Cover-Bild Die Schattenschwester

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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 14.11.2016
  • ISBN: 9783442313969
Lucinda Riley

Die Schattenschwester

Roman - Die sieben Schwestern 3
Sonja Hauser (Übersetzer)

Star d'Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2017

Ein traumhaftes Buch

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Es handelt sich um den dritten Band einer siebenteiligen Reihe. Star wurde - wie ihre fünf Schwestern - von Pa Salt, einen reichen und etwas mysteriösen Mann, als Baby adoptiert und nach Genf auf ein tolles ...

Es handelt sich um den dritten Band einer siebenteiligen Reihe. Star wurde - wie ihre fünf Schwestern - von Pa Salt, einen reichen und etwas mysteriösen Mann, als Baby adoptiert und nach Genf auf ein tolles Anwesen gebracht; es fehlte ihr an nichts. Als Pa Salt verstirbt, hinterlässt er den Mädchen Hinweise auf ihre wahren Wurzeln. Im dritten Band begibt sich die sehr zurückhaltende und eher wortkarge Star auf die Suche nach ihrer Herkunft. Gemeinsam mit Star macht sich der Leser auf die Suche nach den Wurzeln in England. Dort löst sie allerdings nicht nur das Rätsel ihrer Herkunft, sie findet Verwandte, insbesondere ihre Mutter, schafft es sich zu öffnen und beschließt schlussendlich auf dem tollen Anwesen ihrer Herkunftsfamilie in England zu bleiben.

Diese Geschichte hat mir bis jetzt am besten gefallen von den drei Bänden. Sie ist herzerfreuend und sehr detailreich und anschaulich erzählt, immer wieder gibt es Rückblicke in die teilweise weit zurückliegende Familiengeschichte von Stars Vorfahren. Es ist wirklich spannend zu lesen, was damals passiert ist. Durch diese Rückblicke und die Dinge die Star rausfindet, erhält man ein umfassendes Bild.

Was offen bleibt ist, warum Star adoptiert wurde; auch hätte ich mir - genauso wie im ersten Band - mehr Informationen über Pa Salt gewünscht. Star denkt, sie habe ihren Vater gesehen; ich bin gespannt, was sich daraus entwickelt. Zumal Ally in zweiten Band schon dachte, sie habe ihn am Telefon gehört.

Fazit: Eine ganz tolle Weiterführung der Geschichte; ich kann das Buch sehr empfehlen und freue mich schon auf den vierten Band.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Stars Geschichte

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Dieses Buch begann damit, dass CeCe und Star zusammen in einer kleinen Wohnung in London lebten und CeCe versuchte, eine größere zu finden…
Star hatte endlich den Umschlag ihres Vaters geöffnet und sollte ...

Dieses Buch begann damit, dass CeCe und Star zusammen in einer kleinen Wohnung in London lebten und CeCe versuchte, eine größere zu finden…
Star hatte endlich den Umschlag ihres Vaters geöffnet und sollte nun bei Arthur Morston Books nach einer bestimmten Frau fragen…
In der Buchhandlung fragte sie Orlando der Buchhändler, ob sie für ihn arbeiten wolle…
Und dann bat er sie, mit ihm zu seiner Cousine zu fahren. Sie könne dort seine Cousine kennen lernen und mit ihr über die bewusste Frau sprechen. Maus und Rory seien auch noch da….
In Kent erfuhr Star, wie es um die Buchhandlung stand. Und sie versprach Maus, mit Orlando deswegen zu reden…
Doch Orlando wurde wütend…. Und Star verlor ihren Job….
Doch als sie dann Orlando praktisch das Leben rettete, stellte dieser sie wieder ein und war auch offener für den Vorschlag seines Bruders Maus…
Von Maus erhielt Star auch einen Teil der Tagebücher von Flora MacNichols als Abschrift…
Die Tagebücher verrieten viel, doch immer noch nicht genug…
In dieser Zeit fühlte sich CeCe sehr vernachlässigt…
Hatten die beiden jungen Frauen eine größere Wohnung gefunden? Was stand in Stars Brief von Pa Salt? Nach wem sollte sie in der Buchhandlung fragen? Wieso fragte der Buchhändler sie, ob sie für ihn arbeiten wolle? Und warum wollte er sie nach Kent mitnehmen´? Nur damit sie mit seiner Cousine über die bewusste Frau reden konnte? Wer war Maus und wer Rory? Warum versprach Star Maus, dass sie versuchen würde, Orlando von Maus‘ Vorschlag zu überzeugen? Wieso war Orlando deshalb so wütend, dass er ihr kündigte? Wie kam es, dass sie Orlando das Leben rettete? Was stand in den Abschriften von Floras Tagebüchern? Was erfuhr Star daraus? Warum fühlte CeCe sich vernachlässigt? Würde Star erfahren, wer ihre Mutter war? Und warum sie weggegeben worden war? Lebte ihre Mutter noch? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dies ist das dritte Buch über die sieben Schwestern, die nach Pa Salts Tod, einen Hinweis auf ihre Herkunft bekamen. In diesem Buch forscht die dritte Schwester Asterope genannt Star nach. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Außerdem schreibt die Autorin unkompliziert, was heißt, dass ich mir zu keiner Zeit überlegen musste, was sie mit diesem oder jenem Wort bzw. Satz wohl gerade gemeint hat. Star und CeCe hatten bisher immer, ich möchte sagen eine Einheit gebildet. Sie waren immer zusammen, die eine sagte der anderen alles. Hier in diesem Buch fängt Star nun an, sich von ihrer Schwester zu lösen, was ja sehr wichtig ist. Dass CeCe das nicht so gut gefallen hat, kann ich verstehen. Ich habe das Gefühl, sie hat so ihre Probleme, aber auch sie muss das Alleinsein lernen um überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, einmal auch jemand anderen kennen zu lernen. Lucinda Riley hat das sehr wunderbar beschrieben. Und ich finde, dass Star keine Schuldgefühle haben musste, wenn doch dann nur deswegen, dass sie CeCe nicht alles über die Gründe ihrer Abwesenheit gesagt hat. Mir hat dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 02.09.2017

