Cover-Bild Das Haus, das in den Wellen verschwand

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 01.06.2016
  • ISBN: 9783492060295
Lucy Clarke

Das Haus, das in den Wellen verschwand

Roman
Claudia Franz (Übersetzer)

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Globetrotter, die mit ihrer Yacht »The Blue« von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden jungen Frauen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2020

Spannender Roman

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Inhalt
Lana und Kitty sind beste Freundinnen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und wollen sich ihren großen Wunsch einer Weltreise erfüllen. Als sie auf die Crewmitglieder der „Blue“ treffen steht ...

Inhalt
Lana und Kitty sind beste Freundinnen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und wollen sich ihren großen Wunsch einer Weltreise erfüllen. Als sie auf die Crewmitglieder der „Blue“ treffen steht für die beiden schnell fest, dass sie auf der Yacht anheuern. Hier warten eine Menge neuer Bekanntschaften und Erfahrungen. Doch eine wichtige Regel auf der Yacht ist, dass man sich nicht auf Mitglieder der Crew einlässt und etwas mit ihnen anfängt. Zu doof nur, dass einige der Crewmitglieder sehr attraktiv sind und plötzlich verschwindet auch noch ein Crew Mitglied. Lana weiß nicht mehr was sie glauben soll. Wie gut, dass sie Kitty hat, der kann sie doch trauen, oder?

Beschreibung
Dies ist nach „Der Sommer in dem es zu schneien begann“ mein zweites Buch der Autorin. Wie beim ersten Buch auch schon, hat mich die Aufmachung des Covers angesprochen, denn es schreit förmlich nach einem leichten sommerlichen Roman, der den Leser abholt und zu einem Ausflug ans Meer einlädt. Aber ich bin ja bereits schlauer und habe mir bereits gedacht, dass mich nicht das erwartet, was sich aufgrund der Aufmachung des Buches vermuten lässt und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht!
Lucy Clarke entführt den Leser mit einem wundervollen, leichten und intensiven Schreibstil - von dem man glaubt, man wäre selbst vor Ort - in die maritime Welt von Lana und Kitty ein und macht bereits auf den ersten Seiten deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen fröhlichen Sommerroman handelt. Besonders überzeugt haben mich die wundervollen Landschaftsbeschreibungen. Der „Duft“ des Meeres und der Yacht, die Orte, das Meer - herrlich.
Zwischenzeitlich war ich etwa gelangweilt von dem Buch - aber Vorsicht: ich hatte ziemlich viel Stress auf der Arbeit/in der Uni, daher habe ich seeehr wenig gelesen und das Buch über längere Zeit nicht gelesen. Es kann also auch gut sein, dass diese Momente der Langeweile aufgekommen sind, weil ich nicht gelesen habe oder ich habe das Buch nicht gelesen, weil es mir zu starke Längen hatte. Für meinen Geschmack hätte Lucy Clarke die Spannung rund um das Verschwinden von Josef aufrecht erhalten können und mehr Spannungselemente aufnehmen können. Stattdessen wurde die Thematik kurzzeitig wieder fallen gelassen und die Geschehnisse werden nicht so schnell aufgedeckt, wie ich es mir gewünscht hätte.
Lucy Clarke hat dieses Buch aus der Vergangenheit und Gegenwart geschrieben. Daher weiß man als Leser schnell, was passiert ist, allerdings nicht zur Gänze, denn es fehlen natürlich viele wichtige Details, die man erst nach und nach erfährt und das sogar leider erst mit viel Langsamkeit und am Ende dann geballt.
Mit Lana und Kitty konnte ich zuerst nicht so richtig warm werden, was vor allem an den Namen lag, zu denen ich sofort eine Stereotypie im Kopf hatte. Lana habe ich dann dennoch relativ schnell gerne gemocht und ins Herz geschlossen. Sie ist ein sehr ehrlicher und fairer Mensch, die sich durch ihre Hilfsbereitschaft auszeichnet und ihr gutes Herz. Kitty hingegen gehört eher zu den Nebencharakteren, erfüllt aber ihren Zweck, auch wenn sie mir nicht so ganz sympathisch ist, wie Lana. Letztendlich weckt sie bei mir eher negative Gefühle, aber überzeugt euch selber von ihr. Jedes der Crewmitglieder - und das waren einige - werden mit ihrer Geschichte nach und nach vorgestellt. So kann man als Leser bereits erste Tendenzen erkennen und sich überlegen, wie die Geschehnisse zusammenhängen, was für die Spannung des Buches spricht.

