Cover-Bild Ein Buchclub zum Verlieben
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Zeitgenössische Lifestyle-Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 462
  • Ersterscheinung: 11.03.2026
  • ISBN: 9783458684398
Lucy Gilmore

Ein Buchclub zum Verlieben

Roman
Susann Urban (Übersetzer)

Sloane Parker führt ein unscheinbares Leben als Bibliothekarin in einer verschlafenen Kleinstadt. Einsam fühlt sie sich nicht – und doch wartet sie jeden Tag darauf, dass Arthur McLachlan erscheint: der grantige alte Mann, der ihre Regale durchstöbert und sie mit spitzen Bemerkungen neckt. Ihr Schlagabtausch ist längst zum Höhepunkt ihres Alltags geworden. Als Arthur eines Morgens nicht auftaucht, ist Sloane sofort beunruhigt. Schließlich findet sie ihn – erstaunlich froh über ihren Besuch.

Um Licht in sein tristes Leben zu bringen, gründet Sloane einen Buchclub. Nach und nach stoßen weitere Menschen dazu, die in den Büchern und in der Gemeinschaft Trost und Freude finden. Denn jeder trägt ein besonderes Buch im Herzen – und die Kraft der Geschichten kann selbst die einsamsten Seelen zusammenführen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Hat mir sehr gut gefallen!

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Sloane Parker liebt Bücher und ihre Arbeit als Bibliothekarin. In der kleinen Stadt haben sie ihre Stammgäste, die regelmäßig in die Bibliothek kommen. Einer davon ist der griesgrämige alte Arthur McLachlan ...

Sloane Parker liebt Bücher und ihre Arbeit als Bibliothekarin. In der kleinen Stadt haben sie ihre Stammgäste, die regelmäßig in die Bibliothek kommen. Einer davon ist der griesgrämige alte Arthur McLachlan mit dem sie täglich Wortgefechte liefert. Aber der alte Mann wächst ihr ans Herz und als sie ihn tagelang nicht zu Gesicht bekommt, macht sie sich Sorgen. Als sie ihn an seiner Wohnadresse besuchen möchte, erfährt sie, dass er gesundheitliche Probleme hat und Pflege benötigt.
Um ihm eine Freude zu machen, gründet sie einen Buchclub. Was als kleine Geste gedacht war, entwickelt sich zu einem regelmäßigen Treffpunkt von Menschen, die sich um Arthur sorgen. Und jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte und ist auf der Suche nach Nähe, Trost oder Geborgenheit. Sloane bringt alle zusammen und auch sie hat ihre Geschichte und findet schließlich Hilfe, von einer Seite, von der sie es nicht erwartet hat.
Mir hat das Buch von Lucy Gilmore sehr gut gefallen. Die Geschichte ist humorvoll, aber hat auch Tiefe. Die Mitglieder des Buchclubs sind mir alle ans Herz gewachsen und ich fand es schön, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht der Mitglieder geschrieben ist. So erfährt man nach und nach ihre Geschichten und versteht, was ihre Sorgen sind und was sie bewegt.
Ein Buch, dass mich sehr überrascht hat und das ich gerne weiterempfehlen werde.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein verrückter Buchclub

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Sloane ist ein typischer People Pleaser: Sie vermeidet jegliche Konfrontation und hat am liebsten das Gefühl, dass alle sich gern mögen. Doch das ist nicht immer so einfach, denn als Arthur, ein Stammgast ...

Sloane ist ein typischer People Pleaser: Sie vermeidet jegliche Konfrontation und hat am liebsten das Gefühl, dass alle sich gern mögen. Doch das ist nicht immer so einfach, denn als Arthur, ein Stammgast in ihrer Bibliothek, plötzlich nicht erscheint, kann sie nicht anders als sich über die direkte Anweisung ihrer Chefin hinwegzusetzen und nach ihm sehen. Gemeinsam mit ihm gründet sie einen Buchclub, der verrückt, speziell und sehr seltsam aber auch wichtig und schön ist.

Das Buch ist aus den verschiedenen Perspektiven der Teilnehmer des Buchclubs geschrieben, die jeder sein oder ihr Paket mit sich bringen. Mir haben besonders gut Sloane und die schrullige Nachbarin von Arthur gefallen, ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sich etwas mehr auf einzelne Protagonisten konzentriert wird, da für meinen Geschmack viel offen geblieben ist. Auch fehlte mir etwas die Tiefe der einzelnen Protagonisten, da sich doch sehr auf Sloane konzentriert wird.

Der Schreibstil ist einfühlsam und angenehm zu lesen, das hat mir sehr gut gefallen.

Die einzenen Protagonisten sind tragisch und witzig zugleich, haben mehr oder weniger Tiefe und ich hätte mir da wirklich noch mehr gewünscht.

Die Handlung ist spannend, etwas vorhersehbar an einigen Stellen aber dann doch wieder überraschend. Es bleibt aber einiges offen, was ich gerne noch abgeschlossen bekommen hätte.

Das Buch hat mich genau zum richtigen Zeitpunkt erwischt und mir daher trotz der Kritikpunkte wirklich gut gefallen. Ich kann es empfehlen, verstehe aber auch ehrlich gesagt die etwas schlechteren Bewertungen.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Tolle Geschichte für zwischendurch

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Im Zentrum der Geschichte steht Sloane eine introvertierte Bibliothekarin die in einer Kleinstadt lebt, die auf grumpy Arthur trift.
Er möchte einen Buchclub gründen, was ihm auch sehr gut gelingt, er ...

