Cover-Bild Wintervanille

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783734107887
Manuela Inusa

Wintervanille

Roman
So zauberhaft und romantisch wie ein Spaziergang im Schnee!

Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2019

Zwei Freundinnen und die Liebe...

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„Ich meine, für die meisten Leute ist Vanille wahrscheinlich ein ausschließlich süßes Gewürz, weil sie es nicht anders kennen. Man kann Vanille aber ganz vielseitig verwenden. Ich mache zum Beispiel auch ...

„Ich meine, für die meisten Leute ist Vanille wahrscheinlich ein ausschließlich süßes Gewürz, weil sie es nicht anders kennen. Man kann Vanille aber ganz vielseitig verwenden. Ich mache zum Beispiel auch ein Chutney, bei dem ich Vanille mit Chili kombiniere.“ (Auszug S. 137)

Willkommen in der Welt der Vanilleschote und in der Welt von CeCe, einer jungen Frau, die die Vanilleplantage ihres Vaters in Kalifornien übernommen und zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Hier bekommt man nicht nur Vanille, sondern auch die leckersten Vanilleplätzchen, Vanille-Himbeermarmelade oder ein besonderes Chutney... und ganz viel Enthusiasmus & Liebe.

Ja, um die Liebe dreht sich die Geschichte in Manuela Inusas neustem Roman, der den Start in die neue Reihe „Kalifornische Träume“ bildet. Nach dem wunderbaren Projekt „Valerie-Lane“ waren meine Erwartungen hoch, denn ich habe die Geschichten rund um die englische Straße der Herzen sehr gemocht.

Nun begleiten wir CeCe (Cecilia) und ihre Freundin Julia in ihrem Alltag auf der Vanillefarm und erfahren mehr über die Vergangenheit Julias und der Entstehungsgeschichte rund um die außergewöhnliche Farm im Weinland Napa Valley. Gleichzeitig tauchen wir ein in das Leben von Richard, den Besitzer eines Luxusressorts am Lage Tahoe, der sich in „die Vanilleflüsterin“ verguckt und alles daran setzt, CeCe für sich zu gewinnen.

„Zuckersüß“ - so lockt uns das Buchcover gekonnt mit einer Schneelandschaft und einer Vanilleblüte und genauso erscheint mir auch der Roman: ein leichter Unterhaltungsroman mit einer, nein eigentlich zwei Liebesgeschichten, der mich - leider ohne sonderlichen Spannungsbogen - mitnimmt. Wir bekommen informative Rückblenden, Einblicke in das Leben der Protagonisten, außergewöhnliche Nebenschauplätze mit der kürbisliebenden Grandma und stimmungsvollen Bildern, die das Touri-Herz höher schlagen lassen. Immer wieder fühlte ich mich beim Lesen an so manch amerikanischen Weihnachtsfilm erinnert mit dem Cable Car, dem Pier39 uvm.

Etwas irriert haben mich die vielen verschachtelten Sätze. In mir kam das Gefühl auf, dass uns die Autorin so viel mitzuteilen hat – und das in einem begeisterten Tempo, so dass wir beim Lesen zeitweise einen ganzen Berg an Informationen aufgebrummt bekamen... mmmhhh, manchmal wünschte ich mir ein „literarisches“ Durchatmen und zur Ruhe kommen; gerne noch ein paar Seiten mehr, dafür aber eine klarere Sprachstruktur. Manuela Inusas Stil wirkt auf mich manchmal wie ein überschäumendes, begeistertes Kind, welches sooo viel zu erzählen hat und irgendwann den Faden verliert. Nein, den hat sie natürlich nicht wirklich verloren, aber das Lesen empfand ich daher etwas anstrengend und kann mich nicht erinnern, dass es mir mit der „Valerie Lane“ so erging.

