Cover-Bild Wer die Lilie träumt
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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: script5
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 15.09.2014
  • ISBN: 9783839001547
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Maggie Stiefvater

Wer die Lilie träumt

Sandra Knuffinke (Übersetzer), Jessika Komina (Übersetzer), Larissa Kulik (Illustrator)

Mit jedem Tag, den Blue mit Gansey verbringt, fällt es ihr schwerer, sich nicht in ihn zu verlieben – obwohl sie weiß, dass ein Kuss von ihr der Grund für seinen nahen Tod sein könnte. Sie ist fasziniert von seiner leidenschaftlichen Suche nach dem verschwundenen König Glendower, und in der knisternden Hitze des Sommers kommen Blue, Gansey und die Raven Boys diesem Ziel immer näher. Vor allem Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu bringen, lässt die Lösung greifbar werden. Doch das Spiel mit der Traumwelt ist gefährlich und Blue und ihre Freunde sind nicht die Einzigen, die sich ihre Wünsche herbeiträumen wollen … Albträume, die zum Leben erwachen, charmante Auftragskiller und eine verbotene Liebe: Meisterhaft kombiniert Spiegel-Bestsellerautorin Maggie Stiefvater die lebendige Schilderung der Realität mit übernatürlichen Elementen und schafft so eine fesselnde Geschichte, die ihre Leser von der ersten Seite an begeistern wird. „Wer die Lilie träumt“ ist der zweite von vier Bänden. Der Vorgängertitel lautet „Wen der Rabe ruft". Mehr Infos zu Buch und Autorin unter: www.maggiestiefvater.de

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2020

Die perfekte Fortsetzung

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Die, die während der Nacht in der staubigen Tiefe ihres Verstandes träumen, wachen am Tage auf, um zu entdecken, dass alles nur Wahn war, aber die Tagträume sind gefährliche Menschen, denn sie können ihren ...

Die, die während der Nacht in der staubigen Tiefe ihres Verstandes träumen, wachen am Tage auf, um zu entdecken, dass alles nur Wahn war, aber die Tagträume sind gefährliche Menschen, denn sie können ihren Tagtraum mit offenen Augen darstellen, um ihn wahr zu machen. – T.E. Lawrence

Inhalt: Das Team um Gansey hat ein neues Mitglied – Blue. Und der fällt es mit jedem Moment schwerer sich nicht in Gansey zu verlieben. Aber die Angst, das sie der Grund für seinen Tod seinen könnte, hält sie von ihm fern. Noch immer sind sie auf der Suche nach dem verschwundenen König Glendower und außerdem hat Ronan eine erstaunliche Fähigkeit offenbart: Er kann Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt mitnehmen. Aber Träume sind unberechenbar …

Meinung:
Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an und ich habe mich direkt wieder wohl gefühlt, im Fuchsbau und überhaupt der ganzen dem ganzen Setting. Die Figuren sind immer noch echt und wachsen mir mit jeder Seite mehr ans Herz. Blue schließt die Jungs langsam so richtig in ihr Herz und sie wird als vollwertiges Gruppenmitglied akzeptiert. Immer wieder klingt der Arm/Reich Konflikt an, aber auf eine gute Art, es war nicht nervig, sondern man merkt einfach, wie wichtig der Autorin das Thema ist. Genauso das Thema häusliche Gewalt. Was Adam passiert ist so schrecklich! Ich finde es toll, wie seine Freunde ihn zu unterstützen versuchen, aber für seinen Stolz würde ich ihm gerne hin und wieder eine reinhauen. Trotzdem ist Adam (glaube ich) weiterhin mein Liebling, wobei Ronan in diesem Band eindeutig an Liebenswürdigkeit gewinnt! Er kann Gegenstände aus seinen Träumen mitbringen in die wirkliche Welt. Es geht in diesem Band etwas mehr um ihn, sein Charakter wird gut aufgebaut, bekommt Tiefe und man versteht ihn einfach so viel besser.

„Das heißt also, du kannst es nicht erklären.“
„Ich habe es gerade erklärt.“
„Nein, du hast Substantive und Verben in eine ansprechende, aber sinnlose Form gebracht.“

Der Schreibstill ist immer noch so schön, ich habe mir mega viele Zitate angemarkert. Auch wenn die Perspektiven richtig oft wechseln, fühlt man sich doch immer gleich in die Person hinein und kriegt so ein riesiges Bild von der ganzen Geschichte.

