Cover-Bild Why Germans are not Funny?

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 20.05.2020
  • ISBN: 9783751935647
Mads Benjamin

Why Germans are not Funny?

Witzig zu sein ist für den Deutschen wie die 10 Gebote zu brechen. Apropro, gehen wir doch einen Schritt weiter und brechen die 10 Gebote. Oder tun sie etwas zur Rettung des deutschen Humors, ziehen sie alle Register und werden Geisterfahrer, ob Deutscher oder Aktivist. Es ist das sichere Patentrezept um den Humor auszugraben, der tiefer sitzt als die Erinnerung an ihren betrunkenen Onkel, der damals nachts in euer Zimmer schlich und am nächsten morgen euer Atem wie seiner stank. Performen sie einen improvisierten Ausdruckstanz in der Straßenbahn, werfen mit Popcorn im Kino, ziehen Kokain auf der Frauentoilette, malen ein Selbstportrait und scheiden sich im Absinthrausch das Ohr ab, sprühen Graffitis auf die bellenden Nachbarshunde, schmieren mit Schlamm das Wort 'Schmutzfink' auf einem weißen BMW Coupe, klauen den Wagen, setzen ihn im Brand und versenken sie ihn im See. Kaufen sich anstatt Tick Tacks Ecstasy und gehen selbst zum Hundefriseur, nachdem ihr Hund die Mailboxansage gesprochen hat. Formen sie die Buchsbäume in ihren Garten in Genetalien um. Pflanzen sie überall Unkraut und versalzen die Nachbarsgärten, dass innerhalb von Wochen nur noch ihre Genetalien übrig sind. Räumen sie ihr Sparkonto leer, kündigen sie ihren Bausparvertrag und kaufen sich eine Kolonie Erdmännchen, die sie im Vorgarten platzieren. Geben sie auch ihnen Extasy und werden kreativ. Wahrscheinlich werden die Buchsbaum-Genetalien, der turmgroße Erdmännchenhügel, der weiße BMW mit der Aufschrift Schmutzfink, ihr abgerissenes Ohr und ihre Drogensucht nicht unbemerkt bleiben und ihnen einen Ruf bescheren. Doch sie hätten Spaß, richtigen Spaß. Und da sie zuviele Tick Tacks gefuttert haben, springen sie über ihr Erdmännchen-Gehege und laufen Richtung Horizont, dem Geruch der Freiheit entgegen. Denn sie haben Blut geleckt und müssen ihre Humorlosigkeit von Jahren kompensieren, wie ein Junkie auf Entzug, der nie Drogen nahm. Als Deutsche Frau tun sie ähnliches. Für den Anfang eine einfache Übung. Lachen in der Öffentlichkeit. Blicken sie nicht ein, als hätten sie 366 Tage im Jahr ihre Tage. Falls ja, gehen sie zum Arzt und wenn sie gleich da sind, verschreiben sie sich Antidepressiva und vögeln ihren Arzt. Schlucken sie eine Überdosis und erzählen sie im Serotoninrausch all ihre schmutzigen Fantasien, von denen ihr Liebhaber nichst weiß, aber wissen sollte. Trauen sie sich und stecken ihn den Finger in den Arsch, er wird es erwidern und reden sie nicht währenddessen.

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