Leserunde zu "Forever Free" von Kara Atkin

Der neue Stern am deutschen New-Adult-Himmel
Cover-Bild Forever Free - San Teresa University
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Kara Atkin (Autor)

Forever Free - San Teresa University

Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde

Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...

Auftakt der dreibändigen New-Adult-Reihe von Kara Atkin

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 24.02.2020 - 15.03.2020
  2. Lesen 06.04.2020 - 03.05.2020
  3. Rezensieren 04.05.2020 - 17.05.2020

Bereits beendet

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Forever Free" und sichert euch die Chance auf eines von 30 Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 05.05.2020

leise, aber super schöne Liebesgeschichte

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Das Cover des Trilogie-Auftaktes Forever Free finde ich super schön. Ich mag diese schlichte Kombination aus blau und den Palmwedeln, die gut zum Schauplatz der Geschichte, Kalifornien passt. Im Buch geht ...

Das Cover des Trilogie-Auftaktes Forever Free finde ich super schön. Ich mag diese schlichte Kombination aus blau und den Palmwedeln, die gut zum Schauplatz der Geschichte, Kalifornien passt. Im Buch geht es um Raelyn, die von New York nach San Teresa zieht, um dort an der Universität zu studieren. Da sie allerdings extrem behütet aufgewachsen ist und noch dazu unglaublich schüchtern ist, fällt es ihr schwer Anschluss zu finden und sich wohl zu fühlen. Erst als sie sich mit Kate und April anfreundet kommt sie langsam in Kalifornien an, traut sich mehr zu und trifft auf Hunter, der sie direkt fasziniert.
Im Gesamten hat mir die Geschichte schon recht gut gefallen, aber leider gab es unheimlich viele Kleinigkeiten oder auch größere Dinge, die mir dann eher negativ aufgefallen sind. Erstmal war es unheimlich leicht Raelyn zu mögen, sie war zwar teilweise extrem naiv (welcher New Yorker hat bitte noch nie von K.O.-Tropfen gehört? Selbst wenn man nie auf einer Party gewesen ist, kennt man so etwas doch auch aus den Nachrichten etc.), was mich schon etwas genervt hat, aber ich konnte im Laufe der Geschichte eine Veränderung bemerken und das gefällt mir. Ich fand es allerdings etwas anstrengend, dass sie nichts zugetraut hat und immer total unsicher war. Das ist erst zum Schluss etwas besser geworden. Hunter hingegen war sehr viel selbstgewusster, wirkte aber immer etwas unberechenbar und extrem gestresst. Was hinter all dem steckt erfährt man erst sehr spät, deswegen möchte ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, um nicht zu spoilern, aber für meinen Geschmack wurde das Thema viel zu kurz angesprochen und schon war es kein Problem (sehr fortschrittlich!!!) mehr, aber das fand ich doch sehr unrealistisch.
Generell ist mein allergrößter Kritikpunkt und weswegen die Geschichte keine fünf Sterne von mir bekommt, dass es einfach zu viele Lücken gab. Es gab recht viele Szenen, die plötzlich endeten, Gespräche, die nicht mehr stattgefunden haben, vielleicht später nochmal angesprochen wurden, bei denen ich als Leserin aber gerne dabei gewesen wäre. Das hat meinen Lesefluss doch einige Male etwas gebremst. Was mich aber noch viel mehr geärgert hat, waren große Fragen, die am Ende des Buches für mich offen geblieben sind. Ohne zu viel zu verraten wollen frage ich mich immer noch was nun genau zwischen Hunter und Amber vorgefallen ist? Wie bitte hat Raelyns Mutter die 180°-Wendung plötzlich hingelegt? Und das sind nur zwei von zahlreichen Fragezeichen, die die Geschichte bei mir hinterlässt. Ich hoffe ja sehr, dass im zweiten und dritten Band vielleicht noch die eine oder andere unklare Sache für mich geklärt werden kann, aber ich befürchte, dass einiges unangesprochen bleibt und unter anderem deswegen gefällt mir das Ende auch gar nicht.
Insgesamt ist das Buch eine super leichte und teilweise richtig schön langsame Liebesgeschichte, die in weiten Teilen nicht zu schnell und nicht zu langsam voranschreitet und sich entwickelt. Ich mag die Atmosphäre, die die Autorin mit Setting und Schreibstil zu vermitteln mag und bin auch die meiste Zeit in die Geschichte abgetaucht und doch gibt es leider nicht wenige Dinge, die mich sehr gestört haben. Ich hoffe auf jeden Fall sehr, dass die Lücken im zweiten Band nicht so groß sein werden wie in diesem!

