Cover-Bild Project Jane
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 22.07.2019
  • ISBN: 9783841505972
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Lynette Noni

Project Jane

Ein Wort verändert die Welt
Fabienne Pfeiffer (Übersetzer), Johannes Wiebel (Illustrator)

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.
„Project Jane“ ist Sci-Fi, Romance und Suspense: fesselnd, mystisch und spannend bis zum Schluss.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2019

Für mich mal wieder ein Buch, das mich einfach mitreißen und fesseln konnte.

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Meinung:
Also ich mag ja geheimnisvolle Kurzbeschreibungen und diese hat mich sofort gepackt. Genauso wie der Einstieg ins Buch. Man begleitet die unbekannte Protagonistin in der Ich-Perspektive bei ihrem ...

Meinung:
Also ich mag ja geheimnisvolle Kurzbeschreibungen und diese hat mich sofort gepackt. Genauso wie der Einstieg ins Buch. Man begleitet die unbekannte Protagonistin in der Ich-Perspektive bei ihrem eintönigen und schrecklichen Tagesablauf in der Anstalt. Man merkt ihre Resignation und auch ihre Angst, auch wenn man nicht genau weiß, was schlimmer sein könnte, als die täglichen Folterungen.

Und sofort tauchen die verschiedensten Fragen und Möglichkeiten auf, was denn da bloß los sein könnte. Somit hab ich schnell einen Bezug zur ihr aufgebaut und konnte mich super in die Protagonistin hineinversetzten und mit ihr mitfühlen. Und obwohl sie teilweise vielleicht doch etwas leichtgläubig wirkt, konnte ich ihre Beweggründe und Gefühle immer verstehen und auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen.

Außerdem gibt es auch noch einige andere interessante Figuren, die mich sofort erreichen und für sich einnehmen konnten. Dabei haben einige wirklich das Potential auch über das Buch hinaus im Gedächtnis zu bleiben. Andere hätte ich gerne noch genauer kennengelernt, auch den Antagonisten der Geschichte, aber das wird bestimmt in der Fortsetzung noch passieren. Die Entwicklung von Ward fand ich ziemlich vorhersehbar, aber doch auch irgendwie passend.

Die Handlung hat mich total gefesselt und immer gut unterhalten. Die Antworten und Erklärungen gab es immer erst nach und nach und obwohl sich eigentlich vieles genauso ereignet hat, wie ich es erwartet habe und es eher weniger unerwartete Wendungen gab, bin ich trotzdem vollauf zufrieden.

Das Grundthema ist spannend und es hat hier einfach alles stimmig ins Bild gepasst und ich fand den Weg zu dem erwarteten Ergebnis trotzdem total emotional und unterhaltsam. Nur manchaml hätte mir noch ein paar genauere Erklärungen zum "Wie" gewünscht, aber vielleicht kommt das ja noch in der Fortsetung.

Spannend fand ich auch, dass es die Erklärungen auch auf meine Kritikfragen gab, die sich anfangs gebildet haben, also z. B. wieso sie ihr nicht einfach gesagt haben, was hinter allem steckt, oder wieso sie es nicht einfach aufgeschrieben hat.

Der Showdown hatte es auch nochmal in sich und da gab es dann doch ein paar unerwartete Überraschungen und Wendungen. Ich bin auf jeden Fall angefixt und muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Dabei hoffe ich, dass sich mein Gefühl dieses Mal nicht bestätigt und sich im der Fortsetzung keine nervige Dreiecksgeschichte entwickelt. Aber das Ende ist doch auch so abgeschlossen, dass man das Buch erstmal mit einem zufriedenen Gefühl zur Seiten legen kann.

Fazit:
Für mich mal wieder ein Buch, das mich einfach mitreißen und fesseln konnte. Dafür Sorgen der lebendige Schreibstil, die geheimnisvolle Atmosphäre, das spannende Grundthema, die sympathische Protagonistin inklusive der eingängigen Nebenfiguren, sowie die stetig vorhandenen unterschwellige Spannung, bei der es nicht mal stört, dass man sich mit der Zeit doch schon einiges selber Zusammenreimen kann. Und der Showdown hat allem nochmal die Krone aufsetzt. Durch mein Positives Gefühl hab ich nicht viel zu bemängeln, auch wenn ich mir manchmal noch ein paar mehr Erläuterungen zum "Wie" gewünscht hätte. Deshalb gibts trotzdem die vollen 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Hätte ein Highlight werden können

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Project Jane – Ein Wort verändert die Welt
Lynette Noni


Hätte ein Highlight werden können


Der Klappentext und die Inhaltsangabe haben wirklich mein Interesse geweckt, und was dabei so besonders war, ...

