Cover-Bild Ein weites Leben
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21,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783641339777
M. L. Stedman

Ein weites Leben

Roman - Wenn je ein Roman Zuflucht vor der Welt geboten hat, dann ist es dieses Buch!
Cornelius Hartz (Übersetzer)

Ein erzählerisches Meisterwerk.

Ein Lastwagen, drei Männer, ein Moment der Unachtsamkeit – von einer Sekunde auf die andere ist das Leben der MacBrides ein anderes. Einzig Sohn Matthew übersteht das Unglück mit schweren Beeinträchtigungen. Und doch findet er zielstrebig zurück nach Meredith Downs, zurück zu Mutter und Schwester, als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt. Und plötzlich steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel, sondern seine Seele – und zwar auf eine Weise, die kaum jemand vorhersehen, geschweige denn hätte überleben können.



M.L. Stedman legt wie keine Zweite den Finger auf die ganz großen zwischenmenschlichen Konflikte – und macht aus ihnen eine überwältigende und heilsame Leseerfahrung.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2026

Highlight!

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EIN WEITES LEBEN
M. L. Stedman
ET: 25.06.26

Kennt ihr sie auch? Diese Bücher, bei denen man sich wünscht, sie mögen bitte niemals enden? Leider kam auch dieses nach 526 Seiten zu einem Ende, und ich muss ...

EIN WEITES LEBEN
M. L. Stedman
ET: 25.06.26

Kennt ihr sie auch? Diese Bücher, bei denen man sich wünscht, sie mögen bitte niemals enden? Leider kam auch dieses nach 526 Seiten zu einem Ende, und ich muss sie nun ziehen lassen – diese Figuren, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind. Den stillen Eigenbrötler Matt, bei dem die Frauen schon ins Haus fallen mussten, um auf sich aufmerksam zu machen. Lorna, die trotz ihrer schweren Verluste nie mit ihrem Schicksal gehadert hat. Und den lieben, wissbegierigen Andy, den man einfach nur ins Herz schließen kann.

Vor allem aber lasse ich das große, weite und wunderschöne Australien hinter mir. Mit all seinen eindrucksvollen Landschaften, seiner Flora und Fauna, die M. L. Stedman so lebendig beschreibt, dass sie mir zusammen mit dem roten Sand des Outbacks direkt ins Wohnzimmer geweht wurden.

Habe ich damit das Ende meiner Besprechung schon vorweggenommen? Wollt ihr wissen, worum es geht? Ich erzähle euch nur den Anfang, denn alles Weitere solltet ihr selbst entdecken.

Die Geschichte beginnt 1958 in Westaustralien auf der riesigen Schaffarm der McBrides. Dort kommt es wegen eines Kängurus zu einem tragischen Unfall. Der Farmbesitzer Phil und sein ältester Sohn verlieren dabei ihr Leben, während der jüngste Sohn schwer verletzt überlebt.

Und mehr möchte ich euch gar nicht verraten. Lest dieses wunderbare Buch einfach selbst.

Fazit:
Ein Buch, mit dem ich komplett nach Australien abgetaucht bin. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe jede einzelne Seite genossen. Ein absolutes Highlight und eine große Leseempfehlung!
5+/5

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Beeindruckend,berührend, mitreißend

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Hier bin ich mal raus aus meiner Komfortzone, aber die vielen positiven Stimmen haben mich neugierig gemacht…
Zum Inhalt:
„Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm ...

Hier bin ich mal raus aus meiner Komfortzone, aber die vielen positiven Stimmen haben mich neugierig gemacht…
Zum Inhalt:
„Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm Meredith Downs in Westaustralien. Bis eines Tages ein Unfall alles ändert. Während der Vater und der älteste Sohn ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück mit schweren Beeinträchtigungen. Und doch findet er zielstrebig zurück nach Meredith Downs, zurück zu Mutter und Schwester, als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt. Aber diesmal steht nicht nur Matts Leben auf dem Spiel, sondern seine Seele – und zwar auf eine Weise, die kaum jemand vorhersehen, geschweige denn hätte überleben können.“

Mit einem Wort: WOW 🤩
Schon als ich das Buch in den Händen halte bin ich beeindruckt, hier bekommt das Wort „Schinken“ eine neue Bedeutung😬… 528 Seiten sind ne ganz schöne Ansage und die auch noch durchgehend fesselnd zu schreiben, das ist höchste Kunst. Die Autorin beherrscht sie, soviel kann ich verraten.

