Cover-Bild Liebe nicht erlaubt
12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 268
  • Ersterscheinung: 10.05.2019
  • ISBN: 9783964432636
Manuela Fritz

Liebe nicht erlaubt

Sonne, Meer, Luxusleben …
Im Auftrag ihres Vaters soll Charlotte eine Megayacht von Triest nach Zypern überführen.
Ausgerechnet die Yacht der Colfers. Jener Brüder, die sie seit ihrer Kindheit abgrundtief hasst. Während Dorian sich kein bisschen geändert hat, zeigt sich Devin plötzlich von einer neuen Seite – sanft und hingebungsvoll.
Charlotte weiß, dass es klüger wäre, Devin zu widerstehen, trotzdem lässt sie sich auf eine heimliche Affäre mit ihm ein ...

Leserstimmen:

"Ein Buch, das mich glücklich und traurig zugleich zurücklässt." ~ someone
"Das Buch ist anders als erwartet. Neben einer tollen Reise zu einigen wunderschönen Ecken der Mittelmeerküste und einer sich anbahnenden Liebesgeschichte, ist das Buch vor allem sehr, sehr berührend." ~ Reni
"Es geht hier um Glück, Liebe, Zufall, Krankheit, Famile, Urlaub.... das Leben." ~ Elke Stromereder
"Zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, eine Luxusjacht und eine Frau zwischen den Fronten." ~ unbekannt

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2019

Ein wirklich schönes Buch. Super auch zum 2 mal Lesen

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Dieses Buch ist mein erstes der Autorin, doch es wird nicht das letzte sein. Als ich das Buch beendet hatte musst ich erstmal durchatmen. Die Geschichte hatte mich so sehr in ihren Bann gerissen das ich ...

Dieses Buch ist mein erstes der Autorin, doch es wird nicht das letzte sein. Als ich das Buch beendet hatte musst ich erstmal durchatmen. Die Geschichte hatte mich so sehr in ihren Bann gerissen das ich wirklich hin und weg war. Ich hab nicht mehr auf die Uhr geachtet und nicht mehr auf meine Umgebung. Ich hab es einfach im Garten auf der Liege gelesen und alles vergessen. Wahnsinn. Tolles Buch. Tolle Geschichte und wirklich klasse Schreibstil. Hat mir gut gefallen.
Wie ich das Buch so gelesen habe dachte ich mir eigentlich verdammt so wurde ich auch gern mein Leben verbringen. Doch umsoweiter ich die Geschichte verfolgt habe umso eher wollte ich dann nicht mehr in dieser Welt leben. Trotzdem aber find ich es wirklich toll wie die Geschichte zu ihren Charakteren passt. Dazu hat die Geschichte auch noch ihren ganz eigenen Charakter. Das trifft man auch nicht mehr so oft an. Was mir auch richtig gut gefallen hat waren die Details. Man könnte meinen man ist selber an diesem Ort. Das hat richtig Spaß gemacht.
Mehr möchte ich aber eigentlich schon nicht mehr über dieses Buch verraten, möchte euch nicht die freude nehmen das Buch selber zu lesen. Ich kann es wirklich empfehlen. Das hat richtig Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Liebe an Bord

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Dieses Buch ist ganz zufällig zu mit gekommen und ich war gespannt, was mich erwartete, da ich von der Autorin so noch nicht gehört hatte.

Klappentext:
Sonne, Meer, Luxusleben …
All das erwartet Charlotte ...

Dieses Buch ist ganz zufällig zu mit gekommen und ich war gespannt, was mich erwartete, da ich von der Autorin so noch nicht gehört hatte.

Klappentext:
Sonne, Meer, Luxusleben …
All das erwartet Charlotte auf der Megajacht, die sie im Auftrag ihres Vaters von Triest nach Zypern überführen soll.
Schön und gut, wären da nicht die Colfers – jene Brüder, die sie seit ihrer Kindheit kennt und abgrundtief hasst. Ausgerechnet einem von ihnen wurde das Schiff zur Verlobung geschenkt.
Während Dorians Verhalten Charlottes Erwartungen in vollem Umfang erfüllt, zeigt sich Devin plötzlich von einer ganz anderen Seite – sanft und hingebungsvoll.
Eine Seite, der sich Charlotte nicht lange widersetzen kann. Obwohl sie ahnt, dass es klüger wäre, Devin gegenüber stark zu bleiben, lässt sie sich auf eine Affäre ein.
Bis eines Tages unerwartet Besuch an Bord auftaucht, der Charlotte völlig aus der Bahn wirft …

Das Cover: Ich weiß nicht, ob ich den Titel auch so gewählt hätte, aber bei dem Cover hätte ich definitiv zugeschlagen. Das beruhigende Blau erinnert mich an Devin, ebenso wie das glücklich aussehende Paar. Definitiv ein Cover, dass ich in meinem Bücherregal nicht in die letzte Ecke verbannen würde.

Der Schreibstil:
Das Buch war flüssig und gut lesbar. Ich konnte mich ganz auf die Geschichte konzentrieren und hatte nicht das Gefühl, irgendetwas würde fehlen. Es hat auch nichts gestört.