Project Jane – Ein Wort verändert die Welt
Lynette Noni


Hätte ein Highlight werden können


Der Klappentext und die Inhaltsangabe haben wirklich mein Interesse geweckt, und was dabei so besonders war, sie sagen nichts bestimmtes aus. Man wird nicht auf irgendeine Art gespoilert, und man kann sich einfach gar nicht großes Vorstellen, bis auf die wagen Informationen, die sehr fesselnd wirken.

Genauso so wird man auch durch die ersten Kapitel geleitet. Es wird im groben umschrieben, wie die derzeitige Situation ist, es wird ziemlich gut dargestellt, was die Protagonisten gerade durchmacht oder sich denkt. Aber als Leser steht man auch ziemlich auf den Schlauch, denn was zum Teufel passiert da eigentlich? In welches Genre kann man dieses Buch stecken? Und worum handelt es sich hier eigentlich? Dies sind die Hauptfragen, die in den ersten Kapiteln auftauchen, und so schnell auch nicht gelüftet werden. Mit der Zeit ist genau dieses etwas langgezogen worden, sodass man einfach nur noch wissen wollte, was denn nun los ist.
Schließlich kam dann eine grobe Entwicklung und man bekam etwas mehr Fuss in die Story. Und eigentlich ist diese auch sehr interessant, spannend und unterhaltend, aber etwas fehlt. Es hätte ruhig noch etwas tiefer gehen können, ein paar mehr ausgereifte Szenen hätten das ganze mehr abgerundet. Allerdings gab es auch noch ziemlich viel Input und einfach zu viel von diesen und jenem, wo ich mir einfach etwas „weniger“ gewünscht hätte, genau dadurch war dann das besondere nicht mehr allzu besonders (um nicht zu Spoilern, kann ich hier leider nicht näher darauf eingehen).
Schließlich plätscherte der Werdegang leicht dahin, und es kam nur manchmal Spannung etc. auf, es wurde etwas langatmig. Allerdings hat mich die Story immer noch am Ball halten können. Auch die Protagonisten fand ich ganz in Ordnung dargestellt etwas schwächelten sie, aber im großen und ganzen haben sie mir ganz gut gefallen. Die Hauptprotagonistin hätte vielleicht noch etwas ehrgeiziger wirken können, und weniger als das klassische „Naturtalent“ was dann doch ziemlich gekünstelt rüberkam. Auch hier fehlte mir deutlich etwas mehr.
Schließlich näherten sich das Ende, und es kam auch nochmals etwas Spannung auf, einige Fragen wurden beantwortet, und neue kamen für den Folgeband dazu. Das Ende an sich hielt sich eher leicht, und diese „Finale-“ Situation endete auch ziemlich schnell und sehr einfach. Dafür das man daraufhin gearbeitet hat, kam einfach ziemlich wenig.

Alles in allem ein gutes Buch, welches ein Highlight hätte werden können. Genannte Schwachstellen haben leider etwas zunichte gemacht, dennoch freue ich mich auf den Folgeteil, und vielleicht wird dieser ja ein Treffer! Ich bleibe auf jeden Fall an dieser Reihe dran.

Was die Bewertung angeht, bin ich etwas unentschlossen mich für eine glatte Punktezahl zu entscheiden, und vergebe hierfür 3,7 Sterne. 4 finde ich etwas zu viel für meine Kritikpunkte, andererseits sind 3 aber auch zu wenig.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Größtenteils eine typische Dystopie

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Jane ist in einer Anstalt gefangen. Sie führen alle möglichen Experimente an ihr durch, doch sie schweigt egal was passiert, denn ihre Worte können die Welt verändern. Als eines Tages ein neuer Begutachter ...

Jane ist in einer Anstalt gefangen. Sie führen alle möglichen Experimente an ihr durch, doch sie schweigt egal was passiert, denn ihre Worte können die Welt verändern. Als eines Tages ein neuer Begutachter auftaucht, der ganz anders ist als alle anderen, fängt sie dennoch an Vertrauen zu fassen und entdeckt unglaubliche Geheimnisse.

Das Buch hat mich direkt an die Shatter me Reihe von Tahereh Mafi erinnert, weshalb ich sehr gespannt darauf war.
Dennoch brauchte ich ein bisschen um alles zu verstehen, denn es kommen viele Fragen auf, die erst später geklärt werden. Ab der Mitte wird es dann spannender und man lernt die Personen auch besser kennen. Diese waren mir total sympathisch und jeder hatte seine eigene interessante Art. Außerdem wird alles so beschrieben, dass man gut mit der Protagonistin mutfühlen kann.
Dennoch konnte mich die Geschichte nicht richtig umhauen, weil sie in groben Zügen ziemlich vorhersehbar war. Einige Dinge haben mich zwat überrascht, aber das waren eher kleine Dinge. Außerdem ist dieses Buch sehr typisch für eine Jugenddystopie. Es gibt kaun eine neue der kreative Idee, die es nicht schon in mehreren anderen Büchern gibt, da hat mich ein bisschen enttäuscht da man aus der eigenentlichen Idee heraus jede Menge Potenzial für eine ganz neue Geschichte hätte.
Trotzdem hat sich die Autorin bemüht alles gut zu erklären und eine eigene Welt für die Geschichte zu schaffen, auch wenn die Erklärungen nicht immer ganz einfach zu folgen sind.