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Unterhaltsamer Reihenauftakt

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„Forever Free“ ist der erste Band aus der „San Teresa University“-Reihe der Autorin Kara Atkin.

Raelyn Miller freut sich auf einen Neustart in der San Teresa University in Kalifornien. Sie möchte New ...

„Forever Free“ ist der erste Band aus der „San Teresa University“-Reihe der Autorin Kara Atkin.

Raelyn Miller freut sich auf einen Neustart in der San Teresa University in Kalifornien. Sie möchte New York und ihr altes Leben zurücklassen und ein selbstbestimmtes Leben führen. Das entpuppt sich als schwieriger als gedacht, da Rae ein sehr zurückhaltender und introvertierter Mensch mit vielen Unsicherheiten ist. Als sie auf Hunter trifft, fühlt sie sich direkt zu ihm hingezogen. Aber nicht nur sie steht sich dabei im Weg. Über Hunter gibt es eine Menge Gerüchte, aber seine Art, wie er handelt und sich verhält machen ihn durchaus liebenswert.

Neben Rae und Hunter lernt man noch Kate und April kennen, die in Kalifornien schnell zu guten Freundinnen von Rae werden und diese auf eine tolle Art und Weise unterstützen. Hunter bleibt lange Zeit eine „Black Box“, sein Verhalten weist auf ein Geheimnis hin, aber nähere Einzelheiten lassen auf sich warten. Raelyn war mir durch ihre eher zurückhaltende Art direkt sympathisch. Ihre Gefühle und inneren Kämpfe, die sie geführt hat, fand ich nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist angenehm und liest sich flüssig und lebendig und wirft einen direkt von der ersten Seite an mitten ins Geschehen. Kara Atkin lässt ihren Charakteren Zeit sich zu entwickeln und bevor es zu dem ersten Zusammentreffen der Protagonisten kommt, dauert es eine ganze Weile. Die Handlung wirkt weder überstürzt noch in die Länge gezogen, hier wurde genau das richtige Tempo getroffen. Allerdings sind die Übergänge ab und zu ein wenig holprig und man muss sich erst einmal zurechtfinden, wo man ist.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Mir gefiel die Entwicklung der Protagonisten und ich bin ausgesprochen gespannt auf ein Wiedertreffen der Nebencharaktere in den folgenden Bänden.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Gelungener Auftakt der Reihe!

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Cover
Das Cover finde ich absolut passend zum Inhalt, da die Geschichte in Kalifornien spielt. Dazu passen auch die Elemente mit den Palmenblättern. Auch die Farbgestaltung spricht mich sehr an.
Schreibstil
Das ...