Die Schattenschwester

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Die Schattenschwester ist der 3. Band der Reihe der Sieben Schwestern. Hier geht es um Star, die sich gnau wie die beiden anderen Schwestern auf die Suche nach ihren Wurzeln macht und dabei auf viele Geheimnisse ...

Die Schattenschwester ist der 3. Band der Reihe der Sieben Schwestern. Hier geht es um Star, die sich gnau wie die beiden anderen Schwestern auf die Suche nach ihren Wurzeln macht und dabei auf viele Geheimnisse ihrer wahren Familie stößt. Die Geschichte spielt in England, teils in der Gegenwart, sowie auch in der Vergangenheit. Mehr wird nicht verraten. Wieder ist es der Autorin gelungen einen weiteren spannenden Roman der von der ersten Seite an fesselt, zu verfassen. Der Roman ist genau wie die beiden anderen Bände von der ersten Seite an mitreißend. Nun warte ich voller Neugier auf den 4. Band.

Veröffentlicht am 25.06.2017

Nicht schlecht aber auch nicht überragend

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Wer Liebesgeschichten mit dunklen und verworrenen Familiengeheimnissen mag, der ist bei Lucinda Riley genau richtig. Bis jetzt finde ich die Sieben Schwestern Reihe sehr gelungen. Nur dieser Band schwächelt ...

Wer Liebesgeschichten mit dunklen und verworrenen Familiengeheimnissen mag, der ist bei Lucinda Riley genau richtig. Bis jetzt finde ich die Sieben Schwestern Reihe sehr gelungen. Nur dieser Band schwächelt etwas. Naja was halt schwächelt.

Die Geschichte in der Gegenwart und Vergangenheit fand ich an sich schon sehr gut, aber leider bin ich gar nicht mit Star so warm geworden. Man kennt sie aus den anderen Büchern als sehr stiller Charakter, was an sich ja nicht schlimm ist aber ich bin nicht so ganz mit ihrer Art klar gekommen. Sie war nicht direkt unsympathisch, zumal sie sehr hilfsbereit sein kann wenn sie über ihren Schatten springt.
Stars Liebesgeschichte hat irgendwie der Funke gefehlt, was wohl auch daran lag das auch Maus kein einfacher Charakter war.
Die Geschichte, die sich in der Vergangenheit, mit Fiona abspielt fand ich um einiges interessanter und hat mir mehr als gefallen. Die hat für mich das Buch auch gerettet was die Punkte Vergabe anging.

Ein wenig anstrengend fand ich Cece, ich hoffe dass ihre Geschichte nicht auch so wird. Vielleicht lag es auch daran das Star und Cece so unterschiedlich sind das Cece sehr heraus sticht.
Ansonsten freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band im Herbst.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Leider nicht so stark wie die beiden Vorgänger-Bände

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Im dritten Band der Schwestern-Serie Lucinda Rileys steht Star (Asterope) im Vordergrund, die dritte Schwester der sieben Mädchen, die im schlossähnlichen Atlantis am Genfer See aufgewachsen ist, nachdem ...