Urteil: Die perfekte Fortsetzung! Die Figuren sind einfach so wunderbar und der Schreibstill gewohnt großartig. Ich bin möglicherweise ein bisschen in Ronan verliebt (:

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Veröffentlicht am 24.04.2020

Gelegentlich etwas schleppend, aber die Charaktere und innovativen Ideen machen das wett!

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Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, deshalb könnte die Rezension Spoiler zum ersten Band enthalten.

Nachdem „Wen der Rabe ruft“ damit endete, dass Ronan ein „kleines“ Geheimnis ...

Achtung! Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, deshalb könnte die Rezension Spoiler zum ersten Band enthalten.

Nachdem „Wen der Rabe ruft“ damit endete, dass Ronan ein „kleines“ Geheimnis über sich selbst preisgegeben hat, werden wir in Band 2 direkt wieder ins Geschehen geworfen und mit eben jenem Geheimnis konfrontiert, das die Handlung ab hier (und eigentlich auch schon in der Vergangenheit) enorm beeinflusst. Ich denke, man kann auch mit einem größeren Abstand nach Band 1 gut in den zweiten starten, weil die wichtigsten Infos nochmal erwähnt werden, damit der Leser sich orientieren kann.

In „Wer die Lilie träumt“ erfahren wir sehr viel mehr über Ronan (was aufgrund des Titels auch anzunehmen war). Dinge, mit denen ich im ersten Band niemals gerechnet hätte. Ronan kam dort sehr selten zu Wort (kam er überhaupt zu Wort?), aber diesmal ist er der Charakter, aus dessen Sicht wir am meisten lesen, auch wenn es immer noch die gewohnten Sichtwechsel gibt. Ich bin immer noch begeistert davon, dass es der Autorin gelungen ist, ihre Charaktere so vielfältig und authentisch zu gestalten, sodass jede einzelne Perspektive einzigartig ist und jeder Charakter seine Mitmenschen und die Geschehnisse anders wahrnimmt.

Wieder einmal ist das für die Reihe typische Rätselraten angesagt, man ist eigentlich die ganze Zeit am Puzzeln und hat sicher einen Großteil des Buches keinen blassen Schimmer, was überhaupt abgeht, bis am Ende doch wieder alles einen Sinn ergibt – oder zumindest einiges, denn es bleibt natürlich genug offen, weil es noch zwei weitere Bände gibt. Ein Glück.

Gelegentlich mag in diesem Band die Handlung etwas schleppend sein, ich persönlich hatte jedoch durchgehend meinem Spaß beim Lesen, weil ich die Charaktere so stark ins Herz geschlossen habe und ihre Unterhaltungen auch dann genieße, wenn sonst handlungstechnisch gerade nicht so viel passiert. Sie machen das wett. Aber auch in diesem Band passieren wieder so unglaubliche Dinge, die man sich zu Beginn von Band 1 überhaupt nicht vorstellen konnte. Die Autorin hat hier etwas völlig Neues erschaffen, bringt immer wieder neue Ideen in die Handlung ein und macht das Geschehen damit in vielen Punkten unvorhersehbar. Mehr als einmal wurde ich wieder überrascht.

Dieser Band widmet sich beiläufig auch dieser Sache zwischen Gansey und Blue, bei der ich richtig mitfiebere. Es wird sich unglaublich viel Zeit gelassen, was die Spannung immer weiter ansteigen lässt. Ich bin einfach so gespannt, wie das alles weitergeht, und mache mich direkt an Band 3.

Fazit

Auch wenn die Handlung diesmal hier und da etwas schleppend war, wusste mich dieser Folgeband durchgehend überzeugen, weil ich die Charaktere und die innovativen Ideen der Autorin so liebe. Diese Reihe ist etwas Besonderes und mit nichts vergleichbar, was ich bisher gelesen habe. Nach dem Cliffhanger am Ende bin ich jetzt richtig gespannt auf Band 3 und vergebe diesmal 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.12.2019

Lässt keinen Wunsch offen !!!

