sehr bewegend
Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen kann, wenn man einmal begonnen hat, es zu lesen. Ich habe das Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.
Die Geschichte ...
Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen kann, wenn man einmal begonnen hat, es zu lesen. Ich habe das Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.
Die Geschichte ist spannend in zwei Zeitebenen erzählt und nimmt die Leserinnen unter anderen mit auf eine Zeitreise die im Jahr 1938 beginnt.
Sehr anschaulich und authentisch wird das Leben der kleinen Hanna beschrieben und man hält teilweise vor Entsetzen die Luft an. Besonders die Lesezeit in Hannas Rückzugsorten, in der Schneehütte, im Zelt und im Turm und mit ihren Grossvater habe ich genossen.
Auch die Geschichte in der heutigen Zeit ist sehr bewegend, da es um Abschiednehmen geht.
Besonders hat mir folgende Textstelle gefallen: "Die Feuerzangenbowle war der erste Film, den ich im Kino sah, und auch wenn der Film fast die ganze Zeit in einer Schule spielte, verstand ich, was Alfons so sehr gefiel. Fast 2 Stunden war man in einer anderen Welt, eingehüllt in eine warme Dunkelheit, den Blick nur auf die Leinwand gerichtet.“
Der Schreibstil von Mareike Busch ist wunderschön.
Dieser Roman hat mich restlos begeistert.