Cover-Bild Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Exil, Migration
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 04.03.2026
  • ISBN: 9783455021684
Mareike Busch

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna

Roman

Nach dem Tod ihrer Mutter Hanna entdeckt Anne ein handgeschriebenes Buch in deren Nachttischschublade. Während ihr Bruder abwinkt, taucht Anne mit klopfendem Herzen ein in die Vergangenheit der Mutter, die bis in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte zurückreicht. Sie liest von Hannas Kindheit im katholischen Westpommern, von Verfolgung, Krieg und Flucht. Und sie erfährt, dass Hanna eine Schwester hatte: die kleine Rosa, die sie auf der Flucht für einen Moment aus den Augen verlor – und die seither verschwunden ist. Anne setzt alles daran, die verlorene Schwester wiederzufinden, fest davon überzeugt, dass ein Wunder auch nach über 60 Jahren möglich sein kann. Ein hinreißender, fesselnder und tief bewegender Roman.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

sehr bewegend

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Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen kann, wenn man einmal begonnen hat, es zu lesen. Ich habe das Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.

Die Geschichte ...

Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen kann, wenn man einmal begonnen hat, es zu lesen. Ich habe das Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.

Die Geschichte ist spannend in zwei Zeitebenen erzählt und nimmt die Leserinnen unter anderen mit auf eine Zeitreise die im Jahr 1938 beginnt.
Sehr anschaulich und authentisch wird das Leben der kleinen Hanna beschrieben und man hält teilweise vor Entsetzen die Luft an. Besonders die Lesezeit in Hannas Rückzugsorten, in der Schneehütte, im Zelt und im Turm und mit ihren Grossvater habe ich genossen.

Auch die Geschichte in der heutigen Zeit ist sehr bewegend, da es um Abschiednehmen geht.

Besonders hat mir folgende Textstelle gefallen: "Die Feuerzangenbowle war der erste Film, den ich im Kino sah, und auch wenn der Film fast die ganze Zeit in einer Schule spielte, verstand ich, was Alfons so sehr gefiel. Fast 2 Stunden war man in einer anderen Welt, eingehüllt in eine warme Dunkelheit, den Blick nur auf die Leinwand gerichtet.“

Der Schreibstil von Mareike Busch ist wunderschön.

Dieser Roman hat mich restlos begeistert.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Berührend

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Anna reist an das Sterbebett ihrer Mutter Hanna. Sie stirbt und hinterlässt ihr ein Buch und eine Fotografie. Die Aufzeichnungen von Hanna beginnen in einem Dorf in Westpommern im Jahr 1938. Hanna steht ...

Anna reist an das Sterbebett ihrer Mutter Hanna. Sie stirbt und hinterlässt ihr ein Buch und eine Fotografie. Die Aufzeichnungen von Hanna beginnen in einem Dorf in Westpommern im Jahr 1938. Hanna steht kurz vor der Einschulung und der Fotograf kommt auf den Hof um ein Familienfoto zu machen. Wir lernen ihre Eltern, die drei Brüder und den Großvater kennen. Hanna hat eine Puppe, die Marga heißt und sie oft um Rat fragt. Ihre Eltern beraten sich in ihrer Schlafkammer und Hanna lauscht den Gesprächen. Ihr eigentlicher Vertrauter ist ihr Großvater, der oft bei seinen Gänsen sitzt und viel Leben und Kriegen gesehen hat. Als die NSDAP immer mehr Macht erhält, wirkt sich das auf den Schulbetrieb aus und ihre Brüder entwickeln sich in entgegengesetzte Richtungen. Dann wird ihre Mutter wieder schwanger und die kleine Rosa wird geboren und entwickelt sich sehr langsam. Hanna kümmert sich sehr liebevoll um sie.
Das Cover zeigt ein kleines Mädchen mit Koffer und gefällt mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Der nächste Ort wird mit Berlinchen bezeichnet und ist ein fiktiv. Ich kann mir das jedoch sehr gut vorstellen. Die Handlung wird aus der Sicht von Hanna erzählt und ich halte öfter die Luft an, weil ich ja die geschichtlichen Hintergründe kenne. Als Hanna mit 12 Jahren zusammen mit einem Teil der Familie das Dorf verlassen muss, endet das Buch.
In einem kurzem Ende versucht Anna herauszufinden, was Hanna die restlichen Jahre gesucht hat.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

„Hoffnung bedeutet, trotz aller Dunkelheit Licht zu sehen.“

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Ein männlicher Autor, wo wir nur wissen, dass er bisher Kriminalromane geschrieben hat, hat nun unter dem Pseudonym Mareike Busch im Andenken an seine Mutter dieses Buch „Vergiss nicht zu tanzen Hanna“ ...