Die Charaktere:
Hauptprotagonistin der Geschichte ist Charlotte Bergmann. Sie wird als selbstbewusste, beherrschte Frau dargestellt. Trotzdem hat sie auch eine weiche Seite, die sich nach einem Beschützer sehnt und sich nur zu gerne auf die Liebe einlässt. Dafür geht sie teilweise recht unvorsichtig vor. Ich habe es gemocht, wie sie es schaffte zwischen Privat und Arbeit hin und her zu switchen. Ihre Professionalität konnte nie in Frage gestellt werden. Zwischendurch war sie mir aber etwas zu unkompliziert denkend. Sie hätte schon ein bisschen öfter über ihre Gefühle nachdenken können. In Devins Nähe war sie geradezu das Weibchen, das keinen Aufstand macht.
Devin fand ich sehr angenehm. Er hat ein durch und durch gutes Herz und versucht nahezu jedem alles recht zu machen. Mit Charlotte an seiner Seite blüht er auf und ehrlich gesagt habe ich die Beschreibungen in ihrer Nähe gebraucht, um ihn überhaupt interessant zu finden, denn ansonsten ist er immer nur der nachdenkliche, stille Typ, der seinem Bruder den Rücken freihält. Was mich wirklich an ihm gestört hat, waren seine teilweise sexistischen Bemerkungen. Normalerweise achte ich da nicht so drauf, aber bei ihm sind sie mir immer wieder aufgefallen. So sagt er zum Beispiel: „Devin Colfer lief keiner Frau hinterher. Nicht, wenn es um Sex ging.“ ? Etwas abgedroschen meiner Meinung nach. Er benimmt sich manchmal geradezu, als müsste er das Klischee erfüllen, um seine Männlichkeit nicht zu untergraben. Charlotte passt sich dem auch noch an. Da gab es zum Beispiel die Aussage: „Reiß dich zusammen,Charlotte. Das Rotkäppchen wird vom Wolf gefressenen, nicht umgekehrt.“ Sowas hat mich dann doch etwas gestört.
So fand und finde ich Dorian ehrlich gesagt immer etwas interessanter. Er ist wenigstens ehrlich in seinem Charakter. Devin ist die vernünftige Variante, Dorian die aufregende und ich bin immer noch gespannt, ob wir auch noch etwas von Dorian zu hören kriegen.

Zur Geschichte allgemein:
Das Buch fing gut an. Charlotte Bergmann muss mit zwei Kerlen, die sie hasst, mehrere Wochen auf einem Boot verbringen. Doch schon nach wenigen Stunden verstand sie sich mit dem einen so gut, dass sie praktisch gleich mit ihm ins Bett hüpfte. Das ging mir ehrlich gesagt ein bisschen zu schnell. Auch, wenn es mit Dorian und dem Hass weitergeht, so hätte ich mir doch gewünscht, dass das Ganze etwas mehr ausgenutzt werden würde. Dann hätte die Geschichte bestimmt noch mehr Spannung gewonnen.
So ist Dorian ein Ärgernis, das die beiden versuchen loszuwerden. Ich würde spoilern, wenn ich an dieser Stelle weiterschreibe. Also: Ich fand den Verlauf der Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und durch die Fahrt auf der Yacht hat man beim Lesen wunderschöne Orte besucht. Ich fühlte mich, als könnte ich die Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren. Gleichzeitig habe ich mich aber auch ständig gefragt, wo die tiefen Gefühle sind. Klar, es wird gesagt, sie seien da. Mir haben aber ein paar implizite Ausführungen gefehlt, die mir auch das passende Gefühl dazu gegeben hätten.
Dadurch sind spätere Aktionen nur nachvollziehbar, wenn man sich ein paar Erklärungen hinzudenkt. Ich denke, wenn man einfach ein paar Gedanken mehr eingefügt hätte, hätte es einen ganz anderen Eindruck erweckt.

Weiter fand ich die Geschichte immer wieder richtig spannend, denn es war nur so halb vorhersehbar (es ist nunmal ein Liebesroman. Was erwartet man da? XD). Dorian und die Geschichte mit der Verlobung haben immer wieder Höhepunkte geschaffen und das Ende hat nochmal richtig viel Ernsthaftigkeit und Gefühl in die Geschichte gebracht. Es hat zudem nochmal gezeigt, wie Devin und Charlotte wirklich sind und was sie schließlich zusammengebracht hat, sodass ich letztlich sehr zufrieden mit der Geschichte war.

Fazit:
Mir hat die Geschichte im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Als Leser erlebt man eine wunderschöne Reise entlang der kroatischen Küste. Die Autorin schafft es, eine wunderbare Atmosphäre zu erschaffen. Charlotte und Devin sind als Paar unheimlich süß, auch wenn mir die Gefühle teilweise nicht genug begründet waren und Devin teilweise zweifelhafte Ansichten hatte.
Ich persönlich wäre mehr an Dorian interessiert gewesen, aber letztlich beweist die Geschichte nur, dass es auch einen vernünftigeren, längerfristigen Weg gibt, der dem bloßen Spaß durchaus vorzuziehen ist.
Alles in allem eine runde Geschichte mit kleinen Schwachstellen, die ich aber dennoch weiterempfehlen kann.

