Cover-Bild Almost a Fairy Tale

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17,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 15.09.2017
  • ISBN: 9783764170684
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mara Lang

Almost a Fairy Tale

Verwunschen
Es war einmal ...
Aeromobile, Sicherheitsdrohnen und »Tischlein Deck Dich«-Fastfoodketten:
Die junge Magische Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, die nach höchstem technischen Standard funktioniert. Und auch wenn es Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen – gibt, ist alles Magische festen Regeln unterworfen.
Als Natalie ihr Herz an Prinz Kilian verliert und ihm in einer brenzligen Situation helfen will, benutzt sie verbotenerweise Magie. Damit bringt sie einen Stein ins Rollen, der nicht nur ihr Leben aus den Fugen geraten, sondern auch die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern lässt …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2017

Etwas ganz anderes als ich erwartet habe und leider nicht mein Geschmack

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Puh, ich muss irgendwie erstmal alles setzen lassen, was ich da gelesen habe. Eigentlich habe ich ja eine wunderschöne und auch etwas kitschige Märchenadaption erwartet mit viel Witz…was ich bekommen habe, ...

Puh, ich muss irgendwie erstmal alles setzen lassen, was ich da gelesen habe. Eigentlich habe ich ja eine wunderschöne und auch etwas kitschige Märchenadaption erwartet mit viel Witz…was ich bekommen habe, war allerdings etwas komplett anderes. Und leider hat es mich auch nicht wirklich überzeugen können, da es einfach nicht meinen Geschmack traf.
Doch fangen wir doch einmal von vorne an. Angezogen hat mich natürlich dieses wunderschöne Cover und der Klappentext, der mir eben das verspricht, was ich erhofft habe. Und doch wurde ich etwas getäuscht. Natürlich habe ich alles bekommen, was dort steht, allerdings habe ich in der Form nicht damit gerechnet. Aber dazu komme ich gleich.
Dies war tatsächlich mein erstes Buch von Mara Lang, ich muss da jetzt wohl dringend etwas nachholen, denn ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich tat mir zwar am Anfang etwas schwer und kam auch irgendwie nie richtig in die Geschichte rein, aber das lag eher an der Geschichte selbst und der Erzählweise. Wir bekommen in der dritten Person die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt was ich normalerweise sehr mag, denn so erhält man doch Einblicke in alle wichtigen Charaktere, aber hier gelang mir das nicht. Die Perspektiven waren für mich teils sehr sprunghaft und auch fehlte mir die Tiefe darin, so dass ich die Charaktere zwar einschätzen konnte, allerdings gingen sie mir nicht nahe. Dadurch ging natürlich auch einiges verloren, denn mir war es schlichtweg egal, wenn mal wieder einer starb oder ein schlimmes Unheil erlebte. Und das haben wir hier einige.
Denn eigentlich muss ich sagen, dass „Almost a fairytale“ für mich kein Jugendbuch ab 14 mehr ist. Dazu ist es generell zu düster, zu brutal, zu hetzerisch, zu politisch. Ihr fragt euch jetzt sicher: waaaaaas? Das ist doch ein Märchen. Ja, aber Natalie lebt in einer Welt, in der Magische unterdrückt werden von den Menschen. Sie hat das Glück eine A-Magische zu sein, sprich ein Mensch, der zwar Magie besitzt, diese aber nicht wirkt und dem somit alle Privilegien offen stehen wie Schulbildung, ärztliche Versorgung. Wer in eine der unteren Kategorien eingestuft ist, hat teilweise nicht mal die Möglichkeit auf ein besseres Leben. Genau deswegen rebellieren die Magischen gegen die Menschen. Wir befinden uns im Krieg. Und langsam erfährt es die Welt, denn immer wieder passieren Unglücke, die die Menschenwelt bedrohen und die durch Magische anscheinend ausgelöst werden…zum Beispiel: die Riesen brechen aus dem Zoo aus und zerstören die Innenstädte…und mittendrin Natalie, die bisher ein beschauliches Leben geführt hat. Sie kämpft für die Gleichberechtigung von Magischen und Menschen, ist sie als Magische doch in einen Menschen verliebt. Eines Tages will sie ein Unheil abwenden und wirkt Magie. Doch damit verstößt sie nicht nur gegen das Gesetz, sie stürzt ihr Leben in ein Chaos und die Welt gleich mit und befindet sich mitten im Machtkampf zwischen Gut und Böse. Doch kann man in diesen Zeiten überhaupt noch zwischen Gut und Böse unterscheiden? Wir werden des Öfteren hinter´s Licht geführt und ich war teilweise doch auch überrascht, wer wirklich auf welcher Seite steht und mit welchen Intrigen, Korruptionen und Lügen gearbeitet wird.
Alles wird gespickt mit magischen Märchenelementen, so gibt es die Fastfoodkette „Tischlein deck dich“, Wetterwünsche kann man bei dem Dienst „Frau Holle“ einreichen oder die gestiefelten Kater sind eine geheime Untergrundorganisation. Das sind wieder Elemente, die ich sehr mochte.
Die Geschichte ist auch sehr actionreich und ich stehe auf Action, aber das hier war mir fast zu viel. Andauernd passiert etwas und ich fragte mich teilweise, wie es denn zu dieser Situation jetzt schon wieder gekommen ist. Und trotz der ganzen Action fehlte mir die Spannung, weil mich die Geschichte einfach nicht packen konnte.
Die Charaktere sind mir alle zu weit entfernt, ich konnte sie nicht wirklich greifen. Man bekommt durch die vielen Perspektiven zwar Einblicke in das handeln jedes Einzelnen, aber das war mir zu wenig. Ich konnte so einiges nicht nachvollziehen und vor allem konnte ich nicht mitfiebern, bei mir kam einfach kein Gefühl an…da war immer nur mein Unglaube, was ich denn da gerade lese. Außerdem machte es mir Natalie auch nicht gerade einfach, von ihr hätte ich irgendwie mehr Stärke erwartet, aber sie ist mir einfach zu weinerlich und trotzig. Allein der Schreibstil war schuld daran, dass ich das Buch beendet habe, denn dieser ist wirklich einfach toll.

Mein Fazit:

„Almost a faiytale“ ist anders, ganz anders als erwartet und es konnte mich bis zum Schluss auch nicht überzeugen, weswegen ich auch Teil 2 nicht lesen werde. Für mich ist die Geschichte einfach zu politisch, zu actionreich, zu rasant und in allem doch zu flach, als dass ich richtig hätte darin versinken können. Eigentlich ist es eher ein Politthriller gemischt mit Fantasy- und Märchenelementen. Eine Mischung, die mir leider gar nicht zugesagt hat und die ich nur auf Grund des traumhaften Schreibstils beendet habe.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Grandioser Weltenaufbau, aber der Rest konnte mich nicht überzeugen

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Ein Blick auf das Cover von „Almost a Fairy Tale – Verwunschen“ und ich war verliebt. Alexander Kopainski hat sich wieder mal selbst übertroffen. Da ich Märchen liebe, musste ich dieses Buch unbedingt ...

Ein Blick auf das Cover von „Almost a Fairy Tale – Verwunschen“ und ich war verliebt. Alexander Kopainski hat sich wieder mal selbst übertroffen. Da ich Märchen liebe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Die von Mara Lang entworfene Welt ist grandios. Für Märchenfans gibt es viele liebevolle Details und Anspielungen zu entdecken, die hervorragend mit der Geschichte verwoben sind. Nur leider reicht eine wundervolle Welt alleine nicht aus, denn sie möchte bevölkert werden. Mit den Charakteren bin ich aber leider überhaupt nicht warm geworden. Ich mochte einfach keinen einzigen der Protagonisten.

Natalie lebt in einer wunderschönen Märchenwelt, die von Menschen, Fabelwesen und Magischen bevölkert wird. Höchste technische Erfindungen machen das Leben so komfortabel wie möglich. Sprechende Tore, fliegende Autos und Fastfoodketten mit sich selbst deckenden Tischen – nichts ist unmöglich. Natalie ist zwar eine Magische, doch sie lebt wie ein normaler Mensch. Denn die Gesellschaft ist in Klassem unterteilt und es gibt strenge Gesetze. Eigentlich darf Natalie keine Magie einsetzen, aber während eines Dates mit Prinz Kilian geschieht das Unmögliche. Die Zäune des magischen Zoos für Fabelwesen werden instabil und das Einhorn droht auszubrechen. Instinktiv versucht Natalie mit Magie zu helfen und setzt dadurch eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Leben grundlegend verändern.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da ich sofort in Mara Langs Märchenwelt versunken bin. Der Weltenaufbau ist wirklich grandios. Mir hat das Verknüpfen von Märchen und moderner Technologie sehr gut gefallen. Es hat großen Spaß gemacht, diese Welt zu entdecken. Im Laufe der Geschichte finden sich viele liebevoll ausgearbeitete Details, die auf verschiedene Märchen anspielen. Von der Art her hat mich die Welt ein wenig an den Film Shrek erinnert, da einige Anspielungen recht überspitzt sind, sodass man einfach lachen muss. Für den Weltenaufbau gibt es von mir fünf Sterne. Die Autorin konnte mich richtig begeistern und ich hätte ihre Welt am liebsten noch länger erkundet. Doch neben dem Weltenaufbau spielen auch die Charaktere und die eigentliche Handlung eine wichtige Rolle. In Bezug auf diese beiden Bereiche konnte Mara Lang mich leider nicht überzeugen. Den Protagonisten fehlt es an Charaktertiefe und Charaktermerkmalen, die sie einzigartig machen oder wodurch man sie ins Herz schließt. Zudem waren die Handlungen der Protagonisten für mich fast nie nachvollziehbar. Natalie und Kilian treffen eine dumme Entscheidung nach der anderen und es wird leider im Laufe des Buches nicht besser, denn sie lernen anscheinend nicht aus ihren Fehlern. Selbst Kilian als ausgebildeter Agent denkt nicht nach, bevor er etwas tut. Zu Beginn hat das noch für Spannung gesorgt, da auf diese Weise immer brenzlige Situationen entstehen. Auf Dauer hat es aber einfach nur genervt. Immer wieder habe ich gedacht „so dumm sind sie nicht…, ok sie sind so dumm“. Einzig die böse Hexe hat Intelligenz in die Wiege gelegt bekommen und triumphiert daher wieder und wieder. Kilian und Natalie kamen mir vor wie zwei Kleinkinder, die immer wieder vor die gleiche Glasscheibe rennen. Eltern kleben in diesem Fall bunte Tierchen an die Scheibe und ich hätte den Protagonisten am liebsten immer wieder ein Schild vor die Nase gehalten mit dem Hinweis „falscher Weg, bitte drehen“, damit sie nicht zum gefühlt hundertsten Mal in ihr Verderben rennen. Es war wirklich zum Verzweifeln. Lange Rede, kurzer Sinn: Weltenaufbau fünf Sterne, Protagonisten ein Stern. Dieses Buch hat mich wirklich zerrissen, denn der Weltenaufbau ist wirklich klasse. Daher war es sehr schwer, das Gesamtpaket fair zu bewerten. Ich habe lange darüber nachgedacht und mich letztendlich für drei Sterne entschieden.

Fazit: Der Reihen-Auftakt „Almost a Fairy Tale – Verwunschen“ von Mara Lang punktet mit einem grandiosen Weltenaufbau, für den ich fünf Sterne vergeben würde. Doch leider konnten mich die sprunghaften Charaktere sowie die Handlung nicht überzeugen.

3 / 5 Sterne. Herzlichen Dank an den Ueberreuter Verlag und die Netzwerk Agentur Bookmark für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 30.10.2017

Ein Buch voller Märchen und Abenteuer!

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Zum Cover: Das Cover finde ich wunderschön und ist überhaupt der Grund, weshalb ich auf das Buch gestoßen bin. Es hat mich sofort angezogen. Es sieht einfach magisch und unglaublich schön aus! Besonders ...

Zum Cover: Das Cover finde ich wunderschön und ist überhaupt der Grund, weshalb ich auf das Buch gestoßen bin. Es hat mich sofort angezogen. Es sieht einfach magisch und unglaublich schön aus! Besonders diese vielen Details und das Einhorn finde ich toll! Mal wieder ein großartiges vom Covergott Alexander Kopainski!

Zum Inhalt: Das Buch ist in 4 Abschnitte eingeteilt und hat nummerierte Kapitel. Die Kapitel sind ca. 10 Seiten lang, was genau richtig ist.

Die Geschichte wird aus der Erzähl-Perspektive erzählt, allerdings wird mal von Natalie, Paige oder Kilian erzählt. Das war wirklich super und hat mir gut gefallen, denn so nahm die Geschichte richtig an Fahrt auf. Man wollte einfach wissen, wann alle aufeinander prallen. Der Schreibstil von Mara Lang ist unglaublich gut und hat sich super lesen lassen. Es wurde nie zu viel beschrieben und es gab viel Handlung und auch Diaologe die mir wirklich gut gefallen haben.

Ein Kater. Sein Informant war ein verdammter Kater! Genau genommen einer der Gestiefelten, einer kriminellen Bande sprechender Katzen, die sich auf Raub und Hehlerei spezialisiert hatten.

Die Charaktere finde ich auch unglaublich gut und sie sind alles andere als perfekt. Sie haben Ecken und Kanten und das war wirklich sehr erfrischend. Ich konnte einfach alle ins Herz schließen. Besonders mit Natalie, die im Übrigen eine Hexe ist, konnte ich mich identifiezieren. Außerdem gibt es super viele (teilweise echt lustige) Nebencharaktere, was diese spannende Geschichte richtig toll aufgelockert hat. Natürlich gab es auch „die Bösen“ und sogar die fand ich toll!

Dem ziemlich verwirrt dreinblickenden Kilian erklärte sie: „Das sind sprechende Pilze. Die haben eine große Klappe.“

Nun zur Geschichte…auch hier kann ich nur schwärmen! Die Story ist super spannend! Zu Anfang dachte ich noch, dass es sehr „kindisch“ wird und das es mir vielleicht doch nicht so gut gefällt, aber es zeigte sich schon nach 20 Seiten, dass diese Geschichte alles andere als langweilig wird. Es war sogar stellenweise so spannend wie ein Thriller! Richtig richtig cool! Ich hatte so einen Spaß mit diesem Buch. Es war so actionreich und es spielt alles in einer mega tollen Welt. Einfach WOW!

Natürlich kamen auch märchenhafte Wesen vor und auch verschiedene Märchen sind eingebaut wie z.B. der Knüppel aus dem Sack oder Frau Holle. Es ist keine Märchenadaption, sondern eine komplett neue Geschichte, die mal hier und da bekannte Märchen „einfließen“ lässt.

Was fand ich eigentlich nicht toll? Ich weiß es nicht! Freue mich schon sehr auf den 2. Band!

Fazit: Eine klare Leseempfehlung! Es hat mir tolle Lesestunden beschert!
Vielen lieben Dank an Lovelybooks und den ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 30.10.2017

Absolut magisch

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Bereits auf den ersten Seiten konnte mich das Buch mit seiner spannenden und facettenreichen Welt absolut begeistern. Die Autorin hat ihrer Kreativität hier wirklich freien Lauf gelassen und eine sehr ...

Bereits auf den ersten Seiten konnte mich das Buch mit seiner spannenden und facettenreichen Welt absolut begeistern. Die Autorin hat ihrer Kreativität hier wirklich freien Lauf gelassen und eine sehr interessant Welt geschaffen, die zugleich auch sehr gut beschrieben wurde.

Die Verbindung zwischen der menschlichen und der magischen Welt fand ich sehr interessant. Auch die Art und Weise wie Märchen und deren Figuren in die Geschichte eingearbeitet wurden war einfach nur genial.

Die Geschichte selbst hat von allem etwas, aber vor allem jede Menge Action und Spannung. Langweilig wird es mit dem Buch definitiv nie. Allerdings drehte sich für mich die Handlung manchmal ein wenig im Kreis, denn oft waren es immer wieder die gleichen Probleme, die auftauchten, und dann nur einen Tick anders gelöst worden sind.
Die Liebesgeschichte hätte für meinen Geschmack noch ein wenig mehr ausgebaut werden können, denn die kam zwischen der Action manchmal ein wenig zu kurz.

Die Charaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn es märchentypisch natürlich auch die klassischen Guten und Bösewichte gibt.

Nachdem das Buch fast ein reiner Coverkauf war, konnte ich mich das absolut positiv überraschen und an vielen Stellen sogar komplett begeistern. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit der Reihe weitergeht.

Veröffentlicht am 25.10.2017

Ein Mädchen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten...

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Almost a Fairy Tale - Verwunschen - Autorin Mara Lang, erschienen 15. September 2017 beim Verlag: Ueberreuter Verlag, als gebundene Ausgabe oder eBook

Wenn Märchen wahr werden...Almost a Fairy Tale – ...

Almost a Fairy Tale - Verwunschen - Autorin Mara Lang, erschienen 15. September 2017 beim Verlag: Ueberreuter Verlag, als gebundene Ausgabe oder eBook

Wenn Märchen wahr werden...Almost a Fairy Tale – Dilogie – Band 1 Verwunschen und Band 2 Vergessen (ab Februar 2018 erhältlich). Beide Bänden bestechen auch durch ihr wunderschönes Aussehen. Beide in meinen Lieblingsfarben; Band 1 in Grüntönen mit einem wahren Märchenschloss im Vordergrund und dahinter die moderne Stadt aus Wolkenkratzern; Band 2 dagegen im düsteren und verruchten Rot mit einer etwas ramponierten Stadt – wirklich tolle Eyecatcher.

„Sie blickte durch einen Zauberspiegel auf die Welt, der ihr nichts als Schönheit und Glück zeigte. Als er zerbrach, fand sie in den Scherben eine neue Wahrheit.“

Zum Inhalt: Es war einmal in Deutschland, Mitran ... Aeromobile, Sicherheitsdrohnen und »Tischlein Deck Dich«-Fastfoodketten: Die junge Magische Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, die nach höchstem technischen Standard funktioniert. Und auch wenn es Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen – gibt, ist alles Magische festen Regeln unterworfen. Als Natalie ihr Herz an Prinz Kilian verliert und ihm in einer brenzligen Situation helfen will, benutzt sie verbotenerweise Magie. Damit bringt sie einen Stein ins Rollen, der nicht nur ihr Leben aus den Fugen geraten, sondern auch die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern lässt …

„Wir haben uns verloren, bevor wir uns richtig finden konnten.“

Es könnte wie im Märchen sein: Die 17-jährige Natalie Amalia Windersom ist verliebt in einen Traumprinzen, genau genommen in Prinz Kilian von Nauders, und auch er hat sein Herz an sie verloren. Doch Natalie ist eine Magische, genauer gesagt des Mächtigen Großtochter, Hexe und Bannmagierin, und für Magische gelten andere Rechte als für Menschen. Doch Natalie ahnte bis dahin gar nicht, welche wirklichen Kräfte in ihr steckten.
Magische ohne Kräfte oder diese anzuwenden durften bei den Menschen leben, die anderen die dagegen verstießen wurden im Zoo untergebracht oder im Gefängnis gehalten. Zu den Magischen zählen: Riesen, Trolle, Zwerge, Feen, Zauber, usw.
Um Killian zu helfen, verwendet sie unerlaubt Magie und löst damit eine Katastrophe aus: Ein Riese bricht aus dem Zoo aus und verwüstet die halbe Stadt. Un das ist nur der Anfang. Bald begehrt das magische Volk überall auf und ehe sich´s Natalie versieht, verliert sie alles, was ihr lieb und teuer ist. Sie muss erkennen, dass der Grat zwischen Gut und Böse sehr schmal ist, und sich entscheiden, auf welche Seite sie sich schlägt …

„Der Abgrund war ein dunkles Nichts, das Gedanken verschlang. Hoffnungslichter auslöschte. Ihr Herz in Stücke riss. Aber sie gewöhnte sich daran.“

Man bekommt es mit sehr vielen mitwirkenden Charakteren zu tun und man muss zu Beginn schon aufpassen, um nicht den Überblick zu verlieren. Um nur einige zu nennen, die einfach begeistert haben:
Natalie selbst wird regelrecht in die neue Situation hineingeworfen. Sie hatte zuvor keine Ahnung, wer ihr Großvater war. Dieser gab ihr mit auf dem Weg, an ihr Urvertrauen in ihre Fähigkeiten zu bewahren.
Der mutige Prinz Killian, der als Agent im Dienste des Mächtigen arbeitet und sich für nichts und niemand zu schade ist; ein Prinz mit dem Herzen am richtigen Fleck.
Die quirlige und aufgeschlossene Freundin Jolly, die Natalie immer zu Seite steht. Jolly´s Schwester Paige, die von ihrem Freund Valeriu plötzlich verlassen wurde und auf einmal wieder vor ihr steht.
Und die intrigante Hexe Raikun mit ihren drei Brüdern in Wolfsgestalt. Die einzelne verschiedenen Charaktere sind wirklich wunderbar herausgearbeitet und glänzen jeder in seinem Element, egal ob gut oder böse.

Was mich wirklich begeistert hat, ist das man im gesamten Werk immer wieder auf erwähnte Märchen (z.B. Dornröschen, Rumpelstilzchen, Rapunzel, Schneewittchen, ihre Erschaffer die Gebrüder Grimm, Tisch lein deck dich, der gestiefelte Kater u.a.) trifft, ob nun in Persona oder als Straßennamen und Bezeichnungen, auch in der Tierwelt wandeln wunderbare Wesen oder lustige sprechende Pilze mit umher.

„Sie war verwunschen. Verdammt dazu, auf ewig im Dunkel zu sitzen. Kein Prinz konnte sie befreien. Es lag an ihr, den Zauber zu durchbrechen.“

Der moderne und flüssige Schreibstil hat mich sehr gefesselt und hat die Geschichte wunderbar wiedergegeben. Die einzelnen Passagen des Märchenwelt und die dort dargestellten Welten wurden faszinierend und beeindruckend sowie sehr bildhaft beschrieben und man fühlte sich lebendig dabei. Die Detailverliebtheit auch im Buch mit Verzierungen und kleinen Akzenten haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung selbst ist sehr spannend, mysteriös, fesselnd, abenteuerlich und temporeich und selbst die Liebe spielt eine Rolle. Die Geschichte spricht auch ernste Themen wie Macht, Abhängigkeit, Gewalt, Politik und freie Entfaltung der Persönlichkeit an. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Leselänge. Erzählt wird im Perspektivenwechsel.
Es gab auch einige Schockmomente in der Handlung, die einem den Atem raubten und dadurch aber auch immer wieder neuen Aufwind gaben. Eine schöne skurrile und fantastische andere Welt mit fabelhaften Wesen und eine so gar nicht weit weggeholte, leider oft wahrhafte, zwar abgewandelte Story in der heutigen Zeit.

Zum Schluss gab es auch einen Cliffhanger, aber den fand ich sehr passend und nicht zu fies, denn schließlich muss die Spannung bis zum 2. Band ja gehalten werden.

Meine Kritikpunkte: An manchen Stellen war es mir ein wenig zu gewaltlastig, die Action und Spannung war Klasse, aber weniger Blutvergießen wäre auch möglich. Dafür mehr Einsatz von magischen Elementen und für den 2. band wünsche ich mir etwas mehr Liebe. Daher vergebe ich 4 bis 4,5 Sterne.

„Sie floh durch einen Wald voller Gefahren. Wohin sie auch blickte, lauerte der Tod. Also zog sie ihr Messer. Und als die Klinge seinen Leib teilte, zerfiel er zu Staub.“

Mein Fazit: Sehr gelungene märchenhafte und magische Umsetzung in der heutigen Zeit mit fabelhaften Charakteren. Sollte man sich als Märchenliebhaber nicht entgehen lassen. Danke für das wunderbare Buch und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.