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Während ich beim ersten Teil noch ein paar Dinge auszusetzen hatte, bin ich mir nach dem zweiten Teil nun sicher: Die Raven Boys-Reihe gehört eindeutig zu meinen Lieblingen.

Wie schon im ersten Teil war ...

Während ich beim ersten Teil noch ein paar Dinge auszusetzen hatte, bin ich mir nach dem zweiten Teil nun sicher: Die Raven Boys-Reihe gehört eindeutig zu meinen Lieblingen.

Wie schon im ersten Teil war ich erneut von den Charakteren begeistert. Auch Ronan lernt man endlich besser kennen: Er entpuppt sich als eine äußerst spannende Figur. Und auch die anderen Protagonisten werden so anschaulich und detailreich beschrieben, dass man meint, sie persönlich zu kennen. So kann man sich als Leser von ihnen wirklich einen super Eindruck verschaffen.

Langsam nimmt die Suche nach Glendower Gestalt an und die Gefühle zwischen Blue und Gansey spielen eine größere Rolle, was auch die Herzen aller Lovestory-Liebhaber (wie mir :)) höher schlagen lässt.

Ebenso war ich im zweiten Band endlich komplett vom Schreib- & Sprachstil angetan. Die langatmigen Passagen blieben aus !!! Im Übrigen gefallen mir der etwas schräge Humor und die versteckten Witze der Autorin.

Zwar haben mich Cover und Titel nicht so sehr angesprochen wie beim ersten Band, doch dafür passen sie umso mehr zum Inhalt; und was will man da mehr ?! 


Insgesamt war ich also von diesem Band vollkommen begeistert und die fünf Sterne hat es mehr als verdient. Deshalb führt nicht nur der herrlich offene Schluss dazu, dass auch Teil 3 bald gelesen wird... 

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Veröffentlicht am 23.09.2019

"Non mors, sed frater eius, somnus. Nicht der Tod, sondern sein Bruder, der Schlaf."

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In Band 2 der Raven-Boy-Reihe geht es vor allem um Geheimnisse. Spezial werden Ronans Geheimnisse aufgedeckt. Er kann sich nämlich Gegenstände herbei erträumen. Woher er das kann und wie seine Fähigkeiten ...

In Band 2 der Raven-Boy-Reihe geht es vor allem um Geheimnisse. Spezial werden Ronans Geheimnisse aufgedeckt. Er kann sich nämlich Gegenstände herbei erträumen. Woher er das kann und wie seine Fähigkeiten funktionieren wird er im Laufe des Buches noch herausfinden. Auch Adam muss wegen seines Deals mit den Ley-Linien klar kommen. Irgendetwas stimmt mit ihm nicht und um sich selbst und seine Freunde zu retten, muss Adam erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen. Während bei Ganseys Freunden alles drunter und drüber geht, kommen er und Blue sich immer näher…

Charakterlich haben sich unsere Freunde nicht viel verändert. Knackpunkt hier ist aber die Situation mit Adam. Er selbst macht eine Veränderung durch mit der Blue & Co. nicht klar kommen, bzw. auch nicht mit Adam kommunizieren, sodass sich viele Spannungen unter den Freunden breit machen, die nicht hätten sein müssen. Am Ende bekommt sich jeder nochmal ein und helft soweit er kann, um Cabeswater erhalten zu können.

Die Spannung in diesem Teil war recht durchwachsen. Teilweise konnte man mitfiebern und dann wiederrum hatte man ein Stilstand in der Story. Die Raven-Boys hatten eben ihre eigenen Probleme und Cabeswater war eben verschwunden. Die einzigen Rätsel, welches von Interesse waren: Die Träumerei von Ronan, die Verwandlung von Adam und das Verschwinden von Cabeswater. Die restliche Spannung kam von Mr. Grey der die Verfolgung auf den Greywaren aufgenommen hat. Und eine kleine Prise Lovestory war auch dabei.

