Leserunde zu "Game on - Mein Herz will dich" von Kristen Callihan

Gefühlvoller College-Roman
Cover-Bild Game on - Mein Herz will dich
Produktdarstellung
(30)
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

Kristen Callihan (Autor)

Game on - Mein Herz will dich

Christian Bernhard (Übersetzer)

Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden

Anna Jones will vor allem eins: einen guten Collegeabschluss. Dass sie sich in den Star-Quarterback Drew Baylor verliebt, passt daher ganz und gar nicht in ihren Plan. Auch nach der ersten gemeinsamen Nacht mit ihm ist Anna sich sicher, dass daraus nicht mehr als ein One-Night-Stand werden darf. Daher stellt sie gleich ein paar Regeln auf, um ihr Herz vor dem charmanten Footballspieler zu schützen. Aber Drew will Anna für sich gewinnen. Und wenn er beim Football eins gelernt hat, dann, dass man hartnäckig bleiben muss, wenn man den Sieg davontragen will.

"Sexy und sehr gefühlvoll. Uneingeschränkt empfehlenswert!" DEAR AUTHOR


Auftaktband der GAME-ON-Reihe von NEW-YORK-TIMES- und USA-TODAY-Bestseller-Autorin Kristen Callihan

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 25.05.2020 - 14.06.2020
  2. Lesen 22.06.2020 - 12.07.2020
  3. Rezensieren 13.07.2020 - 26.07.2020

Bereits beendet

Der New-Adult-Klassiker erscheint in neuer Ausstattung!

Bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Game on - Mein Herz will dich" sichert euch die Chance auf eines von 30 Leseexemplaren!

Wenn ihr wissen möchtet, wie eine Leserunde funktioniert und auf welche Kriterien wir bei der Auswahl der Teilnehmer achten, schaut doch mal hier vorbei.

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 13.07.2020

Hin- und hergerissen

7

Ich bin sehr hin- und hergerissen bei diesem Buch und weiß nicht, ob ich es gut finden soll oder ein wenig genervt davon bin.

Einerseits gefällt mir die Story rund um den Footballstar und dem unsichtbaren ...

Ich bin sehr hin- und hergerissen bei diesem Buch und weiß nicht, ob ich es gut finden soll oder ein wenig genervt davon bin.

Einerseits gefällt mir die Story rund um den Footballstar und dem unsichtbaren Mädchen mit Komplexen. Andererseits hätte man das Thema tiefgründiger und weniger klischeehaft umsetzen können.

Der Schreibstil ist gut, flüssig zu lesen und alles andere als langweilig... auch wenn immer wieder Brüste im Fokus zu stehen scheinen.

Auch wenn mir der Inhalt vom Grundprinzip gefallen hat, so waren manche Übergänge doch irgendwie an den Haaren herbei gezogen und für mich nicht logisch. Zuviel Drama wurde in diese knapp 500 Seiten gepackt.

Während Drew wirklich zunächst sympathisch, tiefgründig und voller Gefühl scheint, ist mir Anna nicht so richtig ans Herz gewachsen. Sie ist zu sehr in ihren Komplexen gefangen und irgendwann wird das für mich irgendwie nervig.

Zu Beginn fehlte mir das Gefühl. Die beiden landen ziemlich schnell im Bett und das ist auch das, um das es sich da immer wieder dreht. Zur Mitte wird es tiefgründiger. Wir lernen die beiden Protagonisten besser kennen und erhalten einen tieferen Einblick in ihr Leben und ihre Gefühlswelt. Das Ende hatte dann für mich einfach viel zuviel Drama.

"Game On" ist ein Buch, das mich zeitweise sehr gut unterhalten hat, zeitweise aber auch etwas genervt hat.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.07.2020

Game On-Egal ob Sieg oder Niederlage

5

In der folgenden Rezension handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, der aber in sich abgeschlossen ist.

Für Anna und Drew heißt es:
Game On.
Egal, wie die Chancen stehen und in welcher Verfassung ...