Letztendlich ist es trotz allem eine interessante Dystopie mit tollen Charakteren. Mich konnte das Buch zwar nicht umhauen, weil ich schon zu viele Bücher mit dem gleichen Ablauf gelesen habe, aber für Leser, die sich in dem Genre noch nicht so gut auskennen, vielleicht spannender.

Veröffentlicht am 28.07.2019

Gefährliche Worte (4,5 Sterne)

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Man nennt sie Jane Doe, denn seit sich das Mädchen im unterirdischen Forschungslabor Lengard befindet, hat sie kein einziges Wort gesprochen. Mittlerweile sind es zwei einhalb Jahre in denen sie Forschungen ...

Man nennt sie Jane Doe, denn seit sich das Mädchen im unterirdischen Forschungslabor Lengard befindet, hat sie kein einziges Wort gesprochen. Mittlerweile sind es zwei einhalb Jahre in denen sie Forschungen an dem stummen Mädchen begehen, die oftmals sehr grauenvoll sind. Doch Jane schweigt, denn sie weiß etwas, was die anderen von ihr nicht wissen. Doch dann betritt Landon Ward Janes Welt und zeigt ihr, dass alles doch anders sein könnte, wenn sie es schaffen würde, sich zu öffnen. Langsam beginnt Jane Vertrauen aufzubauen, doch dann kommt wieder alles anders, denn Janes Fähigkeiten sind stärker, als sie selbst jemals gedacht hat.
Meine Meinung
Schon beim ersten Blick auf das Cover wurde ich absolut neugierig, was sich dahinter verbirgt, denn auch der Klappentext ließ mich auf eine spannende Geschichte hoffen. Dank des wirklich sehr mitreißenden Schreibstils war ich unglaublich schnell an die Geschichte gefesselt. Lynette Noni versteht es ausgezeichnet, geheimnisvoll zu erzählen und verrät immer nur so viel, dass man einfach wissen muss, wie es weitergeht.
Somit sind gerade der Beginn und die nächsten hundert Seiten absolut fesselnd, denn es gibt hier so unheimlich viele Rätsel. Man wird einfach nicht schlau, was hier genau vor sich geht. Wer ist Jane? Was hat sie getan? Warum wird sie so behandelt? Was ist Lengard? Was wird hier genau erforscht? Fragen über Fragen und diese häufen sich. Was das ganze aber noch einmal spannender macht, ist die Ich-Perspektive aus Janes Sicht. Man erfährt, dass sie etwas furchtbares gemacht hat, doch was? Jane ist lange Zeit ein absolut mystisches Rätsel, dessen Geschichte sich dann aber so nach und nach löst. Zumindest bekommt man dann ab ca. der Hälfte ganz viele Informationen, die dann erklären, wie und warum sich Jane in Lengard befindet. Zwar wird es dann ab hier deutlich ruhiger in der Handlung und man wird nicht mehr ganz so dolle durch die Seiten getrieben, ist aber doch beeindruckt von den vielen, teils auch wirklich neuen Ideen der Autorin.
Die Welt in der wir uns befinden besteht zu großen Teilen aus dem Forschungslabor Lengard. Doch auch dieses bleibt hier zu weiten Teilen eher geheimnisvoll. Trotzdem bekommt man auch hier dann nach und nach mehr Einblicke auf die medizinischen Gegebenheiten, die wirklich eine spannende und auch neue Idee bieten. Kurze Momente lassen den Leser im wahrsten Sinne des Wortes an die Oberfläche blicken. Hier stellt man dann fest, dass wir uns in Australien befinden und, zumindest meiner Meinung nach, auch in unserer heutigen Zeit.
Jane Doe, deren Namen man zwar später noch herausfindet, bleibt lange Zeit ein Mysterium. Sie lässt, dank der erwähnten Ich-Perspektive, den Leser direkt an ihren Gedanken teilhaben. Man spürt, dass sie in ihrer Vergangenheit furchtbares getan haben muss, doch was und warum gibt sie selbst in ihren Gedanken nicht preis. Sie hält sich selbst für ein Monster, doch ich fühlte mich schnell mit ihr verbunden, da sie etwas in mir berührt hat. Sie hat, zumindest auf den ersten Blick, eine etwas zerbrechlich wirkende Art und ist doch auf ihre Weise sehr stark und mutig. Eine durchaus interessante Protagonistin, die nicht gleich zur Superheldin mutierte. Neben Jane gibt es noch eine Menge weiterer Charaktere, wie z. B. Landon Ward, zunächst nett und freundlich, dann hart und unausstehlich, lässt auch er uns zunächst hauptsächlich auf eine Fassade blicken, die man erst langsam durchschaut. Andere Charaktere halten die Spannung aufrecht und bringen immer wieder interessante Wendungen ins Geschehen.
Mein Fazit
Mit dem ersten Band der Project Jane Reihe konnte mich die Autorin fesseln und sehr gut unterhalten. Zwar trifft man hier auf durchaus bekannte Elemente, doch diese sind gespickt mit neuen und spannenden Ideen. Gerade die erste Hälfte ließen mich nur so durch die Geschichte fliegen und auch wenn es dann vom reinen Tempo her ruhiger wurde, blieb es für mich doch sehr interessant. Eine Geschichte, die auch Dystopiefans gute Unterhaltung bieten wird, denn hier werden durchaus auch Aspekte mit eingebunden, die auch typisch für Dystopien sind. Lesenswert!