Zuerst einmal ist die Szenerie mit der Weite Australiens und einer Schaffarm etwas sehr Besonderes und dermaßen toll und bildhaft beschrieben, ich bin richtig beeindruckt und es hat sogar eine kleine Sehnsucht entfacht, von der ich gar nicht wusste, das sie in mir schlummert.

Dazu diese einmalige Szenerie die mich zwar völlig unwissend überrennt und mich dennoch fasziniert, auch das hatte ich nicht erwartet.

So reiht sich eine Überraschung an die nächste, die Story ist so emotional, beeindruckend, berührend, mitreißend, einfach ALLES.

Die Erzählung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und verliert dennoch nicht eine Sekunde lang an Spannung, verliert dabei aber nicht einen Moment an Gefühl. Eine regelrechte Saga erwartet einen hier, die einen auch nach Beendigung kaum loslässt… wohlverdiente 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ von mir

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Sehr berührende Geschichte

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Dieses tolle Buch hat mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen. Die vielen interessanten und gut ausgearbeiteten Charaktere haben es mir besonders angetan. Vor allem die sehr berührende und tragische ...

Dieses tolle Buch hat mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen. Die vielen interessanten und gut ausgearbeiteten Charaktere haben es mir besonders angetan. Vor allem die sehr berührende und tragische Lebensgeschichte des jungen Matt lässt einen nicht los und bis zum Ende mitfiebern. Aber auch die lebhafte Beschreibung des harten Lebens auf einer australischen Schaffarm und des Bergbaus in den 1950er und den folgenden Jahren waren sehr bereichernd.

Alleine die bildhafte Beschreibung der Landschaft und der unvorstellbaren Weite Australiens sowie die schiere Größe der Farmen waren sehr beeindruckend. Das Leben der Menschen zu der damaligen Zeit mit all den gesellschaftlichen Zwängen und Vorbehalten wurde schön aufgezeigt. Aber auch das der Farmer, die Bedeutung der Wolle für Australien und der Abbau von Mineralien und Gestein aus den Böden - wie zum Beispiel in den australischen Asbest-Minen - fand ich wahnsinnig interessant und mit dem heutigen Wissen auch etwas beängstigend.

Die Autorin hat recht viel mit Zeitsprüngen gearbeitet, die teilweise in den Text eingearbeitet wurden - mir hat das keine Schwierigkeiten gemacht, aber man muss sich darauf einlassen. Ich mag solche Rückblenden immer sehr gerne, da sie mir einen tieferen Einblick in das Leben der Charaktere ermöglichen. Insgesamt hat sie einen tollen Stil und erzählt, dem Setting angemessen, sehr unaufgeregt und mit Ruhe.

Dennoch ist das Buch von Anfang bis Ende sehr spannend. Es hat mich auch mit seiner Authentizität sehr begeistert, denn ich hatte wirklich das Gefühl, ein wahres Leben mit all seiner Tragik aber auch Hoffnung zu verfolgen. Dazu gehörte auch, dass einige Wendungen und Entwicklungen mich wirklich überrascht haben.

Von meiner Seite gibt es hier auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Bewegende Familiengeschichte

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Die fünfköpfige Familie MacBride lebt in Westaustralien auf einer großen Schaffarm. Ein tragischer Unfall verändert das Leben der fünf von einem Tag au den anderen. Der Vater und der älteste Sohn sterben ...

Die fünfköpfige Familie MacBride lebt in Westaustralien auf einer großen Schaffarm. Ein tragischer Unfall verändert das Leben der fünf von einem Tag au den anderen. Der Vater und der älteste Sohn sterben und der jüngste Sohn wird schwer verletzt. Er kehrt nach längerer Karenzzeit wieder nach Meredith Downs zurück und gemeinsam versuchen sie die Farm weiter zu betreiben. Ein weiterer Schicksalsschlag trifft die Familie dann, welcher das Leben der drei verbleibenden MacBrides nochmals massiv bestimmen wird.