4 von 5 Sterne von mir.

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 22.04.2019

Liebe nicht erlaubt

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Charlotte, die im Unternehmen ihres Vaters beschäftigt ist, soll mit einer entsprechenden Crew eine große Yacht von Triest nach Zypern überführen. Es ist das Verlobungsgeschenk für einen der Colfer-Brüder. ...

Charlotte, die im Unternehmen ihres Vaters beschäftigt ist, soll mit einer entsprechenden Crew eine große Yacht von Triest nach Zypern überführen. Es ist das Verlobungsgeschenk für einen der Colfer-Brüder. Charly hat keine angenehmen Erinnerungen an Dorian und Devin, sondern spürt nur pure Abscheu. Denn bereits als Kind war sie den Hänseleien und bösartigen Streichen der beiden ausgesetzt.

Tatsächlich wird Dorian seinem Ruf als Fiesling auf jeden Fall gerecht. Devon jedoch entpuppt sich wider Erwarten nicht als der Mann, den Charly erwartet hat. Vielmehr wirft seine anfänglich Reserviertheit sie total aus der Bahn, so dass sie hinter seine Fassade sehen will. Sein melancholischer Blick berührt ihr Herz. Devin scheint ernsthaft an ihr interessiert und nicht nur daran, sie als Lustobjekt zu betrachten, wie es Dorian mit jeder Frau, die in seine Reichweite gelangt, tut. Devin ist nicht nur behutsam und zurückhaltend, sondern auch energisch und zielorientiert, und Charly kann sich seinem Charme nicht entziehen. Er verspricht ihr nichts, und Charly ist bewusst, dass eine Beziehung mit Devin nicht von Dauer sein wird. Da sie aber längst Feuer gefangen hat, beginnt sie eine Affäre mit ihm und versinkt bald in einem Strudel ihrer Sehnsucht. Sie vermutet, dass das Ende der Reise schmerzhaft ist, und ahnt nicht, wie sehr sie verletzt wird...


„Liebe nicht erlaubt“ mutet zunächst wie eine klassische Liebesgeschichte an, in der die Liebe – wie es der Titel bereits aussagt – nicht erlaubt ist. Doch Manuela Fritz gestattet sich, der aus Sicht von Charly und Devin erzählten glaubhaften Geschichte neben leichten und frischen Szenen zudem einen ernsten Hintergrund mit durchaus traurigen Momenten zu geben.

Die Autorin lässt ihre Figuren vor allem auf beschränktem Raum der Yacht agieren und ihre Gefühle entwickeln. Im Verlauf der Ereignisse bindet Manuela Fritz ebenso die Umgebung mit ein und punktet hier mit Lokalkolorit.

In der Handlung gibt es viele Andeutungen, doch wenn es um den Akt als solches geht, blendet Manuela Fritz das Geschehen aus. Damit macht sie deutlich, dass nicht die Erotik im Vordergrund steht, sondern die Emotionen ihrer Protagonisten. Vielleicht hätte sie Charly und Devin zumindest eine Szene gönnen sollen...

An ihrer Figurenführung gibt es bis auf kleine Abstriche nichts zu bemängeln. Mit Charlotte und Devon hat sie sympathische und ansprechende Menschen kreiert, die sich durch eine lebendige Empfindungswelt auszeichnen und neben ihren Stärken auch ein paar Schwächen besitzen.

Charly verlässt nicht gern die Wohlfühlzone ihres Schreibtisches und steht im Mittelpunkt. Sie ist geschickt, ein Organisationstalent und behält den Überblick. Der direkte Umgang mit Kunden liegt ihr nicht. Schon gar nicht, wenn es sich um solch ein arrogantes, gemeines, boshaftes und halt- und rücksichtsloses Ekelpaket wie Dorian Colfer handelt, der im Luxus schwelgt und den sie wegen der vielen Drangsalierungen in der Kindheit hasst.

Auch Devin gilt anfänglich ihre Abneigung. Doch im Gegensatz zu seinem Bruder hat er sich verändert. Er schätzt zwar die Annehmlichkeiten, die ihm auf Grund der Vermögenssituation der Familie geboten werden, verabscheut aber die Zurschaustellung, wie sie sein Bruder pflegt. Gegen den Strich geht ihm außerdem, dass er Dorians Arbeit erledigt, ohne die ihm gebührende Aufmerksamkeit zu erhalten, und ständig hinter diesem aufräumen muss, wenn er wieder einmal über die Strenge schlägt.

Und doch ist es Devin, der Charly etwas verheimlicht und nicht aufrichtig zu ihr ist...

Wer also eine Liebesgeschichte mit viel Gefühl und ein wenig Drama lesen will, ist mit „Liebe nicht erlaubt“ gut beraten.