Fazit
Insgesamt eigentlich ein sehr schönes und vor allem auch spannendes Buch - auch wenn man es ihm nicht ansieht. Ich weiß nicht genau woran es lag, ob an meinem Stress oder daran, dass mir der Inhalt nicht zur Gänze gefallen hat, trotzdem hat mir das Buch nicht gänzlich zugesagt. Eine Bewertung von 4 Sternen halte ich demnach für angemessen.
An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz das Hörbuch empfehlen. Als ich mit dem Lesen absolut nicht weitergekommen bin, hab ich stellenweise - ca. ab der Hälfte des Buches, angefangen das Hörbuch zu hören. Es wurde toll vertont und ich konnte dem Inhalt ebenso gut folgen wie im Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.09.2017

Packend, tiefgründig, bedrückend und spannend.

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Inhalt:
Als wir in den Wellen tanzten
Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe ...

Inhalt:
Als wir in den Wellen tanzten
Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Globetrotter, die mit ihrer Yacht »The Blue« von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden jungen Frauen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

Meine Meinung:
Schon der Prolog gibt dem Leser ein klein wenig eine Richtung vor, in die das Buch sich entwickeln wird und zeigt, dass es sich nicht um einen seichten, lockeren Sommerroman handelt.

Der Schreibstil ist genial und erschafft eine passende, wenn auch bedrückende Atmosphäre. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist absolut packend und man möchte die Geheimnisse der Crew-Mitglieder und die geheimnisvollen Geschehnisse auf der Yacht aufdecken, was nur langsam vonstatten geht.

Die Geschichte wird im Jetzt und im Damals erzählt. Im Jetzt erfahren wir ein wenig über Lana's Gegenwart, wie es ihr nach der Zeit auf der Blue ergangen ist. Die Rückblenden ins Damals sind noch spannender, weil dort stückchenweise die Geheimnisse der Crew-Mitglieder und der Geschehnisse aufgedeckt werden. Wir erfahren, wie Lana und Kitty überhaupt auf die Yacht gekommen sind und auch mehr über die Mitreisenden.
Ich mag die beiden verschiedenen Zeiten, da dies noch einmal die Spannung erhöht!

Die Charaktere sind sehr realistisch gestaltet und Lana ist mir direkt ans Herz gewachsen. Auch Kitty, Denny und Shell sind mir sympathisch. Heinrich, Joseph und Aaron lernt man mit der Zeit ebenfalls ein wenig näher kennen. Jeder hat seine Geschichte, warum er auf der Yacht ist, manche davon lernt man früher als die anderen kennen. Da werdet ihr als Leser noch einige Überraschungen erleben

Fazit:
Ein Sommerbuch, der ganz anderen Art! Packend, tiefgründig, bedrückend und spannend. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt! Ich kann es euch nur empfehlen!

Veröffentlicht am 26.06.2017

Packend!

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Rezension zu „Das Haus das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clark
Inhalt: Lana und Kitty starten eine gemeinsame Weltreise. Auf den Philippinen stoßen sie auf die Crew der Segeljacht „Blue“. Sie heuern ...

Rezension zu „Das Haus das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clark
Inhalt: Lana und Kitty starten eine gemeinsame Weltreise. Auf den Philippinen stoßen sie auf die Crew der Segeljacht „Blue“. Sie heuern dort an und es beginnt eine traumhafte Zeit. Doch bald wird klar, dass jedes der Crewmitglieder ein dunkles Geheimnis mit sich herum trägt. Auch Kitty verbirgt etwas vor Lana und der Sog des Misstrauens macht sich auf dem Boot breit und droht die „Blue“ und alles, was Lana liebt, in den Ozean zu reißen.

