt. Der einzige Sinn von Töchtern der führenden Familie ist es zu heiraten und die Linie fortsetzen. Ich habe wirkliche Wut auf dieses System in vielen Situationen gespürt. Im Nachwort schildert die Autorin auch sehr berührend, dass sie das mit Absicht so gestaltet hat - wirklicher Gänsehaut Moment im Nachwort.

Bis kurz vorm Ende war ich insgesamt nicht so wirklich überzeugt von der Story. Es sind viele Geheimnisse aufgetaucht, ohne dass wirklich etwas aufgelöst wird. Stattdessen bestand der Hauptteil für mich gefühlt daraus, dass Lilith durch die Gegend gelaufen ist, in Schwierigkeiten geraten ist und Zahariev zur Rettung erschienen ist.

Und dann kamen die letzten beiden Kapitel. Und holy moly 😱 warum hat sich diese Spannung nicht durch das ganze Buch gezogen 🥹
Die letzten beiden Kapitel haben dafür gesorgt, dass das Buch 4 statt 3 Sternen von mir bekommt. Hier war es dann endlich spannend, es gab ein paar Auflösungen und einen überraschenden Twist.
Und nach diesem Ende, werde ich wohl auch in Band 2 reinlesen.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Die Geschichte muss noch reifen...

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Welche Kreatur habt ihr im Kopf, wenn ihr an “Lilith” denkt? Die dämonische Verführerin oder die zu unrecht geächtete Frau? So oder so bekommen wir in “Terror at the Gates” ein Buch, in dem Female Empowerment ...

Welche Kreatur habt ihr im Kopf, wenn ihr an “Lilith” denkt? Die dämonische Verführerin oder die zu unrecht geächtete Frau? So oder so bekommen wir in “Terror at the Gates” ein Buch, in dem Female Empowerment & Rage auf Fantasy trifft.

Lilith Leviathan ist jung und will die Kontrolle über ihr Leben zurück. Ihre Familie und die Kirche haben ihr viel genommen, aber sie kämpft: für Selbstbestimmung, für Liebe, für sich selbst.

Zumindest versucht sie es. Die Grundidee hinter der Stadt Eden und dessen Bezirke fand ich super interessant, vor allem in Verbindung mit dem Magiesystem und den Geheimnissen rund um den mysteriösen Dolch. Der Start in die Geschichte ist mir daher ziemlich leicht gefallen.

Als die Story an Fahrt aufnimmt, fiel es mir jedoch zunehmend schwer, mit Liliths eher unreifem Charakter mitzukommen. Ich habe viel “strong FMC” erwartet, allerdings ist unsere Prota noch in der Entwicklungsphase. Eigentlich nicht schlimm, wenn sie nicht jedes Mal gerettet werden müsste - ein Fakt, der mich etwas gestört hat, da ich eine starke, unabhängige, für sich einstehende Frau erwartet habe.

Lilith ist laut, sie ist eigensinnig, sie weiß ihre “Frau” zu stehen; aber wäre Z nicht, hätte sie vieles nicht geschafft oder erreicht. Schade - ich hoffe inständig, dass sich das zum nächsten Band hin ändert. Mit den Plot Twists und den auserkorenen Feinden habe ich null gerechnet, was ich wiederum gut fand. Das Ende hat mich umso positiver überrascht und macht mich sehr neugierig, wie es weitergehen wird.

Für Band 2 also bitte: mehr Magiesystem & mehr Frauenpower, ansonsten ein ziemlich guter Start um einen neuen Blickwinkel in die Geschichte der Lilith und die Unterdrückung der Frau zu bekommen - wo die Autorin ihre Inspiration herhat, muss ich ja nicht erwähnen.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Anders als gedacht

2

Zu Beginn muss ich nochmal auf die wunderschöne Gestaltung des Buches aufmerksam machen. Das Cover finde ich super ansprechend, auf der Innenseite des Umschlags gibt es eine Karte, vorne und hinten im ...

Zu Beginn muss ich nochmal auf die wunderschöne Gestaltung des Buches aufmerksam machen. Das Cover finde ich super ansprechend, auf der Innenseite des Umschlags gibt es eine Karte, vorne und hinten im Buch sind Charakterzeichnungen und der Farbschnitt rundet alles perfekt ab. Bei der Aufmachung hat sich der Verlag wirklich sehr viel Mühe gegeben!