Veröffentlicht am 26.07.2019

Ein Wort kann die Welt verändern

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„Mittlerweile weiß ich, dass es auf der ganzen Welt niemanden gibt, der genau wie ich ist. Ich bin anders. Ich bin eine Anomalie. Ich bin ein Monster. Mein Name ist nicht "Jane Doe". Aber zu Jane Doe bin ...

„Mittlerweile weiß ich, dass es auf der ganzen Welt niemanden gibt, der genau wie ich ist. Ich bin anders. Ich bin eine Anomalie. Ich bin ein Monster. Mein Name ist nicht "Jane Doe". Aber zu Jane Doe bin ich geworden. Und Jane Doe werde ich bleiben. So ist es am sichersten. Für alle."

Wer das Buch „Project Jane“ in die Hand nimmt, kommt nicht darum herum das wunderschöne Cover zu bemerken. Auch wenn ich eigentlich kein Cover-Käufer bin, hat es mich direkt in den Bann gezogen. Es ist einfach so genial gemacht, dass man ein Frauengesicht von vorne und gleichzeitig von der Seite sieht. Es fasziniert mich immer noch.

Ebenso stark wie das Cover ist auch der Einstieg in die Geschichte. Von dem Prolog an war ich von Janes Geschichte gebannt. Sie ist in einer merkwürdigen Einrichtung, folgt einem klar strukturierten Tagesablauf und nimmt an diversen medizinischen Tests teil. Das besondere an ihr ist, dass sie nicht spricht und sich selbst für ein Monster hält. In ihren Augen ist es gefährlich, wenn sie spricht. Sie hat sich selbst eingewiesen, aber wird nun als eine Gefangene gehalten. Ihre Wächter reden sie als Subjekt Sechs-Acht-Vier an, wodurch jedes bisschen Persönlichkeit verloren gegangen ist.

Wen diese Zusammenfassung der ersten Seiten verwirrt, so ging es mir beim Lesen auch. Dieser Zustand hat auch noch einige Kapitel angehalten. Das faszinierende ist, dass der Leser mit Jane mitfühlt und versucht sie zu verstehen, ihm jedoch noch einige Informationen fehlen. Die ganze Zeit über habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich für ein Buch lese und worauf die Handlung hinauslaufen soll. Obwohl ich häufig verwirrt war, war ich trotzdem so gebannt, dass ich einfach weiterlesen musste und wissen wollte, was das alles mit der Einrichtung, mit Janes Einstellung zu sich selbst und den ganzen Tests auf sich hat.

Eine weitere Stärke in dem Buch sind die Nebencharaktere. Diese sind zunächst genauso undurchsichtig. Teilweise mochte ich eine Person und im nächsten Moment überhaupt nicht mehr. Sie waren für mich in sich schlüssig, aber haben mich trotzdem überrascht. Sie sind eben nicht auf den ersten Blick leicht zu durchschauen.

So stark der Beginn und die Charaktere sind, so schwach ist in meinen Augen dann leider das Ende. Hier werden einige Fragen nur halbherzig geklärt und manches ist auch nicht so ganz logisch. Dies mag daran liegen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, aber es hat mich unzufrieden zurückgelassen. In meinen Augen hätten noch zwei oder drei Kapitel gefehlt und die Handlung hätte mit diesem Buch gänzlich abgeschlossen werden könne.

Für „Project Jane“ gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Die Geschichte vermag den Leser häufig zu überraschen und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Auch wenn das Ende etwas schwächer als der Anfang ist, hatte ich viel Spaß beim Lesen und habe mit Jane mit gefiebert, gelitten und mich über jeden kleinen Erfolg gefreut.