Meinung:
Wer „Der Sommer, in dem es zu scheinen begann“ mochte, wird auch dieses Buch verschlingen! Die Spannung steigt von Seite zu Seite und das Buch hält einige überraschende Wendungen bereit. Der Roman sieht nicht nur toll aus, es steckt auch was Tolles darin. Es geht um Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Misstrauen und um Moral.
Die Autorin schreibt spannend und anschaulich. Ich habe mich regelrecht auf der „Blue“ befunden und mit der Crew gelitten. Die Charaktere erledigen das Übrige. Jeder für sich ist einzigartig und vom Leben gezeichnet, aber sie sind verbunden durch Geheimnisse, die jeder mit sich herum trägt und durch das Leben auf der „Blue“. Es ist schwer viel über den Roman zu schreiben, ohne etwas Wichtiges vorwegzunehmen. Die Ereignisse überschlagen sich und die Autorin weiß es die Handlung geschickt zu verketten und Geheimnisse lange zu bewahren.
Ich empfehle diesen Roman in jedem Fall. Wer Romane über Freundschaft, reisende Protagonisten, unvorhersehbare Wendungen und erschreckende Schicksale mag, der sollte unbedingt zu diesem Roman greifen.

Veröffentlicht am 29.09.2016

Das Haus, das in den Wellen verschwand

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Das Haus, das in den Wellen verschwand ist mein zweiter Roman von Lucy Clarke. Nachdem mir "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" so gut gefallen hat, war ich gespannt darauf zu erfahren, was Clarkes ...


Das Haus, das in den Wellen verschwand ist mein zweiter Roman von Lucy Clarke. Nachdem mir "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" so gut gefallen hat, war ich gespannt darauf zu erfahren, was Clarkes zweiter Roman für mich bereit hält.

Der Einstieg ist mir diesmal nicht so leicht gefallen; ich habe circa 100 Seiten gebraucht, bis ich die Situationen, die Namen und den Wechsel zwischen den verschiedenen Zeiten einordnen und ihnen folgen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass die ersten Seiten ziemlich verwirrend waren, aber nach 100 Seiten war ich dann drin; ab da nimmt die Geschichte auch erst richtig an Fahrt auf.

Lana ist mir sehr ans Herz gewachsen, natürlich erstens, weil sie die Hauptprotagonistin ist und alles aus ihrer Sicht erklärt wird, aber zweitens auch, weil sie ihr Herz einfach am rechten Fleck hat. Kitty dagegen, von der ich mir eine größere "Rolle" versprochen hatte, wechselte meiner Meinung nach zwischen "coole Socke" und "totales Miststück". Schwer zu erklären, ohne Handlungsstränge, die wichtig für die Geschichte sind, zu spoilern. Aber vielleicht könnt ihr nachvollziehen, was ich meine, wenn ihr das Buch schon gelesen habt.

Die ganze Story rund um die Jacht Blue ist mehr als kurios und man wird als Leser ziemlich lange im Dunklen gelassen. Wie im Klappentext schon beschrieben hat jeder einzelne der Crew irgendwie Dreck am Stecken. Das letzte Geheimnis wird sogar erst im Epilog aufgedeckt. Als was schreckliches an Bord passiert, hat sofort mein Detektiv-Modus eingesetzt. Lucy Clarke hat bei mir den Drang verstärkt, alles erfahren zu wollen. Sie spielt clever mit den Lesern, indem sie immer nur kleine Informationshäppchen liefert. Durch eine süße Liebesgeschichte, die sehr bildhafte, teils emotionale Sprache, die wunderschönen Beschreibungen des Meeres, der Meerestiere, der Lagunen und anderen Landschaftsabschnitten – was ich in ihrem anderem Werk übrigens auch schon grandios fand – und der Wechsel der Kapitel zwischen "Damals auf dem Boot" und "Heute – Acht Monate später" driftet es aber nicht zu sehr in die Thriller-Krimi-Detektiv-Richtung ab.