Daher bekommt der Roman von mir auch nicht die volle Punktzahl. Aber ich muss zugeben: die Geschichte(n) haben mich unterhalten und mir einen kurzweiligen Sonntag beschert. Die Idee rund um die Vanille und die leckeren Rezepte haben mich begeistert; beim Lesen habe ich viel über Anbau der schwarzen Schote dazu gelernt. Und ich bin doch neugierig, wie es in Band 2 mit den Orangenträumen von Lucinda weitergeht, die ganz kurz schon durch die kandierten Orangenscheiben im vorliegenden Band in die Reihe eingeführt wurde.

Veröffentlicht am 13.11.2019

Wintervanille

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Nach der grandiosen Reihe von Manuela Infusa, welche sich um die Valerie Lane drehte, musste ich natürlich direkt ihre neue Reihe anfangen. Und siehe da, ich wurde durch diesen Reihenstart wieder mal belehrt ...

Nach der grandiosen Reihe von Manuela Infusa, welche sich um die Valerie Lane drehte, musste ich natürlich direkt ihre neue Reihe anfangen. Und siehe da, ich wurde durch diesen Reihenstart wieder mal belehrt niemals nie zu sagen. Denn obwohl es für mich „klar“ war, dass niemals etwas jemals die Valerie Lane übertreffen wird, hat die Autorin sich selbst übertroffen. Natürlich hat mich es mehr als gefreut, dass die neue Reihe mir noch besser gefällt als die Valerie Lane. Obwohl es falsch ausgedrückt wäre, wenn ich sage besser, denn mir hat nicht das Thema besser gefallen, sondern die Länge. Dieses Buch war dicker als jedes bisher erschienene der Valerie Lane und das hat mich sehr glücklich gemacht, aber dazu später mehr.

Diesmal spielt die Geschichte in Kalifornien, genauer gesagt im Kalifornischen Nappa Valley. Denn dort wo jeder Wein anbaut, hat Cecilia ihre Vanillefarm. Sie lebt schon auf dieser Farm, welche sie mit ihrem Vater aufgebaut hat, seit sie ein Kind war und fühlt sich an diesem Ort mehr als nur wohl. Als sie dann eines Tages das Glück hat in einer Fernsehsendung ihre Farm und ihre Produkte der Welt zu zeigen sagt sie natürlich nicht nein. Und als wäre das nicht schon Glück genug meldet sich auch noch ein Hotelier bei ihr, welcher sie auf ein Wochenseminar, welches sich nur um Gewürze dreht, einlädt. Cecilia darf ihre Vanille vorstellen und hat auch das große Glück, dass sie ihre beste Freundin Julia als Assistentin mitbringen darf. Und auch Richard der Hotelier hat einen besten Freund der ihm während dieser Woche zur Seite steht. Denn was Cecilia nicht weiß: Richard hat sie nicht ohne Grund eingeladen.

Ich persönlich war von diesem Klappentext mehr als nur angetan und kann euch sagen: Es ist noch viel besser als es sich anhört. Denn wie am Anfang schon erwähnt hatte dieses Buch unglaublich viel Tiefgang, das heißt wir haben sehr viel über das Leben, die Familie und vor allem von Cecilias bester Freundin erfahren. Das hat die Geschichte nochmal um einiges realistischer, interessanter und vor allem spannender gemacht. Dadurch das man alle in Cecilias Umgebung so gut kennengelernt hat, also auch die Kindheit, Charakterzüge und vor allem Art und Weisen der vorkommenden Personen, dachte man wirklich man kennt diese Personen. Was mich wieder an meisten getroffen hat waren diese unglaublich extremen Emotionen, welche ich immer bei dem lesen ihrer Bücher verspüre. Jedoch war dieses Mal das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch unglaublich, ich war, wie die Protagonistin, richtig verliebt. Ich glaube, dass es wirklich davon kommt, dass die Autorin dem Buch mehr Inhalt als sonst gegeben hat. Also es war detaillierter Geschrieben und hat das Ganze somit auch viel interessanter und spannender werden lassen. Es war zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig oder langatmig, ich war einfach nur glücklich. Dauerhaft. Ebenso erfreut war ich über die Beschreibungen der Vanille, denn ich habe mich am Ende des Buches wirklich so gefühlt, als würde ich diese selbst anbauen. Und es ist nicht so als würde die Autorin das alles langweilig und zäh Beschreiben. Nein, sie verstrickt das so geschickt in die Geschichte, das man immer interessierter wird und wissen will was Cecilia da eigentlich macht.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der Protagonistin, jedoch kommt auch auf ein paar Seiten, oder eher in ein paar Kapiteln, die Sicht von Julia an die Reihe. Das bringt ein wenig Abwechslung in die Geschichte und lässt diese natürlich auch gleich wieder spannender und interessanter werden. Den Schreibstil von Manuel Inusa finde ich einfach perfekt, denn man spürt während dem lesen ihre Leidenschaft, welche sie in jede ihrer Bücher steckt.