In der folgenden Rezension handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, der aber in sich abgeschlossen ist.

Für Anna und Drew heißt es:
Game On.
Egal, wie die Chancen stehen und in welcher Verfassung man ist, es muss weitergehen.
Auch wenn das heißt, aufzugeben was man liebt...

Anna kann es nicht glauben, dass der Star-Quaterback Drew Baylor alias Battle-Baylor ausgerechnet an ihr interessiert sein soll.
Könnte er doch jedes x-beliebige Cheerleader-Model-Püppchen haben, welche sich ihm zahlreich an den Hals werfen.
Von eben diesen Barbiepuppen wird sie auch stets daran erinnert, dass sie es nicht wert ist, von jemandem wie Drew auch nur angesehen zu werden.
Das macht es ihr nicht gerade leicht, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und ihren Körper zu akzeptieren, da die ständige Beobachtung, wenn sie mit ihm zusammen ist, sie enorm unter Druck setzt.
Es ist ihr wohl kaum zu verdenken, dass sie Zweifel hat, sich mit dem Quaterback einzulassen, wenn ihre Vergangenheit so von Selbstzweifeln geprägt war.

Dieser ist jedoch so bedingungslos in sie verknallt, dass er nicht sehen kann, was andere über sie reden und auch nicht, was das mit ihr anstellt.
Zum ersten Mal weiß er, dass er dieses Mädchen auf keinen Fall mehr gehen lassen möchte, weil sie ihn Dinge fühlen lässt, die er nie erwartet hatte, empfinden zu können.
Anna geht ihm mit ihrer Art unter die Haut und auch an körperlich bedingter Leidenschaft mangelt es den beiden ganz und gar nicht.

Was mit einem One-Night-Stand angefangen hat, entwickelt sich über eine Form von Sucht nacheinander zu Liebe.
Doch wer liebt, kann auch verletzt werden.
Anna weiß das, weshalb es sehr lange dauert, bis die beiden zusammenfinden.

Die Geschichte ist einfach unfassbar fesselnd und macht Spaß beim Lesen.
Dadurch, dass man aus zwei Perspektiven liest, kann man gut nachvollziehen, wie die Probleme der beiden entstehen, da sie sich einfach komplett unterschiedlich wahrnehmen.
Außerdem ist man einfach emotional total dabei, da man die Wünsche, Hoffnungen und Träume der beiden stets vor Augen hat.

Die intimen Szenen sind nicht nur sehr zahlreich, sondern auch extrem schön geschrieben.
Neben lodernder Leidenschaft finden auch Zärtlichkeit und Sinnlichkeit ihren Platz.

Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass es ein paar weniger dieser Szenen gegeben hätte und dafür die Nebencharaktere ein bisschen mehr Tiefe bekommen hätte.
Gerade das Drama um Annas beste Freundin Iris mit ihrem bescheuerten Blödmann von Freund erschien mir recht unnötig, da ich keinen weiterführenden Sinn erkennen konnte.

Außerdem hätte ich mir ein weniger stereotypisches Ende gewünscht, da ich wirklich begeistert davon war, wie sich der Rest der Story und vor allem die Protagonisten von dem typischen Klischee einer Liebesgeschichte abgehoben haben.
Zudem konnte ich nicht nachvollziehen, wie sich die Wende aufgebaut haben soll, da ich eigentlich sehr froh darüber war, dass die beiden zuvor immer über alles geredet haben, um Missverständnissen keinen Raum zu geben.

Vor allem Anna hat mich beeindruckt.
Ich fand es besonders toll, dass sie zwar mit sich im Reinen war, aber noch nicht völlig mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat.
Das erscheint mir sehr realistisch und sie zeigt damit auch, dass es okay ist, Selbstzweifel zu haben und wie man trotzdem glücklich leben kann.