Ebenso clever fand ich – wie oben schon erwähnt – dass Lucy Clarke jedem ihrer Figuren ein Geheimnis mitgegeben hat. So wirken alle Charaktere durchgehend spannend. Natürlich sind nicht alle Geheimnisse so dramatisch, wie sie geschildert werden und nicht alle sind auch wichtig für die Geschichte. Aber selbstverständlich möchte man aber trotzdem wissen, wer was zu verbergen hat, was das mit der Jacht zu tun hat und ob es an Bord ein Komplott gibt. Das alles begleitet einen durch die Seiten, so dass man den kleinsten Hinweis sofort aufnimmt und damit weiter spekuliert.

Lucy Clarkes Schreibstil hat mich auch hier überzeugt. Er lässt sich leicht lesen, die Landschaftsbeschreibung sind derart anschaulich, dass ich mich manchmal wirklich nach dem Meer und einem Bootstrip gesehnt habe. Im warmen Wasser schwimmen, kleine Lagunen entdecken, die Sonne genießen.

Auch das Cover macht Lust auf Sommer. Auch wenn das vielleicht nicht hunderprozentig so beabsichtigt ist, wie ihr vielleicht merken werdet, wenn ihr das Buch gelesen habt. Der besondere Buchschnitt ist wie beim letzten Mal auch hier definitiv ein Hingucker – der leider aber im Bücherregal verschwindet :(

Fazit
Das Haus, das in den Wellen verschwand ist ein schönes Buch, voller toller Facetten: Spannungselemente, eine Liebesgeschichte, viel Dramatik und Geheimnisse. Ein Buch, das nicht nur einen tollen Titel und ein wunderschönes Cover hat, sondern auch wegen des Schreibstils, der Charaktere und der Geschichte an sich sehr überzeugend ist.

Veröffentlicht am 20.09.2016

Traum oder Alptraum, Paradies oder Hölle?

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Dieses Buch hat mich richtig mitgerissen. Während meines Urlaub habe ich fieberhaft Seiten umgeblättert, Zeilen in mich aufgesogen und Fingernägel gekaut. Denn Lucy Clarke beschreibt den Traum, der sich ...

Dieses Buch hat mich richtig mitgerissen. Während meines Urlaub habe ich fieberhaft Seiten umgeblättert, Zeilen in mich aufgesogen und Fingernägel gekaut. Denn Lucy Clarke beschreibt den Traum, der sich zum Alptraum entwickelt so gut und packend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

Am Anfang ist es noch beschaulich. Lana und Kitty sind beste Freundinnen, die sich eine Auszeit auf den Philippinen genommen haben. Dort treffen sie auf die Crew der Segelyacht „Blue“ – junge Aussteiger, die ihnen ein traumhaftes Leben an Bord zeigen. Lana und Kitty stürzen sich in das Abenteuer Meer und heuern auf der Yacht an. Doch was als Paradies auf Erden beginnt, entwickelt sich bei der Überfahrt nach Palau zur Hölle…

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Das „Jetzt“, als Lana in Neuseeland vom Untergang der „Blue“ erfährt und im Seenotrettungszentrum bangt, ob die Crew gerettet werden kann. Und das „Damals“, das die Ereignisse der Überfahrt nach Palau beleuchtet. Diese Überfahrt war dafür verantwortlich, dass Lana die „Blue“ verließ und sich mit Kitty überwarf. In kleinen Abschnitten erfährt der Leser, welche Ereignisse dafür gesorgt haben und welche Geheimnisse die Crew-Mitglieder voreinander verbargen.

Für mich der beste Roman von Lucy Clarke, obwohl ich auch schon von „Die Landkarte der Liebe“ begeistert war. Hier setzt sie in Sachen Dramatik noch einmal ordentlich einen drauf, und die Geschichte um die jungen Segler lässt einen auch nach der Lektüre nicht los.

Fazit: Dramatisch, spannend - atemberaubend!