Ein männlicher Autor, wo wir nur wissen, dass er bisher Kriminalromane geschrieben hat, hat nun unter dem Pseudonym Mareike Busch im Andenken an seine Mutter dieses Buch „Vergiss nicht zu tanzen Hanna“ geschrieben. Hanna ist die Hauptprotagonistin, eigentlich spielt die Geschichte in einem kleinen Rahmen aber hat dennoch viel zu erzählen. Eine Bewegte Geschichte, aus einem kleinen ländlichen Ort zu Zeiten des Krieges. Hier lebt Hanna zusammen mit ihrer Familie, man könnte meinen der Krieg ist nicht richtig bis hierhin vorgedrungen, aber das Täuscht, er verändert auch hier alles. Immer jüngere Männer müssen in den Krieg ziehen, einige hat man dafür sehr begeistert, andere möchten wohl lieber weglaufen, auch die Brüder von Hanna werden damit konfrontiert. An Hannas Schule werden Hakenkreuzfahnen aufgehängt und Rassenkunde gelehrt. Dann gibt es noch Rosa die kleine Schwestern von Hanna die mit einer Hasenscharte auf die Welt gekommen und leicht entwicklungsverzögert ist, man hat den Eindruck die Ärzte lauern, ob das Kind wohl normal ist und die Mutter und Rosa tun alles, damit es genau diesen Eindruck macht. Halt gibt Hanna ihr bester Freund Martin, dessen Vater allerdings ein treuer Parteigenosse ist und ihm den Umgang mit Hanna verbietet, es geling den beiden aber sich immer wieder zu treffen, was für beide sehr wichtig ist. Halt gibt Hanna vor allem ihr Großvater mit dem sie oft auf der Bank am See sitzt und Gänse hütet, die Familie führt einen kleinen Bauernhof, das Leben ist geprägt von Arbeit und Entbehrung, dennoch findet Hanna ihren Weg. Eine bewegte Familiengeschichte, ein Buch, was ich nicht aus der Hand legen konnte. Geschichten die zu Kriegszeiten spielen gibt es sicherlich viele, manchmal ist es wichtig, sie zu erzählen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Wie berührend muss es sein, wenn es die eigene Geschichte ist, die hier erzählt wird, wenn man einen Bezug dazu hat, hat man dann ganz andere Bilder vor Augen. Warum es dem Autor wohl wichtig war diese Geschichte genau so zu erzählen und aufzuschreiben? Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Hannas Leben

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Mareike Busch ist das Psydomym eines Schriftstellers.
Sein Roman, Vergiss nicht zu tanzen, Hanna, ist auf seine Mutter bezogen.
Mit lockerem Schreibstil berichtet er von aus dem Raum Diepholz stammenden ...



Mareike Busch ist das Psydomym eines Schriftstellers.
Sein Roman, Vergiss nicht zu tanzen, Hanna, ist auf seine Mutter bezogen.
Mit lockerem Schreibstil berichtet er von aus dem Raum Diepholz stammenden Familien, die in Masuren angesiedelt wurden.
Diese katholischen Familien wurden von den evangelischen Einwohnern nichtt gern gesehen.
Wir erleben das Schicksal einer Familie mit fünf Kindern. Hanna ist acht Jahre alt, als wir sie begleiten durften. Genau schildert der Autor, wie die Jugend in die HJ gepresst wurde, egal ob es denen gefällt. Dann gibt es wieder Jungen, die total begeistert sind.
Dann heben die Mütter Angst, das sie zu früh in den Krieg ziehen müssen.
Hanna hat nie mit ihren Kindern über die Erlebnisse des Krieges und der Flucht erzählt. Aber sie hat aufgeschrieben, das es noch eine kleine Schwester gab, die verloren gegangen ist.
Diese Lebenserinnerung war perfekt dargestellt.
Nur das Ende war etwas unwahrscheinlich, wenn es auch schön war.
Der Roman war fesselnd.

Veröffentlicht am 11.03.2026

Mitreißende Persepktive, aber irreführender Klapptext

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Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um ...

Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um Hanna während des zweiten Weltkriegs eintauchen.
Es war spannend den Krieg mal aus einer selten eingenommen Perspektive der Katholiken zu erleben, die zwar auch als minderwertig angesehen wurden, aber erstmal recht verschont blieben.
Wir erleben die ganzen Kriegsjahre sehr detailliert. Auch das Ende des Krieges und die nur kurz anhaltende Freude darüber.
Hanna und ihre Geschwister und ihre Freunde der Großvater - alles richtig authentische und gute Figuren.
Bis dahin hat es mir wirklich sehr gut gefallen.
Die Flucht, die darauf folgt wird mir im Vergleich leider viel zu kurz abgefrühstückt. Und auch die Rahmenhandlung in 2002, die im Klappentext doch eine Im Fokus stehende Rolle einnimmt wird nur ganz kurz und schnell angeschnitten.
Ich finde das Buch im Großteil sehr gut. Allerdings bin ich der Meinung, dass im Klappentext ein falscher Fokus gesetzt wird und die Rahmenhandlung hätte ich persönlich nicht benötigt.

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