Drew hat einfach eine unfassbar niedliche Art, auch wenn ich denke, dass er den Maßstab für all die Jungs im echten Leben ganz schön hochlegt, was zu einigen enttäuschten Mädchenherzen führen könnte.
Aber träumen darf man ja und Drew Baylor ist wirklich ein Traumkerl, wie er seine Freundin vergöttert und wie er sie wahrnimmt.
Sehr schade an dieser Stelle, dass er urplötzlich zwischenzeitlich zum Vollpfosten mutiert!

Insgesamt kann ich sagen, dass man als Leser wirklich mitfiebert.
Ein Buch voller Liebe und Leidenschaft, das sprachlich extrem schön gestaltet ist.
Die Wortwahl und der Gebrauch von Vergleichen, wie auch Metaphern, ist nicht überlastig, sondern verleiht ganz dezent der ganzen Geschichte eine Eleganz und etwas Verträumtes.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die Lust auf mehr macht.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.07.2020

"Game on" von Kristen Callihan

3

Bewertung: 4 / 5

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich kam schnell durch die Geschichte. Am Anfang kam ich etwas schwer rein, aber es wurde schnell besser und bis ungefähr zur Mitte des Buches ...

Bewertung: 4 / 5

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich kam schnell durch die Geschichte. Am Anfang kam ich etwas schwer rein, aber es wurde schnell besser und bis ungefähr zur Mitte des Buches hat es mir wirklich gut gefallen. Dann allerdings hat es sich etwas gezogen. Aufgrund des Anfangs hätte ich gedacht, dass es eine andere Richtung einschlägt und andere Themen bearbeitet, die mir besser gefallen hätten als die übliche New-Adult-Geschichte, die es im Endeffekt war. Einige Themen wurden am Ende gar nicht mehr aufgefasst, oder nur in einem Nebensatz aufgeklärt. Zudem waren mir die erotischen Szenen auch etwas zu viel und teilweise einfach unnötig. Die eigentlichen Gespräche zwischen Anna und Drew haben mir da viel besser gefallen, jedoch gab es davon nicht so viele. Es ist ein schönes Buch und ich bin auch gespannt, wie es im zweiten Teil mit Gray weitergeht, von dem ich nicht ganz weiß, was ich von ihm halten soll.

Eure Jenna

Werbung / Rezensionsexemplar

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.07.2020

Battle.

2

"Ich schließe die Augen. Nicht denken. Nur fühlen. Und er lässt mich, denn inzwischen sind wir beide hervorragende Lügner." (S. 231)

"Game on - Mein Herz will dich." ist der erste Teil der "Game on"- ...

"Ich schließe die Augen. Nicht denken. Nur fühlen. Und er lässt mich, denn inzwischen sind wir beide hervorragende Lügner." (S. 231)

"Game on - Mein Herz will dich." ist der erste Teil der "Game on"- Reihe der Spiegel-Bestseller-Autorin Kristen Callihan.

Hierbei geht es um Anna Jones, viertes Studienjahr, die eigentlich noch keine Ahnung hat, was sie nach dem Studium machen soll. Sie lebt das Studentenleben und hat keine Lust auf einen Freund oder die Liebe, denn das passt irgendwie so gar nicht in ihr Leben. Jedoch hat sie da die Rechnung ohne den Star-Quarterback Drew Baylor gemacht. Denn der ist seit der ersten Sekunde an Annas größter Fan und tut alles dafür, um ihren Körper, aber vor allem ihr Herz zu gewinnen.