Im dritten Band der Schwestern-Serie Lucinda Rileys steht Star (Asterope) im Vordergrund, die dritte Schwester der sieben Mädchen, die im schlossähnlichen Atlantis am Genfer See aufgewachsen ist, nachdem sie vom geheimnisvollen Pa Salt adoptiert wurde. Letzterer ist verstorben, und auch für Star eröffnet sich mit einem von ihm hinterlassenen Brief und einem anderen Hinweis die Möglichkeit, herauszufinden, woher sie stammt.
Zusammen mit CeCe, derjenigen Schwester, zu der sie wohl das engste Verhältnis hat, bewohnt sie eine spartanische Wohnung in London – die beiden Schwestern kleben förmlich aufeinander und Star wird im Laufe des Buches immer klarer, dass ihr das nicht (mehr) gut tut. Mir kam das Verhältnis der beiden Schwestern schon, auch als es in den beiden vorherigen Bänden erwähnt wurde, sehr seltsam vor und auch wenn es in „Die Schattenschwester“ nicht ganz im Mittelpunkt steht, denke ich, wird es im vierten Band über CeCe eine noch gewichtigere Rolle spielen.
Vom Inhalt möchte ich, weil das meiner Meinung nach nicht Ziel einer Rezension ist, nichts erzählen. Mir geht es mehr darum, darzustellen, was mir sprachlich, vom Gerüst hinter der Geschichte gesprochen aufgefallen ist. Besonders bemerkt habe ich in diesem Band beispielsweise, wie Lucinda Riley ihren Sprachstil anpasst – im Teil, der auch in diesem Buch in ein anderes Jahrhundert entführt, erscheint mir ihre Sprache viel altertümlicher, ein wenig märchenhaft, sodass man als Leser erstens dazu eingeladen wird, sich in die jeweilige Zeit zu vertiefen, sich auch andererseits immer darüber im Klaren sein kann, dass das Erzählte weit zurückliegt. Im Gegenwartsteil schafft sie es hingegen, modern zu schreiben, tatsächliche Gedanken Stars (wenn auch oft etwas geschwollen, was auch der Übersetzung geschuldet sein kann) einzufangen und ein authentisches Bild des Ortes zu schaffen, an dem sie sich die meiste Zeit über aufhält. Es ist interessant zu sehen, wie eine Autorin es schafft, in einem Buch auf zwei verschiedene Arten zu erzählen – im Teil, der aus Stars Sicht geschrieben ist, darf man sich auf den gewöhnten kurzweiligen, aber sehr eindrucksvollen Schreibstil Rileys freuen.
Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und vielleicht war deshalb meine Erwartungshaltung eine andere, allerdings empfinde ich Teil drei der Schwestern-Reihe als den schwächsten. Wie immer ist da ein spannender, atmosphärisch dichter Teil, der in die Vergangenheit entführt, allerdings kam mir die eigentliche Protagonistin – Star – ein wenig zu kurz, da war kein wirklicher Weg, den sie beschritten hat und das Glück, das Pa Salt sich für sie gewünscht hat, findet sie meiner Meinung nach nicht wirklich. Ich habe immer auf den „Befreiungsschlag“ gewartet, dass ihr Stern wirklich zu leuchten beginnt, allerdings fügt sie sich einmal mehr in bestehende Strukturen ein, was, wie im Buch beschrieben wird, eigentlich nicht die Absicht ihres Adoptivvaters war. Die Personen, die Star auf ihrer Reise zu ihren Wurzeln kennenlernt, stehen meines Erachtens nach mehr im Vordergrund als sie. Und letztlich wird man als Leser, ohne wirklich zu wissen, wie es mit Star nun weitergeht, zurückgelassen, was ich sehr schade finde, immerhin bietet gerade ihre Persönlichkeit die wohl spannendste Möglichkeit, sie scheinen zu lassen. Vom Gefühl her geht es in „Die Schattenschwester“ mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft – welche Star sich eigentlich unheimlich wünscht.
Trotzdem möchte ich fünf Sterne geben, da mir einmal mehr aufgefallen ist, dass Lucinda Riley die Bände ihrer Reihe nicht als voneinander getrennt betrachtet, sondern immer wieder Gegebenheiten erwähnt, die schon in den vorherigen Büchern Teil der Handlung waren, ohne dass Langeweile entsteht, eine Szene als bereits „durchgekaut“ wirkt. Eine so enge Verzahnung von aufeinander aufbauenden Büchern habe ich noch nicht erlebt.