Lilith war eine super selbstbewusste Protagonistin, die auch keine Angst davor hatte, mit ihren Meinungen und Äußerungen anzuecken. Ich bewundere sie wirklich sehr dafür, dass die so eine fröhliche und liebevolle Person ist, wenn man bedenkt, was sie alles unter ihrer Familie und dem Bischof erleiden musste. Besonders ihre Magie fand ich sehr spannend, da ich in keinem anderen Buch je von sowas gelesen hatte.
Z. war als männlicher Protagonist ebenfalls sehr passend, da er Lilith die Stirn bieten konnte und seine Rationalität und Ruhe in vielen Szenen hilfreich war. Besonders zum Ende hin bin ich mit seinem Charakter warm geworden.
Von allen Charakteren hatte Gabriel für mich allerdings die meiste Tiefe. Ich habe so mit ihm mitgefühlt und konnte seine Handlungen von allen am meisten nachempfinden (nur mit dem Kosenamen "Baby girl" bin ich nicht ganz warm geworden...). Er gehört definitiv zu meinen liebsten Figuren der Geschichte.
Das Ende des Buches hat mich nochmal sehr überrascht, da einige Dinge passiert sind, die ich so nicht vorhergesehen hatte. Da von Anfang an der Bösewicht sehr klar dargestellt war, hatte man sich nicht so stark mit anderen Möglichkeiten auseinandergesetzt, weshalb die Offenbarung zum Ende hin sehr gelungen war. Der Cliffhanger macht definitiv sehr neugierig auf den 2. Band!

Nun zu meinen Kritikpunkten: Weshalb ich die Geschichte ursprünglich lesen wollte, war die Magie, die Lilith ausüben kann, da ich so etwas noch nie gelesen hatte. Allerdings spielte ihre Magie während der Handlung kaum eine Rolle, was ich sehr schade fand. Allgemein wurde das Magiesystem kaum erklärt und es bleiben so viele Fragen offen (bspw. Wie sich die Männer die Magie der Frauen zu nutzen machen, welche Magie die anderen Frauen der Geschichte haben usw.). Auch der Aspekt, dass Lilith als Tänzerin arbeiten sollte, wurde kaum aufgegriffen, was mich ebenfalls enttäuscht hat.
Für mich hätte die Geschichte noch spannender sein können. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass spannende Dinge angesprochen, aber direkt wieder fallen gelassen und zu einem anderen Punkt übergegangen wurde. Erst zum Ende hin wurde es wirklich interessant.

Das Buch hatte wirklich sehr viel Potenzial, doch leider kann ich keine volle Punktzahl geben, da mir persönlich einfach einige Dinge gefehlt haben, auf die ich mich sehr gefreut hatte. Trotz allem ein starkes Buch, das vielen Fantasy-Lesern gefallen könnte!

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Guter Auftakt mit Luft nach oben

3

Terror at the Gates hat mich zu Beginn sofort abgeholt. Die Welt ist düster, bedrückend und gleichzeitig so spannend, dass ich direkt neugierig war, was hinter all den Regeln, Traditionen und Machtspielen ...

Terror at the Gates hat mich zu Beginn sofort abgeholt. Die Welt ist düster, bedrückend und gleichzeitig so spannend, dass ich direkt neugierig war, was hinter all den Regeln, Traditionen und Machtspielen steckt. Besonders gut hat mir gefallen, wie klar die gesellschaftskritischen Themen eingebaut sind. Frauen, die Magie besitzen, aber trotzdem klein gehalten werden? Das hat richtig Potenzial und funktioniert gerade am Anfang richtig gut.

Lilith fand ich als Figur interessant und vielschichtig. Sie ist mutig, verletzt, dickköpfig und will einfach ihr eigenes Leben führen. Gleichzeitig ist sie aber auch extrem impulsiv und handelt oft ohne nachzudenken. Genau das hat mich zwischendurch etwas gestört. Sie wirkt dabei manchmal eher wie ein trotziges Mädchen als wie die starke Frau, die sie eigentlich sein könnte. Trotzdem wächst sie einem irgendwie ans Herz, gerade weil sie Fehler macht und wieder aufsteht.