Fazit: Zäh, aber für den restlichen Verlauf der Story sehr wichtig! Es gab Lösungen für Rätsel die bei der Entdeckung vom König Glendower mit hoher Wahrscheinlichkeit von großer Bedeutung sind. Ich finde, dass die Autorin einfach versucht hat alle magischen Einflüsse zu erläutern und einzubringen. Hoffentlich geht es im nächsten Band wieder rund ;)

Veröffentlicht am 30.08.2019

Ein Mix aus Spannung, Action, ein bisschen Liebe, Freundschaft, Humor und Grusel

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Es war schön, wieder nach Henrietta zurückzukehren, zu den Raven Boys, zu Blue und zu ihrer wunderbar unnormalen und rein weiblichen Familie. Über das Wiedersehen mit letzterer habe ich mich fast schon ...

Es war schön, wieder nach Henrietta zurückzukehren, zu den Raven Boys, zu Blue und zu ihrer wunderbar unnormalen und rein weiblichen Familie. Über das Wiedersehen mit letzterer habe ich mich fast schon am meisten gefreut, da das Leben dort mit all den exzentrischen Frauen immer wieder sehr amüsant zu lesen ist.
Das macht auch das Buch aus - diesen Mix aus Spannung, Action, ein bisschen Liebe, Freundschaft, Humor und Grusel.

Dieser durchaus individuelle Schreibstil Maggie Stiefvaters, den ich als erzählend beschreiben würde, lässt sich flüssig lesen und verbunden mit der Spannung und einigen überraschenden Wendungen kommt der Leser schnell durch die 528 Seiten.
Dabei sorgte der Gruselfaktor für ein angenehmes Erschauern, ohne dass ich es als Horror bezeichnen würde. Aber all die Mysterien, die ungeklärten Dinge zwischen Leben und Tod, Raum und Zeit, Traum und Wachsein, nicht zu vergessen die Praktiken von Blues Familie, stammen immer mehr aus dem Reich der (teils keltischen) Mythen. Doch mir kam es nie unrealistisch vor, ganz im Gegenteil. Bei den meisten Fantasy-Büchern ist einem die ganze Zeit klar, das ist Fantasy, egal, wie realistisch es dargestellt wird. Aber bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, als würde das tatsächlich passieren, als wäre das Realität, nicht, als würde ich eine fiktive Geschichte lesen. Es war, als würde ich mit den Protagonisten vor diese unglaublich erscheinenden Erkenntnis stehen, dass es Magie wirklich gibt.
Darüber schwebt immer noch das Damokles-Schwert von Ganseys bevorstehendem Tod und Blues prophezeitem tödlichem Kuss.

Mir wurde wie bei dem ersten Band bewusst, wie viele individuelle Charaktere es gibt mit all ihren einzigartigen Eigenschaften und Tiefen - in erster Linie die Raven Boys, daneben erfährt man über Blue fast schon am wenigsten. Abgesehen von Noah wird das Buch aus allen Sichten dieses Quintetts erzählt, aber hin und wieder aus der Sicht einer Nebenfigur, davon in erster Linie eines Mannes, den der Leser schnell als den Bösewicht identifiziert, auch wenn man gleichzeitig auch seinen Hintergrund und seine Bewegungsgründe kennen lernt.
Doch auch wenn Blue nicht ganz mit den faszinierenden, absolut unterschiedlichen Persönlichkeiten der Raven Boys mithalten kann, heißt das noch lange nicht, dass sie eine blasse oder gar langweilige Protagonistin ist, ganz im Gegenteil. Sie stellt einen angenehmen Unterschied zu den üblichen YA-Protagonistin dar, mit ihrer exzentrischen Art, ihrem vernünftigen Handeln, ihrer Schlagfertigkeit und auch ihrem Feminismus (den man vermutlich in einem rein weiblichen Haushalt automatisch annimmt ^^).

Dabei haben alle fünf unterschiedliche Gaben - Ganseys Verbundenheit mit Glendower, Adam, der sein Versprechen bei dem Ritual in Cabeswater halten muss, Blue, die als Einzige ihrer Familie nicht hellsehen kann, sondern dies nur verstärkt, Ronans Träume und Noah, der eigentlich nur ein Geist ist. Mit letzterem wird beinahe selbstverständlich umgegangen, was durchaus interessant und unterhaltsam ist.
Diesmal stehen vor allem Ronan, aber auch Adam im Vordergrund.

Fazit: Ein spannender und unterhaltsamer Mix aus Humor, Liebe, Freundschaft, Mythen und Grusel!