Cover
Das Cover finde ich absolut passend zum Inhalt, da die Geschichte in Kalifornien spielt. Dazu passen auch die Elemente mit den Palmenblättern. Auch die Farbgestaltung spricht mich sehr an.
Schreibstil
Das war mein erstes Buch von Kara Atkin und ich mochte ihren Schreibstil wirklich gerne. Er ist locker und leicht, ermöglicht einen angenehmen Lesefluss und dadurch bin ich wirklich gut durch die Seiten gekommen. Außerdem fand ich alles sehr authentisch rübergebracht.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Raelyn und von Hunter. Hunters Kapitel fand ich ehrlich gesagt nicht nötig, da man ihn dadurch nicht unbedingt besser kennenlernt. Man bekommt zwar einige Einblicke in seine Gedanken, aber auch ohne seine Perspektive wäre das Buch gut gewesen.
Meine Meinung
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von Beginn an das Gefühl hatte, dass Kara Atkin sich mit den Universitäten in den USA auseinandergesetzt hat. Ich liebe College-Geschichten und habe mich in dieser besonders wohl gefühlt und hatte den Eindruck, dass alles sehr gut übermittelt wurde.
Raelyn ist eine sehr zurückhaltende, schüchterne Person, die lieber für sich sein möchte. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren und ihre Gedanken in der neuen Umgebung absolut nachvollziehen. Man schließt sie direkt ins Herz, würde sie aber immer mal wieder gerne etwas wachrütteln. Sie hat im Verlauf aber eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht und fordert sich hin und wieder selbst heraus, in dem sie sich aus ihrer Komfortzone wagt. Ich fand ihren Charakter sehr authentisch, genau wie ihre Entwicklung, die im richtigen Tempo vonstattengeht.
Hunter umgibt die ganze Zeit etwas Mysteriöses. Man erfährt lange fast nichts über ihn, außer, dass er ein Workaholic ist und fürs Musik produzieren leibt und lebt. Ich konnte mir aus ihm nicht wirklich einen Reim machen und hatte leider auch am Ende nicht wirklich das Gefühl, ihn kennengelernt zu haben. Wie bereits erwähnt, haben mich die Kapitel aus seiner Sicht nicht weitergebracht und waren meiner Meinung nach nicht nötig.
Raelyn und Hunter treffen erst recht spät richtig aufeinander, was mich etwas gewundert hat. Ihre Beziehung entwickelt sich für mich im richtigen Tempo und wirkte nicht überstürzt. Sie haben sich auf jeden Fall gut verstanden, die Chemie stimmte und es gab einige schöne Momente zwischen ihnen, dennoch konnte ich die Anziehung zwischen ihnen nicht zu 100% spüren. Doch sie bauen trotzdem Vertrauen zueinander auf und lernen sich zu öffnen, was mir sehr gefallen hat.
Bei beiden steht eine bedeutende Vergangenheit im Hintergrund, die nach und nach enthüllt wird. Von Raelyn erfährt man stetig mehr und mehr, wobei auch ihre Mutter eine große Rolle spielt, doch bei Hunter dauert es bis zum Schluss. Die Wahrheit über ihn zu erfahren war auf jeden Fall sehr spannend und ich konnte mir lange nicht ganz erklären, was bei ihm los ist. Dadurch stellt man einige Theorien auf und die Spannung bleibt erhalten. Ich finde trotzdem, dass es interessant gewesen wäre, schon früher aus seiner Sicht mit eingeweiht zu werden, um ihn besser verstehen und kennenlernen zu können.
Ansonsten muss ich sagen, dass in dem Buch nicht allzu viel Spannendes passiert ist. Trotzdem konnte mich Kara Atkin an die Seiten fesseln und ich fand das Tempo in der Geschichte die meiste Zeit auch sehr passend. Sie verläuft anfangs recht ruhig, nimmt aber immer mal wieder an Fahrt auf und konnte mich so fesseln. Man stellt einige Theorien auf und grübelt über das Verhalten der Charaktere nach.
Die Nebencharaktere muss ich bei diesem Buch auf jeden Fall auch ansprechen. April und Kate werden zu sehr guten Freundinnen von Raelyn. Sie stehen ihr oft bei, locken sie aus ihrem Schneckenhäuschen und weihen sie ins Collegeleben ein. Die beiden waren ganz tolle Charaktere, die ich ins Herz geschlossen habe und ganz wundervoll fand. Sie nehmen besonders am Anfang auch eine recht große Rolle in der Geschichte ein. Leider nimmt das irgendwann etwas ab, was an Raelyn liegt, aber trotzdem sind sie im Endeffekt immer für sie da.
Dann haben wir da noch Raelyns Mutter, die auch eine größere Rolle in der Geschichte spielt. Sie ist zwar nicht so viel präsent, ist aber durchaus wichtig, um zu verstehen, wieso Raelyn so ist wie sie ist.
Fazit
Insgesamt konnte mich Forever free wirklich überzeugen und ich finde es ist eine sehr gute College-Geschichte für zwischendurch. Mir gefallen die Charaktere, die Entwicklung und die Handlung im gesamten auch sehr. Ich freue mich auf die nächsten Bücher der Reihe!

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Liebe, Freiheit und die Suche nach sich selbst

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Ein schüchternes Mädchen aus der Großstadt New York zieht in die Kleinstadt San Teresa, um an der dortigen Universität zu studieren. Dort wünscht sie sich einen Neuanfang, um sich von ihrer Schüchternheit ...