Im Zentrum der Geschichte steht Sloane eine introvertierte Bibliothekarin die in einer Kleinstadt lebt, die auf grumpy Arthur trift.
Er möchte einen Buchclub gründen, was ihm auch sehr gut gelingt, er will in einer atmosphärischen Umgebung zwischen Bücher, den Menschen Trost spenden.

Ein wundervoller Roman mit dem zenralen Punkt auf Bücher, er möchte mit den anderen Mitglieder des Buchclubs, der Einsamkeit entfliehen, durch die Kraft die Bücher einem verleihen.

Die Autorin schreibt in einem sehr leichten Schreibstil dass diese Geschichte für Wohlfühlmomente sorgt. Das Buch ist aus mehreren Pespektiven geschildert, dass es einen an die Seiten fesselt, wenn es auch ein wenig emotional ist.

Was mich total gefesselt hat ist die Geschichte um den Buchclub, der dynamisch ist, während die Charaktere sehr liebenswert sind und auch eine Entwicklung im Laufe der Geschichte machen.
Allerdings gibt es aber auch sehr viel Drama in der Geschichte, was mich dann doch etwas gestört hat, und die Handlungen waren zu vorhersehbar, nichts desto trotz ein Wohlfühl Buch das man gut zwischendurch lesen kann.

Wenn man eine emotionale Geschichte, über einen Buchclub lesen möchtest, der für Wohlfühlmomente sorgt, kann ich dieses Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Wenn Fremde zu Gemeinschaft werden

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In diesem Roman geht es um einen ungewöhnlichen Buchclub, der ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringt – jeder mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Problemen und seiner ganz eigenen Sicht ...

In diesem Roman geht es um einen ungewöhnlichen Buchclub, der ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringt – jeder mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Problemen und seiner ganz eigenen Sicht auf Bücher und das Leben. Was als gemeinsames Lesen beginnt, entwickelt sich nach und nach zu etwas viel Größerem: einer Verbindung zwischen Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.

Dieses Buch hat mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen.

Was mir von Anfang an gefallen hat, waren die Protagonisten. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, und vor allem die Dynamik zwischen ihnen macht das Ganze besonders. Die Dialoge – vor allem die bissigen Kommentare von Arthur – haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gleichzeitig steckt hinter vielen Figuren mehr, als man zunächst denkt, was sie sehr greifbar macht.

Besonders schön fand ich, wie sich nach und nach eine Art Gemeinschaft entwickelt. Es geht hier nicht nur um einzelne Beziehungen, sondern um Zusammenhalt, Freundschaft und darum, seinen Platz zu finden.

Allerdings wirkte die Handlung an manchen Stellen auf mich etwas konstruiert, wodurch ich nicht immer komplett mitgehen konnte. Das hat meinen Lesefluss hin und wieder ein bisschen gebremst.

Trotzdem überwiegen für mich die positiven Aspekte: ein ruhiges, emotionales Buch mit vielen schönen Momenten, das vor allem durch seine Protagonisten lebt und noch ein wenig nachhallt.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Tragisch, traurig und doch hoffnungsvoll

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5 einsame, durch Verlust oder erdrückende Liebe gekennzeichnete Menschen, finden in Lucy Gilmore's neuesten Roman "Ein Buchclub zum Verlieben" durch reinen Zufall zueinander. Da ist die Bibliothekarin ...

5 einsame, durch Verlust oder erdrückende Liebe gekennzeichnete Menschen, finden in Lucy Gilmore's neuesten Roman "Ein Buchclub zum Verlieben" durch reinen Zufall zueinander. Da ist die Bibliothekarin Sloane, sie hat in jungen Jahren ihre Schwester verloren, die sich mit dem älteren Arthur, der jeden Tag zur gleichen Zeit in der Bibliothek erscheint, einen täglichen Schlagabtausch über Literatur liefert. Als Arthur plötzlich mehrere Tage nicht erscheint, ist Sloane beunruhigt und sie beschließt nach ihm zu sehen, dabei lernt sie Maisey kennen, eine Nachbarin vor Arthur in den 40-ern mit einer Teenietochter, die aber mit der Mutter nix groß zu tun haben will. Beide finden Arthur, der nach einem Krankenhausaufenthalt alle Pflegekräfte vergrault, hier erscheint dann Sloanes Arbeitskollege Mateo, ein Mittdreißiger, der mit seinem Leben nichts richtiges anzufangen weiß und von seiner Mutter mit Liebe erstickt wird, auf dem Trapez. Und zu guter letzt taucht dann noch Arthur's Enkel Greg auf, der seiner verstorbenen Mutter versprochen hat, nach seinem Großvater zu sehen und eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Zusammen gründen sie einen Buchclub und entdecken das Gemeinschaft, Hilfe und Freundschaft viele Dinge heilen kann.

Das Buch ist abschnittsweise aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten geschrieben, das fand ich sehr interessant und intensiv, da man dadurch in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen eintauchen konnte. Der Buchtitel in der deutschen Übersetzung ist allerdings etwas irreführend, meiner Meinung nach. Mir hat das Buch gut gefallen.

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