Die Story an sich folgt meiner Meinung nach dem Status Quo einer Liebes-College-Geschichte. Ich mag solche Geschichten sehr und bin auch im großen und ganzen mit diesem Roman zufrieden.
An manchen Stellen empfand ich die Handlung als entweder zu langatmig oder manchmal als zu schnell fortgeschritten.
Mir persönlich kamen, vor allem im letzten und emotionalsten Drittel, zu viel Erotik und sexuelle Interaktionen vor, die man gut und gerne hätte weglassen können. An solchen Stellen wären mir emotionale Gespräche um einiges passender erschienen.
Weiterhin gab es die ein oder andere Handlungsstation, die besser hätte ausgebaut beziehungsweise etwas mehr dramatisiert werden können. Denn nur so kurz angesprochen finde ich sie unnötig (!!ACHTUNG SPOILER!!: Hierbei denke ich zum Beispiel an die Szene, in der Drew im Supermarkt auf Jenny trifft und von Anna gesehen wird.)
Sonst finde ich die Handlung schön gestaltet, meistens sind die Reaktionen nachvollziehbar (nur selten waren sie für mein Empfinden etwas zu überspitzt) und es ist sowohl was für die erotischen Geschmäcker als auch etwas für Herz und Humor dabei.
Jedoch endete alles viel zu abrupt, als hätte Kristen Callihan einen wichtigen Teil der Handlung ausgelassen, der eigentlich essenziell für die Geschichte und auch für die Charaktere sein soll. Das fand ich so so schade, dass die Story dadurch für mich sehr viel an Bestand und Gehalt verliert. Wir erleben, wie Drew um das Mädchen kämpft, aber nicht, wie er um sich selbst kämpft.

Die Charaktere hat die Autorin schön und individuell gestaltet und herausgearbeitet. Hierbei stehen vor allem Anna Jones und ihre beste Freundin Iris charakterlich sehr schön in Kontrast. Während Anna trotz etwas holpriger Pummelchen-Vergangenheit zu einer wunderschönen Frau mit scharfer Zunge und Selbstvertrauen, vor allem aber Selbstliebe geworden ist, kommt Iris mit ihrem Modelkörper eher naiv und oftmals selbstzweifelnd rüber.
Neben Anna ist der zweite Protagonist der Starquarterback und gelegentliche Poet Drew Baylor, dem aufgrund seines herausragenden Talents als Footballspieler an der ganzen Uni viel Aufmerksamkeit zuteil wird. Er ist aber schon lange kein Playboy mehr und sucht nach einer Person, in die er sich verlieben kann.
Drew hat in der Vergangenheit alles verloren und versucht auch jetzt noch damit klar zukommen und alles so gut es geht zu verarbeiten; was mal besser und mal schlechter klappt.
Er ist ein charakterliches Paradebeispiel: ehrgeizig, meist aufgeschlossen, humorvoll, zuvorkommend, ein Anführer und treuer Freund - auf ihn kann man immer zählen. Jedoch hat er im Laufe des Buches immer mehr mit Annas abweisender Art und einem weiteren, zukunftsgefährdenden Problem zu kämpfen, unter dem er sehr zu leiden hat und das auch den ungemütlichen Drew aus ihm hervorbringt.
Sowohl Anna Jones als auch Drew "Battle"-Baylor sind zwei starke Charaktere, die hervorragend zueinander passen.
Die Handlung wird wechselnd aus Annas und Drews Sicht erzählt, was ich sehr befürworte.
Jedoch hätte ich noch gerne mehr über Iris und George gelesen. Denn bei beiden wird das ein oder andere von der Autorin angesprochen, aber leider nicht wieder richtig aufgegriffen.

Kristen Callihans Schreibstil ist locker flockig quirlig, humorvoll und geradeheraus leicht verständlich geschrieben. Ich mag ihren Stil wirklich sehr, denn das Innenleben der Figure kommt nicht zu kurz. Den ein oder anderen Nebensatz fand ich gelegentlich unnötig oder too much, was aber nur meinem eigenen Geschmack entspricht.

Das Buch ist zu empfehlen und ich freue mich sehr auf Band 2 der Reihe, denn über Gray Grayson möchte ich noch viel mehr erfahren!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.07.2020

Ein tolles Buch für zwischendurch

2

Bei Game on von Kristen Callihan handelt es sich um einen typischen New Adult Liebesroman. Die bodenständige Anna trifft auf den Star-Quarterback. Während Anna aufgrund vergangener Erfahrungen unsicher ...