Ein schüchternes Mädchen aus der Großstadt New York zieht in die Kleinstadt San Teresa, um an der dortigen Universität zu studieren. Dort wünscht sie sich einen Neuanfang, um sich von ihrer Schüchternheit und Ängstlichkeit loszusagen und ein neues Leben zu leben. Doch der Neustart ist schwieriger, als gedacht. Dazu kommt, dass sie sich von dem geheimnisvollen Hunter magisch angezogen fühlt...


Zuerst einmal zum Cover: Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Es vermittelt sofort eine ruhige und entspannte Athmosphäre. Die Farben sind größtenteils recht kühl, was aber durch das Lila aufgebrochen wird.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Der Anfang war ruhig und sehr detailliert. Dadurch konnte man Raelyn und ihr Leben kennenlernen, was für die weitere Erzählung sehr wichtig ist. Man konnte genau nachvollziehen wie Raelyn sich fühlt und warum sie wie handelt.
Der Anfang hat natürlich gleich ein paar Fragen aufgeworfen, die mich sehr neugierig gemacht haben. Im weiteren Verlauf der Handlung kamen immer mehr Fragen auf, die eine gewisse Spannung erzeugt haben. Man hat mit Raelyn und Hunter mitgefiebert.
Je weiter die Geschichte vorangeschritten ist, desto schneller fand die Handlung statt. Was am Anfang noch ruhig und detailreich dargestellt wurde, war am Ende recht holprich und schnell.
Besonders durch einige Zeitsprünge kam man aus dem Lesefluss raus und musste erstmal wieder rein kommen.
Die Themen, die das Buch behandelt, sind alle sehr tiefgründig und wurden dem Leser sehr gut rübergebracht und waren auch verständlich dargestellt.

Raelyn ist mir sehr ans Herz gewachsen, weil sie mir so ähnlich ist. Ich finde mich selbst in ihr wieder, was mir die Geschichte natürlich noch ein Stückchen näher bringt. Ich wollte sie teilweise einfach nur in den Arm nehmen und sagen: "Ich verstehe dich. Alles wird gut!"
Ihre schüchterne und introvertierte Art, die Selbstzweifel und Nervosität im Kontakt mit Anderen. Und dennoch die Sehnsucht nach Selbstständigkeit und Freiheit. Kara Atkin hat mit Raelyn einen lebhaften und liebenswerten Charakter geschaffen.
Hunter, der geheimnisvolle Freigeist, dessen Ruf ihm auf dem Campus vorauseilt. Trotz dessen behandelt er Rae liebevoll und zärtlich. Er zeigt ihr, dass sie wertvoll ist und jeder Liebe verdient hat. Seine Hintergrundgeschichte hat mich mitgenommen. Vorallem, dass er so sehr dafür verurteilt wird.
Besonders die Freundschaften in dem Buch haben mich fasziniert. Wie Kate, April und Raelyn gleich ein eingespieltes Team waren. Auch wie April und Tyler sich immer geneckt haben, hat mir sehr gut gefallen. Sie sind einfach alle für einander da, egal was passiert. Diese fast schon zu perfekten Freundschaften haben mich in ihren Bann gezogen. Besonders die Lebensfrohe Art von Kate, die scheinbar nie schlechte Laune hat, war interessant.

Der Schreibstil ist mega. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven kommt man den Charakteren sehr nahe. Dadurch kamen die Emotionen und Gefühle sofort rüber. Es war nicht überspitzt, sondern alles sehr realistisch gehalten. Auch die geschaffene Athmosphäre war entspannt und gleichzeitig irgendwie spannend. Sie war Sommerlich durch das Setting in Kalifornien, was natürlich gleich für Fernweh gesorgt hat.

Fazit: Ein nettes Buch für nebenbei mit einem Feuerwerk an Emotionen. Durch einige holprige Übergänge ist noch Luft nach oben vorhanden. Ein guter Schreibstil mit sehr lebhaften Charakteren.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Eine sehr berührende und spannende Geschichte

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Klappentext
Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie sich dabei auch verlieben könnte
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen ...

Klappentext
Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie sich dabei auch verlieben könnte
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen, und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennen lernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...

Meine Meinung
Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Es war so wunderschön, berührend und hatte sehr viel Tiefe.