Jedes Mal wieder empfehle ich es Leuten, egal ob Privat oder im Internet, denn ich finde jeder sollte ein Buch von Manuela Inusa gelesen haben. Ich sage das nämlich nicht nur so, ich meine es so: Diese Bücher machen unfassbar glücklich und süchtig. Ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten bis das nächste Buch von ihr erscheint. Sie ist und bleibt eine meine absoluten Lieblingsautorinnen.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Endlich ein neues Buch von Inusa!

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Endlich wieder ein Roman von Manuela Inusa!
Bereits die Valerie Lane Reihe hat mich begeistern können, als ich dann gesehen habe, dass Sie eine neue Reihe raus bringt, war ich sehr aufgeregt.

Es war wieder ...

Endlich wieder ein Roman von Manuela Inusa!
Bereits die Valerie Lane Reihe hat mich begeistern können, als ich dann gesehen habe, dass Sie eine neue Reihe raus bringt, war ich sehr aufgeregt.

Es war wieder eine zauberhafte Geschichte, mit Charakteren die man nur ins Herz schließen kann.
Wir haben Kalifornien schön kennenlernen können, unheimlich gerne wäre ich bei Cecilia auf der Vanillefarm und hätte mir alles genauer angesehen und erforscht.. Ich hätte Cecilia gerne ab und an kneifen können, da Sie Ihre Freundin Julia leider etwas vernachlässigt..

Die eigentliche Geschichte fängt leider erst extrem spät an, weswegen die ersten dreihundert Seiten (Ja! Dreihundert!!) nur so dahin plantschen und keine richtige Story beinhaltet.
Doch ich habe das Buch dennoch sehr gut lesen können und gab es ungern aus der Hand, da der Schreibstil wie auch bei den vorherigen Büchern leicht und gut lesbar ist.

Ich habe definitiv mehr von dem Buch erwartet, da ich so begeistert von der Valerie Lane war, doch verglichen waren vor allem die Charaktere auf gleicher Höhe, die ich sofort ins Herz schließen konnte, auch trotz leichter Defizite mit Cecilia.

Doch eben der lange Anfang von dreihundert Seiten blieb mir extrem im Gedachtiss, da eben dann erst eine Romanze beginnt, die gefühlt nur eben schnell reingequetscht wurde.

Fazit:
Ich hoffe sehr auf eine bessere Fortsetzung, die mich mehr packt und nicht so erzwungen wirkt, was die große Story betrifft!
Dennoch ein zauberhafter Beginn einer neuen Inusa-Reihe!

Veröffentlicht am 09.11.2019

Leben, lieben, Freundschaft und Vanille

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Das Cover dieses Buches passt wunderschön zum Titel. Es ist winterlich und romantisch gestaltet und für die Jahreszeit perfekt geeignet. Man bekommt einen winterliche und auch Weihnachtlichen Vorgeschmack. ...


Das Cover dieses Buches passt wunderschön zum Titel. Es ist winterlich und romantisch gestaltet und für die Jahreszeit perfekt geeignet. Man bekommt einen winterliche und auch Weihnachtlichen Vorgeschmack.