Die australische Autorin M.L. Stedman hat mit ihrem Debütroman "Das Licht zwischen den Meeren", das 2013 erschien bereits auf sich aufmerksam gemacht, so dass ich mit viel Vorfreude und einer großen Erwartungshaltung in ihr neues Werk gestartet bin. Sie erzählt die Geschichte der MacBrides in einem bildreichen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell ins entlegene Australien entführte und mir die Geschehnisse lebendig vor Augen führte. M.L. Stedman gelingt es aus meiner Sicht sehr gut, die Gefühle und Gedanken der Protagonisten einzufangen und ihnen auch einen entsprechenden Raum zu geben um der Geschichte eine Tiefe zu verleihen. Sie spricht dabei ein gesellschaftliches Tabu-Thema an, ohne mit Klischees zu arbeiten, so dass es sehr passend in die Familiengeschichte eingewoben wird. Mich hat die Familien-Saga bis zum Finale berührt.

Insgesamt ist "Ein weites Leben" ein ruhiger, aber auch sehr tiefgründiger Roman, der mich mit interessant gezeichneten Protagonisten, einer moralischen Auseinandersetzung eines selten behandelten Themas und dem Erzähltalent der Autorin mehr als überzeugen konnte. Wer also gefühlsbetonte Geschichten mit Herzschmerz und Emotionen mag, dem sei der Roman ans Herz gelegt. Meine Bewertung fällt mit den vollen fünf von fünf Sternen entsprechend positiv aus.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Die Kraft des Vergessens – Eine Familiengeschichte, die unter die Haut geht

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Schon das Cover von "Ein weites Leben" wirkt ruhig und zugleich von leiser Melancholie durchzogen. Die weite Landschaft, die zurückhaltenden Farben, das Spiel von Licht und Horizont vermitteln Einsamkeit ...

Schon das Cover von "Ein weites Leben" wirkt ruhig und zugleich von leiser Melancholie durchzogen. Die weite Landschaft, die zurückhaltenden Farben, das Spiel von Licht und Horizont vermitteln Einsamkeit und zugleich Freiheit. Diese visuelle Zurückhaltung passt bemerkenswert gut zum Titel und zum Kern dieser großartigen, tiefgründigen Familiengeschichte im australischen Outback mit seinen eindrucksvollen, atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen.

Der Roman begleitet die Familie MacBride über ein halbes Jahrhundert hinweg. In kurzen, prägnanten Kapiteln entfaltet sich nicht nur das Leben einer Familie, sondern zugleich ein Panorama wirtschaftlicher Veränderungen, die subtil, aber spürbar in die Handlung hineinwirken. Diese historische Einbettung verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Der Schreibstil von M. L. Stedman ist ruhig, bildhaft und von großer Einfühlsamkeit geprägt. Ihre Figurenzeichnungen sind so detailliert und authentisch, dass man sich mühelos in die Situationen hineinversetzen kann. Die emotionale, bildstarke Sprache transportiert intensive Gefühle und lässt den Leser leiden, hoffen und Entscheidungen verstehen, selbst wenn sie schmerzhaft sind. Dabei bleiben die Charaktere stets glaubwürdige und sympathische Menschen mit Hoffnungen, Fehlern und inneren Kämpfen.

Zentral ist das Motiv einer „Vergesserung“. Eine Vergesserung ist das Gegenteil einer Erinnerung. "Es gab einige Erinnerungen, die nie mehr zurückkommen würden. Und andere, bei denen man das auch gar nicht wollte." Stedman zeigt eindrucksvoll die Kraft des Vergessens und welche zerstörerische, wie auch befreiende Macht darin liegen kann.

Trotz seines ruhigen Tons ist das Buch packend wie ein Thriller. Die Spannung entsteht nicht durch spektakuläre Wendungen, sondern durch psychologische Feinzeichnung und durch das stetige Voranschreiten der Zeit. Man liest weiter, weil man wissen möchte, wie sich Entscheidungen auswirken und wie lange vergangene Ereignisse nachhallen.

Zum Teil ist es eine tragische Geschichte, doch statt auf sentimentale Effekte setzt der Roman auf Wahrhaftigkeit. Man begleitet glaubhaften Figuren durch Höhen und Tiefen, erlebt Verlust und Hoffnung, Scheitern und Neuanfang. Gerade diese Zurückhaltung macht die Geschichte so berührend.

Fazit: fünf von fünf Sternen für "Ein weites Leben." Eine Familiensaga, bei der es um Identität und die Frage, wie Erinnerungen einen Menschen begleiten und verändern können, geht. Ein Buch, das lange nachwirkt, wie ein weiter Horizont, der sich erst nach und nach erschließt und einem im Herzen bleibt.

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