Zahariev war für mich ein kleines Highlight. Diese kurzen Einblicke am Ende der Kapitel fand ich richtig gelungen und sie haben ihm sofort Tiefe gegeben. Das Knistern zwischen ihm und Lilith ist von Anfang an da und steigert sich schön langsam, manchmal aber auch ein bisschen zu viel Hin und Her für meinen Geschmack.

Das Worldbuilding beginnt richtig stark, verliert dann aber mit der Zeit an Fahrt. Gerade das Magiesystem, das am Anfang total spannend wirkt, spielt später kaum noch eine Rolle. Das fand ich schade, weil da es wir viel Potenzial hat. Stattdessen rückt die Beziehung zwischen Lilith und Zahariev in den Mittelpunkt, was zwar unterhaltsam ist, aber die anderen interessanten Aspekte ein wenig verdrängt.

Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Die Nebenfiguren sind lebendig, die Welt hat richtig viel Potenzial und ein paar unerwartete Wendungen haben mich wirklich überrascht. Das Ende kam unerwartet und lässt viele Fragen offen und obwohl ich nicht komplett überzeugt bin, bin ich neugierig, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Viel Potenzial, das leider nicht vollständig ausgeschöpft wurde

2

In „Terror at the Gates“ geht es um Lilith, die sich dem Einfluss ihrer Familie entziehen will und sich mit Diebstählen über Wasser hält. Als sie in den Besitz eines wertvollen Dolches gerät, geschehen ...

In „Terror at the Gates“ geht es um Lilith, die sich dem Einfluss ihrer Familie entziehen will und sich mit Diebstählen über Wasser hält. Als sie in den Besitz eines wertvollen Dolches gerät, geschehen merkwürdige Dinge. Zusammen mit Zahariev versucht sie deswegen herauszufinden, was es mit dem Dolch auf sich hat …

„Terror at the Gates“ hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Obwohl die Kapitel relativ lang sind, bin ich durch die Seiten geflogen. Besonders der Umstand, dass in Eden nur Frauen Magie besitzen und trotzdem von den Männern unterdrückt werden, hat mich fasziniert. Auch die damit verbundene Gesellschaftskritik fand ich anfangs sehr gut umgesetzt. Aufgrund dessen hatte das Buch großes Potenzial, zu einem Lesehighlight zu werden – letztendlich konnten meine Erwartungen aber leider nicht vollständig erfüllt werden.

Lilith war mir als Protagonistin durchaus sympathisch, jedoch wirkte sie zum Teil etwas unreif und unselbständig. In Hinblick auf ihre Vergangenheit war ihr Verhalten nachvollziehbar, aber manchmal hätte ich sie aufgrund ihrer unüberlegten Entscheidungen und ihrem harschen Umgang mit Zahariev gerne durchgeschüttelt.
Zahariev war vor allem am Anfang mysteriös und undurchsichtig; an seiner Zuneigung für Lilith habe ich jedoch keinen Moment gezweifelt. Besonders gut gefallen haben mir die Momente, in denen seine fürsorgliche Seite zum Vorschein kam.

Etwas enttäuscht hat mich, dass viele interessante Dinge, die zu Beginn des Buches angeschnitten wurden, im weiteren Verlauf keine Rolle mehr spielten. So hätte die gesamte Handlung genauso ablaufen können, ohne dass Lilith dafür Magie hätte besitzen müssen. Meiner Meinung nach wurde hier einiges an Potenzial verschenkt, da das Magiesystem innovativ und interessant wirkte.
Generell nahm das Worldbuilding im Verlauf immer weniger Raum ein – stattdessen lag der Fokus auf dem Hin und Her zwischen den Protagonisten. Zwar hat mir die Dynamik der beiden absolut zugesagt, jedoch hätte es abseits der Liebesgeschichte viele weitere Aspekte gegeben, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Deswegen hoffe ich, dass die Erkundung der Welt in den folgenden Bänden nachgeholt wird.

Alles in allem hat mich „Terror at the Gates“ gut unterhalten, jedoch wäre in Hinblick auf das Magiesystem und die Gesellschaftskritik deutlich mehr drin gewesen.

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