Die Geschichte geht um Cece und ihre geheimnisvolle Vanille. Der Prolog erzählt aus der Kindheit von Cece. Dies hat mir sehr gut gefallen, man wurde sofort sehr vertraut mit der Geschichte. Cece hat eine Farm, auf der Vanille angebaut wird und die sie in die unterschiedlichsten Leckereien verarbeitet und verkauft, von ihrem Vater geerbt. Schon als kleines Kind hat sie dort geholfen und nun baut sie ganz alleine ihre Geliebte Vanille an. Diese Fürsorge und Leidenschaft mit der Cece ihrer Arbeit nachgeht und wie sie über ihre Vanille spricht ist magisch und einfach sehr anziehend. Diese Leidenschaft kommt so gut beim Leser an, das man während dem gesamten lesen einen magische Bindung zu Cece und ihrer Vanille hat. Besonders ihre Vanilleplätzchen haben es mir angetan. Ich hab selten bei einem Buch so großen Hunger verspürt.
Aus zweiter Sicht wurde von Ceces Freundin Julia erzählt. Ihre Geschichte hat mich schwer bewegt und berührt und wurde von der Autorin mit viel Tiefgang und Emotionalität erzählt. Besonders die Freundschaft zwischen Cece und Julia war für mich sehr tiefgründig und ich habe immer wieder gefühlt wie nahe sich beide stehen und wie viel vertrauen sie sich gegenseitig schenken.
Auch die Liebe kam in dieser Geschichte nicht zu kurz. Durch die von der Autorin gewählte Erzählerschreibweise hat man auch von den männlichen Protagonisten viel mitbekommen. Auch ihre Gefühle und Denkweisen sind dadurch nicht in den Hintergrund gerückt. Dies fand ich, hat der Geschichte das gewisse etwas verliehen.
Der Autorin ist es durch ihre bildliche und ausdrucksstarke Schreibweise großartig gelungen, dass die Protagonisten lebendig und einzigartig waren. Die Beschreibungen der Gegebenheiten und Landschaften war sehr ausführlich und man konnte sich alles wunderbar detailgetreu vorstellen. Die Magie der Vanille und ihrem Geheimnis war zu jederzeit stark spürbar.

Mein Fazit: Eine wunderschöne tiefgründige und emotionale Geschichte über das Leben, die Liebe, die Freundschaft und die Vanille. Ich freu mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin. 5/5⭐️

Veröffentlicht am 06.11.2019

Sehr starke Längen

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"Wintervanille" ist der erste Band der neuen Romanreihe "Kalifornische Träume" von der Autorin Manuela Inusa und erschien 2019 mit 480 Seiten als Taschenbuch im blanvalet Verlag der Random House Gruppe.

Obwohl ...

"Wintervanille" ist der erste Band der neuen Romanreihe "Kalifornische Träume" von der Autorin Manuela Inusa und erschien 2019 mit 480 Seiten als Taschenbuch im blanvalet Verlag der Random House Gruppe.

Obwohl der Schreibstil durchaus positiv zu bewerten ist, war der Roman stark in die Länge gezogen, wodurch ich mit der Geschichte nicht wirklich warm wurde.

Cecelia, kurz CeCe genannt, ist die Besitzerin einer in Kalifornien ansässigen Vanillefarm, welche sie erfolgreich betreibt.
Nach einem erfolgreichen Fernseh-Interview platzt ihr E-Mail-Postfach nicht nur vor neuen Bestellungen, sondern sie erhält auch eine Einladung um an einem Gewürzseminar teilzunehmen und zu gestalten.

Doch liegen zwischen diesen Ereignissen ca. 300 Seiten, wodurch die Liebesgeschichte bzw. -geschichten nur auf ca. 150 Seiten des Romans Raum findet/finden.
Dies war mir persönlich am Anfang zu lang und zäh und am Ende zu rasant mit wenig Emotionen.

Durch die vielen Rückblicke, die sich durch eine andere Schriftart direkt erkennen lassen, bekommt der/die Leser/in zwar einen guten Einblick in das Leben und die vorhandene Gefühlswelt der Protagonistinnen Julia und CeCe, doch die Realität wird dadurch immer wieder in den Hintergrund gedrängt.

Die vielen Längen des Romans haben mir leider die anfängliche Freude und die Leselust genommen, weswegen ich "Wintervanille" nicht weiterempfehlen würde.