Bei Game on von Kristen Callihan handelt es sich um einen typischen New Adult Liebesroman. Die bodenständige Anna trifft auf den Star-Quarterback. Während Anna aufgrund vergangener Erfahrungen unsicher ist und Angst vor den Kommentaren der Kommilitonen hat, ist sich Drew schnell sicher: Er will Anna. Obwohl ihre Gefühle für Drew ebenso stark sind, will Anna es beim rein Körperlichen belassen. Doch gegen ihre Gefühle ist auch sie machtlos.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Kristen Callihan hat einen angenehmen Schreibstil, bei dem man auch ohne großes Nachdenken gut in die Geschichte kommt und der Handlung folgen kann. Sie schafft es Situationen und Protagonisten anschaulich zu beschreiben und weiß, wie man spannende Gespräche und wichtige Momente in Szene setzt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Das hat mir als Leser die Möglichkeit gegeben, Situationen und Konflikte, die im Laufe der Handlung entstanden sind, besser zu verstehen. Während ich in den Kapiteln aus Annas Perspektive das ein oder andere Mal an Drew gezweifelt und ihn für sein Verhalten gehasst habe, habe ich ihn in den Abschnitten aus seiner Sicht angefangen zu verstehen. Seine Beweggründe waren nahezu immer nachvollziehbar.
Drew ist ein sehr sympathischer Mensch, der in seinem Leben schon einige schlimme Erfahrungen sammeln musste. In der ein oder anderen Szene hat mein Herz richtig geblutet. Drew hat sich im Laufe des Buches Seite um Seite in mein Herz geschlichen und ist definitiv mein Lieblingscharakter des Buches.
Anna habe ich dagegen des Öfteren als anstrengend erlebt. Meiner Meinung nach kam nicht deutlich genug heraus, weswegen sie so unsicher ist und Angst hat verletzt zu werden. Da war natürlich die beschriebene Situation ihrer Mutter und vergangene Kommentare / Mobbing von Mitschülern, aber in den Kapiteln aus ihrer Perspektive hatte ich immer das Gefühl, dass sie damit eigentlich ganz gut abgeschlossen hat. Ich konnte nie ganz nachvollziehen, was genau sie wirklich davon abhält Drew zu vertrauen. Daher fand ich ihre Reaktionen Drew gegenüber teilweise sehr überzogen. Ich hätte mir hier noch mehr innere Monologe oder Gespräche mit ihrer Freundin / ihrer Mutter gewünscht, in denen geklärt wird, was genau Anna Angst macht. Außerdem bin ich der Meinung, dass Anna dieses Gespräch bereits ganz am Anfang der beginnenden Sex-Beziehung mit Drew hätte führen müssen. Wenn er ihre Beweggründe gekannt hätte, wären viele Situationen anders verlaufen.

Schade fand ich auch, dass in dem Buch sehr viele Nebencharaktere und Handlungsstränge angesprochen werden, diese jedoch nach wenigen Seiten nicht mehr weiterverfolgt werden. Ich hätte beispielsweise gerne Iris näher kennengelernt und mehr über ihre problematische Beziehung zu Henry erfahren. Dadurch, dass darauf gar nicht mehr eingegangen wurde, entstand in mir die Frage, weshalb dieses Thema von der Autorin überhaupt angeschnitten wurde.

Ansonsten hat mir das Buch jedoch gut gefallen. Es hat mir einige schöne Stunden beschert, in denen ich mit Drew und Anna mitgefiebert, gelitten und geliebt habe. Für mich war es ein gutes Buch für zwischendurch, welches ich immer sehr gerne in die Hand genommen habe. Mir hat jedoch ein bisschen das gewisse Extra gefehlt, dass es zu einem unvergleichbaren Buch gemacht hätte. Die Handlung war zwar in sich stimmig, jedoch sehr klischeehaft.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl