Cover-Bild Echo der Kirschblüten
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12,80
inkl. MwSt
  • Verlag: Schardt, M
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 239
  • Ersterscheinung: 09.2019
  • ISBN: 9783961522040
Marcus S. Theis

Echo der Kirschblüten

Roman
Der neunzehnjährige Amanaki trifft eine Entscheidung. Zum ersten Mal in seinem Leben wird er unvernünftig sein. Er schnappt sich seinen Rucksack, verlässt sein behütetes Elternhaus auf Tahiti und macht sich mit dem Katamaran seines Vaters auf den Weg nach Neuseeland. Diese Reise ohne ein konkretes Ziel wird zum großen Abenteuer. Er lässt sich treiben, schließt Freundschaften mit Fremden und trifft einen ganz besonderen Menschen, Ruby. Gemeinsam wollen sie weiter nach Japan zur Kirschblüte. Für Amanaki ist es einfach die nächste Station – er weiß nicht, dass Ruby dort etwas ganz anderes sucht …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2020

Lässt mich zwiegespalten zurück

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Der 19jährige Amanaki träumt davon sein Zuhause in Tahiti zu verlassen, Er möchte mit seinem Katamaran die Welt entdecken und sich seinen Traum erfüllen.
Der Roman beginnt mit seinem Aufbrauch. Es ist ...

Der 19jährige Amanaki träumt davon sein Zuhause in Tahiti zu verlassen, Er möchte mit seinem Katamaran die Welt entdecken und sich seinen Traum erfüllen.
Der Roman beginnt mit seinem Aufbrauch. Es ist mitten in der Nacht und Amanaki verlässt sein Zuhause ohne seinen Eltern und seiner Schwester Bescheid zu sagen. Nach dem Verlassen des Hafens entdeckt er einen kleinen blauen Saphirlori auf seinem Katamaran. Der Vogel ist verletzt und kann nicht mehr fliegen. Amanaki nennt ihn Ari. Er wird zu seinem wichtigsten Begleiter auf seiner Reise über den Ozean. Sein Weg führt ihn von Tahiti zu den Cook-Inseln und nach Neuseeland, wo er längere Zeit bleibt. Während das Segel seines Katamaran repariert wird, lernt er Ruby kennen. Sie ist fast zehn Jahre älter als Amanaki und eigentlich eine sehr fröhliche und offene junge Frau. Doch ein schwerer Schicksalschlag hat sie komplett aus der Bahn geworfen. Sie nimmt Amanakis Vorschlag an gemeinsam weiter zu reisen und ihm ihre Heimat zu zeigen. Ihr großer Traum ist die Kirschblüte in Japan zu sehen. Doch zuerst begeben sich die beiden auf einen Roadtrip durch die Nordinsel Neuseelands bevor es übers Meer nach Japan geht...

Die Geschichte wird im Präsens und aus drei Sichtweisen aus der Ich-Persepktive erzählt und zwar aus der von Amanaki, Ruby und Isamu. Letzterer ist ein Yakuza, ein Mitglied einer japanischen kriminellen Organisation ähnlich der Madfia, die Schutzgelder erpressen. Er soll wohl das Gegenteil von Amanaki darstellen, der ein gutgläubiger Mensch ist und bei jeder Person, die er trifft eine bleibende Erinnerung hinterlässt. Für mich war allerdings der Strang um Isamu unnötig und die Szene, als die beiden schlussendlich aufeinandertreffen, viel zu kurz und nichtsagend. Viel bewegender fand ich Amanakis Reaktion auf eine Aktion, die Isamu einem anderen Menschen zugefügt hatte.
Der junge Mann ist ein fröhlicher und offener Mensch. Er macht sich Gedanken über den Sinn des Lebens und philosophiert auch die ganzen 239 darüber. Das ist oftmals sehr einnehmend und die tiefsinnigen Aussagen machen das Lesen zu einem wunderbaren Erlebnis. Trotzdem konnte ich dem erst neunzehnjährigen Burschen seine Weisheit und philosophische Ader, die an Lebensweisheit erinnert, nicht abnehmen. Für mich hatten seine Gedanken und Handlungen etwas Weises, das man in seinem Alter nicht oder nur sehr begrenzt haben kann. Man erhält diese Art von Weisheit erst mit dem Alter und seinen eigenen Erfahrungen, die man gemacht hat. Deswegen konnte mich der Roman auch nicht wirklich überzeugen.

Generell kam der titelgebende Teil, nämlich die Kirschblüte in Japan, viel zu kurz. Ebenso wie Amanakis Familie, die im letzten Viertel des Romans sein Tagebuch erhalten und sich erst seine Schwester, als es ihr zwei Jahre später zufällig in die Hände fällt, auf die Suche nach Amanaki macht.

Gefallen hat mir die Freundschaft zwischen Ruby und Amanki und wie Ruby schließlich Frieden findet. Auch die Rolle des kleinen blauen Saphirlori ist ganz wunderbar in der Geschichte eingefangen. Ari erobert sicher jedes Leserherz.
Die blauen Federn des Vogels sind auch am Cover zu bewundern. Am Beginn des Romans befindet sich eine Karte des Gebietes von der Südsee bis nach Japan, für alle Leser, die genau wissen möchten, wie die Route von Amanaki ausgesehen hat.

Fazit:
Der Roman lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite lässt er sich gut lesen und hat einige wunderbare Sequenzen. Auf der anderen Seite waren es mir oftmals zu unglaubwürdige Szenen oder Verhaltensweisen des Protagonisten. Den Strang um Isamu fand ich ebenfalls zu ausschweifend.

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Veröffentlicht am 02.01.2020

eine (Lese-)Reise zu sich selbst

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"Echo der Kirschblüten" beginnt aus der Sichtweise des eigentlichen Hauptcharakters, der mir persönlich auch am besten gefällt. Ebenso finde ich es gut, dass die anderen Sichtweisen beschrieben sind und ...

"Echo der Kirschblüten" beginnt aus der Sichtweise des eigentlichen Hauptcharakters, der mir persönlich auch am besten gefällt. Ebenso finde ich es gut, dass die anderen Sichtweisen beschrieben sind und nicht aus der ICH-Perspektive. So beginnt man nicht nur eine Reise an Amanakis Seite, sondern merkt auch laufend, dass man einem Pfad zu sich selbst folgt.
Demnach fand ich die Handlungsstränge und Botschaften zwischen den Zeilen überaus anregend und brachte mich zum Nachdenken.

Besonders gelungen sind die Dialoge zwischen den Charakteren, das die Geschichte aktiv und die Spannung aufrecht erhält. Im Laufe des Buches merkt man, dass auch der Schreibstil bezüglich des Erzählens immer reifer wurde.

Ein kleines Minus gibts von mir für die Yakuza-Linie im Buch. Die kam mir nicht ganz sinngebend vor und hätte besser eingegliedert werden müssen. Dann wäre vielelicht die Verbindung zum Rest hergestellt worden.

Nichtsdestotrotz ist "Echo der Kirschblüten" eine echte Besonderheit, dessen Geschichte dich auf eine Reise zu sich selbst schickt. Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 22.12.2019

Jeder muss seinen eigenen Weg finden..........

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MEINE MEINUNG
Bei diesem Buch lernen wir Amanaki kennen, der von Tahiti weggeht um die Welt zu sehen. Er stiehlt dafür sogar den Katamaran von seinem Vater und macht sich auf den Weg nach Neuseeland.

In ...

MEINE MEINUNG
Bei diesem Buch lernen wir Amanaki kennen, der von Tahiti weggeht um die Welt zu sehen. Er stiehlt dafür sogar den Katamaran von seinem Vater und macht sich auf den Weg nach Neuseeland.

In Neuseeland treffen wir dann auf Ruby, die schwer krank ist und nicht mehr lange zu leben hat.

Wie es das Schicksal will, treffen nun Amanaki und Ruby aufeinander und sie
fahren gemeinsam nach Japan.

Der Autor erzählt hier in einer sehr interessanten Weise von einer Geschichte, die zwei Menschen zueinander führt.
Der Autor hat eine sehr lebendige und abenteuerliche Art und Weise, uns diese Geschichte näher zu bringen. Doch das ganze ist auch sehr emotional und sehr gefühlvoll.
Bei manchen Dingen, die wir hier lesen, stockt einem fast der Atem.

Das was Amanaki hier erleben darf, was er alles sieht von der Welt ist überwältigend. Er lernt neue Menschen kennen und er lernt dadurch auch viel.
Dieses Buch macht richtig Spaß und man fühlt sich beim lesen fast so, als würde man die Reise auch mitmachen. Es fühlt sich so an, als wäre man dabei und irgendwie wünscht man sich auch, das man Amanaki näher kennen lernt.
Man möchte gerne mit Amanaki durch die Gegend streifen und diese Dinge erleben.

Für dieses Gefühl, das der Autor hier bei mir hinterlässt, vergebe ich gerne die vollen 5 Sterne. Dieses Buch regt doch sehr zum nachdenken an und man sieht, das man manchmal genauer hinschauen sollte.
Dieses Buch vermittelt so viel an Gefühlen und es lässt einen nachdenklich zurück. Ein wirklich schönes Buch

Bluesky_13
Rosi

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Ein trauriger Roman, der aber auch voller Hoffnung ist

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Amanaki ist 19 Jahre alt. Lebt in Tahiti. Stammt aus reichem Haus mit politischem Einfluss. Er könnte sich jeden Job aussuchen. Doch immer schon wird er von einer inneren Unruhe getrieben. So entschließt ...

Amanaki ist 19 Jahre alt. Lebt in Tahiti. Stammt aus reichem Haus mit politischem Einfluss. Er könnte sich jeden Job aussuchen. Doch immer schon wird er von einer inneren Unruhe getrieben. So entschließt er sich eines Tages etwas zu machen, was er vorher noch nie getan hat. Er verlässt sein Elternhaus, nimmt sich den Katamaran seines Vaters, um sich treiben zu lassen. Sich auf eine Reise zu sich selbst zu begeben. Erstes Ziel: Die Cookinseln.......

Ich beginne mit einem Zitat aus "Echo der Kirschblüten", das so viel über das Buch aussagt: "Vielleicht weißt du noch nicht, wohin du willst, was dich erwartet oder wie genau deine Träume aussehen, aber auf deinem Weg wirst du es herausfinden. Du wirst erkennen, was dir wichtig ist in dieser Welt." Wie man daran schon merkt handelt es sich um einen philosophischen Roman. Traurig und berührend. Aber auch ein Buch voller Hoffnung. Mit Amanaki hat Marcus S. Theis einen Charakter erschaffen, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Aufgeschlossen gegenüber fremden Menschen und vor allem hilfsbereit ist. Auf seine ganz spezielle Art geht er auf jeden zu. Ein "Nein" lässt er nicht gelten. Ihm wird schon eine Lösung einfallen. Zufällig trifft er auf Ruby. Diese wünscht sich nichts sehnlicher als einmal in Japan die Kirschblüten zu sehen. So macht sich Amanaki mit ihr auf den Weg. Noch weiß er nicht, dass sie ein Geheimnis hat, bei dem auch er hilflos ist. Neben diesem Erzählstrang um Amanaki gibt es noch einen weiteren, der über die Machenschaften der japanischen Mafia berichtet. Dieser steht im krassen Gegensatz zum Hauptstrang und lange war mir nicht klar, wie dieser zu der doch sehr emotionalen Geschichte passt. Aber auch das ergibt zum Ende hin einen Sinn. Dieses ist etwas offen gehalten und sagt doch so viel aus. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen. Jedoch gibt es einige Szenen in denen Amanaki in Gefahr gerät, die ich nicht immer ganz so realistisch fand. Die aber einen symbolischen Wert haben. Im realen Leben würden zudem bestimmt auch die Eltern irgendwann mal den Geldhahn zudrehen. Doch darum geht es in diesem Roman nicht. Der Fokus wird auf seine Hauptaussage gelegt. Finde zu dir selbst und welchen Sinn das Leben für dich bereit hält.

Fazit: Ein ruhiger Roman, der ein wenig traurig daher kommt. Gleichzeitig aber auch voller Hoffnung ist und Raum für eigene Gedanken lässt. Empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 13.12.2019

Echo der Kirschblüten

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Darum geht es (Klappentext):

Der neunzehnjährige Amanaki trifft eine Entscheidung. Zum ersten Mal in seinem Leben wird er unvernünftig sein. Er schnappt sich seinen Rucksack, verlässt sein behütetes Elternhaus ...

Darum geht es (Klappentext):

Der neunzehnjährige Amanaki trifft eine Entscheidung. Zum ersten Mal in seinem Leben wird er unvernünftig sein. Er schnappt sich seinen Rucksack, verlässt sein behütetes Elternhaus auf Tahiti und macht sich mit dem Katamaran seines Vaters auf den Weg nach Neuseeland. Diese Reise ohne ein konkretes Ziel wird zum großen Abenteuer. Er lässt sich treiben, schließt Freundschaften mit Fremden und trifft einen ganz besonderen Menschen, Ruby. Gemeinsam wollen sie weiter nach Japan zur Kirschblüte. Für Amanaki ist es einfach die nächste Station – er weiß nicht, dass Ruby dort etwas ganz anderes sucht …

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich sehr berührt und hoffnungsvoll zurück gelassen. Der Schreibstil ist wunderschön und sehr verständlich. Die tollen Orte werden so schön beschrieben, das man denkt man hat sie selber gesehen, obwohl man noch nie da war. Man begibt sich auf eine lange Reise auch zu sich selbst.Alles hat einen Sinn im Leben und man sollte darauf achten, wie man mit seinen Mitmenschen umgeht. Eine Geste oder ein nettes Gespräch kann viel bewirken!

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