Zunächst einmal zum Cover: Ich finde es einfach großartig. Ich mag die Farben sehr gerne und habe direkt so ein locker, leichtes Sommergefühl bekommen, als ich es gesehen habe. Das passt natürlich wunderbar zu dem Schauplatz der Geschichte.

Die Handlung war über die ersten Kapitel hinweg sehr ruhig und es passierte auch meiner Meinung nach nicht so viel. Dennoch hat es mir richtig gut gefallen, da die Geschichte dieses langsame und ruhige Tempo als Einstieg gebraucht hat. Man lernte Raelyn und ihre Probleme kennen, hat erfahren, wie sie agiert und denkt und konnte sich so ein gutes Bild von ihr machen. Das war meiner Ansicht nach wichtig für die Geschichte und ich habe es einfach nur genossen und toll gefunden, wie die Autorin ein so lebhaftes Bild von Raelyn kreiert hat.
Obwohl der Anfang eher ruhig war, wurden natürlich viele Fragen aufgeworfen, die eine gewisse Spannung erzeugt haben und das Buch dadurch auch fesselnd gemacht haben.
Im weiteren Handlungsverlauf erhöhte sich dann das Tempo sowie die Spannung und man hat richtig mit Raelyn und Hunter mitgefiebert.
Ich fand außerdem, dass die Geschichte einfach so viel Tiefe hatte, wodurch die Themen, die behandelt wurden, einem richtig nahe gebracht wurden, sodass man sich auch richtig gut damit auseinandersetzen und darauf einlassen konnte.
Nun aber zu ein paar Kritikpunkten: Ich fand, dass die Geschichte viele Lücken gelassen hat. Viele Dinge wurden angesprochen und anschließend nicht mehr thematisiert bzw es wurde auf sie nicht mehr eingegangen, sodass in der Hinsicht ein paar Fragen im Raum blieben. Außerdem fand ich, dass die Übergange und Szenenwechsel in der Geschichte manchmal sehr holprig waren. Es vergeht manchmal ein bisschen Zeit zwischen den Szenen, wo kurz angerissen wurde, was da passiert sein musste, aber nie näher darauf eingegangen wurde, obwohl für mein Empfinden es doch hätte thematisiert werden sollen. Dadurch sind dann auch wieder Lücken entstanden, bei denen man sich gewünscht hätte, diese auch noch zu erleben.

Raelyn und Hunter haben mir richtig gut gefallen. Vor allem Raelyn konnte ich schon auf den ersten Seiten in mein Herz schließen. Sie ist eine wirklich liebenswürdige und sympathische Hauptfigur, deren Geschichte, Gefühle und Gedanken mich richtig berühren und abholen konnten. Man merkt auch direkt auf den ersten Seiten, dass sie großes Entwicklungspotenzial hat, weswegen ich ihre Figur auch als sehr spannend empfunden habe.
Bei Hunter war das leider anders. Es gab weniger Kapitel, die aus seiner Perspektive geschrieben waren, sodass ich vor allem am Anfang nicht so einen großen Bezug zu ihm hatte. Nach und nach lernte man ihn besser kennen, sodass sich das etwas geändert hatte. Aber im Vergleich zu Raelyn blieb er meiner Meinung nach eher blasser, was ich sehr schade fand.
Auch die Nebenfiguren, die in den weiteren Bänden zu Hauptfiguren werden, fand ich einfach toll. Ich finde sie einfach sehr spannend und bin schon gespannt auf ihre Geschichten.

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Das Buch war einfach und flüssig geschrieben, sodass man gut in der Geschichte voran gekommen ist und ihr auch wunderbar folgen konnte. Außerdem hat mir die Atmosphäre gut gefallen, die die Autorin hier kreiert hatte. Sie war sehr sommerlich, hatte aber trotzdem etwas ernstes und bedrückendes aufgrund von Raelyns Problemen. Das war ein toller Kontrast, der einen auch richtig gut in die Geschichte eintauchen ließ.
Auch die Gefühle und Emotionen der Protagonisten kamen wunderbar rüber. Vor allem bei Raelyn wurden die Gefühle greifbar, sodass sie einen mitreißen und berühren konnten. Ich konnte mich daher auch gut in Raelyn einfühlen und mich in sie hineinversetzen.

Insgesamt eine wirklich wunderschöne Geschichte mit einer tollen Hauptfigur, die mich auch berühren und emotional abholen konnte.

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